17.08.11: Eglosheim III - TSV II 0:10 | 21.08.11: TSV - Eglosheim 3:5 | 28.08.11: 07 II - TSV 2:2 | 28.08.11: Dersim - TSV II 6:0 | 31.08.11: TSV - TSV Lbg 6:3 | 01.09.11: TSV II - Poppenweiler 4:6 | 04.09.11: TSV - Poppenw. 5:3 | 04.09.11: TSV II - Oberstenfeld 1:7 | 07.09.11: TSV - Hochberg 2:1 | 11.09.11: Neckarrems II - TSV 3:0 | 18.09.11: TSV - Affalterbach 2:3 | 18.09.11: TSV II - Affalterbach II 2:0 | 21.09.11: Hochberg - TSV 2:7 | 25.09.11: TSV II - Türk Gücü 2:5 | 02.10.11: TVN - TSV 6:1; TVN II - TSV II 3:2 | 09.10.11: TSV - TSV Lbg 9:2; TSV II - SCL 0:4 |
Verdienter Dreier in Erdmannhausen
Das war am 13. Mai 2012 mal wieder so ein Fussballsonntag, der eine erstaunliche Wendung nahm. Die junge Mannschaft des GSV Erdmannhausen agierte zunächst mit schnellem Paßspiel und setzte uns in der Anfangsphase gehörig unter Druck, während wir selbst nach vorne so gut wie keine Impulse setzen konnten. Auf die Angriffe der Einheimischen reagierten wir meistens mit langen Bällen, die aber allesamt eine leichte Beute der Abwehr wurden. Erst nach 15 Minuten gelang uns ein vielversprechender Angriff, als Kevin Bernal links steil geschickt wurde, seine Flanke auf den freistehend lauernden Thomas Orzechowski aber zu weit geriet. Ein krasser Fehlpass in der Vorwärtsbewegung, etwa 10 Meter in der Erdmannhausener Hälfte führte in der 20. Minute zu einem schnellen Gegenangriff, der das 1:0 für den GSV brachte. Vier Minuten später fabrizierte unsere ansonsten gut agierende Abwehr einen weiteren Abspielfehler, doch der alleine auf Manuel Jakisch zulaufende 11'er lupfte zum Glück nicht nur über unseren Keeper, sondern auch über den Kasten. Unserem Offensivspiel fehlten die entscheidenden Pässe. Einmal jedoch (26.) wurde Kevin Bernal von Alexander Hoffart in die Gasse geschickt, der Youngster spielte aber quer in irgendein Abwehrbein, anstatt selbst abzuschliessen. Angesichts des Spielverlaufs kam dann unser 1:1 in der 32. Minute zugegebenermaßen glücklich zustande. Ein vollkommen mißlungener Abwehrschlag des Keepers von der Strafraumgrenze aus landete in den Beinen von Nadir Ay, und der nahm aus 35 Metern genau Maß und zirkelte die Kugel hoch ins linke Eck. Der zurücklaufende Schlußmann kam nicht mehr heran. Der Torwart fluchte minutenlang mit sich selbst. Der einzige Höhepunkt in der verbleibenden Zeit des ersten Durchgangs war dann die 42. Minute, als der GSV-Keeper nach einer hohen Flanke Alexander Hoffart weit vor dem Tor umrannte. Der Pfiff blieb aber aus. Eigentlich ein klarer Elfmeter ! Nach dem Seitenwechsel verbesserte sich unsere Spielweise deutlich, und es wurde ein teilweise gelungenes Paßspiel aufgezogen. Erdmannhausen hatte damit große Probleme und kam selbst nur noch selten gefährlich vor unser Tor. Spätestens, nachdem Kevin Bernal in der 57. Minute umgelegt worden war (kein Pfiff) und für die Bemerkung "Wo bin ich hier eigentlich ?" Gelb erhielt, fingen die einheimischen Betreuer und Zuschauer an, sämtliche Fouls an uns als Simulierung, und den geringsten Körperkontakt an eigenen Spielern als klares Vergehen zu reklamieren. So etwas kommt beim SR nie gut an, und der hat sich das gemerkt. Gewiss ! Zunächst aber hatte Lucas Macionczyk in der 58. Minute eine gute Chance, als er halbrechts aus 14 Metern aus vollem Lauf abzog, aber knapp übers lange Eck traf. Kurz darauf die erste gute Chance für Erdmannhausen, als sich Manuel Jakisch bei einem 20-Meter-Schuss richtig lang machen musste. Dann kam die 62. Minute, und etwa 10 Meter halbrechts vor dem Tor (aus Stürmersicht) stiegen der Keeper und Alexander Hoffart hoch. Beide gingen zu Boden. Der SR pfiff Elfmeter. Den muss man, ehrlich gesagt, nicht geben. Vielleicht erinnerte sich aber der Unparteiische an die 42. Minute (siehe oben) ? Unser zuletzt als Strafstoßschütze glückloser Alex rief lautstark Nadir Ay herbei, und der verwandelte souverän zur 2:1-Führung. In der 65. Minute rannte der Keeper nach einer Flanke des eingewechselten Sven Kirchner unseren Kevin Bernal um, der benommen liegen blieb. Diesmal gab es keinen Elfmeterpfiff, stattdessen hämische Zurufe durch einheimische Zuschauer in Richtung Kevin Bernal. Fasst man zusammen, hat der Keeper dreimal einen Stürmer von uns umgerammt, was in nur einem Elfmeter resultierte (der zugegeben der am wenigsten klare war). Da kann sich der GSV nicht beklagen. In der 72. Minute rettete Dennis Sauseng per Kopf auf der Linie. Der Situation war eine Szene vorausgegangen, in welcher der im Sprinttempo zurücklaufende Kevin Bernal seinen Gegenspieler einfach ablief, dafür aber ungerechterweise mit einem Freistoß bestraft wurde. Kurz darauf wurde der GSV-Trainer, der zuvor mit von hohem Fussballsachverstand geprägten Zurufen in Richtung seiner eigenen Mannschaft kompetent angespornt hatte, nach wiederholten verbalen Angriffen gegen den SR für die Bemerkung "Schiedsrichter, reiss Dich mal zusammen !" von diesem hinter die Barriere verwiesen. In der 78. Minute wurde Alexander Hoffart etwa 30 Meter vor dem Tor klar gefoult. Die Einheimischen tobten angesichts des Pfiffs, was aber nur Kopfschütteln verursachen konnte. Sven Darvas trat an und hämmerte zunächst in die Abwehrmauer. Den Abpraller flankte er butterweich vor das Tor. Alexander Hoffart und der Keeper stiegen, außerhalb des 5'ers hoch, der Schlußmann konnte den Ball nicht festhalten, und im Fallen lochte unser "Alex" zum 1:3 ein. Zum Thema Benachteiligung durch den SR, der von den GSV-Fans nach Spielschluß lautstark beschimpft wurde, noch eines: kurz vor Schluß wurde Thomas Orzechowski an der Außenlinie "dunkelrot" umgesäbelt, und Erdmannhausen erhielt Einwurf. Fazit insgesamt: wenn man nur die Schuld beim SR sucht, kommt man auf Dauer nicht weiter. Aber Uli Stiegler wird das wohl selbst wissen. Vielleicht hätten sie zumindest ein Unentschieden erreicht, wenn sie "die Klappe gehalten" hätten ?
Es spielten:
M. Jakisch; Uzbek; Zieba; Darvas; Sauseng; Midilli; Ay; L. Macionczyk; T. Orzechowski; Hoffart; Bernal
eingewechselt:
S. Kirchner (63.) für Macionczyk; E. Tasdemir (75.) für Ay; Emre Özevin (88.) für Hoffart
Die zweite Mannschaft verlor beim TV Aldingen mit 0:4, wobei sich der dankenswerterweise im Tor einspringende Peter Seitz an der Schulter verletzte, und durch Achim Brutschin (!!!) ersetzt wurde.
Es spielten:
Seitz; Kisikof; Hyra; Weber; Lang; Dehrouiche; B. Vidackovic; A. Orzechowski; Martens; Enes Özevin; Korkmaz
eingewechselt:
Reimers (70.) für Özevin; A. BRutschin (80.) für Seitz
Zweite schafft Klassenerhalt - Regenunterbrechung brachte keine Wende für die Erste
In der von Natascha Veith geleiteten Partie gerieten wir am 06.05.2012 gegen den SGV Murr bereits nach 7 Minuten in Rückstand. Nach einer Ecke konnte der 6'er am langen Fünfer ungehindert einköpfen. Direkt nach Wiederanpfiff wurde Alexander Hoffart über seinen Gegenspieler hinweg in unmittelbarer Tornähe angelupft. Im Rückwärtsfallen bugsierte er den Ball aber daneben. Mit einem strammen Schuss in der 13. Minute verfehlte Enes Kalan das Tor nur knapp. Eine Schrecksekunde gab es in der 17. Minute, als Manuel Jakisch an der Strafraumgrenze der Ball entglitt, der nutzniessende geegnerische Stürmmer aber daneben zielte. In der Folge litt unser Spiel unter zahllosen ungenauen Abspielen. So dauerte es bis zur 35. Minute, dass wir wieder eine nennenswerte Torszene kreiierten. Ein hoher langer Ball von Alper Uzbek erreichte Kevin Bernal, der alleine auf den Torhüter zulief, den Ball aber aus 14 Metern um Zentimeter neben den Kasten spitzelte. Uzbek versuchte es dann selbst, sein Schuss aus 25 Metern war aber zu unplatziert. Stattdessen fiel im direkten Gegenzug (42.) das 0:2 durch den Gehörlosennationalspieler Tatar. Aus unserer Viererkette war ihm der Ball nach einer Standradsituation direkt vor die Füsse aufgelegt worden. In der 44. Minute umlupfte Lucas Macionczyk im 16'er seinen Gegenspieler und ging zu Boden. Der Pfiff blieb aus. Nadir Ay kam zum Schuss, der mit klarem Handspiel abgewehrt wurde. Die Begründung für den Nichtpfiff - "Wegdrehen" - ist nicht plausibel. Beinahe wäre noch vor der Pause das dritte Gegentor gefallen, als der 10'er nur haarscharf über das lange Eck schlenzte. Der zweite Durchgang begann mit einem Sturmlauf unsererseits. In der 51. Minute köpfte Alexander Hoffart eine lange Flanke ans Außennetz. Kurz darauf sprintete Kevin Bernal links durch und flankte aus vollem Lauf auf Alexander Hoffart, dessen Kopfball um Zentimeter drüberging. In der 55. Minute gab Muhammed Kalan von rechts scharf zur Mitte, wo Alexander Hoffart am Fünfer in den Ball grätschte. Die Schiedsrichterin gab Freistoß für Murr. In der 59. Minute startete halbrechts Muhammed Kalan durch und ging im 16'er zu Boden. Der Elfmeterpfiff blieb erneut aus. Einsetzender heftiger Regen beeinträchtigte nun die Partie. Es versuchte sich folgerichtig Nadir Ay mit einem Weitschuss, aber der Torwart hatte den Ball sicher. Im Gegenzug ließ Murr eine 150%-ige aus. Ein Stürmer umkurvte Manuel Jakisch weit nach Linksaußen und flankte seinen vor dem leeren Tor lauernden Kameraden an. Dieser brachte das Kunststück fertig aus nächster Nähe weit über das Tor zu schiessen. In der 70. Minute tankte sich rechts Muhammed Kalan zielstrebig durch und legte zurück zu dem aufgerückten Daniel Zieba, der sofort abzog. Dessen Schuss wurde auf der Linie gerettet. Ein kurzes Gewitter und leichter Hagel führten dann zu einer 5-minütigen Spielunterbrechung. Bei Sonnenschein, umrahmt von bedrohlichen schwarzen Wolken, ging es weiter, und in der 74. Minute fiel das längst fällige 1:2. Alexander Hoffart nickte eine präzise Flanke von Enes Kalan aus nächster Nähe ein. In der Folge betrieben wir viel Aufwand, kamen aber zunächst nicht zu weiteren Chancen. Erst in der 84. Minute hatte der eingewechselte Thomas Orzechowski einen Treffer auf dem Fuss. Seine Direktabnahme nach einem Rückleger von Alexander Hoffart, dem ein Flügellauf von Kevin Bernal vorausgegangen war, verfehlte das Tor aber um Zentimeter. In der 86. Minute ging erstmals Manuel Jakisch mit nach vorne. Und tatsächlich reagierte Murr verwirrt, und Alexander Hoffart sah sich alleine dem Torwart gegenüber, der aber gut parierte. Beim Nachstochern blieben drei Grünbühler ohne Erfolg. In der 90. Minute rutschte Alexander Hoffart in nächster Nähe an einer auf dem nassen Boden immer schneller werdenden Flanke von Nadir Ay vorbei. Im gegenzug rettete zunächst Manuel Jakisch an der Strafraumgrenze per Kopf in Richtung rechte Abwehrseite. Von dort nahm ein Angreifer der Gäste Maß und traf exakt ins obere entfernte Tordreieck. Ein solches Tor macht man nur alle paar Jahre. Die Entscheidung war jetzt natürlich gefallen.
Es spielten:
M. Jakisch; Uzbek; Zieba; Midilli; Sauseng; L. Macionczyk; Bernal; Ay; E. Kalan; Hoffart; M. Kalan
eingewechselt:
T. Orzechowski (46.) für Macionczyk; Darvas (73.) für Midilli; A. Orzechowski (83.) für Uzbek
Das Spiel der Zweiten gegen den Tabellenvorletzten SpVgg Bissingen II stand lange nur 1:0 durch einen Treffer von Ahmed Dehrouiche in der 5. Minute, der mit einem aus mehreren Mündern als haltbar eingestuften Weitschuss aus 33 Metern getroffen hatte. Bissingen hatte noch vor der Pause eine sehr gute Ausgleichschance. In der 68. Minute hatte Emre Özevin die erste nenenswerte Torchance, als er nach einem weiten Einwurf das kurze Eck anvisierte, der Torwart aber mit einer Fussparade retten konnte. Es dauerte aber nicht lange, bis er wieder eine gelegenheit bekam. Sven Martens flankte von links präzise zur Mitte, und Emre Özevin hatte keine Mühe, zum 2:0 einzunetzen, was für etwas Beruhigung sorgte. Bissingen drängte nach dem 2:0 trotzdem weiter und hatte gute Chancen. So rettete in der 72. Minute Robert Hyra mit dem langen Bein, nachdem eine Kerze im 16'er für Verwirrung gesorgt hatte. In der 75. Minute zwang eine 30-Meter-Knaller Benjamin Loparco dazu, sich lang zu machen, und er konnte gerade noch über die Latte lenken. Das 3:0 auf dem Fuss hatte in der 84. Minute Dennis Kitzler, dessen Flachschuss nach Doppelpass mit Emre Özevin haarscharf am langen Eck vorbeizischte. Im gegenzug durften wir durchatmen, als ein Bissinger vor dem leeren Tor am Ball vorbeisprang. In der 86. Minute bugsierte Fatih Simsek den Ball aufs kurze Eck, aber der Torwart rettete zur Ecke. Diese zirkelte Andreas Orzechowski mit Ansage genau auf Robert Hyra, und der köpfte mit all seinen Dortmunder Meistergenen gestärkt zum entscheidenden 3:0 ein. Über diese Torpremiere freute sich unser Robert natürlich ganz besonders.
Es spielten:
Loparco; Kisikof; Hyra; E. Tasdemir; Lang; B. Vidackovic; Martens; Dehrouiche; Emre Özevin; Korkmaz; A. Orzechowski
eingewechselt:
Kitzler (73.) für Kisikof; Simsek (73.) für Korkmaz
29. April war erfolgloser Sonntag
Aus akutem Spielermangel mussten wir das Auswärtsspiel unserer Zweiten bei der TSG Steinheim leider absagen ! Aufgrund Verletzungen, Familienfeiern und Prüfungsvorbereitungen bekamen wir keine Mannschaft zusammen. Zum ersten Male in seinen 11 Jahren Abteilungsleiterzeit musste Bernd Klostermann einen solchen Schritt tun.
Deutliche Schlappe in Freiberg
Das verdient schon große Hochachtung, wie sich die Freiberger im Abstiegskampf im Spiel gegen uns kämpferisch aufgebäumt haben, und sich mit einem auch durch spielerischen Glanz gekennzeichneten 6:0 Luft nach unten verschafft haben. Es ist nach dieser Partie schleierhaft, wie diese Mannschaft des SGV Freiberg Fussball II bis vor 2 Wochen mit nur 19 Punkten bei 47:86 Toren dastehen konnte. Eigentlich müssten sie "oben" mitspielen. Ob ein ausführlicherer Bericht folgen wird, wollte der Pressewart des TSV Grünbühl beim Maibaumaufstellen oder am 1. Mai entscheiden. Er hat sich entschieden, es bleiben zu lassen. Tatsache ist wohl, dass der SGV Freiberg (Fussball) II an diesem 29.04.2012 mit einer vollkommen anderen Mannschaft angetreten war als (nicht nur) beim 7:0-Sieg unserer Mannschaft in der Vorrunde. Auch eine Woche zuvor, als sie beim VfB Neckarrems II mit 3:0 gesiegt hatten, wunderte das die meisten Kenner. Sieht man die Tabelle an, wird klar, wie Freiberg dastehen würde, hätten sie diese beiden Spiele, wie von der Konstellation zuvor erwartet werden konnte, verloren hätten. Es war eine zweifelhafte Ehre, im Wasenstadion antreten zu dürfen, folgend auf ein 7:3 der Oberliga-A-Jugend des SGV Freiberg gegen den SV Sandhausen.
Doppeldreier bei typischem Aprilwetter
(Vorwort von Pressewart Walter Heger) In Abwesenheit des Pressewarts fuhren beide Mannschaften am 22. April 2012 einen Dreier ein. Der 3:0-Sieg der Zweiten gegen SV Kornwestheim III ist besonders wichtig, denn nun dürfte der endgültige Klassenerhalt bald geschafft sein. Das 3:2 der Ersten gegen den TSV Asperg wurde laut Abteilungsleiter Bernd Klostermann unnötig spannend gemacht, da man wieder einmal zahllose gute Chancen ausließ. Auf jeden Fall wurde jetzt zum zweiten Mal nacheinander die Angst mancher Skeptiker besiegt, die befürchteten, wir würden, wie in den letzten Jahren, die Saison mit einer langen Negativserie beenden.
(Bericht von Charles Jakob) Ja, der Schreiber dieser Zeilen bekennt, nach der Niederlage gegen Affalterbach geunkt zu haben, dass in der restlichen Saison kein Spiel mehr gewonnen, höchstens einmal ein Unentschieden gelingen würde. So sah es nach den ersten 45 Minuten gegen den abstiegsgefährdeten Gast aus Asperg auch aus - Halbzeitstand 1:1. Die Grün-Weißen (heute in Weiß-Lila !!) bekamen die schnellen Asperger Angreifer nicht in den Griff, und so musste unser Stadionsprecher bereits nach sieben Minuten in sein durch Regen gestörtes Mikro schreien, und die Führung der Gäste verkünden. Nach einer Direktkombination stand die Nr. 5, Michele Colletta, wenige Meter frei vor Manuel Jakisch und ließ ihm keine Chance. Doch zehn Minuten später verwertete Nico Haamann einen feinen Querpass von Muhammed Kalan, der kurz zuvor mit einem seiner Soli knapp gescheitert war, zum Ausgleichstreffer. Danach konnte keine der Mannschaften die herausgespielten Möglichkeiten nutzen – lag es auf Grünbühler Seite daran, dass Alexander Hoffart fehlte ? Die Asperger verloren kurz vor dem Seitenwechsel verletzungsbedingt ihre Nr. 2, Spielführer und Mannschaftskapitän Heusel, was den Grünbühlern im weiteren Verlauf in die Karten spielte. Nach der lauten Ansprache von Trainer Kratochwil kamen die Gäste sichtlich beeindruckt aus der Kabine, und brachten eigenartigerweise ihr zuvor gezeigtes, schnelles, gut strukturiertes, zweikampfstarkes Spiel nicht mehr auf den Platz. Die Grünbühler, bei denen zum Wiederanpfiff Sven Darvas in der Innenverteidigung Seyit Midilli ersetzte, brauchten einige Zeit, um dies zu begreifen. Nach belanglosem Geplänkel zwischen den Abwehrreihen kulminierte die Partie zwischen der 65. und 80. Spielminute. Muhammed Kalan und Enes Özevin, immer wieder angetrieben von Spielmacher Nadir Ay, stürzten die nun staksig agierende Gästeabwehr von einer Verlegenheit in die andere. Groß war die Erregung beim Grünbühler Anhang, als „Momo“ Kalan in der 72. Minute bei einem Solo quer durch den gegnerischen Strafraum gleich von drei zuvor düpierten Abwehrspielern über den Haufen gerannt wurde, der Pfiff des Unparteiischen Heiko Reichert aus Rutesheim aber ausblieb. Nach dieser Aktion musste der junge Stürmer leicht verletzt ausgewechselt werden und Sven Kirchner, trotz seiner frappierenden Ähnlichkeit mit Edin Dzeko ein Produkt aus den Lenden der TSV-Stürmerikone und Rekordtorschützen Fritz Kirchner, kam zu seinem zweiten Pflichtspieleinsatz - und griff sofort entscheidend ins Spiel ein, weil bei seiner ersten Aktion nur durch Foul zu bremsen. Gästekeeper Marvin Exner, sonst im Asperger Sturm aktiv, musste daher in der 74.Minute einem der gefürchteten Freistöße von Nadir Ay entgegensehen. Und wie so viele berühmtere Torhüter vor ihm konnte er ihm nur nachsehen. Obwohl die Asperger Mauer im Rücken des Unparteiischen unbemerkt noch einige Meter vorrückte, jagte Nadir Ay das Leder wie im letzten Spiel beim „TuS“ mit einem „Strahl“ unhaltbar ins rechte obere Tordreieck zur längst verdienten Führung. Die Grünbühler setzten nun nach, und zwei Minuten später verwertete Tommy Orzechowski einen präzisen Vertikalpass von Nadir Ay endlich wieder mit einem Treffer. Nach diesem Doppelschlag hätte das Ergebnis leicht höher geschraubt werden können. Ein rüdes Foul von hinten an Sven Kirchner am Elfmeterpunkt ließ den Unparteiischen unbeeindruckt – später vermuteten auch die Asperger eine Konzessionsentscheidung, da kurz zuvor der schnelle 7er, Marcel Bäßler, elfmeterverdächtig im Grünbühler Strafraum attackiert wurde, der Pfiff aber ausblieb. Nach dem Spiel diktierte der sympathische Gästestürmer der Presse in den Schreibblock, dass er das Tackling nicht unbedingt als elfmeterreif empfunden hatte. Einen über mehrere Stationen verwirrend herausgespielten Treffer durch Enes Kalan gab der Schiedsrichter wegen angeblichem Abseits nicht. So rappelten sich die Asperger noch einmal auf, und erzielten in der 80. Minute durch eben die Nr. 7 den Anschlusstreffer. Aber die Grünbühler wollten kein weiteres 3:3 in ihre Annalen schreiben und überstanden einige Freistoß- und Eckballsituationen in der Nachspielzeit souverän.
der TSV spielte mit:
M. Jakisch, Bernal, Sauseng, Zieba, Midilli, E. Kalan, Haamann, Enes Özevin, M. Kalan , T. Orzechowski, Ay.
eingewechselt:
ab 46. Sven Darvas für Midilli; ab 72. Sven Kirchner für M. Kalan
es spielten:
Loparco, B. Vidackovic, Hyra, E.Tasdemir, Lang, Uzbek, Adiyaman, Emre Özevin, Derouiche, A.Orzechowski, Hoffart.
eingewechselt:
Martens (fürs Feld), Kisikof, Simsek.
Glanzloser Sieg beim TSV Ludwigsburg
Am 15. April 2012 ging es zum TSV Ludwigsburg, der ums Überleben kämpft. Nachdem den ganzen Vormittag passables Wetter gewesen war, regnete es sich danach ungemütlich ein. Die erste Halbzeit verlief ohne viele Höhepunkte, aber in der 40. Minute konnte Nadir Ay, der selbst gefoult worden war, einen Freistoß aus 25 Metern wie am Strich gezogen genau ins linke untere Eck zur Grünbühler Führung einlochen. Zuvor war als erster nennenswerter Torschuss der von Thomas Orzechowski in der 35. Minute zu notieren, der aus 20 Metern das Tor nur knapp verfehlte. Kurz vor der Führung hatte Enes Özevin eine gute Chance, der im kurzen Eck am Keeper scheiterte. Kurz vor der Halbzeit verhinderte ausgerechnet einer der kleinsten Akteure, Muhammed Kalan, per Kopf den Ausgleich, als der "TuS" nach einer Ecke zu seiner ersten guten Chance kam. Nach Seitenwechsel zeigten die Einheimischen zunächst den erwarteten Offensivdrang, den man davor eigentlich vermisst hatte, und in der 54. Minte konnte Manuel Jakisch einen Flatterball gerade noch zur Ecke lenken. Zwei Minuten später fiel nach einem weiten Freistoß das 1:1. Aber schon in der 59. Minute konterten wir schnell, und Muhammed Kalan erzielte nach Doppelpass mit Nico Haamann das 1:2. Ein Eigentor zum 1:3 nach Ecke von Nadir Ay brachte dann die Vorentscheidung. Zwischenzeitlich fiel auf, dass Muhammed Kalan mit Sicherheit der meistgefoulte Spieler des Tages war. Eine Riesenchance, das Spiel noch einmal spannend kreierten wir zunächst selbst, als Sven Darvas unseren Keeper zu einer Glanzparade nötigte. In der 82. Minute dann kam es durch einen Foulelfmeter doch zum 2:3. Lucas Macionczyk, kurz zuvor eingewechselt, war einem Stürmer der Gastgeber, der unsere Abwehr ausgehebelt hatte, als letzter Mann in die Beine gegrätscht. Rot war hier die Höchststrafe. Die zuvor ausgespielten Abwehrspieler müssten sich die nun wohl folgende Sperre eigentlich mit unserem "Luki" teilen. Der TSV Ludwigsburg war trotzdem, obwohl 4 Minuten nachgespielt wurde, nicht mehr in der Lage unseren Sieg zu gefährden.
Es spielten:
M. Jakisch; Sauseng; Zieba; E. Kalan; Darvas; Haamann; Enes Özevin; Ay; M. Kalan; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
A. Orzechowski (60.) für Özevin; Midilli (71.) für E. Kalan; L. Macionczyk (79.) für M. Kalan
Unglückliche Niederlage beim SC Ludwigsburg
(Bericht von Berislav Vidackovic) Die Niederlage beim SC war nach einer guten und geschlossenen Mannschaftsleistung am Ende unglücklich. Bis kurz vor der Halbzeit hatte der Gegner kaum nennenswerte Chancen und wurde dann nach einem Abwehrpatzer zum 1:0 ( 42min.) eingeladen. Ein unnötiges Gegentor ! Wir kamen zwar immer wieder vor das Tor, konnten aber nichts zwingendes rausholen.In der zweiten Halbzeit war die Partie offen, mit leichten Vorteilen für SC. Es blieb bis zur letzten Minute spannend, da auf beiden Seiten Chancen herausgespielt wurden. In der letzten Minute warfen wir bei einem Standard, alles nach vorne. Der hohe Ball wurde abgefangen, und der SC-Stürmer lief dann alleine auf das leerstehende Tor zu und schob zum 2:0 ( 90 Min.) ein.Es war wieder eine sehr gute taktische und läuferische Leistung, gegen immer physisch starke SC'ler.
Es spielten:
Loparco; Kisikof; Tasdemir; Hyra; Lang; Adiyaman; Uzbek; Emre Özevin; Dehrouiche; B. Vidackovic; Brodhagen
eingewechselt:
Verrücktes Spiel gegen Neckarweihingen
Wie schon beim letzten Heimspiel eilte am 1. April 2012 in der Schlussminute Torhüter Manuel Jakisch beim Stande von 2:3 nach vorne, um den Ausgleich zu erzwingen. Der Pressewart orakelte schon, dass die Partie wohl wieder 2:3 enden würde. Und tatsächlich: der Freistoß von der linken Seite brachte nichts ein. Der Schiedsrichter ließ aber an diesem Tag ziemlich lange nachspielen. Den direkten Konter vergab der Gast, und wir starteten einen erneuten Angriff. Nach einer weiten Flanke stiegen Alexander Hoffart und der TVN-Keeper im Fünfer hoch. Dem Keeper entglitt der Ball, genau vor die Füsse des eben erst eingewechselten Andreas Orzechowski, der zum 3:3 einschoss. Aber da war noch nicht Schluß. Der Gästekeeper regte sich (nachvollziehbar) auf, dass die Aktion vor dem Ausgleich nicht durch Freistoß für den TVN geahndet wurde, und seine Mannschaftskameraden waren nunmehr ziemlich von der Rolle. So kam es sogar noch zur Siegchance, als in der 93. Minute Enes Özevin alleine auf den Torhüter zulief, diesen aber anschoss. Danach pfiff der Unparteiische ab. Die Situation vor dem 3:3 kommentierte er dann so, dass der Torwart zunächst den Ball gefangen habe, dann aber rückwärts in Alexander Hoffart gefallen sei, weshalb diesem kein Foul zuzuschreiben gewesen sei. Nundenn: mit dem 3:3 können wir letztendlich durchaus zufrieden sein. Die Partie begann vielversprechend, als bereits in der 7. Minute Nadir Ay nach einer kurzen Ecke mit Nico Haamann mit einem Schlenzer hoch ins lange Eck das 1:0 markiert hatte. Drei Minuten später klaute sich Kevin Bernal rechts den Ball von einem unaufmerksamen Abwehrspieler und lief alleine auf den Keeper zu. Er schloss aber zu spät, denn der Schlussmann war schon zu nah an ihm dran. Die Strafe folgte auf dem Fuss, denn neckarweihingen spielte uns in der 12. Minute über unsere rechte Abwehrseite aus und machte das 1:1. Ein Schuss von Nadir Ay aus vollem Lauf in der 14. Minute ging knapp daneben, und in der 19. Minute nahm Alexander Hoffart nach schönem Zusammenspiel zwischen Nico Haamann und Kevin Bernal einen Ball mit dem linken Außenrist direkt, aber der Keeper blieb der Sieger in dieser toll anzusehenden Aktion. Es gab weitere Chancen, um wieder in Führung zu gehen. In der 20. Minute hüpfte die Kugel über Torwart und Abwehrspieler hinweg, aber für den dahinter lauernden Alexander Hoffart war der Winkel zu kurz. Nach 24 Minuten wurstelte sich Thomas Orzechowski von links durch, sein Abschluß aus guter Position war aber zu unplatziert. Nico Haamann und Nadir Ay hatten zwei weitere gute Torgelegenheiten, die aber nicht den erfolgreichen Abschluß fanden. Dann aber wurde Thomas Orzechowski in der 35. Minute gefoult, und der Unparteiische zeigte auf den Elfmeterpunkt. Alexander Hoffart zog Vollspann ab - Pfosten. Kurz darauf legte sich unser Goalgetter den Ball zu weit vor und scheiterte alleine vor dem Torwart. Statt 3:1 oder 4:1 stand es nur 1:1. Und kurz vor der Halbzeit fiel beinahe der zu diesem Zeitpunkt nicht verdiente Ausgleich, aber ein Neckarweihinger scheiterte aus nächster Nähe kläglich. Kurz nach Wiederbeginn hatten wir die Riesenchance zum 2:1, aber Lucas Macionczyk, der links im 16'er durchgebrochen war, nahm den Ball nicht richtig mit, sodass er nicht mehr zu einem einschussbereiten Kameraden zurückpassen konnte. Stattdessen fiel im direkten Gegenzug das 1:2. Unsere rechte Abwehrseite hatte komplett geschlafen. In der 54. Minute verhinderte Manuel Jakisch durch entschlossenes Herauslaufen das 1:3. In der 61. Minute wurde ein Abpraller zum gefährlichen Schuss, und Manuel Jakisch hatte Mühe, den Ball aus dem Eck zu fischen. Wir agierten seit dem 1:2 ziemlich einfallslos und glänzten in erster Linie durch zahlreiche Fehlpässe. So war denn die 68. Minute die erste Ausnahme, als endlich einmal ein Konter gut gesetzt wurde. Thomas Orzechowski hatte rechts freie Bahn, passte perfekt quer zu Alexander Hoffart, und der schob zum 2:2 ein. Der Gast versiebte dann in der 73. Minute die erneute Führung aus nächster Tornähe. Manuel Jakisch rettete mnit einer waghalsigen Faustparade. Der eingewechselte Muhammed Kalan brachte Belebung in unserem Offensivspiel. In der 77. Minute lupfte ihn Namensvetter Enes Kalan im 16'er an, und er zog sofort ab - leider ans Außennetz. Wenig später setzte sich Thomas Orzechowski links durch, passte quer zu Muhammed Kalan, der noch zwei Gegenspieler umkurvte, dann aber aus 12 Metern zu unplatziert abschloss. In der 84. Minute brachte ein Stürmer des TVN das Kunststück fertig, aus 3 Metern gegen die Latte zu schiessen. Manuel Jakisch sagte hinterher, der hätte nur den Fuss hinhalten müssen, stattdessen habe er versucht, das Tornetz durchzuschiessen. Daniel Zieba war in der Zwischenzeit zur Verstärkung der Abwehr eingewechselt worden. Im Gegenzug verlor Muhammed Kalan zwar bei einem Doppelpass den rechten Schuh, lief aber dennoch alleine auf den Torwart zu, der jedoch Sieger im 1:1 blieb. In der 86. Minute kam Neckarweihingen wieder über unsere rechte Abwehrseite zum 2:3. Bitter für Daniel Zieba, dass er nach nur 5 Minuten Einsatz wieder ausgewechselt wurde ! Als Brecher in der Sturmmitte wurde nun als letzte Hoffnung Andreas Orzechowski eingewechselt. Ein Konter in der 89. Minute konnte im letzten Moment durch Manuel Jakisch am erfolgreichen Abschluss gehindert werden. Der Rest ist bekannt.
Es spielten:
M. Jakisch; Bernal; Unterreiner; E. Kalan; Darvas; L. Macionczyk; Haamann; Enes Özevin; Ay; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
M. Kalan (72.) für Ay; Zieba (82.) für Macionczyk; A. Orzechowski (88.) für Zieba
Nichtabstieg wird zur "Chefsache" - Kitzler feiert Comeback
Am 1. April musste unsere Zweite in Grünbühl zum enorm wichtigen Spiel gegen den TV Neckarweihingen II antreten, gegen den man in der Vorrunde einen sicher geglaubten Sieg in den Schlussminuten noch hergeschenkt hatte. Wie schon in Affalterbach nahm sich Trainer Berislav Vidackovic zum Elfmeter den Ball - und traf gleich zweimal. 7 Punkte hat man jetzt aus den letzten 3 Spielen geholt - fast schon die Rettung ! Übrigens eine interessante Randnotiz zu dieser Partie: in der 88. Minute wurde der seither verletzte Dennis Kitzler, der zum letzten Mal im Juli 2010 in einem Vorbereitungsspiel in Aldingen zum Einsatz gekommen war, eingewechselt, ohne allerdings die Gelegenheit zu erhalten, den Beweis anzutreten, dass mit ihm bald wieder zu rechnen ist. Wir wünschen alles Gute ! Ein Anfang ist gemacht. Die erste Halbzeit endete torlos, und es nichts nennenswertes zu berichten. Direkt nach Wiederanpfiff kam Emre Özevin halblinks aus 10 Metern frei zum Schuss, verzog aber. Eine Minute später köpfte die Gästeabwehr eine Freistoßflanke von Tolga Adiyaman gegen die eigene Latte. Eine sehr gute Chance hatte in der 59. Minute Alper Uzbek, der am 5'er zwar vor dem Torwart am Ball war, diesen aber nicht mehr drücken konnte. Einen Sekundenbruchteil zu früh entschied sich Daniel Zieba in der 61. Minute, den Ball per Kopf einem (leider nicht anwesenden) Kameraden zu servieren, anstatt direkt aufs Tor zu köpfen. Es roch nun längst nach 1:0. In der 68. Minute war es dann soweit: Erdinc Korkmaz drang links in der Strafraum ein und wurde von den Beinen geholt. Berislav Vidackovic verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 1:0. Wenig später schloß Erdinc Korkmaz aus 12 Metern leider zu unplatziert ab. In der 76. Minute hatten wir Glück, dass der 10'er der Gäste in Tornähe über den Ball säbelte. Ein Ausgleich wäre durchaus schmeichelhaft für Neckarweihingen gewesen. Genauso sah es aber mit dem Elfmeter aus, den wir in der in der 81. Minute zugesprochen bekamen. Wieder verwandelte Berislav Vidackovic sicher. Andreas Orzechowski hatte noch zwei gute Chancen zur Erhöhung, scheiterte aber.
Es spielten:
Loparco; Kisikof; E. Tasdemir; Zieba; B. Vidackovic; Uzbek; Adiyaman; Derouiche; Korkmaz; A. Orzechowski; Emre Özevin;
eingewechselt:
S. Lang (70.) für Özevin; Ermen (70.) für Kisikof; Kitzler (88.) für Adiyaman
Türk Gücü wurde beschenkt - wenigstens 2:2 in letzter Sekunde
(Möglingen 25.03.2012) Obwohl Ali Türkkan in der 92. Minute per Handelfmeter das 2:2 gelungen war, warf Trainer Berislav Vidackovic nach dem Abpfiff enttäuscht die Linienrichterfahne zu Boden. Und tatsächlich: diese Partie hätte man eigentlich gewinnen müssen. Zwei Tore hatte man Türk Gücü quasi geschenkt, und selbst mehrmals klare Chancen vergeben. Das am Ende wenigstens noch eine Niederlage vermieden wurde, tröstet ein wenig. Der Abstand zum Relegationsplatz 12 beträgt 5 Punkte. Da sieht man, wie wichtig der Sieg in Affalterbach vergangene Woche war.
In Möglingen war eigentlich schon in der 5. Minute die Führung fällig. Andreas Orzechowski knallte einen Freistoß gegen die Latte. In der 15. Minute nahm Erdinc Korkmaz am 16'er den Ball aus der Luft an und zog direkt ab - leider knapp daneben. Nach einer halben Stunde wurde Ahmed Dehrouiche per direkter Verlängerung von Andreas Orzechowski halbrechts steil bedient und zog aus vollem Lauf ab. Da sein Gegenspieler ihn hartnäckig verfolgte geriet der Schuss aber nicht platziert genug. Wie aus dem Nichts gerieten wir dann in der 35. Minute beinahe in Rückstand. Nachdem Türk Gücü bis dahin kein einziges Mal gefährlich vors Tor gekommen war, senkte sich nun eine mißlungene Flanke auf die Latte. Den heruntertropfenden Ball rettete Lucas Macionczyk per Kopf über das Tor. Und als wäre das ein Weckruf gewesen ging Türk Gücü in der 40. Minute tatsächlich in Führung. Sven Martens glitt ein Freistoß aus den Händen, und ein heranbrausender Stürmer brauchte nur noch den Fuss hinzuhalten. Nach der Pause tat sich zunächst nichts, und in der 55. Minute rettete Sven Martens den ersten richtig gefährlichen Schuss aus dem kurzen Eck. Im Gegenzug kamen wir zu einem Freistoß in halbrechter Position etwa 22 Meter vor dem Tor. Andreas Orzechowski nahm perfekt Maß und zirkelte die Kugel im Bogen um die Mauer und hoch ins kurze Eck zum 1:1. Drei Minuten später war unbedingt die Führung fällig, die wir aber kläglich vergaben. Links wurde Emre Özevin in die Gasse geschickt und lief allein Richtung Torwart, erlegte quer zu Tolga Adiyaman, dessen Abschluß aus wenigen Metern aber in einem Abwehrbein landete. Beim Versuch des Abstaubens rutschte dann auch noch Andreas Orzechowski unglücklich aus. In der 61. Minute der nächste Hochkaräter: Andreas Orzechowski zögerte aus 12 Metern viel zu lange, und den Nachschuss konnte Ahmed Dehrouiche nicht richtig setzen, da er heftig bedrängt wurde. In der 63. Minute gab es einen strittigen Handelfmeter für Türk Gücü, der dann aber so schwach geschossen wurde, dass Sven Martens ohne Mühe halten konnte. Eine die Gemüter stark erregende Szene ereignete sich in der 66. Minute. An der Seitenlinie schlug ein Möglinger Spieler ohne erkennbaren Grund Eugen Weber zweimal ins Gesicht. Einige unserer sofort hinzueilenden Spieler hielten sich zum Glück zurück, sodass es nicht zum unübersichtlichen Tumult kam. Dass der Schiedsrichter beiden Beteiligten, also auch Weber die Rote Karte zeigte, muss schleierhaft bleiben. Kurz darauf gingen wir nach einem langen Pass beinahe in Führung, als der 3'er den Ball mit dem Kopf an seinem Torwart, leider auch knapp am Tor vorbei beförderte. Ein krasser Abspielfehler auf unserer rechten Abwehrseite, und ein wohl bereits zu weit aufgerücktes Abwehrzentrum brachten dann in der 80. Minute die Führung für Türk Gücü. Der links durchgehende Stürmer konnte mit einem Querpass einen freistehenden Mitspieler bedienen, der unbedrängt zum 2:1 einschob. Dieses Ergebnis konnten wir nicht auf uns sitzen lassen und drängten mit Macht. Ein Weitschusskracher von Daniel Zieba ging drüber, und in der 85. Minute rasierte Andreas Orzechowski mit einem Freistoß den Außenpfosten. Zum Glück gab es dann noch eine mehrminütige Nachspielzeit. In der 92. Minute bekamen wir einen berechtigten Handelfmeter zugesprochen. Der Rest ist bereits bekannt. Kurz darauf erhielt noch der 2'er von Türk Gücü wegen Schiedsrichterbeleidigung Rot.
Es spielten:
Martens; Kisikof; Zieba; E.Tasdemir; L.Macionczyk; Adiyaman; Uzbek; Emre Özevin; Derouiche; Korkmaz; A.Orzechowski
eingewechselt:
Weber, Türkkan (51.) für Kisikof und Uzbek; Tekcan (65.) für Korkmaz
Bitter - 0:4 nach überlegener erster Halbzeit
(Affalterbach 18.03.2012) Auch wenn man sich aufgrund der personellen Situation nicht viel ausrechnete für die Partie in Affalterbach, ist die letztendlich hohe Niederlage vermeidbar gewesen. Gleich der erste Torschuss der Einheimischen, ein Schuss in hohem Bogen aus 25 Metern ging zum 1:0 ins Netz. In der 19. Minute lauerten Alexander Hoffart und Thomas Orzechowski bei einem langen Freistoß von Nico Haamann im Sturmzentrum aussichtsreich, kamen aber beide nicht richtig zum Ball. Der direkte Konter brachte beinahe das 2:0, aber Sven Martens war am linken 16'er-Rand rechtzeitig herausgeeilt. Nur Zentimeter fehlten bei einem knallharten Freistoß von Nico Haamann in der 26. Minute. Affalterbach versuchte sich mehrmals mit Weitschüssen, die aber nicht ihr Ziel fanden. Das Spiel machten wir. In der 28. Minute flankte Nico Haamann präzise auf Alexander Hoffart, der den Ball am langen 5'er perfekt drücken konnte, leider haarscharf neben den Pfosten. In der 32. Minute dribbelte sich Kevin Bernal von links fast bis zum Tor durch, sein Rückpass landete aber in einem Abwehrbein. Wenig später versäumte es Thomas Orzechowski freistehend direkt abzuschliessen. Er legte zurück zu Enes Özevin, dessen Direktschuss gerade noch zur Ecke gerettet werden konnte. Sekunden später zog Özevin schon wieder ab, leider einen halben Meter daneben. In der 38. Minute konterte Affalterbach blitzschnell, aber Dennis Sauseng konnte den Ball im letzten Moment weggrätschen. In den Schlußminuten der ersten Halbzeit schlug die Abwehr der Einheimischen auffällig oft konfus den Ball weg. Wir konnten diese offenbare Nervosität aber nicht ausnutzen. Nach dem Wiederanpfiff wendete sich das Spiel, und wir gaben es immer mehr aus der Hand. Affalterbach machte mit Beginn der zweiten Halbzeit enorm Tempo und drückte uns hinten rein. Nach einer Ecke in der 47. Minute verhinderte Sven Martens mit einem guten Reflex bei einem Direktschuss einen Treffer. In der 51. Minute gab es den Hauch einer Ausgleichschance, aber nach schöner Kombination zwischen Nico Haamann und Alexander Hoffart war der Abschluß von Kevin Bernal zu harmlos. Die prompte Strafe war direkt danach das 2:0, und schon in der 62. Minute folgte das 3:0. In der Folge hatten wir gute weitschüsse durch Thomas Orzechowski und Nico Haamann zu verzeichen, die aber nicht ihr Ziel fanden. Ansonsten gab es allzu viele Ballverluste durch unüberlegte Abspiele. Affalterbach kam zu weiteren Chancen. In der 76. Minute konnte Daniel Zieba im letzten Moment retten. In der 80. Minute war Sven Martens an der Strafraumgrenze einen Schritt schneller, und der Nachschuss ging am leeren Tor vorbei. Als wir in der 87. Minute den Ball einfach nicht wegbrachten, fiel das 4:0. Das Debakel fiel beinahe noch höher aus, als es nach einem Foul von Daniel Zieba in der 89. Minute zum Foulrelfmeter kam. Aber Sven Martens konnte parieren. Nach Spielschluß brachte Charles Jakob die Frage ins Spiel, ob wir diese Saison noch ein Spiel gewinnen werden.
Es spielten:
Martens; Sauseng; Zieba; Midilli; Bernal; L. Macionczyk; Haamann; Enes Özevin; K. Macionczyk; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
Korkmaz (55.) für K. Macionczyk; Darvas (57.) für Midilli; A. Orzechowski (72.) für Özevin
Das war wichtig - Zweite siegt in Affalterbach
(Affalterbach 18.03.2012) Der Blick auf die Tabelle zeigt, wie wichtig dieser Sieg war, zumal man in Affalterbach allzu selten gepunktet hat. Nach einer relativ ereignislosen ersten Halbzeit boten sich in der 55. und 56. Minute Emre Özevin und dem Rückkehrer Eugen Weber guten Chancen. Ersterer schoss daneben, letzterer verdribbelte sich. In der 60. Minute machte sich Benjamin Loparco bei einem Kopfball lang und konnte den Ball gerade noch über die Latte bugsieren. Wenig später segelte ein gut gezirkelter Freistoß nur knapp drüber. In der 70. Minute rettete Loparco bei einer 100%-igen, als der 10'er freigespielt wurde, mit einem Blitzreflex per Fuß. Ideal war es dann beim direkten Gegenangriff, dass wir zur Führung kamen. Ahmed Derouiche drang von links in den 16'er ein und wurde umgelegt. Berislav Vidackovic machte den Strafstoß zur Chefsache und verwandelte sicher. In der 74. Minute konnten wir durchatmen, als der 15'er links frei war, aber unplatziert abschloß. Benjamin Loparco hatte keine Mühe. Für die Entscheidung sorgte in der 79. Minute Eugen Weber. Im Halbfeld luchste er einem Affalterbacher, der gerade einen Angriff einleiten wollte, die Kugel ab, eilte Richtung Tor und schoss dann scharf und flach Vollspann zum 0:2 ab. Drei Minuten später hätte er beinahe zum zweiten Mal getroffen, als er nach einem Getümmel aus 10 Metern zum Schuss kam, der Torwart aber goldrichtig stand. Ein Scharfschuss der Affalterbacher zischte dann noch haarscharf am Tor vorbei, den Rest überstanden wir ohne Gefahr. Ebenfalls ein Comeback feierte nach langer verletzung Ferhat tekcan mit einem Kurzeinsatz. Die Devise heisst jetzt: "Durchatmen und konzentriert an die nächsten beiden Partien gegen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf gehen !"
Es spielten:
Loparco; Kisikof; Hyra; B. Vidackovic; Adiyaman; Uzbek; Lang; Emre Özevin; E. Tasdemir; Derouiche; A. Orzechowski;
eingewechselt:
Weber (46.) für Lang; Tekcan (72.) für Özevin; Ermen (76.) für Kisikof
Zu spät aufgewacht - 2:3 gegen Neckarrems II
(Grünbühl 11.03.2012) In der 92.Minute ging beim letzten Eckball der Partie sogar unser Torhüter Manuel Jakisch mit nach vorne. Und siehe da: David Unterreiner schlug den Ball zur Mitte, und ManU kam aus 7 Metern zum Schuss. Der Torjubel auf den Lippen der meisten TSV-Fans erstarrte jedoch schon Sekundenbruchteile später, als ein Verteidiger auf der Torlinie rettete. Gleich danach pfiff der Schiedsrichter ab. Das Spiel war nach 63 Minuten, als ein Konter das 0:3 brachte, eigentlich schon entschieden. Leider erst jetzt bauten wir den nötigen Druck auf, um den Gegner in Gefahr zu bringen. Gleich nach Spielbeginn gab es die erste Schrecksekunde, als am langen Fünfer ein Stürmer nach außen an Manuel Jakisch vorbeigeht, dann aber aus spitzem Winkel drüberschiesst. In der 3. Minute wurde Thomas Orzechowski gut geschickt, kam aber einen Schritt zu spät gegen den herausgeeilten Torhüter. Also: diese Woche ist Sprinttraining angesagt. In der 14. Minute kombinierten sich die Gäste rechts durch unsere Abwehr, und die anschliessende lange Flanke wird aus 10 Metern volley eingenetzt. Schon wenig später fischte Manuel Jakisch einen platziert getretenen Freistoß aus dem linken unteren Eck. Eine Riesenchance zum Ausgleich hatte in der 18. Minute Alexander Hoffart, der am Fünfer einen von Nico Haamann hereingedrehten Ball mit vollem Risiko direkt nahm, ihn aber über das Tor jagte. Das 0:2 fiel in der 21. Minute. Ein Stürmer startete von der Strafraumgrenze mit einem kurzen Antritt durch und wurde genau im richtigen Moment mit einem Kurzpass bedient. Aus 7 Metern hämmerte er unhaltbar hoch ins Netz. Nicht viel fehlte in der 28. Minute, als Nadir Ay einen Freistoß über das Tordreieck zirkelte. Glück hatten wir in der 38. Minute, als ein Stürmer am Fünfer an einer scharfen Hereingabe vorbeirutschte. Unsere nächste Chance war eine Einzelaktion in der 40. Minute. Thomas Orzechowski dribbelte sich von links die Torauslinie entlang zur Mitte durch und schob dann knapp am langen Eck vorbei. Ein unnötiger Ballverlust brachte dann beinahe die Vorentscheidung in der 43. Minute, aber Manuel Jakisch war draußen und rettete mit Fußabwehr. Dann hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff Karl Macionczyk, der im übrigen auf Wunsch einiger junger Spieler selbst mit aufläuft, noch eine gute Chance. Einen weiten Einwurf von Nadir Ay nahm er aus der Drehung direkt, aber der Torhüter stand goldrichtig. Auch im zweiten Durchgang kamen wir zunächst nicht richtig ins Spiel. Nach einer guten Stunde gingen zwei mit Risiko genommene Direktschüsse weit drüber. In der 62. Minute vergab Alexander Hoffart nach einer Rechtsflanke von Enes Özevin aus 7 Metern. Kurz darauf brachte ein Konter das 0:3. Kurz darauf wurde Alexander Hoffart lang angespielt und schob ins lange Eck zum 1:3 ein. Dieses Tor wirkte nun tatsächlich als Wachmacher. Eine scharf vor das Tor getretene Ecke von Nadir Ay verpassten am Fünfer Freund und Feind. In der 72. Minute nahm Nadir Ay einen Rückpass aus 14 Metern direkt, der abgeblockte Ball kam zu Thomas Orzechowski, der aber in Tornähe nicht richtig an den Ball kam. Einen Scharfschuss von Enes Kalan aus 10 Metern halbrechts kann der Torwart nur prallen lassen, aber es ist niemand zur Stelle. Dann lief in der 80. Minute Alexander Hoffart alleine auf den Torwart zu, schoss diesen aber an. Einen gut platzierten Freistoß von Enes Kalan in der 82. Minute parierte der Torhüter. Eine mit dem Außenrist auf das kurze Ecke gezirkelte Ecke von Nadir Ay in der 83. Minute bereitete dem Schlußmann große Mühe. Schüsse von Nico Haamann und dem eingewechselten Andreas Orzechowski waren leider zu unplatziert. Dann fiel in der 87. Minute das noch einmal Hoffnung gebende 2:3. Ein Eckball von Enes Kalan wird Richtung 16'er abgewehrt, von wo Nico Haamann den Ball perfekt traf und hoch ins Eck einnetzen konnte. Der Rest ist bereits bekannt.
Es spielten:
M.Jakisch; Bernal; E.Kalan; Midilli; Sauseng; K.Macionczyk; En.Özevin; Haamann; Ay; Hoffart; T.Orzechowski
eingewechselt:
Unterreiner (46.) für K.Macionczyk; L.Macionczyk (66.) für Sauseng; A.Orzechowski (80.) für Midilli
Ungefährdeter Sieg in Poppenweiler
Nie in Gefahr war der Sieg beim SV Poppenweiler am 04.03.2012. Bereits nach zwei Minuten hatte Thomas Orzechowski die erste große Chance. Von Enes Özevin wunderbar steil angespielt umtanzte er noch seinen Gegenspieler und zog vom 16'er platziert ins linke untere Eck ab, der Torhüter jedoch konnte mit einer blitzartigen Reaktion zur Ecke retten. Wir bestimmten das Spiel, und die nächste torreife Situation ergab sich in der 7.Minute, als Alexander Hoffart am langen 5'er eine weite Flanke von Nico Haamann gerade noch erreichen, und zum am 5'er lauernden Enes Kalan zurückköpfen konnte. Der aber war so überrascht, dass er seinem Kopfball nicht mehr genug Druck geben konnte. Kurz darauf nahm Enes Özevin von halbrechts elegant Maß, schlenzte aber um Zentimeter über das linke Lattenkreuz. Die erste prüfung für Manuel Jakisch im Tor ergab sich bei einem Freistoß in der 12. Minute, der zwar unheimlich getreten, aber zu unplatziert war, sodass ihn unser Keeper mit beidhändiger Faustabwehr ins Mittelfeld bugiseren konnte. In der 17. Minute war es wieder eine Glanztat des SVP-Keepers, die eine unserseitige Führung verhinderte. Einen Drehschuss von Alexander Hoffart lenkte er gerade noch um den Pfosten. In der 27. Minute kam es zum Glück nicht so, wie es oft bei solchen Spielen passiert. Unsere linke Abwehr unterlief einen langen Ball (Name wird nicht verraten), doch der nutznießende Schütze drosch aus 12 Metern von halbrechts weit drüber. Erlösend, und längst verdient war dann das technisch perfekte 0:1 durch Nadir Ay. Nach einer kurzen Ecke auf rechts mit Nico Haamann zirkelte er den Ball hoch ins Tor. Seine zweite Riesenchance hatte in der 36.Minute Thomas Orzechowski nach einsatzfreudiger Vorarbeit von Lucas Macionczyk, als er um Millimeter über das Tor schlenzte. Ebenso knapp verlief es in der 38.Minute. Da setzte sich Alexander Hoffart links im 16'er zweikampfstark gut durch und grätschte die Kugel im Fallen haarscharf am langen Eck vorbei. Vor der halbzeit gab es in der 44.Minute noch einen weiteren Hochkaräter. Enes Özevin dribbelte sich von rechts nach innen durch, legte zurück zu Nadir Ay, der aus 8 Metern scharf abzog, aber zu viele Abwehrbeine waren im Weg. Den Nachschuss platzierte Nico Haamann ins linke Eck, von wo zur Ecke gerettet wurde. Hier stand Handspiel zur Diskussion. Wieder viele Chancen vergeben ! Würden wir im zweiten Durchgang bestraft werden ? Schon nach 5 Minuten aber fiel das beruhigende 0:2. Nadir Ay wurde auf Linksaußen freigespielt, gab scharf und flach auf den kurzen Pfosten, wo Alexander Hoffart reaktionsschnell den Ball über die Linie stupfelte. Die endgültige Entscheidung fiel in der 58.Minute, wobei von Poppenweiler sowieso kaum gefahr ausging. Manuel Jakisch schickte einen weiten Abstoß los, den Alexander Hoffart zu Nico Haamann weiterleitete, welcher ganz cool unter dem Keeper zum 0:3 einschob. In der 65.Minute kassierte Enes Kalan Gelb-Rot für sein zweites Foul. Die Entscheidung war in Ordnung, wobei man aber sagen muß, dass sein Gegenspieler ziemlich provoziert hatte, und einige Zuschauer mit zweifelhafter Gesinnung ("Grünbühl ist asozial") auf ihn eingeschimpft hatten. Also, lieber Enes: Bleib' in Zukunft cool ! Wenig später fiel beinahe die endgültige Entscheidung, anstatt der befürchtung, dass Poppenweiler nun vielleicht in Überzahl Oberwasser bekommt. Aber eine Dreierkombination über Nico Haamann und Alexander Hoffart schloss Thomas Orzechowski mit einem weit verzogenen Schuss ab. Als unser Tommy kurz darauf seine nächste gute Chance hatte, der Torwart aber gut parierte, verletzte er sich unglücklich und musste ausgewechselt werden. Die Gefahr , dass es noch einmal eng werden könnte, verhinderte in der 69.Minute Manuel Jakisch, als er einen 30-Meter-Schuss gerade noch über die Latte lenken konnte. Im Gegenzug war das Spiel entschieden. David Unterreiner, von Nico Haamann, bedient, schloß extrem gelassen zum 0:4 ab. Er wartete ab, bis der Keeper sich ein Eck aussuchte, und schob souverän ein. Der Vorlagengeber war nach Befragung des Torschützen nicht, wie ursprünglich berichtet, Seyit Midilli, der im Abwehrzentrum seine Arbeit gut vollrichtete. Die Aufregung war nun aus dem Spiel, aber als Nico Haamann bei einem Konter in der 73.Minute übel umgelegt wurde, und der Pfiff ausblieb, konnte man sich schon noch einmal ziemlich ärgern. Wir hatten noch weitere gute Chancen, auch der eingewechselte A-Jugendliche Sven Kirchner (Abseitstor), aber auch Manuel Jakisch konnte sich noch auszeichnen, als er nach einer scharfen Hereingabe von links eine Direktabnahme aus nächster Nähe mit gutem Reflex parierte. Wir müssen nun abwarten, ob dieses Spiel ein guter Maßstab war. Neckarrems II nächste Woche ist vermutlich von anderem Kaliber.
Es spielten: M.Jakisch; Bernal; Midilli; E.Kalan; L.Macionczyk; N.Haamann; K.Macionczyk; Enes Özevin; Ay; Hoffart; T.Orzechowski
eingewechselt: Unterreiner (46.) für L.Macionczyk; Kirchner (65.) für Özevin; Zieba (69.) für T.Orzechowski
Unerwartete Wendung im zweiten Durchgang
Am 28.02.2012 ging es im letzten Testspiel gegen die Spitzenmannschaft der Kreisliga A, Staffel 3, TKSZ Ludwigsburg. Bereits in der 1.Minute musste Manuel Jakisch ins linke Eck hechten, um einen Einschlag zu verhindern. Der Gegner schoss aus allen Rohren. Ein Scharfschuss in der 5. Minute war zum Glück nicht platziert genug. In der 11. Minute aber wurde unsere Abwehr mit 2-3 schnellen Querpässen ausgehebelt, und ein gegnerischer Stürmer konnte ungehindert zum 0:1 einschieben. Der selbe Spieler konnte in der 20.Minute Maß nehmen und traf von halblinks präzise ins lange Eck. Bei uns tat sich nach vorne so gut wie gar nichts. Waren sie platt vom Trainieren ? Ein technisch gekonnter Lupfer aus einem Getümmel heraus brachte in der 35. Minute das 0:3. Man musste ein Debakel befürchten, so überlegen war TKSZ. Das 1:3 durch Thomas Orzechowski kurz vor Halbzeit von halbrechts nach Flanke von Dennis Sauseng kam eigentlich wie aus dem Nichts. So etwa 5 Minuten nach Wiederanpfiff wurde Karl Macionczyk im 16'er gefoult, wobei sich der Foulende selbst verletzte und ausgewechselt werden musste. Den fälligen Strafstoß konnte Alexander Hoffart erst im Nachschuss zum 2:3 nutzen. Fast im direkten Gegenzug lief ein Stürmer halbrechts auf und davon und konnte Vollspann abziehen. Manuel Jakisch parierte. David Unterreiner, mit der selbst gegebenen Vorgabe, ein Kopfballtor erzielen zu wollen, konnte dies in der 60. Minute beinahe umsetzen, als Nadir Ay einen Freistoß hereinzirkelte. Da fehlten nur Zentimeter. In der 72. Minute klaute Nico Haamann etwa 25 Meter vor dem Tor einem unkonzentrierten Gegner die Kugel, startete durch, umspielte rechts den Torwart und schob aus spitzem Winkel zum 3:3 ein. Das selbe Kunststück gelang 5 Minuten später Alexander Hoffart auf der linken Seite. Kaum zu glauben, wir lagen in Führung. Durchatmen konnte man noch einmal in der 82. Minute, als ein strammer Schuss aus 20 Metern links knapp daneben ging. Fast mit dem Schlusspfiff brachte Lukas Macionczyk, der als verkappter Rechtsaußen für viel Wirbel sorgte, noch das Kunststück fertig den Ball aus 5 Metern mit dem falschen Körperteil (Oberschenkel) ins Tor bugsieren zu wollen, was aber nicht gelang. Vielleicht war er irritiert, weil Alexander Hoffart mit dem Kopf knapp nicht herangekommen war.
Es spielten: M.Jakisch, Bernal, Midilli, E. Kalan, Sauseng, N. Haamann, K. Macionczyk, En. Özevin, Ay, T. Orzechowski, Hoffart
eingewechselt: Unterreiner, L. Macionczyk
In Bönnigheim ohne Mühe gewonnen - Zweite schlägt PAOK
Mit 3:2 zwar knapp, dem Spielverlauf nach aber wesentlich deutlicher siegten unsere Jungs am 25.02.2012 beim TSV Bönnigheim. Außer den beiden Toren (das zweite in der 90. Minute) hatte Manuel Jakisch kaum etwas zu tun. Für einen großteil der ersten Hälfte waren die Eltern von Alexander Hoffart und Pressewart Walter Heger die einzigen Fans. Später kamen noch Mike Bernal, Simon Lang und Dennis Kitzler dazu. Bereits in der 1. Minute prüfte Kevin Bernal den Torwart mit einem vehementen Schuss von der Strafraumgrenze. Mit der ersten gefährlichen Aktion erzielte Bönnigheim nach einem langen Pass in der 7.Minute das 1:0. In der 10. Minute wurde Karl Macionczyk angelupft, nahm mit der Brust an und zog aus der Drehung ab, aber der Keeper konnte parieren. Kurz darauf nahm Nadir Ay an der Strafraumgrenze Maß und traf präzise flach ins rechte untere Eck zum 1:1. Es folgten weitere gute Chancen unserer Stürmer, und es dauerte bis zur 35. Minute, dass der verdiente Führungstreffer fiel. Thomas Orzechowski nutzte es aus, dass der Torwart einen Ball nicht festhalten konnte und spitzelte die Kugel unter ihm hindurch zum 1:1 ins Netz. Gleich nach Wiederanpfiff parierte der Torwart einen Schrägvolley von Alexander Hoffart. In der 49. Minute brachte uns eine blitzschnelle Kombination von Nadir Ay über Kevin Bernal zu Alexander Hoffart, der einschob, das 1:3 ein. Die größte Chance zum Erhöhen hatte noch Dennis Sauseng, der nach einer sehenswerten Kombination nur haarscharf daneben schoss. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff ließen wir uns von einem langen Pass übertölpeln, und ein Bönnigheimer konnte das 2:3 erzielen. Seine Rückkehr zum TSV feierte übrigens mit einem Kurzeinsatz der frühere A-Jugendtorjäger Erdinc Korkmaz. Im Gespräch mit dem Pressewart sagte er, da er zuletzt nicht aktiv gespielt hatte, er werde noch eine Weile brauchen, bis er wieder voll da ist. Im Spiel gegen PAOK Ludwigsburg am Tag darauf deutete er zumindest an, dass dies' bald der Fall sein könnte.
Es spielten: M.Jakisch, Bernal, Midilli, E.Kalan, N.Haamann, Sausen, Ay, En.Özevin, K.Macionczyk, Hoffart, T.Orzechowski
eingewechselt: L.Macionczyk, Korkmaz
Die zweite Mannschaft trat am 26.02. gegen PAOK Ludwigsburg an un führte zur Halbzeit durch 3 Treffer von Karl Macionczyk mit 3:0. Nach der Pause wurden Chancen en masse versiebt, und bis zur 87. Minute hätte es mindestens 8:0 stehen müssen. Drei sehr gute Schüsse gab Erdinc Korkmaz ab, bei denen jeweils nur Zentimeter fehlten. Auch Ahmed Derouiche scheiterte knapp. Die klarste Chance vergab Ali Türkkan völlig freistehend. Philip Brodhagen kam herein und scheiterte kurz darauf am Pfosten. Emre Özevin traf in der 80. Minute die Latte. Dann aber fielen zwei Gegentore, und sogar beinahe noch das 3:3.
Es spielten: Loparco, Kisikof, Midilli, B.Vidackovic, Lang, L.Macionczyk, Korkmaz, Ay, K.Macionczyk, Derouiche, Em. Özevin
eingewechselt: E.Tasdemir, Türkkan, Uzbek, P.Brodhagen, Simsek
Klaren Sieg verpasst - 1:1 gegen Kornwestheim II
Trotz zahlreicher Ausfälle (verletzungsbedingt und wegen Spätschicht) sahen wir am 23.02.2012 ein munteres Spielchen gegen den SV Kornwestheim II, das wir nach Torchancen klar hätten gewinnen müssen, das aber 1:1 endete. Mehr als das 1:0 durch den A-Jugendlichen Sven Kirchner, nach Vorarbeit des Altersgenossen Chris Haamann, zurückgekehrt zum TSV aus Freiberg, wurde aber nicht verwertet. Manuel Jakisch, wieder im Tor, hatte nicht besonders viel zu tun. Lediglich gleich nach dem Anpfiff verhinderte er in einer 1:1-Situation durch entschlossenes Herauslaufen einen frühen Rückstand. Unsere beiden A-Jugendlichen gaben eine sehr gute Figur ab und geben Hoffnung für die Zukunft. Wenn nicht Thomas Orzechowski verletzt gefehlt hätte, wären in der Schlußphase übrigens 3 Brüderpaare auf dem Platz gewesen (Haamann, Macionczyk, Orzechowski). Nachdem wir zahllose Chancen vergeben hatten, gelang dem Gast in der 75. Minute mit einem platzierten Weitschuss das 1:1.Am Ende kam sogar noch Berislav Vidackovic zu einem unerwarteten Comeback in der ersten Mannschaft.
Es spielten: M.Jakisch, Midilli, Sauseng, Zieba, Bernal, S.Kirchner, En. Özevin, L. Macionczyk, K. Macionczyk, Haamann, Hoffart
eingewechselt: A. Orzechowski, C.Haamann, Em. Özevin, B.Vidackovic
Vorbereitung stark beeinträchtigt - viele Ausfälle - Aldingen gibt auf
Einen Tag nach dem Hallenstadtpokalsieg wurde ein Freundschaftsspiel beim TV Pflugfelden II ausgetragen. Das war's dann aber auch schon. Wegen der winterlichen Witterung konnte erst am 19. Februar wieder gespielt werden. Der TV Aldingen aber warf im Laufe der zweiten Hälfte das Handtuch. Dem Vernehmen nach faschingsgeschädigt waren sie sowieso schon nur zu neunt angereist. Nach der Halbzeit liefen nur 7 Aldinger auf. Als dann noch ein weiterer Akteur passen musste, wurde das Spiel abgepfiffen. Gerechtigkeitshalber sollten die Gäste jetzt wohl auch die Schiedsrichterkosten übernehmen. Zum Pflugfelder Spiel, das 1:4 verloren wurde, ist nicht viel zu sagen, da einige Stammkräfte fehlten. Die Anfangsphase wurde völlig verschlafen, und schon nach 19 Minuten stand es 3:0. Dabei hatte Sven Martens sogar noch einen Elfmeter gehalten. Im zweiten Durchgang feierte Manuel Jakisch sein Comeback als Torwart. Das Kuriose an der Sache ist, dass Comeback und seinerzeitiger Abschied (Dezember 2007) zwei Hallenstadtpokalsiege umrahmen. Und noch was: der letzte Gegner vor dem Hallenstadtpokalsieg 2008 hieß am 15.12.2007 TV Pflugfelden (Pokal), und der erste Gegner nach dem diesjährigen Hallenstadtpokalsieg hieß wieder TV Pflugfelden. Zum Comeback kann nicht viel gesagt werden, da er wenig zu tun hatte, und das 4:1 kurz vor Schluß war unhaltbar. Unseren Ehrentreffer markierte Muhammad Kalan per Kopfball. Ansonsten vergaben wir wieder Torchancen en masse.
Wir sind Hallenstadtmeister
Mit 35:12 Toren in 7 Spielen wurden unsere Jungs verdienter Hallenstadtmeister 2012. Im Finale wurde gegen TKSZ Ludwigsburg mit 4:2 gewonnen. Diesem war man im Vorrundenspiel noch unterlegen - der einzige Patzer im Turnier.
Unser Kader: Martens, Midilli, Sauseng, Haamann, T. Orzechowski, L. Macionczyk, Adiyaman, Ay, M. Kalan. Torschützenkönig wurde Muhammed Kalan mit 8 Treffern, gefolgt von Lucas Macionczyk und Dennis Sauseng, die jeweils 6x trafen. Lucas Macionczyk war ursprünglich als Torwart vorgesehen. In dieser Rolle war er übrigens 2008, als wir 2008 den Titel holten. 5 Treffer erzielte Nadir Ay, und jeweils 4x trafen Thomas Orzechowski und Nico Haamann, 2x Tolga Adiyaman. Thomas Orzechowski wirde im Zwischenrundenspiel gegen TSV Ludwigsburg durch ein Foul verletzt und musste danach passen. Wir wünschen ihm baldige Besserung.
Vorrunde
Ergebnisse:
TSV - TSV Ludwigsburg 6:2; TSV - SC Ludwigsburg 7:0; TSV - TV Pflugfelden 4:3; TSV - TKSZ Ludwigsburg 1:3
Im ersten Spiel ging es um 10:15 Uhr gegen den TSV Ludwigsburg. Muhammed Kalan, der zunächst zweimal gescheitert war, nutzte dann einen mißlungenen Rückpass zum 1:0 aus. Doch direkt nach dem Wiederanpfiff erzielte der "TuS" durch einen Weitschuss das 1:1. Das 2:1 markierte Dennis Sauseng, nachdem sich Nico Haamann hinten den Ball erkämpft, und dann präzise in die Spitze zu Nadir Ay gespielt hatte. Unsere Mannschaft zog nun mit konzentriertem Passspiel ein regelrechtes Powerplay auf. Dieses resultierte im 3:1 durch Nico Haamann (7. Minute) nach genau der Hälfte der Spielzeit. Allzu uneigennützig zeigte sich Nadir Ay, als er kurz vor der Torlinie noch quer zu Tolga Adiyman spielte, der aber nicht richtig an den Ball kam. Wenig später machte es unser Nadir besser, und Muhammed Kalan drückte zum 4:1 ein. Im direkten Gegenzug gelang dem "TuS2 gegen unsere leichtsinnige Abwehr das 4:2. es waren noch 3 Minuten zu spielen. Alles klar war, nachdem Nico Haamann einen Lupfer von Lucas macionczyk elegant zum 5:2 ins Tor verlängerte. In der Schlußminute schloss noch Thomas Orzechowski einen Konter mit dem 6:2 ab. Gegen den SC Ludwigsburg brauchten wir 4 Minuten bis zur Führung, nachdem Thomas Orzechowski (2x), Nico Haamann und Seyit Midilli knapp gescheitert waren. Dann aber schob Nadir Ay einen Querleger von Muhammed Kalan zum 1:0 ein. Ein Doppelschlag nach der Hälfte der Spielzeit war der Lohn für unhektisches Spiel mit niemals überhastetem Abschluß. Zunächst traf Dennis Sauseng von links präzise ins lange Eck zum 2:0, und kurz danach nutzte Muhammed Kalan einen Fehlpass des Gegners zum 3:0. Fast von der Mittellinie machte Thomas Orzechowski das 4:0, nachdem er seinem Gegenspieler den Ball gestohlen hatte. Schon 20 sekunden später lauerte vorne Lucas Macionczyk, den Nadir Ay mit einem zentimetergenauen langen Pass anspielte. Ganz cool schob unser "Luki" zum 5:0 ein. Erst jetzt wurde Sven Martens erstmals geprüft und verhinderte mit einer reaktionsschnellen Parade einen Gegentreffer. Sehr sehenswert war dann das 6:0 durch Nadir Ay. Zunächst schoss er aus Nahdistanz den Torwart an, den Abpraller lupfte er dann elegant hoch ins Tor. Ebenfalls eine technisch gute Leistung ging dem 7:0 durch Muhammed Kalan aus, als Tolga Adiyaman einen weiten Pass von Nadir Ay mit der Brust quer weiterleitete. Die nächste Partie gegen den TV Pflugfelden würde sicherlich schwieriger werden. Der TVP hatte gegen TKSZ in einem gutklassigen Spiel knapp 2:3 verloren und unterlag dann noch völlig überraschend dem TSV Ludwigsburg mit 0:3. Somit war die Partie gegen uns die letzte Chance, nicht vorzeitig auszuscheiden. So musste gleich kurz nach Spielbeginn Sven Martens mit sehenswerter Reaktion retten. Nach 4 Minuten aber gingen die Pflugfelder mit 1:0 in Führung, und ein von uns unklug ausgeführter Freistoß führte zum Konter und zum 0:2. Eine weitere gute Parade von Sven Martens verhinderte gar das 0:3 gerade noch. Es sah überhaupt nicht gut aus. Aber dann war es zweimal Muhammed Kalan, der für Lucas Macionczyk vorbereitete, welcher mit einem Doppelschlag für das 2:2 sorgte. Seyit Midilli vergab kurz darauf eine gute Schußchance, und zu allem Unglück widerfuhr ihm gleich danach ein Eigentor zum 2:3. Zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang Nadir Ay nach einem Fehlpass der Abwehr das 3:3. Thomas Orzechowski scheiterte am ihm entgegengestürzten Torhüter, und beim Konter rettete Sven Martens mit einem Fußreflex. Glück und Können waren auf unserer Seite, denn 20 Sekunden vor Schluß traf Nadir Ay mit einem Freistoß nach Handspiel zum 4:3. Wir hatten jetzt 9 Punkte, waren sicher weiter, und der TVP war draußen. Im letzten Vorrundenspiel gegen TKSZ Ludwigsburg ging es lediglich noch darum, ob wir Gruppenerster oder -zweiter werden würden. TKSZ schoss aus allen Rohren, und es gab u.a. eine Situation, in der unmittelbar nacheinander Lucas Macionczyk, Tolga Adiyaman und Sven Martens kurz vor der Linie retteten. Wenig später aber stand es 0:1. Die TKSZ trumpfte sehr kombinationssicher auf, und wir lagen nach 8 Minuten mit 0:2 hinten. Dann wachten wir auf, Dennis Sauseng scheiterte am Pfosten, und Seyit Midilli forderte den Torwart zu einer tollen Parade heraus. Als Muhammed Kalan dann zum 1:2 traf waren noch 1:30 Minuten zu spielen. Ein Remis hätte uns zum Gruppensieg gereicht. Nach heftigem Drängen unsererseits führte aber ein Konter Sekunden vor Ende zum 1:3. Wir würden wohl Zweiter werden, und dann auf die spielstarken 07er treffen.
Zwischenrunde
Ergebnisse: TSV - KSV Hoheneck 9:2; TSV - TSV Ldwigsburg 4:0
Da die TKSZ Ludwigsburg das letzte Gruppenspiel gegen den TSV Ludwigsburg überraschend mit 2:3 verlor, waren wir unerwartet Gruppensieger und trafen nun in der Zwischenrunde auf den KSV Hoheneck und, zum zweiten Mal, den TSV Ludwigsburg. Letzterer hatte den Sieg gegen TKSZ gar nicht nötig gehabt. Sie wären auch bei einer Niederlage Gruppendritter geworden. Es ging zuerst gegen die Hohenecker, und die wurden mit 9:2 regelrecht weggefegt. Nachdem Sven Martens zu Beginn erst einmal den Rückstand verhinderte traf Dennis Sauseng, der kurz zuvor noch knapp gescheitert war, mit einem schönen Außenristschlenzer gegen seine eigene Laufrichtung zum 1:0. Wenig später markierte Nico Haamann "mit links" flach ins Eck das 2:0. Ein Tor, wie es dann Tolga Adiyaman zum 3:0 gelang, sieht man auch nicht alle Tage. Mit der Fußspitze traf er von halblinks präzise hoch oben ins lange Eck. Im Gegenzug ließen wir das 3:1 zu. Eine schön anzusehende Dreierkombination zwischen Lucas Macionczyk, Nadir Ay und Muhammed Kalan schloß letzterer zum 4:1 ab. Eine wunderbare Vorbereitung leistete Nadir Ay zum 5:1, als er übers linke Feld unwiderstehlich durchging, und dann perfekt zu Thomas Orzechowski querlegte, der zum 5:1 eindrückte. Wenig später schloß Nadir Ay selbst ab und traf von links zentimetergenau ins lange Eck. Die Hohenecker hatten kaum durchgeschnauft, da machte Thomas Orzechowski das 7:1. Unaufhaltsam startete dann Nico Haamann über das ganze Spielfeld durch und bediente Lucas Macionczyk, der das 8:1 machte. Es folgte nach einer Unachtsamkeit das 8:2. Zwei eher mißlungene Aktionen machte Lucas Macionczyk dann mit dem 9:2 wieder wett. Kurz vor dem Abpfiff knallte noch ein Schuss von Thomas Orzechowski gegen die Latte. Gegen den TSV Ludwigsburg hätte ein Unentschieden gereicht, um ins Endspiel einzuziehen. Das aber kam für unsere Jungs nicht in Frage. Gleich am Anfang legte Dennis Sauseng unglücklich quer, ansatt ins leere Tor zu schiessen. Thomas Orzechowski scheiterte mit 2 Distanzschüssen nur knapp. Beim dritten Versuch prallte der Ball Dennis Sauseng vor die Füsse, und von dort zum 1:0 ins Netz. Nach toller Vorarbeit von Nadir Ay traf Muhammed Kalan zuerst den Pfosten, dann aber zum 2:0. Nach der Hälfte der Spielzeit fehlte nicht viel zum Anschlußtreffer, als der "TuS" das Außennetz traf. Kurz darauf grätschte Dennis Sauseng den Ball am leeren Tor vorbei. Dann ließen wir es ruhig angehen, und es passierte eine ganze Weile nicht viel. Gut zwei Minuten vor dem Abpfiff traf dann Muhammed Kalan die Latte, und Tolga Adiyaman nutzte den Abpraller zum 3:0. Einen mißlungenen Abstoß des Gegner nahm Nico Haamann Vollspann direkt und machte das 4:0. Leider verletzte sich Thomas Orzechowski nach einem Foul so sehr, dass er dann im Finale passen musste.
Finale
Im Endspiel ging es erneut gegen TKSZ Ludwigsburg. Der Gegner hatte es in der vermeintlich schwereren Zwischenrundengruppe gegen die SpVgg 07 Ludwigsburg II und den TV Neckarweihingen leichter gehabt als erwartet, vor allem, weil die Schwarz-Gelben nur mit einem Auswechselspieler angereist waren, und sich dann im Spiel gegen TKSZ auch noch ein Akteur verletzte, sodass sie nur noch zu fünft waren. Sie verloren beide Zwischenrundenspiele.
Das Endspiel sollte natürlich eine Revanche für die Vorrundenniederlage ergeben. Aber bereits in der 1. Spielminute gerieten wir in Rückstand, weil einer unserer Abwehrspieler ausrutschte. Aber schon bald glichen wir zum 1:1 aus. Das erledigte Lucas Macionczyk nach guter Vorarbeit von Seyit Midilli. Dann scheiterte Dennis Sauseng zunächst am auf der Linie rettenden Torwart, machte dann aber nach einem Solo von Muhammed Kalan das 2:1. Auf links überlief Nico Haamann zwei Gegenspieler mit gutem Antritt genau im richtigen Moment und servierte für Muhammed Kalan, der das 3:1 machte. Mit einer Rettungsaktion verhinderte Sven Martens den Anschluß. Ganz cool machte Dennis Sauseng gegen die "platt" wirkenden TKSZ'ler das 4:1, als er eine Vorlage von Seyit Midilli gelassen annahm und einschob. Drei Minuten vor Ende fiel das 4:2, aber es wurde nicht mehr eng, vor allem weil Sven Martens mit zwei Paraden weiteres Unheil verhinderte.
TSV gewinnt Hallenturnier der SpVgg Schlößlesfeld
Es war ein langer Tag in der Sporthalle in Hoheneck. Unsere Mannschaft, sowie Fans und Pressewart, verbrachten am 22. Januar 2012 den kompletten Sonntag beim Fussball. Am Ende sprang für "Grün-Weiss" der lautstark umjubelte Turniersieg heraus.
Es spielten: Martens, L. Macionczyk, K. Macionczyk, Zieba, Adiyaman, Haamann, A. Orzechowski, T. Orzechowski, B. Vidackovic (ab 3. Spiel)
Vorrunde: TSV gegen SV Friolzheim 4:2: im ersten Spiel um ca. 09:45 Uhr kassierten unsere Jungs ein frühes Gegentor. Doch Daniel Zieba glich bald danach zum 1:1 aus. Mit einem Traumtor in Raul-Manier sorgte Andreas Orzechowski für das 2:1. Die ganze Halle applaudierte diesem Tor lautstark. Auch am 3:1 durch Nico Haamann war unser Andi maßgeblich beteiligt. Einen weiten Abwurf von Sven Martens leitete er mit der Brust zum halbrechts freistehenden Torschützen weiter, der trocken einschoss. Das 4:1 ging dann wieder auf das Konto von Andi O., der hier allerdings vom Torwart angeschossen wurde, wonach der Ball ins Tor kugelte. In allerletzter Sekunde fiel noch das 4:2.
Vorrunde: TSV gegen TKSZ Ludwigsburg 3:1: diese Partie war lange sehr eng. Nach dem 1:0 durch Nico Haamann, der scharf und präzise ins lange Eck traf, fiel kurz darauf das vermeidbare 1:1. Fast von der Mittellinie aus traf dann Lucas Macionczyk mit einem Flachschuss zum 2:1. Kurz darauf scheiterte Daniel Zieba an der Latte. In der Schlußphase bettelte unsere Mannschaft quasi um den Ausgleich, der aber zum Glück nicht fiel. Stattdessen nahm Nico Haamann einen weiten Ball aus der Luft cool an und schob gelassen zum 3:1 ein. Hier hätte manch anderer einen unüberlegten Gewaltschuss probiert. Mit diesem Sieg war das Weiterkommen gesichert.
Vorrunde: TSV gegen TV Pflugfelden 1:5: das war das einzig wirklich schlechte Spiel unserer Jungs an diesem Tag. Vielleicht wollten sie ja dem sehr spielstarken FV Kirchheim in der Zwischenrunde ausweichen und verloren absichtlich. Wer weiß das schon ? Auf jeden Fall keimte nur kurz Hoffnung auf, als Nico Haamann 4:40 Minuten vor Schluß mit seinem vierten Treffer auf 1:2 verkürzte. In den letzten beiden Spielminuten legten die Pflugfelder 3 Tore nach und gewannen mit 5:1.
Ganz ausgeschlafen präsentierte sich Nico Haamann, der beim Hallenturnier in Hoheneck mit 6 Treffern Torschützenkönig des TSV wurde. Je 3 Treffer erzielten Andreas Orzechowski und Lucas Macionczyk, während Daniel Zieba, Karl Macionczyk und Thomas Orzechowski je einmal ins Schwarze trafen.
In der Zwischenrunde wurde in zwei Vierergruppen gespielt, wobei die beiden Gruppenersten ins Halbfinale kamen, und der Drittplatzierte das Spiel um den 5. Platz erreichte. Unsere Jungs hatten es mit dem TB Ruit, SKV Eglosheim und der SG Münklingen/Hausen zu tun.
Zwischenrunde: TSV gegen TB Ruit 2:0: gegen die sympathische Truppe aus Ruit vergaben wir in den Anfangsminuten gleich mehrere gute Chancen, und dann fiel beinahe das 0:1, aber Sven Martens rettete reaktionsschnell. In Kooperation mit Bruder Lucas machte dann unser Trainer Karl Macionczyk das 1:0. Thomas Orzechowski schoss dann alleine vor dem Torwart diesen an, und kurz darauf machte er einsehenswertes Tor nach gutem Zusammenspiel mit Karl Macionczyk, das aus unerfindlichen Gründen nicht gegeben wurde. Sven Martens verhinderte mit einem blitzschnellen Fußreflex den Ausgleich, und in allerletzter Sekunde beförderte Lucas Macionczyk die Kugel (und sich selbst) aus nächster Nähe zum 2:0 ins Netz.
Zwischenrunde: TSV gegen SKV Eglosheim 1:2: die Eglosheimer hatten gegen die Spielgemeinschaft Münklingen / Hausen (die hernach gegen Ruit mit 0:5 verlor) in letzter Minute einen Sieg verschenkt und wollten das gegen uns natürlich wettmachen. Der SKV wartete ruhig ab und nutzte dann zwei sich bietende Gelegenheiten zur 2:0-Führung. Dann scheiterte zunächst Andreas Orzechowski alleine vor dem Torwart, aber Nico Haamann traf zum 1:2. Nach einem üblen Foul and Andi O. zwei Minuten vor Schluß gab es einen aussichtsreichen Freistoß, den wir dann aber kläglich vergaben. Da die Eglosheimer dann auch gegen TB Ruit kurz vor Schluß den sicheren Sieg hergaben, würde uns gegen die SG Münklingen / Hausen ein Sieg reichen, um Gruppensieger zu werden. Allerdings hätte ein Unentschieden bedeutet, dass wir nur ins Spiel um den 5. Platz kommen.
Zwischenrunde: TSV gegen SG Münklingen / Hausen 2:1: der Gegner hatte zuvor gegen Ruit sang- und klanglos mit 0:5 verloren, andererseits dem SKV Eglosheim kurz vor Schluß den Ausgleich beigebracht. Und auch wir hatten es sehr schwer in dieser Partie. Zunächst traf Lucas Macionczyk aus spitzem Winkel hoch ins kurze Eck zum 1:0, dann erhielt er kurz darauf eine 2-Minuten-Strafe, weil er beim Auswechseln das Spielfeld auf der falschen Seite verließ. Münklingen / Hausen nutzte dies zum 1:1. Aber schon im direkten Gegenzug sorgte Nico Haamann nach tollem Zusammenspiel mit Thomas Orzechowski für das 2:1. In der Schlußphase bekam der Gegner eine Zeitstrafe, aber wir spielten hier ziemlich unclever - viel zu hektische Abspiele und Abschlüsse. Statt das 3:1 zu erzielen mussten wir uns bei Sven Martens bedanken, der in den Schlußminuten zweimal reaktionsschnell rettete. Er sorgte hiermit dafür, dass wir ins Halbfinale einzogen. Dort trafen wir dann wieder auf den TV Pflugfelden, und eine Revanche für das blamable 1:5 aus der Vorrunde war angesagt.
Halbfinale: TSV gegen TV Pflugfelden 7:6 nach 9m-Schiessen: obwohl wir hinten kompakt spielten und gut aufpassten, gelang es der gut aufgestellten Pflugfelder Truppe uns das 0:1 beizubringen. Kurz darauf verhinderte Sven Martens mit guter Parade das 0:2. Mit einem Uwe-Seeler-Kopfball à la 1970 WM in Mexiko gelang Karl Macionczyk dann leider nicht der Ausgleich, denn der TVP-Torwart reagierte bravourös. Aber Andreas Orzechowski sorgte mit einem technisch sehenswerten Tor dann doch für das 1:1. Er umtanzte seinen Gegenspieler und spitzelte mit rechts ins Netz. Nach einem Foul an Nico Haamann vergaben wir einen Freistoß kläglich, und fast im Gegenzug trafen die Pflugfelder zum Glück nur den Pfosten. Direkt nach Abpfiff kam es zum Neunmeterschiessen. Sven Martens konnte zweimal parieren, und Berislav Vidackovic verwandelte den entscheidenden Strafstoß zum Einzug ins Finale. Dort ging es nun erneut gegen den SKV Eglosheim, der gegen den FV Kirchheim in allerletzter Sekunde den Siegtreffer machte.
Endspiel: TSV gegen SKV Eglosheim 5:4 nach 9m-Schiessen: unsere Jungs dominierten die Partie eindeutig. In der Anfangsphase retteten die Eglosheimer zweimal auf der Linie, und dreimal fehlten für Nico Haamann, Daniel Zieba und Andreas Orzechowski nur Zentimeter. Mit dem ersten richtigen Angriff sorgte dann aber der SKV für das 0:1. Aber Thomas Orzechowski, der zum ersten Mal traf, sorgte nach grandioser Vorarbeit von Tolga Adiyaman, der sich links einsatzstark durchsetzte, für das 1:1. Unser Torschütze verhinderte dann 30 Sekunden vor Schluß die Niederlage, als er einem völlig freistehenden SKV'ler gerade noch den Ball abluchste. Es kam zur vierminütigen Verlängerung. In dieser rettete zunächst Sven Martens mit einer Glanzparade nach einem Weitschuss, dann scheiterte Thomas Orzechowski nur haarscharf, nachdem er einen langen Ball gut mitgenommen hatte. Exakt 2 Sekunden vor dem Abpfiff verhinderte Sven Martens mit einer Fußabwehr die Niederlage. Beim Neunmeterschiessen schossen die Eglosheimer zweimal daneben, und so war es Nico Haamann, dessen Treffer den Turniersieg bedeutete.
Dieser wurde spontan mit einem lautstarken "So sehen Sieger aus !" besungen.
Torgeschenke nimmt der Tabellenführer dankbar an
11.12.2011: Nachdem die SpVgg 07 Ludwigsburg II bereits in der 2. Minute einen Lattenkracher verzeichnete, bedeutete ein eher harmloser Schuss in der 3. Minute das 0:1. Kurz darauf jagt Nico Haamann einen Freistoß aufs Tor, der Keeper kann nur prallen lassen, aber es ist niemand zur Stelle, der abstaubt. 07 konterte blitzschnell, und der 9'er enteilte unserer Abwehr. Mit einem satten Schuss markierte er das 0:2. Die 12. Minute verlief ähnlich wie die Situation beim 0:2. Zunächst zog Thomas Orzechowski aus 10 Metern Vollspann aufs kurze Eck ab, aber der Torwart reagierte gut. Der folgende Konter brachte eine Ecke, und die segelte im 5'er parallel zur Torlinie Richtung langer Pfosten, wo ein Gästestürmer zum 0:3 einköpfen konnte. Auch das war ein Geschenk an Schwarz-Gelb. Unser Spiel war durchaus gut, und wir konnten immer wieder vielversprechende Angriffe aufziehen. Die Mannschaft ist zu loben, dass sie sich nun nicht hängen ließ. Der Lohn folgte in der 28. Minute. Thomas Orzechowski stoppte einen weiten Einwurf von Alexander Hoffart so perfekt herunter, dass er damit gleichzeitig den hinter ihm lauernden Gegenspieler austrickste. Einen weiteren Abwehrspieler ließ er ebenfalls stehen, und schob aus 14 Metern zum 1:3 ein. In der 37. Minute roch es erneut nach Tor. Ein Scharfschuss von Enes Kalan bereitete dem Schlußmann große Mühe, den abprallenden Ball konnte Alexander Hoffart jedoch nicht richtig unter Kontrolle bringen, legte aber zurück auf Nico Haamann, der jedoch verzog. In der 43. Minute überlief der 10'er zwei unserer Abwehrspieler, zog dann aber am 16'er zum Glück etwas überhastet ab, sodass der Ball knapp daneben ging. Nur um Zentimeter daneben ging kurz vor der Pause ein scharf geschossener Freistoß von Nico Haamann. Die zweite Halbzeit war ein einziges Anrennen unserer Mannschaft, während der Gast nach vorne fast nichts mehr machte. Eine Riesenchance hatte Thomas Orzechowski in der 52. Minute, der einen Abpraller aus 9 Metern aber über den Kasten jagte. Dasselbe passierte 5 Minuten später Alexander Hoffart nach einer zu kurz abgewehrten Flanke von Nico Haamann. In der 59. Minute zirkelte Enes Kalan einen Freistoß um die Abwehrmauer. Der Ball streifte das Tordreieck leider nur von außen. In der 68. Minute nahm Thomas Orzechowski hinten lauernd eine weite Flanke von Nico Haamann mit dem Kopf. Die Bogenlampe wurde auf der Linie gerettet. es war zum Haareraufen Die Entscheidung drohte dann in der 71. Minute, als es zu einem Elfmeter nach Foul von Eugen Weber kam. Aber Sven Martens parierte den Ball, und hielt uns somit im Spiel. Unser Sturmlauf ging weiter. In der 73. Minute segeln Alexander Hoffart und Thomas Orzechowski in trauter Eintracht an einer butterweichen Flanke von Enes Kalan vorbei. Zwei Minuten später bediente Muhammed Kalan mit einem Querpass am 16'er Alexander Hoffart, dessen gut geschlenzter Ball aber haarscharf drüber ging. In der 78. Minute flankte Nico Haamann scharf vor das Tor, und bei der Rettungstat kurz vor der Linie hatten viele ein Handspiel gesehen. Der Ball kam zu Eugen Weber, der sich nach rechts durchdribbelte und dann scharf abzog - leider nur Außennetz. der eingewechselte Andreas Orzechowski lupfte nach der perfekten Annahme eines weiten Einwurfs direkt in die Mitte zu Alexander Hoffart, der den Ball direkt nahm. Leider stand der Torwart goldrichtig. Dann versuchte sich in der 86. Minute Dennis Sauseng mit einem Gewaltschuss aus 35 Metern. Auch da fehlten nur Zentimeter. Hoffnung kam noch einmal in der 89. Minute auf, nachdem der SR 3 Minuten Nachspielzeit angezeigt hatte. Kevin Bernal legte sich knapp im Strafraum den Ball genau zwischen zwei dicht nebeneinander stehenden Verteidigern vor, sprintete los, und einer der beiden ließ das Bein stehen. Alexander Hoffart legte sich den Ball auf den Punkt, aber auch hier parierte der Torwart. Das war's dann leider.
Es spielten:
Martens; Weber; Unterreiner; Hyra; Sauseng; E. Kalan; Haamann; Bernal; M. Kalan; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
Enes Özevin (70.) für Hyra; A. Orzechowski (82.) für Weber; Darvas (86.) für Unterreiner
Spiel gewendet und dennoch verloren
Mit 1:2 beim SKV Eglosheim gingen wir am 3.Dezember zum zweiten Mal in Folge als Verlierer vom Feld. Trüber Himmel und kalter Nordwestwind begleitete die Partie - und genauso lässt sich auch die Stimmung nach diesem Spiel umschreiben. Unter der Leitung eines 17-jährigen Schiedsrichters, der seine Sache gut machte, brauchte das Spiel lange, bis Nennenswertes zustande kam. In der 11. Minute roch es erstmals nach Torchance, als Thomas Orzechowski und Alexander Hoffart nach einem steilen Ball kurz nacheinander jeweils nur einen Schritt zu spät kamen. Die Eglosheimer hatten zudem eine sehr gut abdeckende, und extrem ballsichere Abwehr. Vorne war der dunkelhäutige Mittelstürmer ein ständiger Unruheherd. Dennoch war das 1:0 in der 18. Minute, von halblinks genau ins lange Eck gezirkelt, eigentlich der erste richtige Torschuss. Es dauerte noch einmal genauso lange, bis es zu einer weiteren Torchance kam, denn auch unsere Abwehr um Fatih Yildirim und Robert Hyra agierte sehr konzentriert. Ein Scharfschuss von halblinks zischte knapp übers lange Eck. In der 40. Minute kam Alexander Hoffart im Luftduell an den Ball und leitete weiter zu Thomas Orzechowski, der an dem blitzschnell herausgeeilten Torwart scheiterte. Im Gegenzug hatten wir Glück, dass der 9'er ausrutschte, und sein Seitfallschuss aus guter Position flog neben den Kasten. Der gleiche Spieler setzte sich in der 51. Minute im Sprintduell durch und lupfte zum Glück nicht nur über Sven Martens, sondern auch über das Tor. In der 56. Minute war Alexander Hoffart nach einer Flanke von Nico Haamann völlig frei, weil alle dachten, es erfolge ein Abseitspfiff. Unser Alex war selbst überrascht und traf den Ball nicht voll. Der entstehende Abpraller kullerte an dem hinten lauernden Thomas Orzechowski knapp vorbei. So etwa ab der 60. Minute konnte unsere Mannschaft das Spiel endlich in die eigene Hand nehmen, nachdem vorher kaum ein Durchkommen gewesen war. Jetzt wurde verbissen um jeden Meter gekämpft. Und in der 68. Minute wurden wir belohnt. Endlich einmal blieben wir bei einem langen Ball Sieger, und Thomas Orzechowski, bedient von Nico Haamann lupfte die Kugel über den Torwart zum 1:1 ins Netz. Der eingewechselte Muhammed Kalan war eine willkommene Belebung im Angriff. In der 77. Minute wurde er links freigespielt, gab zunächst einen Fehlpass, holte sich aber die Kugel wieder, ging innen vorbei und zog mit Vollspann ab. Da fehlte nicht viel. Kurz darauf war Thomas Orzechowski, von rechts kommend völlig frei, aber seine beiden Kameraden auf der linken Angriffsseite übersahen ihn, und fabrizierten letztendlich ein Abseits. Das wär's gewesen. Dann kam Eglosheim in der 82. Minute zu einem Freistoß 25 Meter vor dem Tor. Dieser knallte gegen die Latte, und ein Stürmer des SKV konnte mit dem Kopf zum 2:1 abstauben. In dieser Phase war das durchaus schmeichelhaft für den SKV. Danach machten wir natürlich auf, und zweimal musste Sven Martens, eilends herauslaufend, bei Kontern retten. In der letzten Minute der dreiminütigen Nachspielzeit stiegen Robert Hyra und Alexander Hoffart am 5'er hoch, kamen aber beide nur mit dem Haaransatz an den Ball. Danach war Schluß. Da wir in der ersten Halbzeit und anfangs auch im zweiten Durchgang offensiv ziemlich hilflos gewesen waren, ist der Sieg für den SKV Eglosheim, vor übrigens sehr wenigen Zuschauern, unter dem Strich verdient.
Es spielten:
Martens; Bernal: Hyra; Yildirim; Weber; E. Kalan; Haamann; Ay; Enes Özevin; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
M. kalan (70.) für Özevin
Wieder späte Gegentore
Am Nikolaussamstag hat die zweite Mannschaft nach einer wieder einmal guten Leistung in Oberstenfeld keine Punkte geholt. In dieser Partie hatte man nach vorne mehr Möglichkeiten als eine Woche zuvor gegen Dersim. Zuletzt hatten wir das pech, stets gegen obere Mannschaften spielen zu müssen. Durch die stets durcheinandergewürfelte mannschaft fällt es uns laut Trainer Berislav Vidackovic schwer, spielerisch zu überzeugen. Durch Verletzungen in der ersten und zweiten mannschaften muss fast jede Woche auf 3-4 Positionen gewechselt werden. Die zweite Mannschaft hat jetzt erstmal Pause und hofft, dass sich die Personalsituation im neuen Jahr entspannt, und wir dann bestimmt die zum Klassenerhalt nötigen Punkte holen werden. Sein Debüt im Tor gab der ehemalige Grünbühler Jugendspieler Stefan Schäfer.
Es spielten:
Schäfer; Kisikof; Zieba; E. Tasdemir; Lang; B. Vidackovic; Uzbek; L. macionczyk; A. Orzechowski; Emre Özevin; Pietschmann
eingewechselt:
Simsek (75.) für Kisikof
Unverdient hoch verloren - 0:3 in Hochberg
Am 27.11. ging es zum dritten Mal in dieser Halbrunde gegen den von Grünbühls langjährigem Erfolgstrainer Miran Rojko gecoachten SKV Hochberg. Dieser wollte natürlich nicht zum dritten Mal die Punkte an uns abgeben. Zunächst sahen wir ein ewig lang ohne größere Höhepunkte ablaufendes Spiel. Ein solcher war wohl schon die Aktion eines Hochberger Angreifers in der 6. Minute, der 8 Meter vor dem Tor ziemlich freistand den Ball technisch nicht ganz gelungen zu weit vom Fuss springen ließ, sodass Sven Martens aufnehmen konnte. Unsere Offensivbemühungen waren sehr lange von ungenauen langen Bällen geprägt. Gute Schußchancen von Kevin Bernal und Enes Kalan landeten 1/2 Meter drüber. Nicht viel fehlte in der 26. Minute, als unsere Abwehr eine ecke zu kurz klärte, und der Abnehmer aus 20 Metern nur sehr knapp daneben traf. Das 1:0 für Hochberg in der 32. Minute entsprang einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, der es dem Nutztnießer ermöglichte nach rechts abzuspielen, wo der Torschütze entschlossen ins kurze Eck abschloss. Erst kurz vor der Halbzeit wurden wir so richtig gefährlich. In der 42. Minute ließ Alexander Hoffart einen langen Ball von Nico Haamann zurückprallen zu Enes Kalan, dessen Gewaltschuss haarscharf neben das Tor zischte. Im Gegenzug wurde unsere Abwehr durch einen Diagonalpass von rechts nach halblinks am 16'er ausgehebelt. Der Stürmer des SKV traf aber freistehend den Ball so unglücklich, dass er weit daneben ging. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff hatten wir 3 Hochkaräter. Zunächst spitzelte Alexander Hoffart einen langen Ball vom rechten 5'er Richtung Tor, und ein Abwehrbein konnte gerade noch zur Ecke lenken. Nadir ay spielte kurz zu Nico Haamann, der innen vorbeiging und abzog. Der Ball wurde auf der Linie gerettet. Die erneute Ecke schlug Nadir Ay herein, und Alexander Hoffart stieg hoch und traf den Ball aus 6 Metern eigentlich perfekt, aber wieder wurde auf der Linie gerettet. Symptomatisch für die zweite Halbzeit war, dass unsere Jungs drei Minuten vor den Hochbergern wieder auf dem Platz waren. Wir berannten nun 45 Minuten lang das Tor der Einheimischen. In der 49. Minute ging Kevin Bernal rechts aussichtsreich durch, sein Querleger, gedacht für die mitgelaufenen Alexander Hoffart und Enes Özevin, landete aber in einem gegnerischen Abwehrbein. In der 50. Minute zog Enes Özevin nach einem gewonnenen Kopfballduell von Alexander Hoffart mit einem Drehschuss aus 25 Metern ab, aber der Torwart war zur Stelle. Im Gegenzug hatten wir Glück, dass ein Schuss vom 16'er nach zu kurzer Abwehr am langen Eck vorbeitrudelte. Der vermeintliche Ausgleich fiel in der 53. Minute. Robert Hyra wuchtete seinen Körper mit Macht in eine Ecke von Nadir Ay und erwischte den Ball auch perfekt. Er knallte unten gegen die Latte, und dann gegen den Körper eines hinter der Linie postierten Abwehrspielers. Als Berichterstatter stand ich 15 Meter daneben und sah es genau. Aber niemand machte dem SR einen Vorwurf. Er konnte es nicht genau sehen. Trotzdem Pech ! Stark nach Tor roch es wieder in der 64. Minute. Nico Haamann bediente den von rechts heraneilenden Kevin Bernal, der aber aus 12 metern von halbrechts etwas zu weit nach links verzog. Der hinten lauernde Thomas Orzechowski konnte nicht mehr herankommen. Letzterer wurde nun leider zur tragischen Figur. In der 68. Minute tankte sich Enes Özevin links durch, gab flach zurück zu Thomas Orzechowski (T.O.), der aber 8 Meter vor dem Tor einen Moment zu lange zögerte. Eine Minute später flankte Nico Haamann präzise auf T.O., der hochstieg und mustergültig nach unten köpfte. Warum stand das Tor nicht 15 Zentimeter weiter links ? Als wäre T.O. nicht hiermit schon bedient genug gewesen, fiel der Ball in der 73. Minute nach einer Ecke der Hochberger so unglücklich auf seinen Schädel, dass er zum 2:0 im eigenen Netz landete. Unsere Jungs kämpften weiter um den Anschluss. Ein Freistoßschlenzer von Nico Haamann aus 25 Metern setzte kurz vor dem Tor auf, und jetzt hätte man sich das Tor 10 Zentimeter weiter rechts gewünscht. Natürlich konterte Hochberg immer wieder gefährlich, aber das 3:0 in der 90. Minute war dann doch zu viel des Guten. Abgesehen von der mittelmäßigen ersten Hälfte kann man unserer Mannschaft absolut keinen Vorwurf machen. Jetzt müssen wir uns halt in Eglosheim für die unverdiente Vorrundenniederlage revanchieren.
Es spielten:
Martens; Weber; Hyra; Yildirim; Sauseng; Haamann; E. Kalan; Bernal; Ay; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
Enes Özevin (46.) für Kalan
Erst in der Schlußphase verloren - Zweite unterliegt Dersim
Nach einer starken taktischen und kämpferischen Leistung kassierte man gegen Dersim Sport Ludwigsburg am 27. November trotzdem eine Niederlage durch Tore in der 83. und 85. Minute (Elfmeter). Aufgrund der Spielstärke war der Sieg für Dersim dennoch verdient, wie uns Berislav Vidackovic mitteilte.
Es spielten:
Loparco; L. Macionczyk; Zieba; Darvas; Lang; E. Tasdemir; Uzbek; Simsek; A. Orzechowski; Emre Özevin; Dehrouiche
eingewechselt:
Pietschmann (70.) für Dehrouiche; B. Vidackovic (72.) für Tasdemir
Alles gut im Griff gehabt - 3:1 gegen FC Marbach II
Gegen die Reserve des Bezirksligisten ist es niemals leicht zu spielen. Und so war es auch am 19. November im Samstagsspiel. Unsere Jungs zogen von Beginn an mit viel Laufspiel ein attraktives Offensivspiel, mit Torabschlüssen im 2-3-Minutentakt ab. Es war prickelnd, die Spielfreude der Jungs und den Willen, guten Fussball zeigen zu wollen, förmlich zu spüren. Hinten sah es ganz gut aus, und man ließ nicht viel anbrennen. Dass es trotzdem zur Halbzeit 1:1 stand zeigt, dass begeisternder Fussball allein leider nicht immer ausreicht. So kann man Trainer Karl Macionczyks Äußerung vor dem Spiel, es reiche ihm ein "dreckiges 1:0 kurz vor Schluß" durchaus nachvollziehen. Prominentes Parallel-Beispiel: Borussia Dortmund, die schon des öfteren trotz begeisterndem Spiel nicht gewannen, siegten bei den Bayern nicht unbedingt "dreckig" mit einem 1:0 in der Schlußphase, aber eine Gala war es bestimmt nicht. In unserem Spiel gegen Marbach war von Beginn an etwas los. In der 3. Minute knallte ein Distanzkracher von Nadir Ay gegen die Latte, und drei Minuten später streifte sein 20-Meter-Schuss den linken Außenpfosten. So oft wie heute, und vor allem: so oft so knapp wie heute, scheiterte Nadir Ay noch nie. In der 11. Minute spielten wir die Marbacher Abwehr klassisch, und Alexander Hoffart konnte sich halbrechts in aller Ruhe seinen Anspielpartner in der Mitte aussuchen. Leider geriet sein Rückpass zu Nadir Ay ein wenig zu ungenau, der ansonsten wohl aus vollem Lauf das Netz durchgeschossen hätte. In der 17. Minute bediente der Pressewart und Schreiber dieser Zeilen mit seinem stärkeren rechten Nadir Ay zum Antritt eines Eckballs von rechts. Diesen führte er in gelungener Kooperation mit Nico Haamann kurz aus, ging ein paar Meter nach innen und zog dann effetvoll hoch Richtung langes Eck. Der Ball nahm die perfekte Laufbahn, und der FCM-Keeper hatte keine Chance, das 1:0 zu verhindern. Gleich gestrickt war übrigens auch das 2:1 bei der DJK. Kurz nach der Führung hämmerte Nadir Ay aus 25 Metern nur um Haaresbreite über den Kasten. Den typischen "Hyra-Shout" vernahmen wir in der 21. Minute. In Düsenjäger-Geschwindigkeit flog er in unmittelbarer Tornähe in eine Flanke. das sah wie ein sicheres Tor aus. Irgendwie bekam aber der Torwart vorher noch die Finger dran, und es war leider nur unser Robert, der im Netz landete. Den nächsten Gefahrbringer für den Gast hatte in der 27. Minute Kevin Bernal, der am kurzen Eck eine Hereingabe von Thomas Orzechowski, der sich energisch durchgetankt hatte, nur knapp am kurzen Eck vorbeistupfelte. Es war richtiger Spaßfussball, den unsere Jungs boten. Spaß machte auch eine Situation in der 25. Minute, ohne jetzt Hohn und Spott verbreiten zu wollen. Zwei FCM'ler liefen zu einem Freistoß an, und beide am Ball vorbei. Den x-ten knapp scheiternden Versuch hatte Nadir Ay in der 36. Minute, als er von halbrechts elegant mit dem Außenrist über den zu weit vorne postierten Torwart lupfte, leider auch knapp hinter das Tor. Wir hatten nun eine Phase mit relativ wenig Bewegung und daher oft kaum vorhandenen Anspielstationen. Das nutzte der Gast eiskalt aus. Zwei unserer Jungs agierten nahe der Mittellinie allzu pomadig, ein Gegner schnappte sich den Ball, sprintete halbrechts durch, gab nach links zu einem mitgelaufenen Kameraden, und der drückte am langen Pfosten zum 1:1 ein. Doch schon im direkten gegenzug lag die erneute Führung in der Luft. Alexander Hoffart setzte sich rechts im Zweikampf entschlossen durch und bediente Kevin Bernal, der aus der Drehung nur knapp vorbeischoss. Kurz darauf flankte Nico Haamann eigentlich präzise auf den durchstartenden Thomas Orzechowski, aber der Keeper hatte im letzten Moment die Hand dazwischen. "Nadir Ay fehlen wieder nur Zentimeter" hieß es dann zum wiederholten Mal in der 39. Minute. Sein Schlenzer war einen Tick zu hoch. Fast die gleiche Situation brachte nach dem Seitenwechsel die 49. Minute. Jetzt machte sich der Torwart lang und lenkte gerade noch über die Latte. In der 51. Minute aber holten wir uns die längst fällige Führung zurück. Einen Querleger von Nadir Ay schoss Thomas Orzechowski aus 12 Metern unter dem Torwart zum 2:1 ins Netz. Es tat sich nun eine ganze Weile nicht viel. In der 64. Minute gab es eine schrecksekunde, als zwei gegnerische Stürmer einen Moment zu lange zögerten, und Eugen Weber mit langem Bein zur Ecke retten konnte. Im Gegenzug wurde der rechts durchstartende Kevin Bernal von Nico Haamann gut bedient, verzog aber mit dem rechten Außenrist. Die Riesenchance zum 3:1 hatte Alexander Hoffart gleich danach alleine auf den Torwart zulaufend, schoss diesen aber an. Es kam Muhammed Kalan für die rechte Offensive, wobei Kevin Bernal nun eher von hinten kam. Und der "Momo" hatte gleich eine gute Chance, als sein Schuss nach Vorlage von Alexander Hoffart gerade noch abgewehrt werden konnte. Kurz darauf nahm er einen Abpraller der Abwehr entschlossen volley. Leider genau auf den Torwart. Kurzen Schrecken verbreitete ein Freistoß-Schlenzer des FCM in der 73. Minute, der nahe des Pfostens aufsetzte, dann aber nach außen weg sprang. Wir mussten unbedingt das 3:1 machen. Gesagt, getan ! In der 74. Minute setzte Nadir Ay von halblinks, den Ball mit seinem Körper geschickt abdeckend, zu einem Solo über 10-15 Meter an, und der Marbacher Trainer rief laut "kein Torschuss !" Der Nadir sah es genauso und legte kurz quer zu Alexander Hoffart, der mit dem rechten Außenrist präzise ins lange Eck zum 3:1 einschoss. Das war's dann. Nach anfänglichem Zauberfussball am Ende ein mit Geduld erzielter Arbeitssieg.
Das schreibt die Marbacher Zeitung
Es spielten:
Martens; Weber; Hyra; Yildirim; Sauseng; Haamann; E. kalan; Ay; Hoffart; T. Orzechowski; Bernal
eingewechselt:
M. Kalan (68.) für Weber; Adiyaman (80.) für Haamann; E. Tasdemir (85.) für E. Kalan
Zweite kassiert unglückliche Niederlage gegen Oßweil
Am 19. November, dem Samstag vor dem Totensonntag, traf unsere Zweite auf die Spitzenmannschaft des FSV Oßweil. In den ersten 20 Minuten gab es kaum nennenswerte Torszenen auf beiden Seiten, und der Gast konnte uns keineswegs erschrecken. Daniel Zieba und Manuel Jakisch bildeten ein konsequent agierendes Abwehrzentrum. Nach 13 Minuten gelang es uns erstmals, einen eigenen Angriff gut auszuspielen, und Andreas Orzechowski sah sich plötzlich alleine vor dem Torwart. Als er scheiterte erntete er schon entsetzte Zurufe seiner Kameraden auf der Ersatzbank, aber der abgeprallte Ball landete weiter rechts bei Enes Özevin, der problemlos zum 1:0 abstauben konnte. Nach 24 Minuten kam der FSV erstmals so richtig gefährlich vor unser Tor, und es war nicht das letzte Mal, dass der 5'er der Gäste zum Abschluß kam. Einen zu kurz abgewehrten Ball nahm er am 16'er entschlossen direkt, und der Ball zischte haarscharf am linken Torwarteck unten ins Fangnetz. Nach einer halben Stunde fiel das vermeintliche 1:1 durch einen Kopfball am langen Fünfer (Schütze war der 5'er), aber Lucas Macionczyk war im Luftkampf eindeutig weggestossen worden, was der SR zurecht ahndete. Ahmed Dehrouiche hatte in der 39. Minute die Chance zum 2:0, als er von links durchging, dann aber unglücklich neben das kurze Eck abschloss. Vor der Halbzeit galt es, 2 Hochkaräter des Gastes zu überstehen. In der 41. Minute konterte uns der FSV mit 3 kurzen Pässen blitzschnell aus, der 10'er war einschussbereit in der Mitte, zog entschlossen ab, aber Benjamin Loparco konnte den abgefälschten Schuss aus dem Dreiangel fischen. Im direkten Anschluss folgte nach dem Eckball eine fast Hundertprozentige, aber irgendwie konnte ein Grünbühler Abwehrbein den Ball gerade noch über die Latte lenken. Nach diesen Zittersekunden hatten dann wir vor dem Halbzeitpfiff selbst noch einmal eine Chance. Leider kam Lucas Macionczyk am langen Fünfer an eine scharfe und flache Hereingabe von Emre Özevin nicht richtig dran. In der zweiten Halbzeit dauerte es eine Weile, bis Notierenswertes passierte. Leider war dann das 1:1 ein solches Ereignis. In der 53. Minute prallte der Ball zunächst gegen den Pfosten, unsere Abwehr konnte nicht klären, und eine Gästestürmer schoss ein. Die Riesenchance zur erneuten Führung hatte drei Minuten später Manuel Jakisch, der eine scharfe Rechtsflanke am 5'er direkt nahm und nur um Millimeter daneben schoss. In der 63. Minute wurde Benjamin Loparco ziemlich allein gelassen, als ein Stürmer aus nächster Nähe frei zum Kopfball kam. Unser Keeper konnte zur Seite wegfausten. Beim nächsten Grünbühler Angriff hat Enes Özevin ein wenig zu ungenau getimt, denn sein Schlenzer ging drüber. Kurz darauf spielten Andreas Orzechowski und Lucas Macionczyk nahe der Eckfahne ihre Gegenspieler mit einem Doppelpass aus, letzterer legte zurück zu dem heransprintenden Simon Lang, der aber in aussichtsreicher Position verzog. Umso unglücklicher war das, als der direkte Konter das 1:2 brachte. Zwei Minuten später (67.) hatte ein Oßweiler Angreifer eine Riesenchance, traf aber den Ball nicht richtig, sodass Daniel Zieba mit der Hacke klären konnte. In der 70. Minute gab es einen Freistoß in aussichtsreicher Position, und Andreas Orzechowski knallte in die Mauer. Der SR ließ den Freistoß wiederholen. Würde Andi O. jetzt besser Maß nehmen ? Leider nein, die Oßweiler konnten abwehren und konterten uns zum zweiten Mal innerhalb von 5 Minuten eiskalt aus, und plötzlich hieß es 1:3. Unsere Jungs gaben sich aber nicht auf und kämpften weiter. In der 81. Minute eilte Lucas Macionczyk halbrechts nach innen und drosch die Kugel flach und platziert genau neben den kurzen Pfosten zum 2:3 ins untere Eck. In der 86. Minute wurde Andreas Orzechowski an der Strafraumgrenze umgerissen, der Pfiff aber blieb aus. Stattdessen konterte der FSV Oßweil wieder blitzschnell, und Lucas Macionczyk hielt an der Mittellinie seinen Gegenspieler fest. Dafür gab es Gelb-Rot, und danach schaukelte der Gast den knappen Sieg nach Hause.
Es spielten:
Loparco; L. Macionczyk; M. Jakisch; Zieba; Lang; Adiyaman; Uzbek; Emre Özevin; Enes Özevin; A. Orzechowski; Dehrouiche
eingewechselt:
Simsek, B. Vidackovic für Adiyaman, Emre Özevin
Deutlicher Sieg im Kreisliga - Klassiker
Am 13.11. ging es zum Lokalderby bei der DJK Ludwigsburg. Diese hatten eine Woche zuvor in Neckarrems gewonnen. Das muss man auch erst einmal schaffen. Wir agierten defensiv mit der Dreierkette Hyra, Yildirim und Weber, mit dem umsichtigen Enes Kalan als Libero davor. Dieser, und Nico Haamann sowie Nadir Ay leiteten immer wieder mit langen Pässen unsere gewohnt schnellen Angriffe ein. Schon in der 3. Minute setzte sich rechts Kevin Bernal durch und legte quer zu dem 8 Meter vor dem Tor einschussbereiten Thomas Orzechowski, dem aber im letzten Moment der Ball vom Fuss geklaut wurde. Die DJK kreiierte, wie das immer so ist, stets gefährliche Angriffe in Richtung Sven Martens. In der 5. Minute setzte sich einer der Stürmer rechts durch. Sein Abschluss kullerte nur um Zentimeter am langen Eck vorbei. Ein strammer 20-Meter-Schuss in der 12. Minute war zum Glück zu unplatziert, sodass Sven Martens den Ball sicher hatte.. Im Gegenzug preschte links Muhammed Kalan durch und gab scharf und flach zur Mitte. Hieraus entstand beinahe ein Eigentor. Warum der SR Abstoss gab, ist nicht überliefert. Fünf Minuten später hatte Muhammed Kalan freie Bahn und lief auf den Torhüter zu, der Sieger in dieser 1:1-Situation blieb. Eine Schrecksekunde gab es in der 22. Minute, als Sven Martens einen Rückpass überhastet direkt nahm. Dem resultierenden Gewaltschuss aus 25 Metern fehlte aber die Präzision. Nicht viel fehlte bei einem weiteren Distanzschuss in der 24. Minute. Die DJK drängte nun mit Macht. Es brauchte aber einen krassen Fehlpass, um dem 10'er einen Hochkaräter zu servieren. Da fehlten rechts unten wirklich nur ein paar Zentimeter. In der 28. Minute aber war es soweit: ein langer Pass über die linke Seite, der Stürmer passte flach ganz nach rechts, von wo sein Mitspieler im Sprint da war und zum 1:0 einschob. Schon direkt nach Wiederanpfiff roch es bereits nach Ausgleich. Alexander Hoffart legte zurück zu Nadir Ay, der aus 10 Metern mit dem Außenrist abzog. Ein Abwehrspieler konnte zur Ecke spitzeln. Diese, von Nadir Ay getreten, landete auf der Latte. Eine Doppelkanonade vollführten in der 32. Minute Thomas Orzechowski, der sich den Ball 8 Meter vor dem Tor heruntergestoppt hatte und mit links stramm abzog, aber gerade noch abgeblockt wurde. und Nadir Ay mit dem Nachschuss Richtung kurzes Eck. Auch hier kam gerade noch ein Bein dazwischen. In der 34. Minute ging halblinks der 8'er im D-Zugtempo durch und zog Vollspann ab. Der Ball knallte gegen den Pfosten. Zwei Minuten später flankte Nico Haamann präzise auf den Kopf von Alexander Hoffart, der freistehend zum 1:1 traf. Aber die DJK wollte ihre Führung zurück. Nach einer zu kurz geratenen Kopfballabwehr rettete bei dem Distanzkracher erneut der Pfosten für uns. In der 42. Minute hatte Muhammed Kalan seine zweite 1:1-Situation mit dem Torwart, der wieder als Sieger hervorging. Die letzten beiden Minuten vor der Halbzeit, und die ersten beiden nach Seitenwechsel verliefen dann optimal für uns. Nach einem Eckball von Nico Haamann in der 43. Minute nahm Nadir Ay den Ball und beförderte ihn über den Umweg Pfosten zum 1:2 ins Tor. Kurz nach der Pause hatte Muhammed Kalan seine dritte große Chance auf dem Chance, scheiterte aber erneut am entgegeneilenden Torwart. Die technisch sehenswerte Vorarbeit hatten Nico Haamann udn Alexander Hoffart geleistet. Immerhin gab es Eckball, wir schrieben die 47. Minute, und Nadir Ay so präzise herein, dass Alexander Hoffart aus nächster Nähe zum 1:3 einköpfen konnte. Doch beruhigend wurde es jetzt keineswegs. Nahe unserer Auswechselbank wurde Nico mit Ansage übel gefoult, und der Täter wunderte sich wohl selbst am meisten, dass er nicht einmal Gelb erhielt. Er durfte sich fortan bis zum Spielschluß über die lautstarke "Anfeuerung" freuen. In der 56. Minute wurde Enes Kalan am linken 16'er-Rand gefoult - eigentlich ein klarer Elfmeter, aber der pfiff blieb aus. Drei Minuten später rammte ein Stürmer der DJK Sven Martens um, es erfolgte kein Pfiff, und den resultierenden Schuss von der Strafraumgrenze fischte unser Keeper bravourös aus dem Dreiangel. In der 66. Minute war es dann aber soweit, die DJK war mit einem tückischen Schrägschuss aus 22 Metern, genau neben den Pfosten, auf 2:3 dran. Wir behielten aber defensiv die Disziplin - Fatih Yildirim und Eugen Weber mit ihrer langjährigen Erfahrung, und der eingewechselte Enes Tasdemir mit stets konzentriertem, und passendem, Einsatz im Zweikampf. Natürlich setzten wir immer wieder gute Konter. In der 74. Minute lupfte Nico Haamann graziös den völlig freien Alexander Hoffart im 16'er an, der mit Sicherheit nicht Abseits stand, an. Der SR aber sah es anders. Schon in der nächsten Situation ist unser Alex links am 5'er Eck allein und will quer zu dem mitgelaufenen Thomas Orzechowski legen, aber der Torwart hatte seine Fingerspitzen dazwischen. Eine Minute später prallte Alexander Hoffart nach einem langen Ball im direkten Zweikampf mit dem Torwart zusammen. Nachdem 6 Minuten zuvor die Abseitsentscheidung sehr zweifelhaft gewesen war, drückte der SR in der 80. Minute beide Augen zu. Alexander Hoffart wurde rechts im 16'er freigespielt, spielte quer zu Thomas Orzechowski, und der schob zum 2:4 ein. Schon beim nächsten Angriff war die DJK-Abwehr erneut offen wie ein Scheunentor, Nico Haamann hatte links freie Bahn, passte quer zu Alexander, und der sorgte mit dem 2:5 für die Entscheidung. Insgesamt war der Sieg etwas zu hoch, aber doch verdient.
Es spielten:
Martens; Hyra; Yildirim; Weber; E. Kalan; Haamann; Ay; Bernal; Hoffart; M. Kalan; T. Orzechowski
eingewechselt:
Unterreiner (46.) für Hyra; E. Tasdemir (64.) für M. Kalan; Adiyaman (85.) für Ay
Torflut garantiert - 6:3 gegen Erdmannhausen
Das tat gut nach der deftigen Pleite in Murr und dem vermeidbaren Ausscheiden im Pokal beim 5:6 gegen Bezirksligist Renningen. Die Gäste um Württembergs Fussball-Legende (so titulierte ihn unser Stadionsprecher Charles), Trainer Uli Stiegler, kamen am 6.11. nach Grünbühl, um den Abstand nach ganz oben eventuell zu verringern. Sie verschliefen aber die Anfangsphase, während unsere Jungs hellwach waren. In der 6. Minute wurde rechts im 16'er der wiedererstarkte Kevin Bernal bedient, tanzte noch seinen Gegenspieler aus und schoss aus 7 Metern zum 1:0 ein. Bereits vier Minuten später war er es wieder, der zum 2:0 traf. Im 16'er quergelegt von Alexander Hoffart, tunnelte er anschließend den Torwart. Den lupenreinen Hattrick hatte Kevin Bernal in der 13. Minute auf dem Fuss, schoss diesmal aber den herausgeeilten Torwart an. Erdmannhausen kam nicht zum Verschnaufen. Thomas Orzechowski kam am Elfmeterpunkt volley frei zum Schuss, traf aber den Ball nicht voll, sodass der Keeper keine Mühe hatte. Erst danach kam der GSV (16.) erstmals gefährlich vor unser Tor, als ein Stürmer etwas zu spät abschloß, und Sven Martens mit Fußabwehr retten konnte. Aber schon eine Minute später nahm der 9'er, hinten lauernd, eine weite Flanke dankbar auf und drückte zum 2:1 ein. In der 22. Minute konnte Dennis Sauseng gerade noch zur Ecke abblocken. Zwei Minuten später konnte ein Gästestürmer am 5'er ungehindert abziehen und schoss mehr oder weniger Sven Martens an. Dann verfehlte Nadir Ay mit einem 20-Meter-Flachschuss, und kurz darauf mit einem Heber gegen den zu weit vor dem Tor postierten Keeper, nur knapp ein drittes Tor. Ein krasser Fehlpass führte in der 32. Minute zum für Erdmannhausen schmeichelhaften Ausgleich. Statt einer deutlichen Führung sahen wir uns nun wieder in Gefahr, erneut zu verlieren. In der 37. Minute ging ein Knaller, halb Flanke, halb Schuss, nur knapp am kurzen Eck unseres Tores vorbei. In der 38. Minute wurde Nico Haamann (es war nicht das letzte Mal) umgelegt, der Pfiff aber blieb aus. Stattdessen düpierte der Gast unsere Abwehr in der 40. Minute mit einem schnellen Angriff unsere Abwehr, und der klägliche Abschluß landete nur deshalb nicht in den Wolken, weil die Bäume im Weg waren. Aber die letzten beiden Hochkaräter vor der Halbzeit blieben uns vorbehalten. Nico Haamann überlupfte in der 42. Minute den zu weit vorne postierten Keeper, leider um den Durchmesser einer Vinyl-Lp zu hoch (wer weiß, wieviel das ist ?), und in der 43. Minute durften sich die Gäste bei ihrem sensationell reagierenden Schlußmann bedanken, dass sie nicht mit Rückstand in die Kabine gehen mussten. Zunächste holte er einen Kopfball von Alexander Hoffart aus dem linken unteren Eck, und den Nachschuss von Thomas Orzechowski aus nächster Nähe parierte er mit einem unglaublichen Reflex. Zur zweiten Halbzeit begab sich Grünbühls Pressewart, wie schon gegen Freiberg, auf die vom Vereinsheim aus gesehene rechte Seite des Spielfelds, ungefähr 20 Meter vor dem Tor. Und das hatte erneut den gewünschten Effekt. In der 53. Minute bekam Thomas Orzechowski im Halbfeld den Ball, startete, umringt von 3 Gegenspielern, kurz durch und zog aus 20 Metern von halbrechts präzise, wie an einer Schnur gezogen, genau ins linke untere Eck zum 3:2 ab. Schon beim nächsten Angriff unterlief Veteran Lohner nach einer Flanke von Nadir Ay beinahe ein Eigentor. Da fehlte nicht viel. Erdmannhausen drängte auf den Ausgleich. Das Spiel war absolut offen jetzt. In der 69. Minute rettete Dennis Sauseng auf der Linie. Dann gab es lange keine nennenswerten Torszenen, ehe Alexander Hoffart in der 82. Minute nach weiter Flanke von Nadir Ay gegen den Pfosten köpfte. In der 84. Minute kreiierten wir die vermeintliche Vorentscheidung in Person des eingewechselten Muhammed Kalan. Nahe der Mittellinie stahl er, konsequent forecheckend, einem offensiv orientierten Gegner den Ball, ließ sich durch Doppelpass mit (wem eigentlich ?) steil bedienen, überlegte kurz vor dem Torwart noch kurz, ob er quer zu Alexander Hoffart spielen solle, schoss dann aber mit der Spitze ins kurze Eck zum 4:2 ein. Die Entscheidung ? Nein ! Schon beim nächsten Angriff erhielt Erdmannhausen einen Foulelfmeter, der sicher zum 4:3 verwandelt wurde. Wir mussten uns nun heftig wehren, waren aber im Zweikampf präsent und stets auf schnelle Konter geeicht. Einen davon setzte Muhammed Kalan, der halbrechts (89.) in den Strafraum eindrang und zu Boden ging. Er verhakelte sich mit seinem Gegenspieler, und der SR deutete auf den ominösen Punkt. Alexander Hoffart verwandelte den Strafstoß sicher zum 5:3. Während einige Gäste damit haderten, dass es ein zweifelhafter Elfmeter gewesen sein soll, sah es Gästetrainer Uli Stiegler von seiner Warte aus anders. Der Aktion war nämlich ein fataler Ballverlust eines GSV-Verteidigers in der Vorwärtsbewegung vorausgegangen, den wir ausgenutzt haben. Das 6:3 durch Alexander Hoffart, der einen langen Ball mit seinem schwächeren Linken in der Nachspielzeit einlochte, war dann doch eine etwas harte Bestrafung für die Erdmannhäuser, die uns alles abverlangt hatten. Lautstark "stauchte" Uli Stiegler nach dem Abpfiff, noch auf dem Spielfeld, seine Mannschaft zusammen. Später äußerte er gegenüber der Marbacher Zeitung, dass 3 Auswärtstore eigentlich reichen müssten. Er hat wohl unsere Saisonbilanz vorher nicht sorgfältig genug studiert.
Marbacher Zeitung
Es spielten:
Martens; Sauseng; Yildirim; Hyra; Weber; E. Kalan; Haamann; Ay; Bernal; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
M. Kalan (46.) für E. Kalan; E. Tasdemir (68.) für Weber; A. Orzechowski (90.) für Ay
TV Aldingen klaut uns die Punkte
Die zweite Mannschaft kassierte gegen den TV Aldingen am 6.11. eine für den Gast schmeichelhafte 1:3-Niederlage. Ehe die Aldinger in der 58. Minute das 0:1 machten hätte Grünbühl längst deutlich führen müssen. Gleich zu Beginn wurde der erste Hochkaräter vergeben, als Winston Reimers einen Elfmeter gegen den Pfosten schoss. Beim Nachschuss traf Andreas Orzechowski aus nächster Nähe nur den Torwart. Trainer Berislav Vidackovic sprach von 5-6 weiteren guten Chancen bis zur Halbzeit. Direkt nach Wiederanpfiff gelang Enes Özevin einer seiner Kunstschüsse, der Torwart aber machte sich lang und länger und konnte die Kugel gerade noch über die Latte bugsieren. Dann fiel in der 58. Minute das 0:1, ausgerechnet durch den Ex-Grünbühler Fatih Cakir, seines Zeichens Spielertrainer der Gäste. Kurz darauf verhinderte Benjamin Loparco mit einer guten Parade zunächst einen weiteren Treffer, war aber in der 60. Minute machtlos, als dem TVA das 0:2 gelang. Der Spielstand sprach dem Spielverlauf Hohn aus. Das wollten unsere Jungs natürlich nicht auf sich sitzen lassen und drängten auf den Anschluss. Enes Özevin scheiterte mit einem 20-Meter-Schuss noch knapp, dann aber gelang Daniel Zieba, der den Ball mit der Hacke über die Linie beförderte, in der 68. Minute das 1:2. Eine Minute später hämmerte Enes Özevin den Ball aus 25 Metern gegen die Latte. In der 72. Minute rutschten Andreas Orzechowski und Daniel Zieba haarscharf an einer von Enes Özevin scharf und flach vor das Tor gezogenen Ecke vorbei. Eine Minute später musste Enes Özevin aufgrund einer Zerrung einen Sprint abbrechen und musste ausgewechselt werden. Erst gegen Ende der Partie wurde der Gast noch einmal gefährlich, aber benjamin Loparco war zweimal zur Stelle. Der eingewechselte Neuzugang Fatih Simsek machte mit einem scharfen Schuss aus halbrechter Position auf sich aufmerksam, der allerdings zu unplatziert war. Der lange ausgefallene Marco Pietschmann kam noch herein und sorgte gleich für Wind. Seinen Querleger in der 83. Minute verpasste Andreas Orzechwski aus 7 Metern nur knapp, und der von hinten heranbrausende Emre Özevin kam einen Schritt zu spät. Gegen unsere nun offene Abwehr machte Aldingen dann in der Schlussminute noch das unverdiente 1:3.
Es spielten:
Loparco; Midilli; Zieba; Uzbek; Lang; Adiyaman; Dehrouiche; Türkkan; Emre Özevin; Enes Özevin; A. Orzechowski; Reimers
eingewechselt:
L. Macionczyk (65.) für Dehrouiche; Pietschmann (73.) für Enes Özevin; Simsek (76.) für Uzbek
Dramatik pur im Pokal - leider ohne glückliches Ende
Als am Mittwoch, dem 2.11. Bezirksligist SpVgg Renningen im Pokalspiel in Grünbühl das 5:2 machte, und kurz zuvor zwei unserer besten Spieler, Nadir Ay und Alexander Hoffart, verletzungsbedingt hatten ausgewechselt werden müssen, gab kaum einer noch einen Pfifferling auf unsere Truppe. Aber vielleicht haben ja Pokalspiele wirklich ihre eigenen Gesetze. Renningen ging bereits nach zwei Minuten durch einen langen Ball von links hoch ins Dreieck in Führung. Wir zogen dann einige vielversprechende Angriffe auf, aber erst in der 22. Minute kam es zur klaren Chance. Muhammed Kalan sprintete rechts in den 16'er durch, legte zurück zu Nico Haamann, und der zog aus dem Lauf direkt ab, leider einen halben Meter daneben. Sven Darvas musste nach 25 Minuten nach einem Tritt gegen den Knöchel ausgewechselt werden. Mit einem wunderbaren langen Pass hatte er zuvor noch Alexander Hoffart bedient, der aber nicht zum Abschluß kam. Das gelang jedoch in der 29. Minute: eine weite Flanke von Nadir Ay stoppte unser Goalgetter am Fünfer noch herunter und schoss mit dem Außenrist zum 1:1 ein. Fünf Minuten später fischte der Renninger Keeper mit bundesligareifer Parade einen genau ins untere Eck gezirkelten Freistoß von Nadir Ay zur Ecke. Stattdessen rutschte in der 38. Minute ein Scharfschuss aus halbrechter Position aus 7 Metern zum 1:2 ins Netz. In der 42. Minute glänzte erneut Renningens Schlußmann, als er eine Direktabnahme von Kevin Bernal zur Ecke lenkte. Hoffnungsfroh gingen wir die zweite Halbzeit an. Mit einem ihrer stets schnell ausgeführten Angriffe gelang aber den Gästen bereits in der 46. Minute mit einem Schuss genau ins lange Eck das 1:3. Nach der deftigen Pleite in Murr wollten unsere Jungs aber zeigen, dass sie zurückkommen wollen. Und in der 58. Minute waren wir wieder dran: Alexander Hoffart bugsierte einen langen Ball ins Zentrum mit langem Bein aufs Tor, und ein Abwehrspieler rettete mit der Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte unser Torjäger sicher zum 2:3. Es war sein 200. Pflichtspieltor für den TSV Grünbühl. Wir gratulieren Alexander Hoffart ganz herzlich ! Auf die Statistik wird im Laufe der nächsten Tage genauer eingegangen. Jetzt hoffte man nur, dass das Tor einen Nutzen haben würde. Aber schon 4 Minuten später kam der nächste Rückschlag: eine weite Flanke von rechts segelte über Mann und Maus hinweg zu einem freistehenden Nutznießer, der zum 2:4 einköpfte. Unbeirrt kämpften wir aber weiter. Einem 30-Meter-Freistoß mit 110 km/h von Nadir Ay konnte der Torhüter nicht mehr ausweichen und lenkte mit schmerzenden Händen zur Ecke. Die nächste Riesentat vollbrachte der Gästetorwart in der 70. Minute. Sich lang und länger machend holte er einen von Alexander Hoffart verlängerten hohen Ball sensationell aus dem Eck. Hoffart musste jetzt unter Schmerzen raus. Dann fiel auch noch das 2:5. Einige machten sich schon auf den Heimweg. Doch schon direkt nach dem Wiederanpfiff legte Thomas all seine Wut in einen halbhohen Volley und jagte die Kugel aus vollem Lauf gegen den Pfosten. Das Kommando hieß eindeutig: "Weitermachen !" Und schon drei Minuten später hieß es 3:5. Kevin Bernal erlief sich links einen langen Ball von Nico Haamann (hoffentlich stimmt der Assist) und schob am herausgelaufenen Torwart vorbei ein. Und in der 79. Minute waren wir endgültig wieder dran, und es war noch Zeit genug. Einen vom Abwehrpulk nur ungenügend abgewehrten weiten Ball nahm Andreas Orzechowski aus 7 Metern aus der Drehung volley und traf genau ins lange Eck zum 4:5. Es war nun ein packender Pokalkampf ohnegleichen, und die Mannschaft wurde lautstark nach vorne gepeitscht. Renningen konterte natürlich gefährlich, und wir hatten zweimal Glück. Mit 3 Blitzreflexen innerhalb weniger Sekunden bei Schüssen von Muhammed Kalan und Andreas Orzechowski verhinderte der Torwart den Ausgleich. Dann fiel aus klarem Abseits heraus in der 89. Minute das 4:6. Abgehakt ? Denkste ! Der SR zeigte 3 Minuten Nachspielzeit an - also noch 4 Minuten Zeit. Gleich nach dem Anstoß kam Robert Hyra aus 5 Metern zum Schuss. Irgendwie kam einer der 5 auf der Linie postierten Verteidiger an den Ball. In der 92. Minute köpfte Thomas Orzechowski eine Ecke seines Bruders zum 5:6 ein. Die verzweifelten Versuche in den verbleibenden 60 Sekunden waren leider erfolglos. Alle Beteiligten werden sich noch lange an dieses Pokalduell erinnern.
Es spielten:
Loparco; Bleile; Unterreiner; Hyra; Darvas; Ay; Bernal; M. Kalan; Haamann; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
E. Tasdemir (25.) für Darvas; A. Orzechowski (68.) für Ay; Weber (71.) für Hoffart
Debakel in Murr
"Der 1.FC Köln ist die Wundertüte der Bundesliga", vernahm man am vergangenen Wochenende. Wundertüten haben die Eigenart, dass man nie weiss, was herauskommt. Außenstehende, die unsere Ergebnisse aufmerksam verfolgen, denken über den TSV Grünbühl wohl ähnlich, manchmal wohl, dass wir "meschugge" sind. Odd-Set-tauglich sind wir auf jeden Fall nicht. Nach dem für den Gegner schmeichelhaften 7:0 gegen Freiberg II vergangene Woche ging es beim SGV Murr genau in die andere Richtung. Nach dem 0:2 in der 20. Minute kamen wir mit guten Chancen zwar noch einmal fast zurück, im zweiten Durchgang aber bedachten wir die Murrer mit dermaßen vielen Geschenken in unserer Defensive, dass man von einer Katastrophe sprechen muss. Teilweise liefen die Angreifer an uns vorbei, als wären wir Slalomstangen. Es waren ständig 1,2 Spieler frei. Unter diesen Umständen kassierten wir eine 1:7-Niederlage, die sehr schmerzt. Bevor in der 15. Minute das 1:0 fiel, hatte Sven Martens bereits zweimal gut gerettet. Vor dem 2:0, das aus einem schnellen Konter über links fiel, hatte Nico Haamann, von Alexander Hoffart mit einem Rückpass schön bedient, eine Riesenchance, schloß aber, in den 16'er eindringend einen Moment zu spät ab. Nach dem 2:0 war unsere einzige positive Phase. Kevin Bernal hatte freie Bahn (33.), schoss aber den herausgelaufenen Torwart an. Direkt im Anschluß flankte Eugen Weber butterweich auf Alexander Hoffart, der nur sehr knapp drüber köpfte. Eine wunderbare Dreierkombination von Kevin Bernal, Thomas Orzechowski und Dennis Sauseng, der dann von links zur Mitte gab, schloß Alexander Hoffart in der 36. Minute mit dem 2:1 ab. Ein scharf und flach zur Mitte gezogener Freistoß von Enes Kalan prallte in Tornähe auf Kevin Bernal, von dort leider genau auf den Torwart. Der Freistoß war nach einem bösen Foul an Nico Haamann entstanden, wobei der SR zunächst Vorteil abwartete, weil Alexander Hoffart eine leider nicht genutzte gute Chance hatte. Enes Kalan, der zuletzt nicht trainieren konnte, war für den nach 30 Minuten verletzt ausgeschiedenen Nadir Ay gekommen. Nach 52 Minuten konnte ein Stürmer völlig ungedeckt zum 3:1 einköpfen. Fünf Minuten später hatte Kevin Bernal, von Robert Hyra in die Gasse geschickt, die Chance zum 3:2, aber der Torwart war blitzschnell im kurzen Eck. Der direkte Konter brachte das vorentscheidende 4:1. Nach 82 Minuten stand es 7:1. Nicht einmal ein weiterer Ehrentreffer war uns gegönnt, als Thomas Orzechowski zwei gute Chancen hatte. Renningen kann kommen !
Es spielten:
Martens; Bleile; Hyra; Yildirim; Sauseng; Weber; Ay; Haamann; Bernal; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
E. Kalan (30.) für Ay; M. Kalan (67.) für Bernal; Darvas (75.) für Sauseng
Zweite siegt verdient bei Bissingen II
Am 30.10. ging es für die zweite Mannschaft zur SpVgg Bissingen II, wo ein Dreier fast schon Pflicht war. Gleich in der 2. Minute ergab sich die Gelegenheit zur frühen Führung, aber Daniel Zieba schoss einen Foulelfmeter gegen den Pfosten. Nach einigen guten Chancen markierte dann Winston Reimers in der 23. Minute nach einem Eckball per Kopf das 0:1. Schon zwei Minuten gelang Enes Özevin aus 18 Metern mit einem Schlenzer genau in den Winkel das 0:2. Bis zur Halbzeit wurden noch weitere Chancen vergeben. Was Bissingen auf's Tor brachte bereitete Benjamin Loparco keine Probleme. Genauso ging es im zweiten Durchgang weiter. Es dauerte bis zur 63. Minute, ehe der zuvor mehrmals glücklose Ahmed Dehrouiche endlich traf. Das 0:3 wirkte beruhigend. Wenig später startete Enes Tasdemir einen Sturmlauf aus der eigenen Hälfte und bediente dann noch mit einer präzisen Flanke Daniel Zieba, der zum 0:4 traf. Den Schlusspunkt setzte in der 69. Minute Enes Özevin mit seinem zweiten Treffer, als er den Torwart überlupfte.
Es spielten:
Loparco; Uzbek; M. Jakisch; E. Tasdemir; S. Lang; Zieba; Adiyaman; Enes Özevin; Dehrouiche; A. Orzechowski; Reimers
eingewechselt:
Emre Özevin (70.) für Reimers; B. Vidackovic (80.) für Adiyaman
Unerwartet klarer Sieg gegen Freiberg II
Als Robert Hyra seinen Körper in der 76. Minute entschlossen in eine Flanke warf, hätte er sein sportliches Wochenende perfektionieren können. Nach der Staffelmeisterschaft mit der E-Jugend am Samstag und dem grandiosen 5:0 seines BVB gegen Köln wäre ein Kopfballtor gegen Freiberg das Sahnehäubchen gewesen. Sein wuchtiger Kopfball strich jedoch um ein paar Zentimeter drüber. Es wäre das 5:0 gewesen. Mit entschlossenem permanenten Nachsetzen störten wir den Gast von der ersten Minute an empfindlich. So brachte dessen gekonntes Kurzpassspiel nicht den sicherlich erwarteten Erfolg. Bereits in der 2. Minute jagte Nadir Ay einen Freistoß im D-Zugtempo nur um Zentimeter daneben. Der Torwart blieb stehen - soviel Rasanz hatte der Ball. In der 6. Minute setzte Alexander Hoffart zum Kopfball an, und der Ball segelte in hohem Bogen ins lange Eck. Charles Jakob sagte bereits durch "6. Spielminute ..." und wollte mit "der wunderschöne Alexander Hoffart" weitermachen, da wunderte man sich, dass es Freistoß für Freiberg gab. Es hatte wohl ein im Abseits stehender Grünbühler den Torwart in der Sicht behindert. In der 10. Minute kombinierten sich von links Thomas Orzechowski und Dennis Sauseng durch, und der Ball wurde in den Rückraum zu Nadir Ay gelegt, der entschlossen abzog. Leider fehlten wieder ein paar Zentimeter. Kaum eine Minute später ging die Kanonade weiter. Von Nico Haamann schön angelupft nahm Eugen Weber halbrechts aus 10 Metern den Ball direkt - knapp übers kurze Eck. Der Pressewart war noch gar nicht mit dem Notieren fertig, da wurde Alexander Hoffart im Laufduell von den Beinen geholt. Nadir Ay, der eine Woche zuvor in Asperg sicher verwandelt hatte, trat zum Elfmeter an. Hinterher gab er zu, dass er sich im letzten Moment für eine andere Ecke entschieden hat. Vielleicht geriet der Schuss deswegen zu unplatziert, und der Torwart konnte parieren. In der 15. Minute schraubte sich Alexander Hoffart hoch in eine butterweiche Flanke von Eugen Weber. Wenn er den ein bißchen mehr hätte drücken können, wäre er drin gewesen. So ging er drüber. Im gegenzug kam Freiberg erstmals zum Schuss. Kurzentschlossen schloß ein Stürmer halblinks volley ab, knapp am kurzen Eck vorbei. Hier ein 0:1, das wäre Höchststrafe gewesen. Aber Freiberg legte hier nicht nach, sondern wir nahmen das Spiel wieder in die Hand. In der 24. Minute hatte Thomas Orzechowski die längst fällige Führung auf dem Fuss, als er einen hereingeschlenzten Freistoß von Nadir Ay am 5'er mit links direkt nahm, aber den leider Ball nicht voll traf. Den Abschlag eroberten wir uns postwendend zurück, und Nadir Ay sah den Torwart zu weit vorne stehen. Sein Lupfer aus gut und gerne 30 Metern segelte leider auf, und nicht unter das Tordach. In der 31. Minute erstarrte der Torjubel, als Alexander Hoffart einen langen Ball von Enes Kalan am Elfmeterpunkt annahm und gerade abziehen wollte. Der SR hatte Abseits gesehen und gepfiffen. So langsam konnte man verzweifeln. War uns das Schicksal nicht zugeneigt ? Würde Freiberg irgendwann eiskalt kontern ? Als dann auch noch in der 37. Minute ein Kopfball von Alexander Hoffart auf der Linie gerettet wurde, und Eugen Weber aus dem Rückraum weit daneben schoss, hätten sich die Gäste denken können: "die schiessen nie ein Tor". Dann aber kam die 39. Minute: Enes Kalan schlenzte einen Freistoß aus dem Mittelfeld präzise auf Alexander Hoffart. Der Torwart war einen Moment unentschlossen und lief zu spät heraus. Unser Goalgetter konnte den Ball mit dem Hinterkopf in hohem Bogen zum erlösenden 1:0 versenken. Nachdem also unsere Geduld in der ersten Halbzeit lange Zeit arg strapaziert worden war, ging es nach Wiederanpfiff blitzschnell. Der Schreiber dieser Zeilen hatte sich gerade auf Höhe des 16'ers auf der der tiefstehenden Herbstsonne abgewandten Seite platziert, da stieg eine ganze Traube von Spielern am Fünfer hoch, um an eine Flanke zu kommen. Der Ball kam zu dem lang lauernden Robert Hyra, welcher sein Kopfballduell gewann und in der Mitte Thomas Orzechowski bedienen konnte, der zum 2:0 über die Linie drückte. Immerhin eine Teilkrönung des Hyra-Wochenendes ! In der 49. Minute hatte es dann vielleicht vorentscheidende Bedeutung, als der 15'er der Gäste für Nachtreten gegen Nico Haamann glatt Rot sah. Man munkelte, der Täter habe sogar bereits einmal für Bukarest Champions League gespielt. Das hat ihm an diesem Tag nichts genutzt. Seltsamerweise hatte jetzt Freiberg seine einzige wirklich gute Torchance, als ein Lupfer von rechts außen nur haarscharf das lange Eck verfehlte. In der 55. Minute brach der Torjubel von Grünbühls Fans bereits aus, bevor die Kugel im Netz war. Zum Glück hatte Thomas Orzechowski keine Frank-Mill-Gene. Er erlief sich einen Gassenpass von Enes Kalan (kam von hinten, war also kein Abseits), war einen Schritt vor dem Torwart am Ball und stupfelte den Ball unter ihm durch. Jetzt konnte er ungestört ins Tor laufen. Das 3:0 beruhigte zwar unser Spiel, nicht aber den 17'er von Freiberg, der für Nachtreten gegen Dennis Sauseng Gelb-Rot sah. Die 2-Mann-Überzahl konnten wir dann aber lange Zeit nicht richtig nutzen. Lediglich das 4:0 durch Thomas Orzechowski (Vorarbeit Nico Haamann), dessen Schuss aus 20 Metern der Torwart unter dem Hosenträger durchrutschen ließ, war zählbar. Der eingewechselte Kevin Bernal hatte mehrmals Pech, dass er knapp Abseits gepfiffen wurde. Ebenfalls hereingekommen war Muhammed Kalan, der in der 73. Minute alleine vor dem Torwart diesem genau in die Arme schob. Kurz darauf scheiterte er am Pfosten. Drei Minuten später kam Kevin Bernal von rechts, lupfte halbhoch aufs lange Eck, wo ein Abwehrspieler zusammen mit dem Ball gegen den Pfosten lief. Nachdem dann Robert Hyra, wie anfangs beschrieben, gescheitert war, durfte sich in der 83. Minute endlich Nadir Ay freuen, der zuvor mehrmals knapp gescheitert war. Zentral im 16'er von Nico Haamann mustergültig bedient, legte er sich noch den Ball zurecht und traf flach, genau ins rechte Eck zum 5:0. Eine Premiere, verbunden mit einem persönlichen Erfolgserlebnis gab es in der 86. Minute für Sven Darvas, der mit einem Rückpass von Enes Kalan bedient, mit Vollspann genau ins linke obere Eck sein erstes Punktspieltor erzielte. Diesem 6:0 setzten wir schon eine Minute noch einen drauf. Muhammed Kalan behauptete sich links im 16'er im Zweikampf und legte quer zu dem von hinten herangebrausten Christian Bleile, der zum 7:0 eindrückte. Mit einer soliden Defensivleistung hatte er sich diesen Treffer verdient. Dann hatte Muhammed Kalan noch in der selben Minute auch bei seinem dritten Versuch kein Glück, als er alleine vor dem Torwart an diesem scheiterte. Nach dem Abpfiff gönnten sich unsere Jungs das von Horst "Schober" Graef spendierte Bier. Er hatte diese Woche Geburtstag gehabt. Wir gratulieren nachträglich recht herzlich !
Es spielten:
Martens; Bleile; Hyra; Yildirim; Sauseng; Haamann; E. Kalan; Weber; Ay; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
Bernal (58.) für Weber; M. Kalan (66.) für Hoffart; Darvas (68.) für Sauseng
Gegen Steinheim unverdient deutlich verloren
Nach dem wichtigen Sieg in Kornwestheim hofften wir auf ein Nachlegen gegen Steinheim. Dieser Gegner liegt uns eigentlich zuhause. Nach 6 Minuten hatte Ahmed Dehrouiche eine gute Chance, als er eine Flanke von Simon Lang im Fallen knapp neben das Tor grätschte. Eine erste brenzlige Situation gab es hinten nach 12 Minuten, als Benjamin Kisikof zur Ecke lenkte, ein Steinheimer, von hinten links heransprintend den Ball noch erwischte, aber nicht mehr herumziehen konnte. Eine Glanzparade von Benjamin Loparco in der 16. Minute, als ein Gästestürmer aus 10 Metern abzog, verhinderte auch da noch einen Rückstand. Eine strittige Szene gab es in der 26. Minute. Andreas Orzechowski wurde im 16'er frei angespielt, wollte gerade den Abschluß suchen, da kam ein Abseitspfiff dazwischen, obwohl man vermuten konnte, dass ein nur 5 Meter entfernter Abwehrspieler noch weiter hinten drin stand. Statt 1:0 stand es dann nach 31 Minuten 0:1. Von links wurde zur Mitte gegeben, und aus der Drehung traf der Schütze flach ins lange Eck. Ein vollkommen unnötiger Ballverlust auf unserer rechten Abwehrseite führte zum 0:2. Der dankbar den Ball mitnehmende Stürmer setzte einen kurzen Sprint in den 16'er an und traf präzise ins lange Eck. Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst Steinheim eine sehr gute Chance, der Ball zischte aber knapp am langen Eck vorbei. Dann schnappte sich der ansonsten unauffällige Enes Özevin rechts den Ball, überlief 2 Gegenspieler, und zirkelte dann den Ball in Özil-Manier, genauso wie ein paar Wochen zuvor gegen Poppenweiler, mit dem linken Innenrist zentimetergenau zum 1:2 ins lange Eck. Die Hoffnung auf eine nun einsetzende vehemente Aufholjagd verpuffte durch das 1.3 schon drei Minuten später. Zu richtigen Chancen kamen wir jetzt nicht mehr, und insbesondere die Ausführung unserer Freistöße ließ an diesem Tag sehr zu wünschen übrig. Zwei, drei Abschlüsse waren außerdem in aussichtsreichen Situationen einfach zu unpräzise. Das erfreulichste war dann in der 69. Minute das Comeback von Manuel Jakisch, der sein letztes Spiel vor anderthalb Jahren gemacht hatte. Pech hatte in der 76. Minute Alper Uzbek, der, von Andreas Orzechowski schön angelupft, nur um Zentimeter an einem Flugkopfballtor vorbeisegelte. Kurz darauf fischte der Gästekeeper den ersten wirklich gut ausgeführten Freistoß, geschossen von Ali Türkkan, sich lang machend aus dem Eck. Das 1:4 in der 82. Minute, wieder über links, war die Entscheidung.
Es spielten:
Loparco; Kisikof; Zieba; E. Tasdemir; Midilli; Uzbek; Lang; Türkkan; Dehrouiche; Enes Özevin; A. Orzechowski;
eingewechselt:
M. Jakisch (69.) für Lang
Zweite schafft wichtigen Dreier bei Kornwestheim III
(Bericht von B. Vidackovic) In der 1. Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel und auch Chancen, welche wir aber nicht nutzten. So musste ein Foulelfmeter zur Führung herhalten, den Daniel Zieba sicher verwandelte. Die 2. Halbzeit begann wie die erste, aber so nach 10 Minuten wurde Kornwestheim stärker und erspielte sich auch Chancen. Dann bekamen sie auch einen Foulelfmeter zugesprochen, den sie zum 1:1 verwandelten. Kornwestheim drängte auf das Führungstor und vergab einige gute Chancen. Durch den Offensivdrang der Hausherren ergaben sich für uns Konterchancen, die wir dann in den letzten 15 Minuten zum 1:2 und 1:3 ( beide durch „Momo“ Kalan) innerhalb von 5 Minuten nutzten, und damit auch das Spiel entschieden. Es war ein typisches Spiel zweier Mannschaften, die unter Druck stehen, gewinnen zu müssen, und wir am Ende die etwas glücklichere waren.
Aufstellung:
Loparco, Zieba, Tasdemir, Uzbek, Midilli, Adiyaman, Türkkan, Pietschmann, Dehrouiche, A. Orzechowski, M. Kalan
eingewechselt:
Emre Özevin ( 72.) , Brodhagen ( 83.)
Turbulente Schlußphase bringt doch noch Sieg in Asperg
Mit gemischten Gefühlen reiste man zum TSV Asperg, der erst 6 Punkte auf dem Konto hatte. Das Spiel plätscherte anfangs vollkommen ohne Höhepunkte dahin. Es gab keine nennenswerten Torszenen. Wie aus heiterem Himmel machte dann Thomas Orzechowski in der 20. Minute das 0:1. Auf Linksaußen erhielten wir einen Freistoß, und sowohl Nico Haamann als auch Nadir Ay standen zur Ausführung bereit. Der Youngster schlenzte dann mit Effet zur Mitte, und David Unterreiner stieg im Pulk der versammelten Spieler am höchsten. Sein Kopfball knallte gegen die Latte, und jetzt reagierte T.O. am schnellsten und drückte ebenfalls per Kopf zum Führungstreffer ein. Erst jetzt wurde die Partie ereignisreicher. In der 25. Minute nahm der 9'er von Asperg einen Abpraller aus 22 Metern volley direkt und zielte nur um Zentimeter zu hoch. Kurz darauf wurde der 7'er links abseitsverdächtig steil geschickt, aber Sven Martens war rechtzeitig draußen. Auch in der 28. Minute roch es nach Tor für Asperg, aber der Abseitspfiff verhinderte Schlimmeres. Gleich mit unserer zweiten Torchance machten wir das 0:2. Und was für ein schönes es war ! Christian Bleile legte sich an der rechten Strafraumgrenze den Ball zurecht und zirkelte ihn präzise hoch ins lange Eck - unerreichbar für den verdutzten Keeper. In der 38. Minute sprintete wieder von links ein Asperger durch, konnte aber den Ball, der das kurze Eck um einen halben Meter verfehlte, nur noch unkontrolliert spitzeln. Dann bauten wir noch vor der Halbzeit den TSV Asperg endgültig auf. Eine Flanke von rechts in der 43. Minute nahm ein von hinten herangesprinteter Stürmer volley mit, verschaffte sich technisch gekonnt freie Schussbahn und schob zum 1:2 ein. Zwar hatte gleich danach Thomas Orzechowski eine gute Kopfballchance, der Ball war aber etwas zu hoch angesetzt, dann aber eilte wieder über links ein Asperger auf und davon, und der Ball kullerte knapp am langen Eck vorbei. Ein mitgelaufener Stürmer der Einheimischen kam zum Glück nicht mehr an den Ball, um ihn noch ins Tor zu bugsieren. Vor dem Wiederanpfiff versammelte Fatih Yildirim unsere Mannschaft im Kreis und hielt eine beschwörende Ansprache. Zunächst geschah aber nicht viel. Erst in der 53. Minute stieg der Blutdruck, als Thomas Orzechowski halblinks alleine aufs Tor zulief, dann aber zu überhastet abschloß. Beim direkten Konter rettete Nadir Ay mit einer Grätsche kurz vor der Torlinie. Nach einer Stunde wurde Thomas Orzechowski halblinks gefoult, und Nadir Ay jagte den Freistoß flach aufs Tor. Der Torwart konnte nur prallen lassen, und der eingewechselte Alexander Hoffart (der wegen Pferdekuss vom Mittwochspiel zunächst auf der Bank gesessen hatte), setzte den Nachschuss übers kurze Eck. Glück hatten wir in der 67. Minute, als die Kugel gegen den Pfosten knallte. Sven Martens war noch dran gewesen. In der 72. Minute hatte Nico Haamann, schön freigespielt von Thomas Orzechowski und Alexander Hoffart, die große Chance zur Vorentscheidung, schoss aber alleine vor dem Keeper aus 16 Metern neben das Tor. Die 78. Minute brachte den Ausgleich für Asperg. Der Torschütze nahm einen weiten Freistoß von links aus 14 Metern aus der Drehung direkt und hämmerte ihn unhaltbar ins Tor. Asperg wollte nun offenbar mehr und entblößte sich hinten. So enteilte in der 81. Minute Thomas Orzechowski der Abwehr und lief halblinks auf den Torwart zu. Er spitzelte den Ball zwar am Tor vorbei, aber gleichzeitig hatte ihn der Keeper mit dem ausgestreckten Bein erwischt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Nadir Ay sicher zum 2:3. Asperg reagierte wütend, und in der 84. Minute gab es ein nicht enden wollendes Tohuwabohu vor unserem Tor. Aber irgendwie fand niemand der Einheimischen den Abschluß. Vollkommen aufgerückt fanden dann Nico Haamann und Alexander Hoffart die gegenerische Abwehr vor, Hoffart wurde vor der Mittellinie steil geschickt, Haamann sprintete mit und schob den Querleger zum entscheidenden 2:4 ins Netz. Alexander Hoffart hatte gar die Chance zum 2:5, als er den Torwart umspielte, dann aber zu schwach abschloß, sodass ein Verteidiger den Ball noch vor der Linie klären konnte. Wenig später zischte ein Drehschuss von Nadir Ay aus 10 Metern um Millimeter daneben. Den Schlußpunkt setzte in der 90. Minute der 10'er des TSV Asperg, der das Kunststück fertigbrachte aus 4 Metern volley über das Tor zu schiessen.
Es spielten:
Martens; Bleile; Unterreiner; Yildirim; Darvas; E. Kalan; Sauseng; Ay; Weber; Haamann; T. Orzechowski
eingewechselt:
Hoffart (56.) für Sauseng; Bernal (64.) für Weber
Überzeugender Pokalsieg in Bönnigheim
Am Mittwoch, den 12. Oktober ging es ab 19:00 Uhr auf dem Kunstrasen des TSV Bönnigheim zum Pokalspiel. Unsere Mannschaft spielte von Beginn an nach vorne. Christian Bleile wurde auf der rechten Defensivseite eingesetzt, ging aber immer wieder mit nach vorne, während Eugen Weber so etwas wie einen hängenden Rechtsaußen spielte. Enes Kalan agierte als Libero vor der Abwehrkette und leitete mit seiner Ballsicherheit zahlreiche Angriffe ein. Alexander Hoffart hatte gleich in der 1. Spielminute eine gute Kopfballchance, die aber daneben ging. Hinterher erfuhren wir, dass er in dieser Szene einen Tritt abbekommen hat, der ihn im weiteren Verlauf beeinträchtigte. Der erste nennenswerte Angriff des TSV Bönnigheim endete mit einem strammen 25m-Schuss in der 10. Minute, der knapp daneben ging. Im Gegenzug schoss Nadir Ay einen Freistoß von Rechtsaußen scharf aufs kurze Eck, und der Torwart konnte ihn gerade noch wegtauchen. Nach einer Viertelstunde ging Eugen Weber rechts durch, und der in der Mitte am 5'er lauernde Alexander Hoffart konnte gerade noch abgeblockt werden. Kaum zwei Minuten später jagte Nadir Ay von links einen Freistoß parallel zur Torlinie flach zur Mitte. Freund und Feind verpassten. In der 18. Minute nahm Alexander Hoffart eine Ecke von rechts aus nächster Nähe direkt. Mit Glück kann Bönnigheim zur erneuten Ecke retten. Somit war das 1:0 für die Gastgeber in der 20. Minute nicht ganz dem Chancenverhältnis entsprechend. Der junge 8'er, der schon zuvor einige gute Aktionen gehabt hatte, wurde rechts steil geschickt und passte dann zurück zu dem Spieler, der ihn vorher geschickt hatte. Aus 14 Metern traf dieser unhaltbar ins linke Eck. Es dauerte ein paar Minuten, aber dann übernahmen wir wieder das Kommando. In der 27. Minute wurde Nico Haamann im 16'er halbrechts schön freigespielt, zog aus 10 Metern Vollspann ab, fand aber im Keeper seinen Meister, der rechtzeitig im kurzen Eck war. Im Gegenzug gab es beinahe die Höchststrafe, als wieder der 8'er rechts durch war und flach zurück zum 10'er gab, der aber diese fast 100%-ige Chance versiebte. Ein 2:0 wäre zugegeben für Bönnigheim sehr schmeichelhaft, wäre aber wohl eine Vorentscheidung, gewesen. In der 32. Minute gelang uns der längst verdiente Ausgleich. Bei Fouls nahe des 16'ers ließ der SR zweimal Vorteil laufen, wodurch Nadir Ay aus 20 Metern zum Schuss kam, der aber abgeblockt wurde, allerdings nur ungenügend, denn Thomas Orzechowski kam an der Strafraumgrenze an den Ball, lief noch 2-3 Meter und hämmerte dann Vollspann zum 1.1 ein. In der 38. Minute eilte mal wieder Christian Bleile nach vorne und zog aus 22 Metern ab. Der Torwart konnte mit Mühe abwehren. Der Ball flog in Richtung unserer halblinken Offensive, wohin sich Christian Bleile mittlerweile orientiert hatte. Er nahm den hohen Ball aus dem Stand volley und traf genau ins rechte obere Eck zur 2:1-Führung. Kurz vor der Halbzeit hatte der 9'er des TSV Bönnigheim freie Bahn, aber zum Glück hatte der SR das Abseits erkannt. Nach Wiederanpfiff hatten wir einige Hochkaräter, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. In der 47. Minute bekam Alexander Hoffart eine hohe Flanke von Nadir Ay nicht richtig unter Kontrolle, bugsierte ihn aber immerhin zur Mitte, wo Thomas Orzechowski lauerte. Der sich lang machende Schlußmann hatte aber die Kugel. Eine Minute später wurde Thomas Orzechowski von links durch Dennis Sauseng perfekt bedient, vergaß aber den Abschluß. Sein Querleger zu Alexander Hoffart geriet zu ungenau. In der 50. Minute klaute Nadir Ay 35 Meter vor dem Tor einem unaufmerksamen Abwehrspieler den Ball, umspielte noch 2 Gegenspieler und hätte abziehen können, aber er spielte quer zu Alexander Hoffart, der dann noch den Torwart umspielte, aber im Abschluß nicht das Ziel fand. Es war schon zum Haareraufen jetzt, und man begann zu orakeln, ob sich das rächen würde. Prompt wurde auf der rechten Abwehrseite ein Ball vertändelt, und ein Bönnigheimer hatte freie Bahn. Sein Weitschuss landete zum Glück genau in den Armen von Sven Martens. Rechts war der 8'er völlig frei, den der Schütze zum Glück übersehen hatte. Das 1:3 in der 60. Minute kam folgerichtig genau im richtigen Moment. Einen weiten Freistoßball von Nico Haamann köpfte Thomas Orzechowski wie einst Uwe Seeler bei der WM 1970 in Mexiko gegen England mit dem Hinterkopf, über den Torwart hinweg, zum 1:3 ins Netz. Zwei Minuten später hatten wir wieder auf der rechten Abwehrseite einen fatalen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, und zum Glück geriet der folgende Lupfer zu niedrig, sodass der weit vor seinem Tor stehende Sven Martens aufnehmen konnte. In der 69.Minute vergab der 9'er von Bönnigheim aus 11 Metern freistehend, indem er weit drüberschoss. Drei Minuten danach lupfte Nico Haamann einen Freistoß genau ins Tordreieck, aber der Torwart konnte mit einer sensationellen Parade zur Ecke lenken. Kurz darauf war der 8'er wieder rechts durch und gab flach zurück, aber sein Kamerad vergab aus guter Position kläglich. Das bis dahin immer noch offene Spiel war dann in der 80. Minute entschieden. Ein Freistoß im rechten Halbfeld wurde nicht hoch zur Mitte geschlagen, sondern auf rechts zu dem durchgestarteten Nico Haamann. Der gab flach zur Mitte, und letztendlich kam Thomas Orzechowski entscheidend zum Ball, um zum 1:4 einzuschiessen. Kurz darauf erhielt Christian Bleile Gelb-Rot für zwar gekonntes, aber in diesem Moment unpassendes, Balljonglieren. Das hatte aber keine negativen Auswirkungen. Stattdessen gab in der 85. Minute Dennis Sauseng von links hoch zu dem rechts durchgestarteten eingewechselten Tolga Adiyaman, und ein Abwehrspieler konnte nur noch per Hand retten. Fatih Yildirim der 3 Tage zuvor vom ominösen Punkt noch getroffen hatte, schoss aber einen Hauch zu ungenau, sodass der Keeper zur Ecke retten konnte. Die letzten 2 Minuten spielten wir zu neunt, da Nico Haamann verletzt raus musste. "Die hen wenigschdens an Sturm ghätt", bemerkte nach dem Spiel ein Bönnigheimer Zuschauer. Auch ein Kompliment ! Zum Glück, können wir sprechen, hatten die offenbar keinen. Ganz so war's aber auch nicht. Wir zeigten nämlich in der Defensive durchaus Fortschritte. Eine Bemerkung noch bezüglich Vereinsheim: in der Halbzeit fragte der Pressewart Bönnigheimer Zuschauer, ob man vom Platz aus direkt in die Gaststätte käme. Ziemlich unwillig wurde mir gesagt, man müsse ganz außen rum laufen. Der Wirt erwies sich als äußerst freundlich und begrüßte mich sogar per Handschlag. Auf die Frage, warum man so einen Umweg machen müsse, sagte er, der Verein habe die Tür zugemacht. Irgendwie seltsam, oder ?
Es spielten:
Martens; Bleile; Unterreiner; Yildirim; Sauseng; E. Kalan; Haamann; Ay; Weber; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
Adiyaman (64.) für Ay; A. Orzechowski (69.) für Hoffart; Hyra (75.) für Weber
Bitter, bitter - erneut deutliche Niederlage für die Zweite
Mit viel Hoffnung ging man am 25.09. in die Partie gegen Türk Gücü Möglingen. Aber bereits nach 3 Minuten gerieten wir vermeidbar in Rückstand. Im Angriff kamen wir zunächst nicht zu zwingenden Torchancen. Insbesondere Marco Pietschmann war stets entweder einen Schritt zu langsam, oder zielte daneben. So war denn das 0:2 nach einem Ballverlust ohne Not im Halbfeld, als alle in der Vorwärtsbewegung waren, die passende bestrafung. Kurz darauf ging ein Kopfball des gastes nur ganz knapp über das Tor. In der 31. Minute ergab sich die große Chance, wieder heranzukommen. Alper Uzbek wurde im Strafraum umgerissen, aber Andreas Orzechowskis Elfmeterschuss wurde vom Torwart gegen die Latte gelenkt. Nach der folgenden Ecke gab es eine Dauerkanonade auf das Tor von Türk Gücü, die leider nicht erfolgreich abgeschlossen wurde. Stattdessen schaffte Türk Gücü im direkt folgenden Konter beinahe den dritten Treffer. In der 35. Minute wurde Marco Pietschmann an der Strafraumgrenze angespielt, hatte eigentlich freie Bahn, um noch ein paar Meter zu laufen, schloß aber überhastet, und genau auf den Torwart, ab. Sehr schlecht sah unsere Defensivarbeit aus, als in der 41. Minute das 0:3 fiel. Von Rechtsaußen dribbelte sich ein Stürmer nach innen durch, spielte quer zu einem am 5'er lauernden Kameraden, und der konnte fast ungestört abstauben. Zur Halbzeit war der Schiedsrichter plötzlich der Meinung, die Spielerkleidung seien zu ähnlich, und wir wechselten die Trikots. Aber auch das nützte uns nichts. Es war kein wirkliches Aufbäumen spürbar, und die Abschlüsse waren zu unentschlossen. Zu allem Überfluss musste noch Enes Tasdemir verletzt raus, und Robert hyra kassierte in der 63. Minute Gelb-Rot. Benjamin Loparco verhinderte in der 66. Minute mit einem Reflex im kurzen Eck das 0:4. Nachdem Andreas Orzechowski in der 72. Minute einen Kopfball am 5'er nicht voll traf, kam dann doch noch eine zwischenzeitliche Drangperiode unsererseits. Endlich traf Marco Pietschmann einmal gut, und sein Scharfschuss aus 10 Metern von halbrechts zischte in der 77. Minute zum 1:3 ins lange Eck. Drei Minuten später jagte Christian Bleile einen Scharfschuss aus 12 Metern nur knapp drüber. In der 87. Minute hatte er eine weitere Chance, schoss aber von links knapp am langen Eck vorbei. Im Gegenzug fiel das 1:4, dem in der Schlußminute noch das 1:5 folgte.
Es spielten:
Loparco; Midilli; Bleile; Hyra; Lang; Kisikof; E. Tasdemir; Uzbek; A, Orzechowski; Pietschmann; Enes Özevin;
eingewechselt:
Dehrouiche (46.) für Midilli; Martens (52.) für Tasdemir
Bild links: dieser Versuch von Marco Pietschmann kullerte Richtung Torauslinie; 2. Bild von links: Alper Uzbek gerät ins Straucheln; mittleres Bild: glücklos war an diesem Tag nicht nur Marco Pietschmann; 2. Bild von rechts: dieses Foul an Alper Uzbek führte zum oben abgebildeten Elfmeter; Bild rechts: auch diese Dauerkanonade nach dem Elfmeter führte nicht zum Erfolg
Deutlicher Pokalsieg - mit Hochberger Hartplatz besser klargekommen
Die Entzündung einer Davidoff (Zigarillo) durch Charles Jakob unmittelbar vor dem 4:1 durch David Unterreiner (der den sinngemässen Zusammenhang nach dem Spiel vermittelt bekam) bedeutete in der 62. Minute die Vorentscheidung in einer Partie, die bereits nach 21 Minuten entschieden schien, als wir 3:0 führten. In den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit aber hatte Hochberg mehrere Hochkaräter, von denen zum Glück nur einer verwertet wurde. Nach dem "Davidoff-Tor" war den Gastgebern wohl das Genick gebrochen. Als der Grünbühler Pressewart auf dem Sportgelände eintraf, fühlte er sich an seine noch aktive Zeit erinnert (und das ist lange her). Der schmale Nebenplatz in Hochberg präsentierte sich als roter Sandkasten, der den Eindruck machte, als sei da bis vor kurzem Spargel angebaut worden. Die alten "Sambas" waren gefragt. Sei's drum: überraschenderweise stellten sich unsere Jungs besser auf die äußeren Umstände ein. Nach wenig attraktiven Anfangsminuten nahm nach einer Viertelstunde Thomas Orzechowski Maß und traf aus 28 Metern mit einem noch aufsetzenden Volley genau ins untere Eck. Vier Minuten später dachte sich Nico Haamann "das kann ich auch" und zog aus 29 Metern (wir haben nachgemessen) volley ab. Hoch ins lange Eck segelte der Ball zum 0:2 ins Tor. Ob der Torwart, wie einige Hochberger meinten, schuld war, halte ich für fragwürdig. So einen perfekten Schuss bekommt man nicht alle Tage vor die Nase. Eher schon haltbar war das 0:3 in der 21. Minute, als Alexander Hoffart, noch nicht einmal gut platziert zum 0:3 traf. Vier Minuten später hatte er alleine vor dem Keeper, der diesmal zur Ecke rettete, das 0:4 auf den Füssen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff, nachdem gerade Thomas Orzechowski knapp um einen weiteren Treffer gekommen war, verfehlte ein Kopfball der Hochberger nach Eckball nur haarscharf sein Ziel. Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich weiter. Als Robert Hyra, der sich ansonsten als Westfale auf dem roten Aschenplatz sehr wohl fühlte, einen Flankenball unterlief, hieß es bei einem Kopfball, der von der Seite wie ein hundertprozentiger Treffer aussah, kräftig Durchatmen. Zwei Minuten später knallte ein Weitschuss gegen unsere Latte. Kurz darauf gab es einen indirekten Freistoß ungefähr 12 Meter vor unserem Tor. Der Ausführende passte nach rechts, und die meisten Zuschauer, inklusive dem 1. Vorsitzenden des SKV, der gerade neben dem TSV-Pressewart saß, hielten dies' für eine ziemlich mißlungene Ausführung. der Angespielte aber hämmerte die Kugel zum 1:3 ins Netz. In den nächsten Minuten konnten wir Flurschaden verhindern, und dann fiel das schon erwähnte, vorentscheidende 1:4. David Unterreiner nahm einen Ball von links mit dem rechten Außenrist direkt und traf voll ins obere Eck. Schon zwei Minuten später erhöhten wir auf 1:5. Eugen Weber kam von links in den 16'er und lupfte die Kugel über den Torwart. Die Hochberger brachen jetzt ein. Mit seinem zweiten Treffer gelang Alexander Hoffart aus 12 Metern das 1:6 (68.), und Thomas Orzechowski tat es ihm in der 74. Minute gleich. Er drehte den Ball von der Strafraumgrenze genau ins linke untere Eck. Ab jetzt spielten wir freiwillig zu zehnt, da Fatih Yildirim sich verletzte. Sven Martens stand als einziger Auswechselspieler noch draußen, es wäre aber ein Umkleiden erforderlich gewesen, da er Torwartkleidung anhatte. In der 84. Minute gelang den Hochbergern noch ein Ehrentreffer zum 2:7. Kurz vor dem Schlußpfiff fiel fast noch das für uns obligatorische dritte Gegentor, doch ein Schuss aus 20 Metern strich knapp über das Tor.
Es spielten:
Loparco; Uzbek; Yildirim; Hyra; Darvas; Unterreiner; Haamann; L. macionczyxk; T. orzechowski; A. Orzechowski; Hoffart
eingewechselt:
Bleile (45.) für Uzbek; Weber (55.) für A. Orzechowski; Zieba (60.) für L. Macionczyk; E. Tasdemir (68.) für Unterreiner
Niederlage kurz vor Schluß: unglückliches 2:3 gegen TSV Affalterbach
Die Vorzeichen waren klar gesteckt: wir hatten 7 Punkte, standen auf einem sich gut anhörenden 6. Platz, hatten aber unnötige Punkte abgegeben. Der TSV Affalterbach, immer als Aufstiegsaspirant zu handeln, hatte gar erst 4 Punkte auf dem Konto. Wir wollten nicht wieder nach unten abrutschen, Affalterbach wollte nach oben aufrücken. Das würde eine schwere Aufgabe sein, ganz sicher ! Bereits in der 3. Minute kam der 9'er der Gäste am Elfmeterpunkt frei zum Schuss, und zum Glück konnte Daniel Zieba im letzten Moment entscheidend abblocken. Nun folgte aber eine Phase, in der wir es weider einmal versäumten, einen komfortablen Vorsprung herauszuspielen. In der 9. Minute nahm Alexander Hoffart einen langen Ball von David Unterreiner auf, tunnelte seinen Gegenspieler, und schob die Kugel am herausgeeilten Torhüter vorbei. Bevor jedoch der Torjubel ausbrach, rettete ein Abwehrspieler auf der Linie. In der Szene direkt danach legte Alexander Hoffart per Kopf auf Thomas Orzechowski ab, der aus 6 Metern sofort abzog, aber leider im gegnerischen Torwart, der mit Reflex rettete, seinen Meister fand. In der 15. Minute geriet Thomas Orzechowski in einer Überzahlsituation im 16'er leider ins Stolpern, und versiebte. Ein Freistoß von Nadir Ay in der 20. Minute ging nur ganz knapp daneben, und kurz darauf hatte Affalterbach einen Hochkaräter, als David Unterreiner im kurzen Eck gerade noch klären konnte. In der 27. Minute kam es beinahe zu einer kuriosen Führung, als nach einer mißlungenen Ecke von Nadir Ay ein Abwehrspieler der Gäste beinahe ein Eigentor fabrizierte. In der 32. Minute landete ein 100 km/h-Schuss der Gäste glücklicherweise genau in den Armen von Sven Martens. Nach einem unnötigen Ballverlust in der Mitte der gegnerischen Hälfte (Angeklagter wird nicht verraten) fiel in der 36. Minute das 0:1. Zwei Minuten später lupfte Nadir Ay auf Alexander Hoffart, und ein Verteidiger konnte im kurzen Eck gerade noch retten. Dem Spielverlauf nicht entsprechend fiel in der 44. Minute das 0:2, als dem Torschützen der Ball quasi geschenkt wurde. David Unterreiner kam mit dem Kopf nicht mehr ganz heran, um das Unheil zu verhindern. Da es ein wenig Nachspielzeit gab, kamen wir noch zu einer Anschlußchance, und die nutzte Christian Bleile in technisch guter Manier. Halblinks am 16'er nahm er einen Ball aus der Luft an, und zirkelte ihn beim Herunterfallen mit dem rechten Vollspann genau ins linke untere Eck zum 1:2. Wir durften wieder hoffen. Nach Seitenwechsel hatten die Gäste die erste gute Chance, aber Sven Martens konnte mit einer guten Fußabwehr einen Einschlag verhindern. Leider werden unserem jungen Keeper von Zuschauerseite immer wieder angeblich entscheidende Fehler angekreidet, aber als Torwart bist Du immer "der letzte Arsch". Unser Sven ist ein Guter, und lasst ihn doch bitte mit überzogener Kritik in Ruhe ! Weiter zum Spiel an sich: Alexander Hoffart markierte in der 57. Minute den verdienten Ausgleich. Thomas Orzechowski hatte sich halbrechts im 16'er durchgetankt und dann gegen den Pfosten gehämmert, und der Ball fand zum Glück den weg in Richtung unseres Goalgetters. Nach einer Stunde drang der eingewechselte Enes Özevin von rechts in Robben-Manier nach innen, und sein Abschluß mit links verfehlte seion Ziel nur knapp. Fans kritisierten, dass er rechts spielte, aber in dieser Szene wären sie beinahe eines Besseren belehrt worden. In der 68. Minute gingen wir beinahe mit einem kuriosen Tor in Führung, als der Affalterbacher Torwart einen weiten Freistoß vom Nadir Ay gerade noch drüberlenken konnte. Die Gäste spielten fortan auf unbedingten Sieg, und leider hatten wir damit ein Problem. In der 70. Minute schoss der 9'er aus halbrechter Position gegen den Pfosten, einer unserer Abwehrspieler lupfte den Ball in die Arme von Sven Martens, anstatt ihn "wegzuhauen". Unser Torwart nahm den Ball auf, und es gab Freistoß am rechten 5'er-Eck. Affalterbach schloß diesen zwar gut ab, aber Nadir Ay konnte auf der Linie retten. Kurz darauf versuchte der 9'er der Gäste mit einer eindeutigen Schwalbe einen Elfmeter zu schinden. Es gab in den folgenden Minuten einige unnötige Fouls (auf beiden Seiten), und dann hatte Daniel Zieba in der 86. Minute die Chance zum Siegtreffer. Nach einem weiten Einwurf von rechts zielte er jedoch auis 8 Metern über das Tor. In der 88. Minute regten wir uns zunächst darüber auf, dass ein Stürmer der Affalterbacher erneut einen Elfmeter ergattern wollte, dann aber fiel nach einem Fehler auf unserer linken Abwehrseite das 2:3. Wir konnten uns danach nicht mehr ins Spiel bringen, stattdessen versemmelte der 12'er der Gäste das mögliche 2:4.
Es spielten:
Martens; Sauseng; Unterreiner; Zieba; Yildirim; Haamann; Weber; Bleile; Ay; Hoffart; T. Orzechowski;
eingewechselt:
Enes Özevin (46.) für Weber; Darvas (75.) für Bleile; A. Orzechowski (89.) für Zieba
Wichtiger Dreier gegen Affalterbach II
Überwiegend in unserer Spielhälfte lief zunächst die Partie ab. Aber die Gäste kamen erst in der 20. Minute zu einer ersten nennenswerten Aktion, als ein Schuss aus 22 Metern haarscharf daneben strich. Danach wurden wir esrtmals ein bißchen offensiver, aber es haperte ziemlich in der Passgenauigkeit. Nach 24 Minuten hatten wir Glück, dass der 8'er des Gastes in zentraler Position aussichtsreich kläglich vergab. Im Gegenzug kam Andreas Orzechowski zum Kopfball, konnte dem Leder aber nicht genügend Druck verleihen. Drei Minuten danach war Muhammed Kalan halbrechts in vielversprechender Schußposition, aber leider geriet sein Abschluß zu "Halb-Schuss-Halb-Pass" und ging einen Meter daneben. In der 33. Minute drang Simon Lang in den 16'er ein und fiel zu Boden. Das roch nach Elfmeter, der aber nicht gegeben wurde. Glück hatten die Gäste in der 36. Minute, als ein Schuss von Muhammed Kalan aus 12 Metern vom Torwart gegen den Pfosten gelenkt wurde. Nach dem Seitenwechsel wurde zunächst Benjamin Loparco mit einem Schuss geprüft, hatte aber wenig Mühe. Dann gab es eine klare Elfmetersituation für Muhammed Kalan, aber der SR sah eine Schwalbe. In der 56. Minute verhinderte Benjamin Loparco in Hampelmann-Manier einen Rückstand, als er zur Ecke lenkte. Auch drei Minuten später rettete er einen gefährlichen Freistoß mit langem Arm gerade noch zur Ecke. Es ging nun sehr schnell, und wir kamen auf die Siegerstraße. Marco Pietschmann, der kurz davor noch weit über das Fangnetz gezielt hatte, nahm halblinks am 16'er einen Ball herunter und zog den herunterfallenden Ball volley ab - genau ins entfernte untere Eck. Ein schönes Tor ! Zwei Minuten später kämpfte sich rechts Lucas Macionczyk durch, gab quer zu Andreas Orzechowski, der umtanzte 2-3 Gegenspieler und zielte dann zentimetergenau ins linke untere Torwarteck zum 2:0. Danach passierte nicht mehr viel. In der 86. Minute rettete Benjamin Loparco im linken unteren Eck mit einer guten Parade den 2-Tore-Vorsprung.
Vermeidbare Niederlage bei VfB Neckarrems II
0:3 verloren wir am 11.09. im "Gomperle" gegen VfB Neckarrems II, aber diese Partie durften wir nie und nimmer verlieren. Das Chancenverhältnis lautete etwa 15:5 für Grünbühl, und selbst wenn wir berücksichtigen, dass alle 3 Gegentreffer bei normalem Verhalten vermeidbar waren, hätten wir dennoch 4:3 oder 5:3 gewinnen müssen. Am Ende fehlte dann auch die Laufbereitschaft, sodass der Ballbesitzende oft nicht wusste, wohin ? Aber das können wir durchaus mit den schwülen Witterungsverhältnissen von mehr als 30° Celsius und feuchter Luft entschuldigen. Kaum einer unserer Gegner in letzter Zeit stand außerdem hinten so gut gestaffelt wie die Verbandsliga-Zweite. Das Spiel machten von Beginn an wir, während Neckarrems abwartete. In der 5. Minute roch es erstmals nach einem Tor für Grünbühl. Rechts wurde Enes Kalan im 16'er in die Gasse geschickt, gab quer zu Alexander Hoffart, der in den Ball grätschte, aber der Torwart kam ihm um Zentimeter zuvor. In der 9. Minute ging wieder Enes Kalan rechts durch. Im Sprint flankte er von der Torauslinie auf erneut Alexander Hoffart, der aber ganz knapp nicht an den Ball kam, was ansonsten ein sicheres Tor gewesen wäre. Erst nach 11 Minuten schossen die Einheimischen erstmals aufs Tor, aber da deutete sich bereits an, dass wir aufpassen mussten. Der Stürmer kam in zentraler Position frei zum Schuss, welcher zum Glück mißriet. In der 12. Minute hatten wir die nächste gute Chance. Thomas Orzechowski lief halbrechts auf das Tor zu, versuchte über den Torwart zu schlenzen, der aber gerade noch zur Ecke lenken konnte. Ein Spiegelbild des gesamten Spiels war dann die 18. Spielminute: der VfB-Keeper ließ einen Schuss von Thomas Orzechowski prallen, genau vor die Füsse von Alexander Hoffart, welcher aber die Kugel nicht über den sich vor ihm aufbauenden Torwart lupfen konnte. Im direkten Gegenzug machte der 11'er fast ungehindert das 1:0 für Neckarrems. Zehn Minuten später, nachdem nicht viel erwähnenswertes passiert war, war es wieder der 11'er, der fast von der Mittellinie aus aufs Tor zulief und platziert ins linke untere Eck zum 2:0 einschoss. Direkt danach hatte Christian Bleile die Chance zum Anschlusstreffer. Den Abpraller nach einem Freistoß von Nadir Ay setzte er jedoch weit über den Kasten. In der 31. Minute hatte Thomas Orzechowski die nächste gute Chance, aber, wieder von halbrechts kommend, schoss er haarscharf am kurzen eck vorbei. Enes Kalan musste jetzt mit verletzter Schulter raus. Für ihn kam Eugen Weber, der fortan eine eher offensive Rolle spielte. Die Vorentscheidung fiel beinahe in der 39. Minute als schon wieder der 11'er durch war, Sven Martens überlief, dabei aber zu unserem Glück vergass, den Ball mitzunehmen. Jetzt konterten mal wir, und Christian Bleile wurde im 16'er in die Tiefe bedient, passte gut zu Thomas Orzechowski, der aber den entscheidenden Schritt gegen den Keeper zu spät kam. Kurz darauf kam Alexander Hoffart mal ausnahmsweise von links, bediente quer Christian Bleile, der aus 20 Metern sofort konsequent abzog - leider genau auf den Torwart. Eine Riesenchance hatte in der 42. Minute Eugen Weber, der halbrechts aus 10 Metern einen Abpraller ins Tor jagen wollte, aber leider stand Thomas Orzechowski genau in der Schussbahn, und die beiden prallten zusammen. Auch nach dem Seitenwechsel waren wir sofort bemüht, wieder den Anschluß zu finden. In der 50. Minute tankte sich Thomas Orzechowski halbrechts durch. Sein Schlenzer ging gegen den Pfosten. Gleich in der nächsten Situation schickt Christian Bleile einen Scharfschuss los, der genau Richtung Torwart unterwegs war. Alexander Hoffart versuchte dem Ball mit der Sohle die entscheidende Richtungsänderung zu geben, was leider nicht ganz gelang. Fünf Minuten später sah sich Alexander Hoffart 1:1 dem Torwart gegenüber. Sein Heber ging leider nicht nur am Torwart, sondern auch am Tor vorbei. In der 61. Minute kam Thomas Orzechowski zum Kopfball - ein VfB'ler rettete auf der Linie. Wenig später schickte der nach vorne geeilte Daniel Zieba seinen Sturmkameraden Thomas Orzechowski im 16'er in die Gasse, aber wieder war der Torwart einen Schritt schneller. Kaum waren zwei Minuten vergangen passte Nico Haamann sehr schön zum Protagonisten der vorangegangenen Szene, der dieses Mal vertändelte, anstatt gleich abzuschließen. Dann tat sich eine Weile nichts, der Pressewart holte sich ein "WULLE" als vermeintliches Erfolgsgetränk, stattdessen versemmelte in der 74. Minute der 4'er des VfB aus 12 Metern völlig freistehend. Kaum durchgeatmet kam in der 76. Minute der nächste Frust bezüglich vergebener Torchancen. Eugen Weber klaute einem Abwehrspieler am 16'er clever den Ball, gab zu Alexander Hoffart, der einen Schritt zur Seite machte, und dann mit links abzog. Der Ball knallte gegen die Latte. Unseren Spielern merkte man nun an, dass sie so langsam den Mut verloren. Ist ja auch kein Wunder, meiner Meinung nach. Ein Hauch von Hoffnung kam noch einmal in der 88. Minute auf, als Lucas Macionczyk rechts in den Strafraum eindrang, und in der Mitte Alexander Hoffart anspielte. der aber ließ sich 6 Meter vor dem Tor im letzten Moment den Ball klauen. Das 3:0 in der 90. Minute nach einem weiten Ball, den einer unserer Abwehrspieler unterlief, dient nur noch der Statistik. Nach dem Spiel wurde allgemein von einem schlechten Spiel unserer Mannschaft gesprochen. Jetzt, nachdem ich meine Aufschriebe verwertet habe, glaube ich, wenn wir nur 2 unserer unzähligen Chancen genutzt hätten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen. Dann hätte es keine Diskussion gegeben. Karl Macionczyk wird dennoch sicherlich das ansprechen, was an diesem Tag nicht nach seinen Vorgaben gelaufen ist.
Es spielten:
Martens; Yildirim; Unterreiner; Zieba; Sauseng; E. Kalan; Haamann; Bleile; Ay; T. Orzechowski; Hoffart
eingewechselt:
Weber (38.) für Kalan; L. Macionczyk (70.) für Yildirim; Darvas (81.) für Zieba
Jetzt geht's los ! - Toller kämpferischer Einsatz bringt Sieg gegen Hochberg
Am Mittwoch, 07.09. ging es auf Wunsch unseres vom Ex-Grünbühler-Erfolgstrainer Miran Rojko gecoachten SKV Hochberg "in Grünbühl" zum "Verwandtschaftsduell" um Punkte. Die Hochberger haben nur auf ihrem kleinen Hartplatz Flutlicht. Das Spiel begann höhepunktearm, und es dauerte 18 Minuten, bis der erste nennenswerte Torschuss zu notieren war. Und der war eigentlich gar kein richtiger, landete aber, abgegeben von Torjäger Ronny aus der Drehung, nachdem im 16'er von links flach bedient worden war, zum 0:1 im Netz. Bei unserem nächsten Angriff wurde der steil angespielte Alexander Hoffart Abseits gepfiffen, was zumindest für Diskussionen sorgte. In der 25. Minute fiel beinahe das 0:2, als David Unterreiner einen abgeprallten Volley aus guter Position gerade noch zur Ecke lenken konnte. In der 28. Minute jagte Nadir Ay einen seiner eigentlich nur auf deutschen Autobahnen erlaubten Hochgeschwindigkeitsfreistöße Richtung Tor, der Keeper konnte mit Mühe wegfausten, Alexander Hoffart stand in Richtung dieses Abprallers, konnte aber seinen Kopf nicht mehr so justieren, um ihn ins Tor zu befördern. Die Hochberger konterten blitzschnell, aber "Ronny" jagte die Kugel weit übert den Kasten. Der mehrmals hart attackierte Nadir Ay erhielt in der 33. Minute mal einen Freistoß, Christian Bleile schnippelte vor das Tor, und Winston Reimers fiel beinahe, zusammen mit Ball und Torwart über die Torlinie. Kurz darauf wurde Alexander Hoffart elfmeterreif gefoult - kein Pfiff ! In der letzten Spielminute der ersten Halbzeit jagte Christian Bleile einen Scharfschuss los, der aber von der Latte wohl vor die Linie herunterprallte. Tolga Adiyaman kam links im 16'er an den Ball, und wurde umgesäbelt - kein Elfmeter-, dafür aber Halbzeitpfiff. Die zweite Halbzeit begann mit einer Schrecksekunde, als Weilandt abzog, den Ball aber weit drüber jagte. In der 50. Minute hatte Alexander die große Chance zum Ausgleich. Am 16'er nahm er den Ball an, stupfelte ihn an seinem gegenspieler vorbei und drang in den Strafraum ein. Eigentlich hätte er noch ein paar Meter laufen, und Maß nehmen können, zog dann stattdessen zu hastig ab. Der Ball ging daneben. Der kurz zuvor eingewechselte Andreas Orzechowski sorgte in der 56. Minute für lautstarken Jubel. Ein langer Freistoß von Nadir Ay wird aus einem Pulk hochsteigender Spieler heraus Richtung Tor verlängert, der Torwart kann nur prallen lassen, und unser Andi O. kann mit seinem schwächeren rechten abstauben. Eine ähnliche Szene gab es in der 60. Minute. Wieder kam der Ball von Nadir Ay, Alexander Hoffart stieg am höchsten, köpfte zu Christian Bleile, der sofort abzog, aber leider den ball nicht voll traf. der Torwart hatte keine Mühe. Unser Spiel war nun von enormem Siegeswillen geprägt. In der 64. Minute grätschte Alexander Hoffart am 5'er nur um Haaresbreite an einem langen Ball von Nadir Ay vorbei. Auch in der 65. Minute zog letzterer zur Mitte, am langen 5'er lauerte Fatih Yildirim und bediente von der Torauslinie Alexander Hoffart, der einen Schritt vor dem Torwart am Ball war, und zum 2:1 einschoss. Ein kurioser Freistoß der Hochberger, scharf und flach fast von der Mittellinie aus brachte beinahe den postwendenden Ausgleich. David Unterreiner verlängerte den ball zum Glück aber nur an den Pfosten. In der 71. Minute hatte der Gästekeeper Mühe, einen Kracher von Christian Bleile zu halten. Dann landete ein Freistoß von Nadir Ay aus 35 Metern auf der Latte. Der SKV drängte nun mit Macht. In der 82. Minute rettete Fatih Yildirim eine brandgefährliche scharfe Hereingabe am kurzen Eck gerade noch zur Ecke. Diese kam herein, ein Stürmer nahm Maß, drosch die Kugel aber über das Fangnetz, was an diesem Tag übrigens mehrmals geschah.In der vierminütigen Nachspielzeit mussten wir noch zweimal zittern. Ein Kopfball aus nächster Nähe ging knapp drüber, und in der 94. Minute war nach einem Pass vom linken Flügel ein Stürmer im 16'er frei, zog ab, aber Sven Martens hielt mit einer schnellen Reaktion den Sieg fest, denn gleich danach pfiff der SR ab.
Es spielten:
Martens; Sauseng; Yildirim; Zieba; Unterreiner; E. Kalan; Adiyaman; Bleile; Reimers; Ay; Hoffart
eingewechselt:
A. Orzechowski (54.) für Adiyaman; L. Macionczyk (75.) für Reimers; Weber (86.) für Bleile
Erster Saisonsieg - am Ende wurde es fast nochmal eng - Zweite verliert erneut hoch
Bisher gab es in dieser Saison 5 Heimspiele (Pflichtspiele) für 1. und 2. Mannschaft. In diesen Spielen fielen insgesamt 43 Tore. Das ist absolut zuschauerfreundlich (gegnerische Zuschauer eingerechnet). Die Ergebnisse lauteten 3:5, 6:3, 4:6, 1:7 und 5:3. Die Verteilung der Tore müssen wir allerdings noch ändern - auch das Honorar für den Pressewart, der erheblich mehr Kugelschreiberaufwand hat, wenn es so weiter geht. Aber Spaß beiseite: am ersten September-Sonntag war die zweite Mannschaft erneut von zahlreichen Ausfällen gepeinigt. Hierzu gehörten leider nicht nur Ausfälle, die verletzungs-, urlaubs- oder krankheitsbedingt waren. Das 1:7 gegen den FV Oberstenfeld bedeutete die zweite hohe Niederlage dieser Saison, und nach 1:13 Toren bei 0 Punkten ist man wohl froh, am nächsten Spieltag frei zu haben. Besonders schlimm traf es Emre Özevin, der sich bereits nach 5 Minuten in einer unglücklichen Aktion (ohne Foul) schwer verletzte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Wir wünschen ihm von dieser Stelle aus von ganzem Herzen baldige Besserung !!! Unsere Erste traf auf den SV Poppenweiler, der noch am Donnerstag in Grünbühl zum Pokal angetreten war (6:4 gegen unsere Zweite). Ebenso torreich war das Sonntagspiel, allerdings zugunsten von Grün-Weiß. Die erste Halbzeit bestimmten unsere Jungs überraschend deutlich, und Thomas Orzechowski, motiviert durch das Titelbild von "sport info", auf dem er im Kopfballduell zu sehen ist, machte in der 15. Minute das 1:0. Das war zu dem zeitpunkt längst fällig. Bereits in der 1. Minute hatte Kevin Bernal eine Riesenchance, als ihn der links durchgegangene Thomas Orzechowski im 16'er quer bediente, er aber mehr oder weniger eine sogenannte "Hohle" haute. In der 10. Minute landete eine Ecke von Christian Bleile auf der Latte. Man wunderte sich über den zunächst pomadig wirkenden Gast aus Poppenweiler. Beim schon erwähnten 1:0 wurde der Torschütze mit einem lang hereingezogenen Freistoß von Nadir Ay bedient. Zu diesem Zeitpunkt waren wir übrigens in Unterzahl, denn Kevin Bernal hatte sich an der Schulter verletzt, und musste dann auch ausgewechselt werden. Für ihn kam Enes Özevin. Es dauerte nun eine Weile bis zum nächsten Höhepunkt, der aber mündete in das 2:0. Eine scharfe Flanke von Nadir Ay konnte der Keeper nur ungenügend abwehren, und David Unterreiner jagte den Nachschuss zum 2:0 ins Netz. Einen Hochkaräter bekam in der 37. Minute Enes Kalan aufgelegt, als ihn Alexander Hoffart anlupfte. Unser Neuzugang traf aber in bester Schussposition den Ball nicht voll. Besser machte es in der nächsten Szene (38.) Enes Özevin. Von David Unterreiner auf die Reise geschickt ging er von rechts auf's Tor zu, und dann zirkelte er in wahrer Özil-Manier mit dem linken Innenrist präzise ins lange Eck zum 3:0. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel das unnötige 3:1, als uns ein Gästestürmer im Mittelfeld den Ball klaute, blitzschnell durchstartete, auch noch Sven Martens überlief und einschob. Gleich nach Wiederanpfiff wollten wir den alten Abstand wiederherstellen, aber direkt nacheinander verpassten von links kommend Christian Bleile und Nadir Ay den entscheidenden Querpass zur Mitte. In der 48. Minute gelang Nadir Ay beinahe ein Geniestreich. Der Torwart war zu weit draußen, der angesetzte Lupfer flog aber knapp über's lange Eck. Mehr Glück hatte er in der 57. Minute. Enes Özevin war halbrechts gefoult worden, Nadir Ay lief zum Freistoß an, die linke untere Torecke war nicht ganz abgedeckt, und genau dort zischte die Kugel zum 4:1 ins Netz. Erst in der 60. Minute hatte der SVP seine erste richtig gute Chance. Mit einem Schuss aus der Drehung aus nächster Nähe zwang Linsak unseren Sven martens zu einem blitzschnellen Fußreflex. Ein Tor gestohlen wurde in der 62. Minute Thomas Orzechowski. Er luchste zwei unaufmerksamen Abwehrspielern 20 Meter vor dem Tor den Ball ab, geriet ein wenig zu weit nach rechts, es gelang ihm aber, den Ball fast parallel zur Torauslinie nach innen zu bugsieren. T.O. schwor, dass er die Torlinie überschritten hat. Dafür bekam unser Torjäger Alexander Hoffart in der 65. Minute endlich sein Erfolgserlebnis. Nadir Ay wurde im Halbfeld ein Ball hoch zugespielt, er sah den Torschützen in der Sturmmitte in günstiger Position und lupfte den Ball, volley nehmend genau in seine Laufrichtung. Alexander Hoffart schloß sehr konzentriert ins linke untere Eck zum 5:1 ab. Jetzt wurden wir leider etwas nachlässig. In der 78. Minute fiel das 5:2 nach einem Mißverständnis, dann auch noch das 5:3, als ein Freistoß von rechts von einem unserer Abwehrbeine unglücklich ins kurze Eck abgefälscht wurde. Das wollten wir nicht auf uns sitzen lassen. In der 85. Minute tankte sich Enes Özevin an drei Abwehrspielern vorbei durch, bediente Thomas Orzechowski, der aber leider nur das Außennetz traf. In der 87. Minute versiebten Thomas Orzechowski und Alexander Hoffart gemeinsam trotz Überzahl einen weiteren Treffer. Den Nachschusskracher von Christian Bleile hatte der Torwart. Unmittelbar mit dem Schlußpfiff erschreckte uns noch einmal Linsak, dessen Weitschuss nur haarscharf daneben ging.
Es spielten:
Martens; Sauseng; Unterreiner; Zieba; Yildirim; Ay; E. Kalan; Bleile; Bernal; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
Enes Özevin (19.) für Bernal; L. Macionczyk (70.) für Yildirim; Adiyaman (73.) für Ay
Die zweite Mannschaft traf auf den FV Oberstenfeld, der von Beginn an Druck machte. In der 3. Minute flog ein gefährlicher Lupfer gegen den Pfosten, und eine Minute später hieß es 0:1 durch einen genau ins Eck geschlenzten Freistoß. Kurz darauf trat Emre Özevin auf den Ball, verdrehte sich das Bein und blieb schmerzgekrümmt minutenlang liegen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Noch einmal die besten Genesungswünsche von dieser Stelle aus ! Nach 16 Minuten hatte Alper Uzbek eine Riesenchance zum Ausgleich, schoss aber den ihm entgegenstürzenden Torwart an. Ein diskussionswürdiger Elfmeter in der 25. Minute brachte das 0:2. In der 27. Minute wurde Jürgen Keil links von Winston Reimers steil geschickt, gab kurz weiter zu Andreas Orzechowski, der in typischer Manier, mit dem Ball am Fuss klebend, mehrere Gegenspieler umkurvte. Er konnte, hart bedrängt, Richtung Tor spitzeln, der Ball ging aber gegen den Außenpfosten. Mangelndes Defensifverhalten (Zurücklaufen ?) führte zum 0:3 in der 4. Minute. Im zweiten Durchgang erstarrten schon sehr früh drei Grünbühler Abwehrspieler in Ehrfurcht und gingen in die Knie, als ein Gästestürmer zum 0:4 einschoss. Pech hatte in der 62. Minute Winston Reimers, der im 16'er angelupft wurde, der Torwart aber mit einer guten Parade zur Ecke lenken konnte, Simon Lang schlug die Ecke herein, und unser "Winnie" schraubte sich in Hubschrauber-Manier hoch und köpfte zum 4:1 ein. Danach verhinderten Pfosten und Latte weitere Gegentreffer, gegen das 1:5 mit einem technisch perfekten Heber aber war Benjamin Loparco machtlos. Muhammed Kalan setzte sich in der 80. Minute im Sprint durch, schoss aber alleine vor dem Torwart diesen an. Für den Abpraller fanden weder Alper Uzbek noch Andreas Orzechowski die richtige Lösung, um einen zweiten Treffer zu erzielen. Im Gegenzug wurde ein Gästestürmer am 16'er angespielt, und konnte ungestört zum 1:6 einschieben. Ärgerlich war es in der 88. Minute, als Berislav Vidackovic ein hundertprozentiger Foulelfmeter verweigert wurde. Zu allem Überfluss fiel in der Schlußminute noch ein weiterer Treffer zum 1:7. Eine Hereingabe von rechts wurde ins kurze Eck gespitzelt.
Es spielten:
Loparco; Kisikof; B. Vidackovic; E. Tasdemir; Lang; Uzbek; Brodhagen; Reimers; Emre Özevin; A. Orzechowski; M. Kalan
eingewechselt:
Keil (5.) für Özevin; Adiyaman (58.) für Brodhagen
Erneut torreich - 4:6 gegen Poppenweiler - Pokalaus für Zweite
Die Zweite verlor am Donnerstag, den 01.09. gegen den SV Poppenweiler im Pokal mit 4:6. Es war ein munteres Spielchen, bei dem es bereits zur Halbzeit 3:3 stand. Der Torreigen wurde bereits in der 5. Minute eingeleitet. Ein langer Ball ins Sturmzentrum von Daniel Zieba wurde nach rechts rüber zu Muhammed Kalan geleitet, welcher kurz antrat und mit Vollspann stramm abzog. Die Gäste zeigten von Beginn an, dass sie eine gute Truppe beisammen haben. In der 13. Minute knallte ein aus dem Fußgelenk abgegebener Freistoß aus 25 Metern gegen den Pfosten. Ein schönes Tor gelang Tolga Adiyaman in der 23. Minute. Er nahm aus 18 Metern, gerade aus zum Tor stehend, den Ball direkt, ehe er auf den Boden fiel und traf zentimetergenau ins rechte untere Eck zum 2:0. Doch schon beim Wiederanpfiff war kollektives Schlafen angesagt, den der SVP konnte ungestört auf 2:1 verkürzen. Vier Minuten später fiel mit einem genau ins obere Tordreieck gezielten Freistoß aus 25 Metern das 2:2. Jetzt machte aber der Gast ein Nickerchen, denn es war kaum angespielt, als Thomas Orzechowski am 5'er eine weite Flanke von Marco Pietschmann coll annahm und zum 3.2 einschob. Kaum war eine Minute vergangen, als ein Scharfschuss des 10'ers der Gäste die Latte streifte. Pech hatte Simon Lang in der 37. Minute, dessen Drehschuss aus der Luft in nächster Nähe des Tores von einem im letzten Moment dazwischengehenden Abwehrbein geblockt wurde. Die Stürmer des SVP zogen bei jeder sich bietenden Gelegenheit ab, ohne lange zu zaudern (da konnten wir was lernen), so knallte ein überraschender 35-Meter-Hammer in der 41. Minute gegen die Latte. Von anderer Qualität war das 3:3 unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff. Der 17'er (Linsak) schnappte sich an der Strafraumgrenze den Ball, umkurvte kurz mal 3 TSV'ler und schoß abgeklärt ein. Im zweiten Durchgang ging es zunächst weiterhin munter hin und her. In der 47. Minute fiel wie aus heiterem Himmel das 3:4, und gleich danach konnte Muhammed Kalan mit seinem zweiten Treffer aus 5 Metern ungehindert zum 4:4 einschiessen. In der 53. Minute zog halblinks ein Akteur der Gäste einfach mal ab - und traf genau ins obere lange Eck zum 4:5. Noch einmal ergab sich bereits eine Minute später eine gute Gelegenheit für uns, als Muhammed Kalan am 5'er quer zu Emre Özevin spielte, der aus vollem Lauf sofort abzog, aber irgtendwie konnte ein Abwehrbein den Ball rettend ablenken. Danach war bei uns leider irgendwie die Luft raus. Der 7'er konnte sich in der 55. Minute bis zum herauslaufenden Benjamin Loparco durchmogeln, schob dann aber knapp am kasten vorbei. Glück hatte unser Keeper in der 64. Minute, als ein langer Ball gegen den Pfosten, und von dort direkt in seine Arme prallte. Die Entscheidung fiel in der 67. Minute, als ein Flachpass von rechtsaußen zum 4:6 eingeschoben wurde. Der SVP ließ nun mit ansehnlichen Kurzpaßspiel gut den Ball laufen. In den Schlußminuten hatte Marco Pietschmann noch einen Treffer auf dem Fuß. seinen Schuß ins kurze Eck konnte aber der Torwart per Fußabwehr entschärfen.
Es spielten:
Loparco; L. Macionczyk; B. Vidackovic; Zieba; Lang; Adiyaman; Bleile; Emre Özevin; M. Kalan; Pietschmann; T. Orzechowski
eingewechselt:
Brodhagen (46.) für orzechowski; Brüstle (65.) für Zieba
31.08.2011: Pokalsieg gegen TSV Ludwigsburg
Am Mittwoch, den 31.08.2011 ging es für unsere 1. Mannschaft in der 1. Runde des Bezirkspokals, neuerdings „Bitburger Pokal“ genannt, gegen den Ligakonkurrenten und Aufsteiger TSV Ludwigsburg. Nach einer knappen halben Stunde war man sich mit dem Resümée „Lahmer Kick“ einig. Einziger, und auch noch negativer; Höhepunkt war das 0:1 in der 10. Minute, als sich nach einer weiten Flanke niemand für den Torschützen zuständig fühlte. In der 31. Minute musste Sven Martens gegen einen allein auf ihn zulaufenden Stürmer raus und konnte dessen Lupfer, sich lang machend über das Tor lenken. Gut reagierend markierte in der 33. Minute Enes Özevin das 1:1, als er einen zu kurz abgewehrten Schuss von Kevin Bernal mit seinem schwächeren rechten Fuss ins Tor schob. Ein paar Minuten später streifte ein Schrägschuss des Gastes die Latte. So war denn unsere Führung, zu der es in der 40. Minute kam, in diesem Moment schmeichelhaft. Der Keeper ließ einen etwas trudelnden Ball aus den Händen gleiten. Wieder war Enes Özevin zur Stelle und staubte zum 2:1 ab. Noch vor der Pause konnten wir mit einem kuriosen Tor einen draufsetzen. Kevin Bernal, der von halblinks im Strafraum auf den Torwart zulief, machte eigentlich alles falsch, spielte weder ab, noch schloß er ab. Als er schon abgedrängt war, schoß er im ungünstigten Moment mit links, und billardähnlich prallte der Ball gegen das Bein des Torwarts, und von dort ins Tor. Eine Höchsstrafe für den TSV Ludwigsburg, der das 1:3 zur Halbzeit eigentlich verdient hatte, war dann gleich nach Wiederanpfiff das 4:1 durch den eingewechselten Enes Kalan, der halbrechts alleine vor dem Torwart im zweiten Versuch traf. Jetzt hatte man den Eindruck, dass sich der Gast ein wenig aufgab. Einen Hochkaräter versiebte in der 53. Minute Kevin Bernal, als er völlig alleingelassen aus 8 Metern verzog. In der 63. Minute täuschte Nadir Ay bei einem Freistoß aus 22 Metern einen Schuss an, gab dann aber nach rechts in die Gasse zu Enes Kalan, der stramm ins kurze Eck zum 5:1 traf. Vier Minuten danach schickte Nadir Ay einen langen Eckball von rechts zur Mitte. Hinten lauerte David Unterreiner und köpfte hoch unters Tordach zum 6:1 ein. In der 70. Minute gelang dem 5'er, dem Oldie des Gastes ein „Tor des Monats“. 20 Meter halblinks vor dem Tor nahm er einen hohe Vorlage aus der Luft an und zog unhaltbar ins lange Eck zum 6:2 ab. Sven Martens war machtlos. Kurz darauf hatte der 5'er schon wieder eine gute Chance, setzte aber einen schwer zu nehmenden Volley aus 7 Metern über das Fangnetz. Jetzt schlich sich in unser Spiel der Schlendrian ein. Rechts hatte der Ex-Grünbühler Karatas freie Bahn, gab scharf zur Mitte, und mit einem unglücklichen Eigentor stand es plötzlich nur noch 6:3. In der 85. Minute wäre es beinahe noch einmal eng geworden. Eine Ecke des Gastes sorgte für ein regelrechtes Tohuwabohu in unserem Fünfmeterraum. Gleich mehrmals im Sekundentakt fanden Gästestürmer nicht den Abschluß, und wir durften durchatmen. In der 88. Minute wurde ein Kopfball aus nächster Nähe nur knapp neben unseren Kasten gesetzt. Kurz vor dem Abpfiff hatte Kevin Bernal einen „Hundertprozentigen“ auf dem Fuss, konnte dies' aber nicht nutzen. Den Schlußpunkt setzte der 9'er des „TuS“, der in der letzten Minute mit einem Schrägschuss ganz knapp am Torerfolg scheiterte.
Fazit: keine Galastunde, aber Hauptsache eine Runde weiter !
Schmeichelhaftes Remis auf dem Fuchshof
Gegen die starke Truppe von SpVgg 07 Ludwigsburg II konnten wir offensiv wenig reissen. Allerdings waren sowohl Alexander Hoffart als auch Thomas Orzechowski angeschlagen. Immerhin gelang es uns in der Schlußphase zweimal einen Rückstand, der jeweils durch vollkommen überflüssige Tore zustande gekommen war, auszugleichen. Die spät aus der kabine kommenden Schwarz-Gelben ließen es von Beginn an nicht zu, dass wir ruhig hinten heraus spielen konnten, sondern störten permament. Gegen das Kombinationsspiel der 07'er präsentierte sich unsere Defensive aber in gewappnetem Zustand. Den ersten Hauch einer Chance hatte in der 5. Minute Nadir Ay, dessen tückischen Aufsetzer der Keeper mit Mühe zur Ecke lenken konnte. In der 10. Minute konnten Enes Kalan und Fatih Yildirim den schnellen 9'er, der im Sprint in unseren 16'er lief, gemeinsam gut stellen. Es fiel auf, dass Fatih Yildirim bei einigen Steilpässen im Sprint schneller als der gegnerische Angreifer war, und jeweils zu Sven Martens zurückspielen konnte, der jeweils schlagsicher den Ball nach vorne befördern konnte. In der 13. Minute gab es eine brenzlige Situation, die aber durch Abseitspfiff beendet wurde. In der 16. Minute musste Sven Martens Richtung rechter Strafraumgrenze raus, der Stürmer konnte im letzten Moment nach außen abspielen, von wo die abgegebene Flanke auf unserer Latte landete. Unsere zurückgeeilten Abwehrspieler kamen mit dem Kopf nicht an den Ball. Sehr knapp mit dem Kopf verfehlte Thomas Orzechowski, am 5'er hochsteigend, in der 24. Minute eine scharfe Hereingabe von Kevin Bernal. In der 31. Minute spielten die beiden, über rechts kommend einen schönen Doppelpass, der Ball wurde zu Alexander Hoffart gelupft, dem aber ein rettendes Abwherbein knapp zuvorkam. Der direkt genommene Nachschuss von Nadir Ay segelte am langen Pfosten vorbei. Im Gegenzug setzte sich der 10'er, allerdings pfiffwürdig, mit allen Mitteln gegen Fatih Yildirim durch und sah sich halblinks alleine vor Sven Martens. Zum Glück war sein Abspiel zur Mitte ungenau, sodass wir retten konnten. Auch unser Paßspiel nach vorne ließ zu wünschen übrig. Es ergab sich noch eine gute Kopfballchance für David Unterreiner, der in der 45. Minute freistehend drübersetzte. In der 48. Minute segelte ein weiter Freistoß von links in den Fünfmeterraum, wo ein Stürmer völlig ungehindert einköpfen konnte. So etwas darf nicht passieren. Kurz darauf setzte sich Christian Bleile auf der linken Angriffsseite an der Torauslinie durch, seine scharfe Flanke wurde in der Sturmmitte aber leichtfertig vertändelt. Der direkte Gegenzug brachte beinahe das 2:0. Mit gutem Reflex rettete Sven Martens gegen den durchgepreschten 10'er. Auch in der 52. Minute war es derselbe Akteur, als der Ball bei einem billardähnlichen Abpraller den Weg zum Glück nicht über die Linie fand. In der 56. Minute kam der 7'er über die rechte Seite durch, und Alper Uzbek rettete im kurzen Eck. Die Bälle in unsere Sturmspitze waren meistens zu kurz. In der 71. Minute dezimierte der Kapitän der Schwarz-Gelben seine Mannschaft, als er für ein unkluges Foul an Kevin Bernal nahe der Mittellinie Gelb-Rot sah. Im ersten Durchgang hatte er für lautes Anschreien des Schiedsrichters Gelb gesehen. Erst jetzt witterte unsere Mannschaft Morgenluft. Ein abgefälschter Schuss von Enes Kalan (73.) ging beinahe rein. Zwei Minuten später schickte Nadir Ay den Ball nach halbrechts zu Kevin Bernal. Die 07'er wollten Abseits gesehen haben, und tatsächlich war das bei 3 unserer Stürmer der Fall. Bernal aber war von hinten gekommen. Er lief Richtung Fünfer, war sich kurz unschlüssig, was er tun sollte, und spielte dann quer zu Alexander Hoffart, der zum 1:1 eindrückte. Obwohl die 07'er nun merklich hektisch wurden, nutzten wir dies' zunächst nicht aus. Im Gegenteil: ein ohne Not gespielter krasser Fehlpass führte in der 79. Minute zu einem Eckball, der Ball berührte die Hand von Fatih Yidlirim, und der fällige Elfmeter wurde platziert zum 2:1 eingeschossen. Die Entscheidung vermasselte in der 83. Minute der 14'er, als er von der Mittellinie losstartend freie Bahn hatte, den Ball aber verstolperte. Jetzt wendete sich das Schicksal auf unsere Seite. In der 87. Minute hielt der einheimische Torwart nahe der Strafraumgrenze den Ball zu lange in der Hand, wobei ihm der SR noch zugerufen hatte "Spielen Sie den Ball !" Der Freistoß würde unsere vielleicht letzte Chance sein. Der Ball wurde kurz angetippt, und Nadir Ay zog ab. Mit einer Glanzparade fischte der Torwart den Schuss aus dem Eck. Aber der SR ließ wiederholen, weil die Abwehrmauer wohl zu schnell herausgekommen war. Wieder wurde die Kugel zu Nadir Ay gegeben, und diesmal zischte sein Schuss unhaltbar zum 2:2 ins Netz. Wenig später traf Alexander Hoffart freistehend den Ball nicht voll, und er holperte knapp neben den Kasten. In der Nachspielzeit segelte eine weite Flanke beinahe noch in unser Tor. Danach war Schluß.
Es spielten:
Martens; L. Macionczyk; Unterreiner; Yildirim; E. Kalan; Uzbek; Bleile; Ay; Bernal; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
Adiyaman (54.) für Macionczyk; Enes Özevin (65.) für Uzbek; Zieba (83.) für Yildirim
Deutliche Niederlage zum Saisonstart
Die zweite Mannschaft verlor in direkter Nachbarschaft zur Ersten gegen Dersim Sport Ludwigsburg, die Aussagen zufolge klar besser waren, mit 0:6. Vielleicht ist es ein Trost, dass in der Aufstiegssaison 2005 / 2005 ebenfalls mit 0:6, gegen denselben Gegner, gestartet worden war. Bis gegen Ende der ersten Halbzeit konnte ein 0:0 gehalten werden, dann fielen aber innerhalb weniger Minuten zwei Treffer. Im zweiten Durchgang kassierten wir 4 weitere Tore.
Es spielten:
Loparco; E. Tasdemir; Hyra; Kisikof; Keil; Reimers; Emre Özevin; Brodhagen; A. Orzechowski; M. Kalan; Pietschmann
eingewechselt:
Ermen, Lang, Tekcan
Auftaktniederlagege gegen Eglosheim stößt sauer auf
Der Punktspielauftakt am 21.08. gegen den SKV Eglosheim verspach ein "heisses" Duell zu werden. Nicht nur, weil der Gast Ambitionen hat, den Durchmarsch in die Bezirksliga zu schaffen, sondern auch aufgrund des Wetterberichts. Über 30° Grad waren angesagt. Was sich aber im Verlauf des Spiels hauptsächlich erhitzte, waren die Gemüter eines Großteils der einheimischen Zuschauer. Der angesetzte Unparteiische zweifelte vor der Partie zunächst die richtigen Masse unserer Strafraumeinkreidung an. Mit einem extra hinzugeholten Zentimetermass (danke, Andi !!!) ergaben sich aber korrekt 16 Meter. Leider war die Zuschauerkulisse urlaubsbedingt, genauso wie die Aufstellung unserer Mannschaft (wobei hier noch Verletzungsausfälle dazu kamen), enttäuschend klein. So machte Kassiererin Jana an diesem Tag Verlust, u.a. auch, weil der Schiedsrichter weit angereist (aus Calw) war. Unsere Mannschaft bot dem scheinbar übermächtigen Gegner gut Paroli, und nach 83 Minuten stand es 3:3. Beide Orzechowskis hatten einen Treffer erzielt, und Nadir Ay einen Elfmeter verwandelt. Dann kam die 88. Minute, Sven Martens schlug nach einer Eglosheimer Ecke den Ball nach vorne und konnte sich den Ausruf "Das war aber Abseits", die Szene zuvor kommentierend, nicht verkneifen. Jetzt mag man unserem jungen Keeper hier unkluges Verhalten vorwerfen, aber dass der SR hierfür indirekten Freistoß 5 Meter vor unserem Tor gab, war schon eine sehr harte Entscheidung. Die Ausführung dauerte mindestens 4 Minuten und führte letztendlich zum 3:4. Zurecht wurden nun 6 Minuten nachgespielt. Ein Eglosheimer konnte einen Kopfball von Andreas Orzechowski gerade noch auf der Linie retten. In der 96. Minute schützte Fatih Yildirim bei einem Scharfschuss sein Gesicht, und der vom SR interpretierte Elfmeter brachte das 3:5. Regelkundler mögen behaupten, die Hand habe vor dem Gesicht nichts zu suchen, aber auch diese Entscheidung war ziemlich hart. Wir waren um den Lohn einer, trotz Personalmangel, guten Leistung gebracht worden. Natürlich müssen wir unseren Spielern vorwerfen, dass sie bisweilen lieber "ruhiger" sein sollten, vor allem wenn ein SR ein solch gutes Gehör hat wie der an diesem Tag.
Die ersten 20 Minuten der Partie hätte man mit der Überschrift "Toorzechowski" versehen können. In der 6. Minute wurstelte er sich in den 16'er durch, verzog dann aber aus 12 Metern mit seinem schwächeren Linken. Wenig später wurde er von Nico Haamann schön steil angespielt, blieb aber im letzten Moment an einem Abwehrbein hängen. In der 15. Minute nutzte es Nadir Ay gedankenschnell aus, dass die Eglosheimer Probleme mit dem Stellen einer Freistoßmauer hatten und schlenzte ins leere linke Eck. Der Torwart reagierte blitzschnell und lenkte den Ball gegen den Pfosten. Von dort rollte er vor die Füsse von Thomas Orzechowski, welcher aus nächster Nähe drüber zog. Erstmals auf unser Tor kam der Ball in der 16. Minute, als ein langer Freistoß per Kopf genau in die Arme von Sven Martens verlängert wurde. In der 21. Minute fiel das dem Spielverlauf mehr als entsprechende 1:0. Nico Haamann flankte weit in den Strafraum, Thomas schraubte sich hoch und wuchtete die Kugel mit dem Kopf genau ins linke obere Tordreieck. Erst nach einer halben Stunde wurde der Gast offensiver. Den Versuch, einen Schlenzer ins lange Eck zu ziehen, hatte Sven Martens sicher. In der 38. Minute dribbelte sich der dunkelhäutige 4'er durch und zog aus 10 Metern ab. Enes Kalan, der sein Punktspieldebüt im Abwehrzentrum feierte, lenkte zur Ecke. Schon eine Minute später konnte Sven Martens einen scharf hereingezogenen flachen Ball gerade noch um den Pfosten lenken. Auch den Kopfball nach der folgenden Ecke hatte Sven Martens mit einer reaktionsschnellen Parade sicher. In der 41. Minute bekam Nadir Ay nahe der Mittellinie einen heftigen Schlag ab und blieb liegen. Fast alle Beteiligten rechneten damit, der Ball werde nun ins Aus gespielt. Der 4'er aber lief frech und zunächst ungestört auf unser Tor zu. Enes Kalan konnte gerade noch dazwischenspritzen und einen Treffer verhindern. Kurz vor dem Halbzeitpfiff säbelte der von Lucas Macionczyk ständig hartnäckig beharkte 9'er unseren Lucas von hinten um. Der SR ließ ihn wissen "das war jetzt das 3. Mal, beim nächsten Mal sind sie fällig". Den 9'er sah man in der zweiten Halbzeit nicht mehr. Nach dem Seitenwechsel spielte Eglosheim wesentlich offensiver und brachte uns gleich mehrmals arg in Bedrängnis. Die Drangphase wurde durch einen Konter auf Thomas Orzechowski unterbrochen, bei dem der Torwart nach langem Ball von Nico Haamann einen Schritt schneller war. Danach drehte der SKV auf. Zunächst fiel in der 56. Minute mit einem wie an einem Strich gezogenen Ball aus 25 Metern genau ins linke untere Eck das 1:1. Kurz darauf eilte ein Stürmer über links an mehreren unserer Abwehrspieler vorbei, aber Fatih Yildirim konnte auf der Linie klären. Nach einer Stunde segelte eine Ecke von Richtung langer Fünfer, wo ihn ein Stürmer direkt nahm, und nicht einmal voll traf. Der Ball prallte von Sven Martens gegen den Pfosten, und von dort zuzm 1:2 ins Tor. Eine Vorentscheidung lag bereits 2 Minuten später in der Luft. Zunächst rettete Sven Martens mit einer reaktionsschnellen Parade, den Nachschuss jagte ein SKV'ler freistehend weit drüber. Seltsamerweise ließen die Eglosheimer jetzt wieder nach. Karl Macionczyk ging vom Feld. Für ihn kam Andreas Orzechowski. Dieser mogelte sich in seiner ersten Aktion auf dem rechten Flügel ballsicher durch, gab zu Lucas Macionczyk, welcher weit nach links zu dem ebenfalls eingewechselten Enes Özevin flankte. Dieser zog an seinem Gegenspieler vorbei und gab von der Grundlinie flach zur Mitte zu dem zwischenzeitlich ins Zentrum gelaufenen Andreas Orzechowski, der den Ball zum 2:2 über die Linie drückte. Wir schrieben die 64. Minute. Bereits kurz darauf wurde Thomas Orzechowski derartig eindeutig im 16'er umgelegt, dass eigentlich niemand an einem Strafstoß zweifelte. Der SR war aber anderer Meinung. Wir drückten nun den SKV hinten rein. Nico Haamann konnte den Ball beinahe über die Linie stochern, es kam zu einer Kerze im 16'er, und Thomas Orzechowski war als erster am Ball. Sein Kopfball landete auf dem Tordach. Der Torwart verletzte sich beim Rückwärtslaufen und musste ausgewechselt werden. Wir wünschen gute Besserung. In dieser Phase unerwartet fiel das 2:3. Es war fast eine Kopie des 1:0 nach langer weiter Flanke. Der SKV setzte nach, und ein Kopfball ging haarscharf daneben. Dann konnte Sven Martens einen Schuss gegen den Pfosten lenken. In der 83. Minute wurde Thomas Orzechowski am Rande des Strafraums erneut gefoult, und dieses Mal blieb dem SR nichts weiter übrig, als nun tatsächlich auf den Punkt zu zeigen. Nadir Ay verwandelte sicher zum 3:3. Den Rest habe ich bereits beschrieben. Ein 3.3 wäre allemal das gerechtere Ergebnis gewesen.
Es spielten:
Martens; L. Macionczyk; E. Kalan; Yildirim; Sauseng; Uzbek; Weber; Haamann; Ay; K. Macionczyk; T. Orzechowski
eingewechselt:
Enes Özevin (57.) für Uzbek; A. Orzechowski (63.) für K. Macionczyk; Türkkan (91.) für Weber
17.08.2011: Zweistelliger Pokalsieg beim SKV Eglosheim III dennoch nicht zufriedenstellend
Es war kaum eine Minute gespielt, da wurde auf der linken Seite Lucas Macionczyk von Andreas Orzechowski auf die Reise geschickt, nahm Maß, aber leider nicht präzise genug. Der Ball knallte gegen die Latte. Zwei Minuten später versuchte er es noch einmal. Diesmal prallte die Kugel zu Urlaubsrückkehrer Kevin Bernal (aus diesem Grund durfte er Spielpraxis sammeln, genauso wie Nico Haamann, der einen Großteil der Vorbereitung ausgefallen war), und Bernal schob zum 0:1 ein. In der 7. Minute zielte Marco Pietschmann von halblinks aus ca. 22 Metern sehr genau, und die Kugel flog hoch ins lange Eck zum 0:2. Unsere Mannschaft zeigte sich lauffreudig, während die Eglosheimer kaum einmal über die Mittellinie kamen. In der 19. Minute nahm Kevin Bernal 20 Meter vor dem Tor den Ball an und traf über den Umweg Pfosten zum 0:3. Bereits in der 21. Minute fiel das nächste Tor. Nico Haamann ging links durch, passte quer zu Marco Pietschmann, und der brauchte nur noch zum 0:4 einzuschieben. Die einzige Torchance für den SKV ergab sich, als Enes Kalan in der 23. Minute eine Flanke knapp neben das eigene Tor ablenkte. In der 27. Minute orientierte er sich in die andere Richtung, wurde von Andreas Orzechowski schön flach angespielt, und schob die Kugel unter dem herausgelaufenen Schlußmann zum 0.5 ins Tor. In der 28. Minute musste Sven Martens erstmals ernsthaft eingreifen, war aber rechtzeitig aus seinem Kasten. Kurz darauf nahm Kevin Bernal ungestört Maß und schoss aus zentraler Position zum 0:6 ins Netz. Als er dann in der 37. Minute von rechts durchdribbelte und im kurzen Eck den Torwart düpierte, stand es 0:7. Andreas Orzechowski wollte nicht nachstehen und schloß in der 40. Minute ein dribbling zum 0:8 ab. Ein Tor des Monats gelang in der 43. Minute Nico Haamann, der aus 20 Metern genau ins Tordreieck traf. 0:9 zur Halbzeit: man bedauerte allseits die Einheimischen und vermutete, sie würden im zweiten Durchgang auch noch konditionell nachlassen. Aber es kam anders. Nachdem Karl Macionczyk, schön bedient von Enes Özevin das 0:10 gemacht hatte, war Schluß mit dem Sturmlauf unserer Zweiten, während die Eglosheimer Mut fassten, und auch zu Chancen kamen. Ein Zuschauer, der die Partie möglicherweise erst von da an sah, würde den Spielstand nicht glauben. Es dauerte bis zur 73. Minute, ehe Enes Kalan mit einem Scharfschuss eine weitere TSV-Chance kreiierte, die der Torwart mit Mühe zur Ecke lenken konnte. Drei Minuten später startete Andreas Orzechowski ein Dribbling, hätte aber, bevor er am 13. Gegenspieler hängenblieb, früher abziehen müssen. Den Nachschuss von Alper Uzbek fischte der Torwart aus dem kurzen Eck. Christian Bleile hatte noch eine gute Chance aus größerer Distanz, die knapp über dem Tor endete, und mit einem Eglosheimer Schuß genau auf Sven Martens war das faire Spiel beendet.
Es spielten:
Martens; Uzbek; Adiyaman; E. Kalan; L. Macionczyk; K. Macionczyk; Haamann; Enes Özevin; Bernal; Pietschmann; A. Orzechowski
eingewechselt:
Bleile, Emre Özevin (46.) für Bernal, Haamann; S. Lang (58.) für Enes Özevin; Türkkan (59.) für K. Macionczyk
14.08.2011: Zwei magere Unentschieden gegen TV Aldingen
Bei hochsommerlicher Hitze trat die zweite Mannschaft gegen den TV Aldingen II an. Die sich dankenswerterweise zur Verfügung stellende Torwartlegende Peter Seitz stöhnte, wohl auch dem Wetter entsprechend unpassend gekleidet, bereits nach 20 Minuten, es sei kaum auszuhalten. Trainer Berislav Vidackovic war dennoch unzufrieden über das mangelnde läuferische Engagement und allzuviel Fehlpässe. Auch blieben unsere Spieler oft am Gegner hängen, weil sie zu spät abspielten, oder weil sich eben niemand anbot. In der 10. Minute wurde dem Gast eine 100%-ige geschenkt, die dieser jedoch kläglich vergab. Nach 12 Minuten gab Muhammed Kalan von links lang herein zum am langen Fünfer lauernden Emre Özevin. Dessen Abschluss rettete ein Abwehrspieler mit der Hand auf der Linie. Andreas Orzechowski verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:0. Ein paar Minuten später versuchte sich Lucas Macionczyk mit einem Schuss aus 30 Metern, der knapp drüber ging. In der 20. Minute schickte Andreas Orzechowski mit einem genialen Pass Emre Özevin auf die Reise. Dieser brach jedoch seinen Spurt ab, anstatt durchzustarten. Dann hätte er freie Bahn gehabt. So aber konnte ihn sein Gegenspieler stellen. In der 22. Minute prüfte Muhammed Kalan den Gästekeeper mit einem scharfen Schuss. Die zu kurze Abwehr nahm Andreas Orzechowski auf, wartete gelassen und schob, den keeper auf dem falschen Fuss erwischend, zum 2:0 ins kurze Eck ein. Der von unserem Trainer erwartete deutliche Sieg schien nun doch Form anzunehmen. Aber schon kurz darauf setzte der TVA einen Warnschuss, als Peter Seitz einen Weitschuss gerade noch gegen die Latte lenken konnte. In der 26. Minute fiel nach einer weiten Flanke in einen Pulk von 12 Spielern hinein das 2:1, weil ein Gästestürmer einen Tick schneller am Ball war als die 11 Kontrahenten. Schon im Gegenzug lag das 3:1 in der Luft, als Marco Pietschmann halblinks nach langer, präziser Flanke von Muhammed Kalan direkt abzog. Der Torwart konnte zur Ecke lenken. Diese setzte Marco Pietschmann auf die Latte. Nach einer halben Stunde rettete Peter Seitz mit einem guten Reflex im kurzen Eck. Kurz vor der Halbzeit hebelte ein einfacher Steilpass unsere Abwehr aus, Peter Seitz wurde machtlos überlaufen, und es stand 2:2. Nach Seitenwechsel war das Bemühen zu erkennen, das Spiel wenigstens noch gewinnen zu wollen. In der 65. Minute wurde ein klarer Elfmeter nach Foul an Alper Uzbek nicht gegeben. Fast zu einem unerwarteten Torerfolg kam in der 67. Minute Philipp Brodhagen. Nach einem Pressschlag mit einem Gegenspieler 20 Meter vor dem Tor zischte die Kugel nur um Zentimeter am Tor vorbei. Beim direkten Konter lief der 12'er alleine auf Peter Seitz zu, Berislav Vidackovic war aber mitgelaufen und rettete kurz vor der Linie. In der 75. Minute ging Marco Pietschmann von links kommend innen vorbei an seinem Gegenspieler. Sein strammer Schuss aus 20 Metern verfehlte sein Ziel nur haarscharf. In der 77. Minute musste Peter Seitz schmerzerfüllt das Feld räumen. Es war die Folge eines Zusammenpralls mit einem Gästestürmer wenige Minuten vorher, bei dem er am Knie erwischt worden war. Wir wünschen baldige Besserung !!! Ins Tor ging nun Lucas Macionczyk, dem zum Glück größeres Ungemach erspart blieb. In der 81. Minute bereitete ein Volleykracher von Andreas Orzechowski dem Torwart sichtbare Mühe. Kurz darauf segelte ein 30-Meter-Schuss knapp über unseren Kasten, als Lucas Macionczyk herausgeeilt war. Den Siegtreffer hatte in der 86. Minute Andreas Orzechowski auf dem Fuss. Nach einem zu kurz abgewehrten Schuss von Berislav Vidackovic rettete der Torwart des TVA jedoch mit einer Glanzparade. Der Nachschuss von Philipp Brodhagen ging daneben. Überraschend viel Mühe hatte unmittelbar vor dem Schlusspfiff der Gästekeeper mit einem eher harmlosen Schuss von Emre Özevin. So blieb es beim 2:2.
Es spielten:
Seitz; Kisikof; Uzbek; Adiyaman; S. Lang; Midilli; L. Macionczyk; Emre Özevin; A. Orzechowski; M. Kalan; Pietschmann
eingewechselt:
B. Vidackovic; Brodhagen
Kurioses Wetter, kurioses Ergebnis - Erste schenkt Aldingen ein 4:4
Die mit Spielertrainer Fatih Cakir angereisten Aldinger (ehemals auch beim TSV aktiv) präsentierten sich als gut eingespielte Mannschaft. Dennoch hätte alles in allem mehr als "nur" ein 4:4 für uns herausspringen müssen. Nach einem Auftakt ohne Höhepunkte sorgte nach einer guten Viertelstunde der aufkommende, und fast 20 Minuten andauernde, Sturm für mehr Gesprächsstoff als die Partie selbst. Mächtige Wolkenwände zogen im D-Zug-Tempo über den Sportplatz hinweg. SR Luithard konnte sich knapp dafür entscheiden, nicht zu unterbrechen. In der 24. Minute kam es zur ersten echten Torchance, als sich Ali Türkkan mit einem Solo gut durchsetzte und von halblinks scharf abzog - leider nicht platziert genug. In der 30. Minute ging ein abgefälschter Querpass von Alexander beinahe ins Tor. Zwei Deckungsfehler führten zum 0:1 in der 32. Minute, das allerdings aus klarer Abseitsposition erzielt wurde. Beim Wiederanpfiff erinnerte sich Nadir Ay an eine Situation ein paar Minuten davor, als er dem Gästekeeper wegen einer verspäteten Schiedsrichterentscheidung von der Mittellinie aus den Ball zuschoss, und dieser nur knapp über das Tor segelte. Beim Anstoß nahm er jetzt etwas genauer Maß, und die Kugel flog zum prompten 1:1 ins Netz. Dieses Tor sorgte für viel "Hallo" im Grünbühler Fanblock. Nachdem das Wetter nun von heftigem Wind in ausgiebigen Landregen umschlug, der nach und nach heftiger wurde, konnte man endgültig keinen Galafussball mehr erwarten. So war eine Aktion von Thomas Orzechowski, der eine weite Linksflanke gegen den Außenpfosten grätschte, lange Zeit das einzig nennenswerte. Kurz vor der Halbzeit prallte Fatih Yildirim bei einem Zweikampf an der Seitenauslinie gegen die Barriere und erlitt wohl eine Gehirnerschütterung. Wir wünschen ihm baldfige Genesung !!! Der regen wurde zur Halbzeit hin immer heftiger. Direkt nach Wiederanpfiff gingen die Gäste mit 1:2 in Führung - eine Situation, die viele Zuschauer nicht richtig mitbekamen. Jetzt folgte eine Phase, in der wir den Gast stark dominierten und Torsituationen im Minutentakt produzierten. Bereits in der 47. Minute gelang Nadir Ay mit einem präzisen Schrägschuss genau ins lange Eck das 2:2. In der 53. Minute hatte Alexander Hoffart freie Bahn, scheiterte aber am herausgeeilten Torwart, den Nachschuss aber staubte Nadir Ay mit seinem dritten Treffer zum 3:2 ab. Mit einem simplen langen Pass hebelte dann Ali Türkkan die Gästeabwehr aus, und Kevin Bernal schob konzentriert zum 4:2 ins Netz. Das Ding war gelaufen, konnte man nun vermuten. Zumal Nico haamann kurz darauf aus 25 Metern nur ganz knapp neben das Tor schlenzte. Aber in der 62. Minute konnte Sven Martens einen Schrägschuss nur kurz wegfausten, und ein Gästestürmer war zum 4:3 zur Stelle. Schon im direkten Gegenangriff nahm Thomas Orzechowski einen langen Pass volley schön mit und lupfte den Ball über den Torwart, leider auch die entscheidenden Millimeter neben das Gehäuse. Spätestens nachdem Aldingen mit einem hohen Ball ins lange Eck in der 65. Minute zum 4:4 ausglich, war bei uns irgendwie die Luft raus. Der TVA verpatzte sogar die Führung, als David Unterreiner ausgerutscht war. Eine Viertelstunde vor Schluß wurde Kevin Bernal rotwürdig gefoult - und schlug nach. Der SR empfahl beiden Akteuren, sich auswechseln zu lassen. Eine Entscheidung, die man akzeptieren kann, und der auch beide Trainer Folge leisteten. In der Schlußphase gelang Aldingen noch ein Treffer bei vollkommen offener TSV-Abwehr, das aber wegen Abseits zurecht nicht gegeben wurde. Fazit der Partie: hinten müssen wir im Training noch viel arbeiten, um für die Runde gewappnet zu sein.
Es spielten:
Martens; Weber; Hyra; E. Kalan; Sauseng; Haamann; Ay; Türkkan; Yildirim; Hoffart; T. Orzechowski
eingewechselt:
Unterreiner (32.) für Hyra; Bernal (43.) für Yildirim; Bleile (54.) für Hoffart; Adiyaman (70.) für Ay; L. Macionczyk (75.) für Bernal
07.08.2011: wenig erfolgreiches Testspielwochenende
Ergebnisse Bergamotto Cup Freiberg:
Spfr Lauffen -TSV Grünbühl 3:1
TSV Grünbühl - SGV Freiberg U 19 2:2
SKV Eglosheim - TSV Grünbühl 2:0
Leider
fehlten zahlreiche potentielle Stammspieler. Wie wir sowohl von
Trainer-, als auch Zuschauerseite erfuhren, war lediglich die zweite
Halbzeit gegen die Junioren des SGV Freiberg Hoffnung gebend, als ein
0:2-Rückstand noch egalisiert werden konnte. Ein ausführlicher Bericht kann nicht erfolgen, da der Pressewart verhindert war, und erst zu den letzten Minuten des Spiels gegen SKV Eglosheim zugegen war. Hier sah er zumindest, dass die Abwehr den Eglosheimern das 2:0 quasi geschenkt hat.
Testspiel 2. Mannschaft: TV Pflugfelden II -TSV Grünbühl II 4:3
Nach einer erfreulich starken Leistung gingen unsere Jungs mit 2:0 in Führung. Die Torschützen waren Mohammed Kalan und Marco Pietschmann. Kurz vor der Halbzeit gelang einem Pflugfelder per Freistoß ein Kunstschuss genau ins Dreieck zum 2:1, nachdem wir bei konsequenterem Abschluss auch höher hätten führen können. Nach dem Seitenwechsel schlich sich im Abwehrverhalten leider der Schlendrian ein. Auch das lautstarke Anfeuern seiner Mitspieler durch Winston Reimers nützte nicht viel. So lag man irgendwann 2:3 hinten. Mohammed Kalan (der meistgefoulte Spieler des Tages) konnte mit einem Scharfschuss ins kurze Eck ausgleichen, aber gegen Ende traf noch einmal Pflugfelden. Zu allem Überfluss musste auch noch Alper Uzbek verletzt ausscheiden. Sollte der Pressewart bei der Aufstellung jemand vergessen haben, bitte melden ! Ich hatte mein Notizbuch zuhause liegen lassen.
Es spielten:
Loparco; Kisikof; Reimers; B. Vidackovic; Midilli; Brodhagen; Uzbek; M. Kalan; A. Orzechowski; Tekcan; Pietschmann; Ermen; S. Lang; Herd; L. Macionczyk
31.07.2011: TV Neckarweihingen holt Stadtpokal in Grünbühl
Am 30. und 31. Juli fand beim TSV Grünbühl der Stadtpokal 2011 statt. Leider wurde Abteilungsleiter Bernd Klostermann mit den Absagen von 4 Mannschaften konfrontiert. Zunächst sagten bereits im Juni der FSV Oßweil, DJK Ludwigsburg und die SpVgg 07 Ludwigsburg II ab, dann folgte noch Anfang Juli der KSV Hoheneck. Somit blieben 8 Teilnehmer übrig, die in 2 Gruppen die Teilnehmer des Spiels um den 3. Platz und des Finales ermittelten. Besonders ärgerlich ist, dass absagende Mannschaften gleichzeitig Luft für Freundschaftsspiele hatten. Der Samstag sah 2 Teams mit blütenweisser Weste, denn der TV Neckarweihingen und der SC Ludwigsburg gewannen beide Spiele. Auch unsere TSV'ler blieben ungeschlagen und holten 4 Punkte aus 2 Spielen. Der TV Pflugfelden und der SKV Eglosheim traten mit ihrer zweiten Garnitur an, da am selben Tag WFV-Pokalspiele für sie angesetzt waren (beide standen sich ja vergangene Saison im Bezirkspokalfinale gegenüber). Es ist ihnen sportlich hoch anzurechnen, dass sie dennoch teilnahmen. Am Sonntag konnte der TV Neckarweihingen durch ein 1:1 gegen den TSV Grünbühl den Gruppensieg klarmachen. Unsere Grünbühler hatten gleichzeitig das "kleine Finale" sicher. Im Spiel TV Pflugfelden gegen TKSZ Ludwigsburg ging es um nichts mehr. Da der TVP an diesem Tag besser besetzt war, wurde klar mit 7:3 gewonnen. In Gruppe 2 machte der SC Ludwigsburg durch ein 5:1 gegen Schlößlesfeld den Einzug ins Finale klar. Ein heisses Spiel war TSV Ludwigsburg gegen SKV Eglosheim. Beide punktgleich, wollten ins Spiel um den 3. Platz. Es gab leider eine rote (TSV) und zwei gelb-rote Karten (SKV). Der TSV Ludwigsburg siegte mit 3:2. In dem erst nach Verlängerung entschiedenen Finale siegte der TVN mit 3:1 gegen den SC Ludwigsburg. In der regulären Spielzeit führten die Neckarweihinger durch einen schön herausgespielten Treffer von Eduard Kelberer bis 6 Minuten vor Schluß mit 1:0 und sahen aufgrund des Spielverlaufs und der Chancenverteilung wie der sichere Sieger aus. Kurz nach dem 1:0 wurde außerdem eine glasklare Gelegenheit zum 2:0 unglücklich vergeben. Dann aber glich der SC Ludwigsburg, der sich mit viel Kampfgeist wieder ins Spiel brachte, durch einen Kopfballtreffer von Dmitri Tscheprasow nach präziser Flanke auf den langen Pfosten zum 1:1 aus. Die Verlängerung sah zunächst eine hundertprozentige Chance für den SCL, die aber aus nächster Nähe in den Kleingärten hinter dem Tor endete. Kurz darauf gingen die Neckarweihinger in einer kuriosen Situation nach einem weiten Einwurf durch Marcus Schippert mit 2:1 in Führung. In den letzten Spielminuten hatte der SCL nichts mehr zuzusetzen, und erneut Marcus Schippert erhöhte auf 3:1, was den Endstand bedeutete. Der Neckarweihinger Florian Münzing war mit 5 Treffern erfolgreichster Torschütze des Turniers, obwohl er am Finaltag verletzt ausfiel. Ihm dicht auf den Fersen waren Alexander Hoffart und Christian Bleile vom TSV Grünbühl mit jeweils 4 Treffern, wobei ersterer ebenfalls am 2. Tag passen musste. Im "kleinen" Finale gewannen unsere Jungs mit 4:1 gegen den TSV Ludwigsburg. Wolfgang Fröhlich, der Leiter des Amts für Sport, Familie und Bildung führte die Siegerehrung durch und dankte dem TSV Grünbühl für vorbildliche Organisation. Außerdem betonte er, dass die gesamte Veranstaltung im fairen Rahmen verlief, und es keine schweren Verletzten gab. In der Ludwigsburger Kreiszeitung erschien der ungekürzte , ausführliche Bericht von Pressewart Walter Heger.
LKZ-Bericht
Alle Ergebnisse der Vorrunde:
| Gruppe 1 | TV Neckarweihingen | TV Pflugfelden | 6:2 |
| Gruppe 1 | TSV Grünbühl | TKSZ Ludwigsburg | 2:2 |
| Gruppe 2 | SpVgg Schlößlesfeld | SKV Eglosheim | 0:2 |
| Gruppe 2 | TSV Ludwigsburg | SC Ludwigsburg | 0:2 |
| Gruppe 1 | TV Neckarweihingen | TKSZ Ludwigsburg | 3:1 |
| Gruppe 1 | TV Pflugfelden | TSV Grünbühl | 0:4 |
| Gruppe 2 | SpVgg Schlößlesfeld | TSV Ludwigsburg | 0:5 |
| Gruppe 2 | SKV Eglosheim | SC Ludwigsburg | 1:4 |
| Gruppe 1 | TV Neckarweihingen | TSV Grünbühl | 1:1 |
| Gruppe 1 | TV Pflugfelden | TKSZ Ludwigsburg | 7:3 |
| Gruppe 2 | SpVgg Schlößlesfeld | SC Ludwigsburg | 1:5 |
| Gruppe 2 | SKV Eglosheim | TSV Ludwigsburg | 2:3 |
31.07.2011: Klarer Sieg im "kleinen Finale" - Bleile trifft viermal
Aufgrund der zahlreichen Ausfälle, die dem Vernehmen nach auch der Gegner zu beklagen hatte, darf man den deutlichen Sieg in Höhe von 4:1 gegen den TSV Ludwigsburg im Spiel um den 3. Platz der Stadtmeisterschaften 2011 als guten Erfolg betrachten. Die erste Halbzeit verlief wenig ereignisreich. In der 3. Minute lief der 15'er des "TuS" an Sven Martens vorbei, konnte aber die entstehende Laufrichtung (linke Strfraumgrenze) nicht mehr ändern. In der 12. Minute ging ein Kopfball von David Unterreiner nach Eckball von Enes Özevin knapp daneben. In der 20. Minute konnte Christian Bleile den Torwart, der zu weit vor seinem Tor stand, ein wenig erschrecken. Sein langer Ball aus 40 Metern segelte knapp über den Kasten. In der 24. Minute gelang Andreas Orzechowski ein artistischer Fallrückzieher, der leider genau in den Armen des Torwarts landete. Kurz nach Wiederanpfiff dribbelte und mogelte sich Eugen Weber rechts im 16'er durch und passte flach vor das Tor, wo aber niemand zum Einlochen mitgelaufen war. Kurz darauf machte Christian Bleile mit einem Schuss aus der Drehung ins lange Eck das 1:0. Er war von Nadir Ay mit einem präzisen Pass aus dem Mittelfeld lang angespielt worden. In der 43. Minute (Spielzeit übrigens 2 x 30) sorgte Sven Martens für Raunen im Publikum. Weit herausgelaufen kam er als Erster an den Ball, wurde aber von 3 Gegenspielern bedrängt. Diese umdribbelte er technisch perfekt und passte dann auch noch präzise einen eigenen Mitspieler an. Lautstarker Beifall seiner Kameraden am Spielfeldrand war ihm sicher. Der wie aufgedreht wirkende Christian Bleile hatte in der 44. Minute seine nächste Chance. Nach schönem Zusammenspiel mit Enes Özevin flog sein Schrägschuss nur haarscharf am langen Eck vorbei. Zwei Minuten später aber traf er zum 2:0 aus 10 Metern flach ins Eck, nachdem sich Andreas Orzechowski verdribbelt hatte. Der TSV Ludwigsburg kam in der 50. Minute auf 2.1 heran, als Slisuvic aus 5 metern hoch ins kurze Eck hämmerte. In der 57. Minute machte Enes Özevin an der Seitenauslinie, noch in unserer Hälfte, den EX-TSV'ler Fermin Vera Marin nass und spielte dann lang Christian Bleile an, der den Torwart umkurvte und zum 3.1 einschob. Der 9'er des "TuS" hatte in der 58. Minute eine gute Chance, vergass aber im 16'er den Ball mitzunehmen. Im Gegenzug nahm Christian Bleile noch einmal Maß und traf aus 18 Metern genau ins lange Eck.
es spielten:
Martens; Uzbek; Unterreiner; Zieba; Darvas; Yildirim; Weber; Adiyaman; Bleile; En. Özevin; A. Orzechowski;
eingewechselt:
Ay; Pietschmann
31.07.2011: Unentschieden reichte nicht für's Finale
Personell und anderweitig geschwächt ging unsere Mannschaft am Sonntagmorgen in das letzte Gruppenspiel der diesjährigen Stadtmeisterschaften gegen den TV Neckarweihingen. Der Gegner hatte 6 Punkte, wir zwei weniger. Nur ein Sieg würde uns ins Endspiel bringen. Ein Remis wäre Garant für's "kleine Finale", und bei einer Niederlage müssten wir hoffen, dass TKSZ (bis dahin 1 Punkt) nicht hoch gegen Pflugfelden gewinnt. Für erste Gefahr sorgte der TVN in der 4. Minute, als ein Stürmer alleine vor Sven Martens auftauchte. Der Abseitspfiff verhinderte Schlimmeres. In der 9. Minute verpasste Thomas Orzechowski am 5'er den Ball nur knapp. In der 15. Minute verpasste er einen langen Ball von Tolga Adiyaman. Nach 17 Minuten gelang dem TV Neckarweihingen durch E. Kelberer der Führungstreffer. Er lupfte die Kugel über den herausgeeilten Sven Martens hinweg ins Netz. Der Pressewart notierte noch die Szene als in einer Mischung aus Lachen und Jubeln ein weiterer Treffer bedacht wurde. Dem Vernehmen nach köpfte ein Abwehrspieler der Gäste einen langen Ball über seinen Torhüter hinweg ins eigene Netz. In der 20. Minute erlebten wir die selten zu sehende Situation, dass Marco Pietschmann "mit links" flankte. Der folgende Kopfball von Thomas Orzechowski ging um Zentimeter drüber. Zwei Minuten später rettete Sven Martens in einer 1:1-Situation bravourös. Im Gegenzug brillierte Fatih Yildirim ungewohnt als sich durchmogelnder Rechtsaußen, für seinen Querleger war aber niemand mitgelaufen. Nadir Ay verletzte sich und musste zur Halbzeit ausgewechselt werden. Mitte des zweiten Durchgangs hatten wir zweimal Glück, als zunächst ein Schuss gegen den Pfosten krachte, und dann ein Seitfallschuss am 5'er nur haarscharf daneben zischte. In der 50. Minute starteten Marco Pietschmann und Thomas Orzechowski einen schnellen Konter, zögerten aber viel zu lange mit dem Abschluss. Die folgende Ecke brachte nichts ein. In der 55. Minute tanzte Enes Özevin am 16'er seinen Gegenspieler aus. Seinem Schuss fehlten die entscheidenden Zentimeter an Präzision. Kurz vor Schluss verhinderte noch der gut abblockende Alper Uzbek eine Niederlage.
Es spielten:
Martens; Uzbek; Unterreiner; Zieba; Weber; Bleile; Adiyaman; Ay; Pietschmann; Yildirim; T. Orzechowski
eingewechselt:
En. Özevin (31.) für Ay; Em. Özevin (41.) für Adiyaman
30.07.2011: Nach Steigerung im zweiten Durchgang deutlicher Sieg
Das zweite Gruppenspiel der Stadtmeisterschaften gegen den mit seiner zweiten Garnitur angetretenen TV Pflugfelden lief beschwerlich an. Personelle Besonderheit war, dass wir erstmals 2 Orzechowskis gemeinsam auf dem Feld hatten. In der 6. Minute gelang Alexander Hoffart das 1:0, nachdem der Torwart einen Kopfball von Thomas Orzechowski nur hatte abklatschen lassen. In der 9. Minute hatten wir Glück, als Sven Martens aus nächster Nähe angeschossen wurde. Genauso erging es seinem Gegenüber eine Minute später, nachdem dieser eine Kopfballbogenlampe von Alexander Hoffart hatte abprallen lassen, und Thomas Orzechowski nachsetzte. In der 13. Minute rettete Sven Martens gedankenschnell, nachdem einer seiner Mitspieler erfolglos auf Abseits gespielt hatte. Kurz darauf grätschte Daniel Zieba eine scharfe Hereingabe gerade noch zur Ecke. In der 16. Minute wurde Alexander Hoffart ein klarer Elfmeter verweigert, nachdem ihn Nadir Ay lang angespielt hatte. In der 21. Minute musste erneut Sven Martens sein Können aufbieten, um einen Gegentreffer zu verhindern. Knapp an einem Torerfolg vorbei grätschte in der 25. Minute der eben eingewechselte Fatih Yildirim, als er einen kurz vor dem Tor aufsetzenden langen Freistoß von Nadir Ay nur knapp nicht erreichte. Kurz vor dem Pausenpfiff schoss er aus 4 Meter Entfernung den sich vor ihm aufbauenenden Abwehrspieler an. Im zweiten Durchgang war dann mehr Zug drin. Gleich nach Wiederanpfiff schlenzte Thomas Orzechowski nach einem Doppelpass Hoffart - Bleile nur ganz knapp am Tor vorbei. Wenig später bugsierte der Keeper einen Kopfball von Alexander Hoffart gerade noch über die Latte. Dann tat sich eine weile nicht viel, ehe in der 45. Minute Ferhat Tekcan aus 5 Metern scheiterte. In der 48. Minute schob Alexander Hoffart nach einer Kooperation zwischen Eugen weber und Christian Bleile zum 2:0 ein. Nach 53 Minuten wurstelte sich Thomas Orzechowski links am 5'er durch und schob mit links zum 3:0 ein. Kurz darauf schoss er, angelupft von Ferhat Tekcan, aus nächster Nähe daneben. Kurz vor dem Abpfiff schoss Alexander Hoffart mit dem Außenrist das 4:0. Ferhat Tekcan und Eugen Weber hatten vorbereitet.
Es spielten:
Martens; Ermen; Unterreiner; Zieba; Darvas; Bleile; A. Orzechowski; Weber; Ay; T. Orzechowski; Hoffart
eingewechselt:
Yildirim; Tekcan; Midilli; Türkkan
Jürgen Bruckners Fotogalerie vom Pflugfelden-Spiel
30.07.2011: Nach starkem Beginn Sieg verschenkt
Die Auftaktbegegnung unserer Mannschaft beim diesjährigen Stadtpokal gegen TKSZ Ludwigsburg begann gleich mit einer Schrecksekunde, als ein Gästestürmer am 5'er knapp an einer weiten Flanke vorbeisegelte. Doch schon im gegenzug hatten wir zwei gute Gelegenheiten. Zunächst scheiterte Ali Türkkan am herausgeeilten Torwart, kurz darauf Thomas Orzechowski. In der 4. Minute hatten wir Glück, dass der 8'er des TKSZ in nächster Nähe des Tores den Ball nicht richtig traf. In der 11. Minute konnte Alexander Hoffart einen Querleger von Thomas Orzechowski zum 1:0 einschieben. Wenig später bediente T.O. am 16'er Ali Türkkan, der von hinten gelegt wurde. Den fälligen Freistoß von Nadir Ay konnte die Abwehrmauer gerade noch zur Ecke lenken. In der 16. Minute machte Thomas Orzechowski das 2:0, nachdem der Torhüter eine weite Flanke von Nadir Ay unterlaufen hatte. Unglücklich war der Anschlußtreffer in der 20. Minute, als eine scharfe Freistoßflanke ins Tor segelte. Wir ließen jetzt hinten zu viel zu. In der 23. Minute tauchte der 9'er vor Sven Martens auf, welcher im Nachfassen retten konnte. In der 28. Minute war es wieder der 9'er, der alleinstehend das Tor nicht traf. In der 29. Minute aber war es soweit: ein Abstauber brachte das 2:2. In der zweiten Halbzeit gab es kaum Höhepunkte. Einmal wurde Thomas Orzechowski, der einen hohen Ball schön mit der Brust angenommen hatte, gerade noch abgeblockt, und kurz vor Schluß rettete Talha Ermen im kurzen Eck.
Es spielten:
Martens; Ermen; Unterreiner; Zieba; Sauseng; Bleile; Türkkan; Ay; Weber; T. Orzechowski; Hoffart
eingewechselt:
Tekcan; Midilli; Darvas; A. Orzechowski
24.07.2011: Unverdient hohe Niederlage beim FC Marbach
Aufgrund einiger Ausfälle musste gegenüber dem Samstagspiel einiges umgestellt werden. So kam sogar Sven Martens als Feldspieler zum Einsatz. Die Anfangsphase verschliefen wir bei unangenehm kalten Wind auf dem Marbacher Kunstrasen komplett. So rettete bereits nach 2 Minuten Benjamin Loparco mit einer Glanzparade, der eine weitere vergebene Riesenchance folgte. Doch es dauerte nicht lange, und innerhalb kürzester Zeit stand es 2:0. Wir hatten zwar mehr Spielanteile, die Angriffe waren aber zu zentral, zu wenig über die Außen. Dennoch fehlte Alexander Hoffart, der in der 10. Minute von Andreas Orzechowski elegant angespielt worden war, nur ein Schritt, um vor dem Torwart an den Ball zu kommen. In der 17. und 24. Minute vollbrachte Benjamin Loparco zwei weitere glanzvolle Rettungstaten, wobei in letzterer Situation ein Abseits von mindestens 5 Meter gegeben war. Das 3:0 in der 30. Minute entsprach zwar nicht dem Spielverlauf, aber durchaus dem Chancenverhältnis. Immerhin gelang uns in der 35. Minute das 3:1. Zunächst vertändelte Alexander Hoffart, aber Andreas Orzechowski traf aus 20 Metern volley hoch unter das Tordach. Ein Pfostenschuss aus 3 Meter Entfernung und eine Situation, bei der ein FCM-Stürmer zwar Benjamin Loparco umspielen konnte, dann aber ins Toraus lief, verhinderten einen höheren Rückstand zur Pause. Nach Seitenwechsel (es fehlte jetzt Alexander Hoffart nach einem Pferdekuss) sah es im Defensivbereich besser aus, und nach gut 10 Minuten gelang es uns, nach und nach ein paar gute Angriffsaktionen aufzuziehen. In der 59. Minute zog Ali Türkkan, schön vorbereitet von Kevin Bernal und Andreas Orzechowski am 16'er direkt ab, leider genau auf den Torwart. Sven Martens kam als Ergänzung der Offensive für den angeschlagenen Nico Haamann. Mit einem angefälschten Fernschuss von Andreas Orzechowski hatte der Torwart in der 62. Minute große Mühe. Nach schönem Zusammenspiel mit Eugen Weber schob in der 72. Minute Kevin Bernal zum 3:2 ein. Zwei Minuten später fehlten nur Zentimeter, als Kevin Bernal von halblinks aus 30 Metern nur haarscharf am langen Eck vorbeizielte. Mit einer weiteren reaktionssschnellen Parade vereitelte Benjamin Loparco eine der in dieser Phase wenigen Marbacher Torchancen. In der 78. Minute senkte sich ein Lupfer von Ali Türkkan nur knapp hinter das Tor. In den letzten Spielminuten ließ dann wohl etwas die Konzentration nach, und der Bezirksligist machte 3 weitere Tore.
Es spielten:
Loparco - Weber - Unterreiner - Zieba - Darvas - Haamann - Bleile - Adiyaman - Bernal - A. Orzechowski - Hoffart
eingewechselt:
Türkkan, Sauseng (46.) für Adiyaman, Hoffart; Martens (62.) für Haamann; Adiyaman (83.) für Orzechowski
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24.07.2011: Munteres Spielchen endet 1:1
Die zweite Mannschaft hatte auf Initiative von Andreas Orzechowski am
Sonntag, den 24. Juli den TSV Rietenau aus dem Rems / Murr Kreis zu
Gast. In deren Tor stand ein Arbeitskollege unseres Andi O. Dass er
angeblich gar kein Torwart sein soll, konnte er jedoch nicht unter
Beweis stellen. In der ersten Halbzeit sah unsere Zweite sehr schlecht
aus. Immer wieder war die Abwehr sperrangelweit offen, weil oft planlos nach vorne gerannt wurde. Die Gäste hatten mehrere gute Chancen, stellten sich aber nicht sehr geschickt an. In der 27. Minute aber übertölpelten zwei ihrer Stürmer unsere Abwehr, und spielten dann auch noch Sven Martens aus. Warum der Schiedsrichter das nun folgende Tor nicht gab, weiss er wohl selber nicht. In der 29. Minute verweigerte er den Gästen einen klaren Elfmeter. Diese blieben aber erfreulich diszipliniert. Einzig ein Tor unsererseits versprechend war die 31. Minute, aber Karl Macionczyk schoss weit drüber. In der 40. Minute rasierte ein Weitschuss unsere Querlatte, und in der 41. Minute parierte Sven Martens reaktionssschnell. Wir schwammen gewaltig, und es war ein Wunder, dass es zum Seitenwechsel 0:0 stand. In der 50. Minute konnte der "Nicht-Torwart" der Gäste einen Freistoßhammer von Andreas Orzechowski mit einer tollen Parade zur Ecke lenken. In der 55. Minute stellte wieder Sven Martens sein Können unter Beweis und rettete nach einem langen Diagonalball im kurzen Eck. Die darauffolgende Ecke brachte aber mit einem sehenswerten Flugkopfball das 0:1. Jetzt konnten sich unsere Jungs steigern. In der 61. Minute visierte Karl Macionczyk mit einem Flachschuss das lange Eck an. Da fehlten nur Millimeter. Aber schon eine Minute später legte er von links im 16'er quer zum herangeeilten Emre Özevin, der zum 1:1 einschoss. Eine Minute später bediente der Torschütze seinen Kameraden Ferhat Tekcan, der aber aus vier Metern daneben schoss. Im Gegenzug tauchte Sven Martens einen Weitschuss weg. In der 67. Minute drehte sich Ferhat Tekcan zweimal um seine eigene Achse und verfehlte vom Elfmeterpunkt aus das Tor nur um Zentimeter. In der 75. Minute wollte der Schiedsrichter bei einem Freistoßtor der Gäste schon wieder einen Regelverstoß gesehen haben, wobei er hier aber einen exklusiven Status einnahm. Rietenau ließ sich aber nicht entmutigen, und der selbe Spieler, der zuvor ins Tor getroffen hatte, setzte einen Kopfball aus nächster Nähe nur ganz knapp daneben. Ein gefährlicher Schrägschuss in der 85. Minute segelte knapp neben unser Tor. Im Gegenzug scheiterte Andreas Orzechowski aus 5 Metern, und den Nachschuss von Marco Pietschmann aus nächster Nähe parierte der Keeper bravourös. Kurz darauf flog ein hoher Lupfer knapp hinter unser Tor. In der letzten Aktion des Spiels schoss Ferhat Tekcan allein auf weiter Flur den herausgeeilten Torwart an. Das Spiel
hätte genausogut 5:5 enden können. Held der Arbeit an diesem Tag war
Daniel Zieba, der sowohl am Vormittag bei der Ersten als auch in dieser
Partie 90 Minuten durchspielte. Nicht viel weniger hatte Andreas Orzechowski auf dem Buckel.
TSV:
Martens - Emre Özevin - Ermen - Midilli - Zieba - Kisikof - Uzbek - Türkkan - A. Orzechowski - Pietschmann - K. Macionczyk
eingewechselt:
Adiyaman, Hähnle, Tekcan, Enes Özevin, B. Vidackovic
23.07.2011: Unnötige Niederlage gegen TSV Kleinglattbach
Schon in der 2.Spielminute zwang Ali Türkkan nach einem Querleger von Alexander Hoffart den Torwart dazu, sich lang zu machen. In der 7. Minute kam Dennis Sauseng von links, ging nach innen an seinem Gegenspieler vorbei und schlenzte Richtung langes Eck. Leider klatschte der Ball gegen den Pfosten. In der 10. Minute stolperte sich der Spieler mit der Nummer 11 durch unsere Abwehr, sah sich plötzlich Sven Martens allein gegenüber und schoss zum 0:1 ein. Eine weitere Chance hatte Ali Türkkan in der 26. Minute, als zwar nicht scharf, aber sehr genau platziert Richtung linkes Eck schoss. Nur mit Mühe konnte der Keeper zur Ecke lenken. In der 28. Minute biss sich Thomas Orzechowski rechts durch und flankte aus der Drehung präzise auf den am Fünfer lauernden Alexander Hoffart. Dessen Kopfballaufsetzer flog leider genau in die Arme des Torwarts. Kleinglattbach setzte immer wieder schnelle und präzise aufgezogene Konter an. In der 34. Minute gelang Alexander Hoffart per Außenrist ins kurze Eck das 1:1. Er war von Christian Bleile schön angelupft worden. Eine weitere sehr gute Torchance hatte David Unterreiner im Nachsetzen in der 38. Minute, als er das Tor nur ganz knapp verfehlte. Ganz lang machen musste sich Sven Martens in der 41. Minute, um einen präzise getretenen Freistoß aus 25 Metern gegen den Pfosten zu lenken. Zwei weitere gute Chancen hatten wir noch vor dem Seitenwechsel. Zunächst verzog Alexander Hoffart nach langem Pass von Christian Bleile mit links freistehend, dann verdribbelte sich der in der Sturmmitte aussichtsreich angespielte Thomas Orzechowski. Im zweiten Durchgang ließen wir zunächst läuferisch stark nach. So konnte uns der Gast in der 52. Minute mit zwei einfachen langen Bällen über links auskontern, schloß aber kläglich ab. Kurz darauf machten sie es besser, und es stand 1:2. In den Folgeminuten wurde Sven Martens mehrmals im Stich gelassen und musste retten. Unser Passspiel war allzu vorhersehbar; es fehlte das Überraschungsmoment. Dennoch hatten wir Torchancen. In der 60. Minute zog Alexander Hoffart ab, leider genau auf den Torwart. In der 63. Minute köpfte er eine Flanke von Nico Haamann gegen den Pfosten, der Nachschuss ging in die Kleingärten. Besser ging's in der 65. Minute. Fast an der Grasnarbe köpfte unser Alexander eine Flanke von Sven Darvas zum 2:2 ins Netz. Die sichere erneute Führung verspielten die Gäste in der 71. Minute, als uns 2 Stürmer leichtfüssig ausspielten, dann aber durch ein dummes Abspiel ins Abseits um ihren Lohn gebracht wurden. Mit tollem Einsatz in einer 1:1-Situation verhinderte Sven Martens in der 75. Minute an der Strafraumgrenze ein Tor. Machtlos war er, als in der 78. Minute nach zwei Doppelpässen das 2:3 fiel. Fünf Minuten später köpfte Thomas Ozechowski gegen die Latte, und beim Nachschuss erwischte er den Ball nicht richtig. Im direkten Gegenzug traf auch Kleinglattbach Aluminium. Ein Kopfballtor von Muhammed Kalan in der 89. Minute wollte der Schiedsrichter nicht geben, wobei der Grund unklar blieb.
Es spielten:
Martens - Weber - Unterreiner - Yildirim - Sauseng - Bleile - Ay - Türkkan - Bernal - T. Orzechowski - Hoffart
eingewechselt:
Zieba, Haamann (46.) für Weber, Bernal; Darvas (55.) für Sauseng; M. Kalan (60.) für Türkkan; Pietschmann (75.) für Hoffart
17.07.2011: Saisonauftakt im Sommerregen - großer Torreigen
(Bericht von Charles Jakob)
TSV Grünbühl II - SV Pattonville 2:3
Der amtierende Kreisliga C Meister aus der ehemaligen US-Siedlung kam nicht nur mit den beiden Grünbühler Ex-Trainern/ -Spielern Sven Seiler und Holger Boes über den idyllischen Golfplatz, sondern hatte auch mit den Ex-Grünen Gremplini, Labusch und Sapponaro mächtig aufgerüstet. Dermaßen erstarkt hielt der Gast nach eine gute Stunde lang ein nicht unverdientes 1:1. Den TSV-Treffer erzielte nach Aussagen mehrer Fans Marco Pietschmann. Die Grün-Weißen verpassten Mitte der zweiten Hälfte eine deutliche Führung, als im Minutentakt gleich drei hochkarätige Möglichkeiten nicht genutzt werden konnten und benötigten einen Foulelfmeter, um in Führung zu gehen. Den verwandelte Uzbek knallhart in die Tormitte. Kurz zuvor musste SVP-Trainer Boes nach einer Diskussion mit dem Unparteiischen über eine Einwechslung das Sportgelände verlassen und die dadurch verursachte Nachspielzeit nutzten die Gäste. Innerhalb von zwei Minuten erzielten sie gegen die abgeschaltete TSV-Abwehr erst den Ausgleich und fast mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer durch Hans Gremplini. Clever gecoacht, Holgi !
TSV Grünbühl I - SV 03 Böblingen U19 7:5
Die Youngster aus Böblingen sorgten in der ersten Viertelstunde mit frühem Stören und extremer Laufbereitschaft dafür, dass der TSV nicht ins Rollen kam. Sie erzielten sogar zwei blitzsaubere, sich ähnelnde Treffer: zwei flache Schrägschüsse von rechts aus 18 m in die entgegengesetzte, untere Torecke. Ein spektakulärer Treffer zum vermeintlichen 0:3, eine satte Volleyabnahme aus 16 Metern unter die Latte, wurde wegen Abseits nicht gegeben. Erst danach kam der TSV besser ins Spiel, konnte jedoch zwei „Todsichere“ nicht nutzen. So sorgte ein Foulelfmeter kurz vor der Pause, den Hoffart sicher verwandelte, für den Anschlusstreffer. Nach der Pause kamen Weber und Darvas für die Abwehr und LoParco ging für Martens zwischen die Pfosten. Leider musste er zehn Minuten später nach wenigen Ballkontakten einen schönen Heber aus 40 Metern zum 1:3 kassieren. Es entwickelte sich nun ein verteiltes Spiel, da der tiefer werdende Rasen beiden Mannschaften Substanz geraubt hatte. Etwa in der 65. Minute brachte ein weiter Freistoß aus dem zentralen Mittelfeld durch Haamann, wobei das nasse Leder an Freund und Feind vorbei ins Netz rutschte, den erneuten Anschluss und mit dem nächsten Angriff erzielte Bernal endlich den 3:3 Ausgleich. Doch ein schöner Kopfball aus wenigen Metern in die unbewachte Ecke neben dem langen Pfosten nach einem Eckball bescherte dem TSV erneut einen Rückstand. Der TSV wechselte mit Türkkan noch mehr Offensive ein und erzielte unmittelbar danach das 4:4 durch Thomas Orzechowski. Als letzter Einwechselspieler kam jetzt Lucas Macionczyk. Die Grün-Weißen zeigten nun einen starken Siegeswillen und kombinierten schön nach vorne, während sich die schnellen Gäste in der Abseitsfalle der TSV-Abwehr verfingen. So trafen noch Bernal mit durch Pressschlag leicht verfälschter Flugbahn aus 18 m zum 5:4 und wieder Thomas Orzechowski zum 6:4, sowie Hoffarth, der eine flache Hereingabe von Türkkan mühelos einschieben konnte. Den Schlusspunkt setzten wieder die spielstarken Youngster aus Böblingen mit einem schönen Heber zum 7:5 Endstand.
TSV:
Martens; Bleile, Reimers, Unterreiner, Sauseng; Bernal, Kalan, Haamann, Ay; Th. Orzechowski, Hoffart
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Rückblick 2010 / 2011
Berichte mit Fotos, wenn vorhanden
18.07.10: TVA-TSV 4:1 Bericht
24.07.10: TSV - TSC 4:0 Bericht
25.07.10: TSV -Pattonville 7:3 Bericht
Stadtpokal 2010: Finale knapp verloren Bericht | Bildergalerie vom Stadtpokal 2010
08.08.10: TSV - Malmsheim 4:2; TSV II - N'gröningen Bericht
12.08.10: G. Bietigheim - TSV 4:2 Bericht
29.08.10: Pokal: TSV - Münchingen III 5:3 Bericht
04.09.10: TSV - Großbottwar 3:3 Bericht |
08.09.10: Pokal: Lomersheim - TSV 4:2 Bericht
12.09.10: Murr - TSV 1:4; Türk Gücü - TSV II 4:5 Bericht
19.09.10: TSV - TVN 1:0; TSV II - TVN II 4:0 Bericht + Fotogalerie |
26.09.10: Freiberg II - TSV 6:1; Ingersheim II - TSV II 7:0 Bericht +Fotos
08.05.2011: FC Marbach II - TSV 3:1 Bericht
15.05.2011: TSV - SKV Hochberg 2:3; TSV II - Oßweil 0:6 Bericht
22.05.2011: TSV - TSV Münchingen III 2:2 Bericht |
29.05.2011: TSV Affalterbach - TSV 2:1; Affalterbach II - TSV II 4:2 Bericht
05.06.11: TSV - Neckarrems II 1:1; TSV II - Dersim 1:4 Bericht
Die chronologische Unordnung wird nach und nach beseitigt
Vier Siege im April 2011
Ergebnisse Kreisliga A:
03.04.2011: TSV Asperg - TSV Grünbühl 1:3
10.04.2011: TSV Grünbühl - GSV Erdmannhausen 4:0 (Fotos weiter unten)
17.04.2011: SC Ludwigsburg - TSV Grünbühl 1:4 (Fotos weiter unten)
30.04.2011: TSV Grünbühl - DJK Ludwigsburg 2:1 (grandioses Foto im Bericht integriert)
Ergebnisse Kreisliga B:
03.04.2011: FV Oberstenfeld II - TSV Grünbühl II 2:0
10.04.2011: TSV Grünbühl II - TSG Steinheim 2:4
17.04.2011: SpVgg Bissingen II - TSV Grünbühl II 0:1
30.04.2011: TSV Grünbühl II - SKV Eglosheim 2:3
Berichte zu den genannten Spielen im Kalender April 2011, links in der Navigationsleiste unter "Termine"
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17.04.2011: Alexander Hoffart kurz vor dem 1:0 beim SC Ludwigsburg (links) und beim Vergeben einer weiteren Großchance
Durchwachsene Ergebnisse im März 2011
06.03.2011: TSV Grünbühl I - FC Gehenbühl II 7:2
06.03.2011: DJK Ludwigsburg II - TSV Grünbühl II 4:0
13.03.2011: TKSZ Ludwigsburg - TSV Grünbühl I 6:1 (Fotogalerie weiter unten)
13.03.2011: TSV Grünbühl II - TSV Benningen II 1:2 (Fotogalerie weiter unten)
20.03.2011: TV Neckarweihingen - TSV Grünbühl I 4:2 (Fotogalerie weiter unten)
20.03.2011: TV Neckarweihingen II - TSV Grünbühl II 2:1
27.03.2011: TSV Grünbühl I - SGV Freiberg II 2:2
27.03.2011: TSV Grünbühl II - FV Ingersheim II 1:0
Berichte im Kalender März 2011, links unter "Termine"
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27.02.2011: Vor der Halbzeit zu viele Chancen versiebt: 1:1 gegen SGV Murr - zweite Mannschaft feiert wichtigen Sieg gegen gegen Türk Gücü Möglingen
Die Nachholpartie am 27.Februar begann mit einem Paukenschlag in der 1. Minute. Das Abwehrzentrum des Gastes fabrizierte einen Querschläger, halbrechts lauerte Kevin Bernal und zog sofort ab. Vielleicht lag es daran, dass er den Ball gar nicht voll traf, dass er unhaltbar war. Das frühe 1.0 weckte Hoffnung. Schon in der 4. Minute fehlte nicht viel, als erneut Kevin Bernal gegen das Außennetz hämmerte. In der 6. Minute zeigte Murr, dass wir auf sie im Endeffekt besser aufpassen müssen als eine Woche zuvor beim VfR Großbottwar. Ein Kopfball vom linken Fünfer zischte nur haarscharf daneben. In der 9. Minute wurde ein eleganter Schlenzer von Nadir Ay gerade noch zur Ecke gelenkt. Und in der 12. Minute wollte Fatih Yildirim seinem Kopfballtor aus dem Pokalspiel gegen Münchingen III ein zweites Kuriosum aus der Raritätenecke draufsetzen, als er einen Abpraller an der Strafraumgrenze mit links volley nahm. Leider war der Torwart gut positiert. Die Haare raufen musste sich in der 21. Minute Alexander Hoffart, der etwas zu weit nach links abgedrängt, den Torwart ausspielte, und statt ins leere Tor nur ans Außennetz traf. Zwei Minuten später bediente der von links kommende Christian Bleile in der Mitte Nadir Ay, dessen Schuss in guter Position aus 12 Metern ganz knapp drüber ging. In der 26. Minute versuchte es Alexander Hoffart nach einem langen Pass von halblinks aus dem Sprint heraus, sein Dropkick war aber etwas zu überhastet. Auch in der 28. Minute hatte unser Torjäger kein Glück, als er am herausgeeilten Torwart scheiterte. Der Nachschuss von Nadir Ay wurde vielbeinig abgeblockt. In der 36. Minute zog Nico Haamann wie am Strich gezogen aus 25 Metern ab, der Torhüter aber zeigte sich wieder fangsicher. Noch knapper war es in der 40. Minute, als ein schön geschlenzter Ball von Christian Bleile vom Schlußmann mit den Fingerspitzen gerade noch über die Latte gelenkt wurde. Wie sollte das im zweiten Durchgang weitergehen ? "Mangelnder Abschluß" war das Halbzeitfazit. In der 49. Minute ging es ähnlich weiter. Alexander Hoffart stolperte unglücklich und landete am Elfmeterpunkt auf dem Ball, der danach dem Keeper in die Arme kullerte. Murr zeigte in der 53. Minute mit einem nur knapp das Ziel verfehlenden Scharfschuss aus großer Distanz, dass man gewillt war, das Spiel zu drehen. Im Gegenzug spielten Christian Bleile und Alexander Hoffart Doppelpass, aber der Abschluß fehlte. Es kam, wie es kommen musste. Links hinten gab es einen unnötigen Ballverlust, der Ball wurde in den Strafraum gespielt, und plötzlich hiess es "Foulelfmeter". Sven Martens war zwar noch dran, konnte das 1:1 aber nicht verhindern. Ein paar Minuten später verhinderte Sven Martens durch eiliges Herauslaufen aus dem 16'er den Rückstand. "Das kann doch nicht wahr sein", dachten sich die meisten Beteiligten, dass die Partie plötzlich gedreht war. Da nahm sich Alexander Hoffart in der 66. Minute am Elfmeterpunkt ein Herz und setzte zu einem spektakulären Fallrückzieher an. Der Torwart musste sich sehr lang machen, um unsere erneute Führung zu verhindern. Der ansonsten nicht zu Torchancen kommende Karl Macionczyk zog in der 70. Minute nach kurzem Antritt Vollspann ab, aber wieder war der SGV-Keeper Sieger. Mit zwei einfachen Doppelpässen düpierte uns dann der Gast in der 77. Minute. Es fehlten nur Zentimeter zur Gästeführung. Nadir Ay musste angeschlagen vom Feld (er muss immer besonders viel einstecken). Für ihn kam in der 77. Minute Andreas Orzechowski, und gleich danach legte er sich 20 Meter vor dem Tor den Ball zurecht und zog ab. Der Torschrei erstarrte uns auf den
Lippen. Es ist so schade, dass unser Andi O. ...., aber dann würde er wohl woanders kicken - so waren sich einige Experten am Spielfeldrand einig. Das 2:1 wäre ein Einstand gewesen kurz nach der Einwechslung. Zumindest hieß spätestens ab jetzt die Devise "Wir wollen das Spiel noch gewinnen". Kevin Bernal zog in der 84. Minute halbrechts im 16'er volley ab, leider knapp drüber. Wir schlugen nun einen langen Ball nach dem anderen in die Spitze, was aber eigentlich nicht unser Spiel ist. In der 90. Minute (2 Minuten Nachspielzeit waren angezeigt) blieb zu allem Überfluss auch noch Alexander Hoffart an der Torauslinie verletzt liegen. Er hat sich am Knie verletzt, dass auch noch ganz blutig war. Wir hoffen sehr, dass es nichts schlimmeres ist, lieber Alex ! Tief durchatmen durfte dann Murr noch einmal in der 92. Minute. Christian Bleile schlug einen weiten Freistoß von der Mittellinie in der 16'er, Andreas Orzechowski konnte mit dem Kopf zu Fatih Yildirim ablegen, dessen Direktschuss aus 6 Metern - umringt von 20 Abwehrbeinen - konnte der Torwart aber wegfausten. Gleich danach pfiff der Schiedsrichter ab. So ein Tor im letzten Moment gelang zuletzt Caner "Elvis Presley". Das wär's gewesen. Positives Fazit ? - es gab Zeiten, da hätten wir so ein Spiel noch verloren.
Es spielten:
Martens; Unterreiner; M. Jakisch; Balaman; Haamann; Ay; Yildirim; K. Macionczyk; Bleile; Bernal; Hoffart
eingewechselt:
Sauseng; A. Orzechowski; La Salandra
Die zweite Mannschaft traf mit Türk Gücü Möglingen auf eine Mannschaft, die vor dem Spiel 4 Punkte hinter uns platziert war. Es galt also unbedingt, den Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern. Es war im ersten Durchgang ein Spiel ohne größere Höhepunkte. Auf jeden Fall war Dortmunds 3:1 bei den Bayern das beliebtere Gesprächsthema. Ob Robert Hyra deswegen nicht spielte, ist dem Pressewart unbekannt. Sven Darvas erzählte am Spielfeldrand, vom Pressewart angesprochen, dass ihm der Besuch bei Borussia Dortmund persönlich zwar beeindruckt habe, dass er aber eigentlich Bayern-Fan sei. Benjamin Loparco verhinderte in der 18. Minute den Rückstand, als er einen platziert geschossenen Freistoß wegtauchte, und auch den Nachschuss parierte. Nach vorne zeigten wir zunächst keine nach Tor riechenden Aktionen. Da war schon eine Ecke von Andreas Orzechowski in der 27. Minute, die knapp am langen Eck drübersegelte ein Höhepunkt. Ein Kullerball in der 37. Minute brachte beinahe das 0:1. Auch in der 42. Minute war ein Rückstand möglich, als ein scharfer Schuss von halbrechts knapp daneben zischte. Obwohl es wohl in der Halbzeit eine kritische Ansprache von Trainer Berislav Vidackovic gab, ging es im zweiten Durchgang zunächst ähnlich weiter. Ein Direktschuss der Gäste nach zu kurz abgewehrtem Ball vom 16'er - zum Glück daneben. In der 55. Minute hatten wir wieder Glück, als ein von rechts anstürmender Gegner seinen in der Mitte völlig freistehenden Kameraden übersah. Die 56. Minute, als Lucas Macionczyk gefoult wurde, sah unsere erste erwähnenswerte Torchance. Der fällige Freistoß von Andreas Orzechowski setzte tückisch auf, und der Torwart hatte Mühe. Marco Pietschmann hatte in der 59. Minute eine sehr gute Chance von halblinks. Sein strammer Schuss fand aber nicht sein Ziel. Für den Gast sicher ärgerlich, aber aufgrund der zurückliegenden minutenlangen Druckphase unserer Mannschaft, war das 1:0 in der 65. Minute nicht überraschend. Der zur Halbzeit eingewechselte Ali Türkkan spielte in seinem diesjährigen Punktspieldebüt Andreas Orzechowski am 16'er kurz an, der "stupfelte" weiter zu Haktan Soran, und dieser schob überlegt zum 1:0 ein. Die höchstmögliche Bestrafung für die Gäste war es natürlich, dass Andreas Orzechowski schon 4 Minuten später das 2:0 folgen ließ. Bevor er cool vollendete hatte er ungefähr dreimal die gesamte Abwehr durch Körpertäuschungen ausgetänzelt. Türk Gücü gab aber noch nicht auf. In der 76. Minute wurde ein Treffer wegen Abseits nicht gegeben. In der 81. Minute versemmelte der 11'er freistehend wenige Meter vor dem Tor. Aber schon kurz darauf wurde unsere Abwehr überrumpelt, und es hieß nur noch 2:1. Der Gast drückte mächtig, aber jetzt zeigten wir den notwendigen Kampfgeist. Der eingewechselte Neuzugang Timo Lipp prallte in der 89. Minute mit dem Torwart zusammen. Kurz darauf war Schluß. Wir durften durchatmen.
Aufstellung:
Loparco; Brüstle; Zieba; E. Tasdemir; Kisikof; L. Macionczyk; Uzbek; Soran; Pietschmann; Brodhagen; A. Orzechowski
eingewechselt:
Türkkan; B. Vidackovic; Lipp
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20.02.2011: Unerwartet klarer Sieg beim Tabellenführer VfR Großbottwar
Die Nachholpartie beim Tabellenführer VfR Großbottwar erzeugte unterschiedliche Erwartungen bei den Grünbühler Fans. Die Vorbereitungsspiele waren nicht unbedingt besonders aussagekräftig. Daher war es umso erstaunlicher, dass unsere Mannschaft von der ersten Minute an das Heft in die Hand nahm, den Gegner bis zum Schluß so gut wie nicht zur Entfaltung kommen ließ, und verdient mit 3.1 gewann. Dass es in der Schlußphase noch einmal hektisch wurde, lag nicht an der Stärke des Gegners, sondern wohl eher daran, dass immer noch vorangegangene Spiele im Kopf unserer Spieler sind, in denen wir in der Schlußphase sicher geglaubte Dreier noch abgaben. Richtig in Gefahr gerieten wir aber auch hier nicht mehr. Aufgrund des schmalen neuen Kunstrasens, der sich dennoch in sehr gutem Zustand präsentierte, stellte Karl Macionczyk kurzfristig im Abwehrbereich auf Dreierkette um, mit Manuel Jakisch im Zentrum etwas nach hinten abgesetzt, rechts und links flankiert von David Unterreiner, der unermüdlich das Feld auf und ab lief, und auch vorne für viel Gefahr sorgte, und Emrah Balaman, der mit seiner Routine so manchen Ball im letzten Moment klärte. Unsere geballte Mittelfeldreihe ließ Großbottwar von Beginn an gar nicht erst zur Entfaltung kommen. Christian Bleile rückte ins offensive linke Mittelfeld, wo er sich sichtlich wohl fühlte und viele Torsituationen mit einleitete. Schon in der 2. Minute erstarrte uns der Torschrei auf den Lippen, als ein von rechts gut herein geschlenzter Freistoß von Nadir Ay vom Torwart mit den Fingerspitzen gerade noch drüber gelenkt werden konnte. Auch die Ecke schlug Nadir Ay, vom Tor weg, Richtung langer Fünfer, wo David Unterreiner die Kugel nur knapp verpasste. In der 8. Minute warf David Unterreiner weit in den 16'er zu Karl Macionczyk ein, der ließ mit dem Kopf zu Kevin Bernal zurückprallen, welcher mit Direktschuss abzog, leider etwas zu hoch angesetzt. Der nächste Jubelschrei lag uns in der 12. Minute auf den Lippen. Nadir Ay schlenzte einen Freistoß von rechts zur Mitte, David Unterreiner startete genau im richtigen Moment durch und kam völlig frei zum Kopfball. Der Ball streifte noch den Pfosten, ging aber leider daneben. Würden wir wieder eine Chance nach der anderen vergeben, und der Gegner kommt einmal vor's Tor und macht eine Kiste ? Die Gefahr für letzteres bestand zum Glück auch weiterhin nicht. Dafür machten wir weiter Druck nach vorne, klauten dem Gegner immer wieder wichtige Bälle im Halbfeld. So konnte in der 19. Minute Alexander Hoffart am Strafraumrand kurz angespielt werden, er drehte sich kurz, zog ab, es kam zu einem Pressschlag, aus dem eine Kerze entstand, in welche Kevin Bernal mit Hochgeschwindigkeit hineinlief, und platziert hoch ins lange Eck zum 0:1 einköpfen konnte. Einen ersten Warnschuss gab Großbottwar in der 25. Minute ab, aber der Weitschuss nach einem langen Konterball ging einen Meter daneben. Karl Macionczyk wurde im Gegenzug von Kevin Bernal nach tollem Einsatz an der Torauslinie im 16'er angespielt und zog direkt ab. Nahe dem Torwart lauerte Alexander Hoffart, um abzustauben. Aber der SR wollte ein Handspiel gesehen haben. In der 29. Minute war es dann wieder Nadir Ay, der einen Treffer einleitete. Er zog mit viel Effet einen Freistoß zur Mitte, dieser wurde zu kurz abgewehrt, und im Rückraum an der Strafraumgrenze lauernd nahm Kevin Bernal Maß
und schoss hoch ins rechte Eck zum 0:2 ein. Von einem Aufbäumen des Tabellenführers war auch jetzt nichts zu spüren. Stattdessen erhielten wir in der 36. Minute wieder einen der zahlreichen Freistöße, Nadir Ay zog nach innen, Christian Bleile startete Richtung Flugbahn des Balles durch und köpfte unhaltbar zum 0:3 ein. Die Mitspieler gönnten ihm diesen Treffer, wie man am gemeinsamen Jubel (Klasse, Junge !) merkte. In der 44. Minute bemerkte der Pressewart erstmals, dass Sven Martens im Tor stand, war doch ein Freistoß von der Strafraumgrenze (es roch nach Elfer) der erste Ball, den er halten musste. Nach dem Seitenwechsel blieb der Sturmlauf des VfR aus. Wir begannen erneut mit vielversprechenden Angriffen. Als der 10'er des VfR in der 51. Minute einen Elfer verlangte, der SR aber "Aufstehen" winkte, war dies' die erste nenenswerte Aktion in unserem 16'er. In der 55. Minute wurde Christian Bleile steil geschickt, kam aber allein vor dem Torwart einen halben Schritt zu spät. Der Nachschuss von Winston Reimers ging leider daneben. Unser "Winnie", Manuel Jakisch und Emrah Balaman räumten hinten kompromisslos ab und brachten den Gegner schier zur Verzweiflung. So war denn das 1:3 in der 60. Minute eher überraschend. Zweimal konnte Sven Martens mit tollem Reflex retten, der dritte Schuss beendete aber das Scheibenschiessen zu unseren Ungunsten. Kurz darauf lag das 1:4 in der Luft, als Christian Bleile aus vollem Lauf hoch zu Alexander Hoffart flankte, welcher leicht gerempelt wurde, aber der Pfiff blieb aus. Ein Volleyschuss von Nadir Ay aus 20 Metern landete leider genau in den Armen des Torwarts. In der 64. Minute wollte Alexander Hoffart einen langen Ball vor dem Torwart erreichen und traf diesen mit dem Fuss, wofür er Gelb erhielt. Zwei Minuten später wurde ein Kopfballtor des eingewechselten Tolga Adiyaman nach blitzschnell ausgeführtem Freistoß von Nico Haamann Abseits gepfiffen. Weiterhin spielten überwiegend wir, und in der 78. Minute wurde Kevin Bernal nach gutem Einsatz von Emrah Balaman und Christian Bleile freigespielt und "notgebremst". Der Freistoß von Nico Haamann wurde gerade noch am Tor vorbei gelenkt. Hinten wurden immer wieder die Schusswege des Gegners gut zugestellt, sodass Sven Martens fast arbeitslos blieb. Alexander Hoffart blieb auch in der 86. Minute ein Treffer verwehrt, als sein Freistoß vom Torwart aus dem Eck gefischt wurde. Andreas Orzechowski, nun eine unserer Trumpfkarten in 1:1-Situationen, war gefoult worden. Dasselbe geschah rotwürdig nahe der Mittellinie kurz darauf (87.), und der VfR'ler schlug noch nach (das bestätigten hinterher auch einheimische Zuschauer). Einige unserer Spieler sahen sich gemüssigt, sich einzumischen, und es kam sofort zu einer sogenannten Rudelbildung, an der sich auch Zuschauer und Betreuer beteiligten. Was genau geschah, war aufgrund der unübersichtlichen Situation nicht genau zu erkennen. Auf jeden Fall erhielten der Foulende, und leider auch noch unser Tolga Adiyaman, die Rote Karte. Er wollte sich auch nach dem Spiel noch nicht beruhigen deswegen. In den verbleibenden Minuten passierte nichts mehr. Sogar Alexander Hoffart, der immer wieder fleissig mit nach hinten ging, köpfte den einen oder anderen hohen Ball aus der Gefahrenzone. "So sehen Sieger aus !" sangen unsere Jungs nach Spielende zurecht.
Es spielten:
Martens; Unterreiner; M. Jakisch; Balaman; Haamann; Ay; Reimers; K. Macionczyk; Bleile; Bernal; Hoffart
eingewechselt:
Adiyaman; Yildirim; Orzechowski
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13.02.2011: Niederlage beim Bezirksligisten Germania Bietigheim war vermeidbar - Zweite siegt 5:1 gegen VfB Tamm
Zu
ungewohnter Uhrzeit, um 11:00 Uhr vormittags traten wir am 13.02. zum Testspiel
beim Bezirksligisten Germania Bietigheim an. Die Aufstellung war leider
wieder durch einige Ausfälle beeinträchtigt. Fatih Yildirim und
Alexander Hoffart sind noch verletzt, Ferhat Tekcan neu verletzt, und die
letzte Woche sich gut präsentierenden Dennis Sauseng und Sven Darvas
mussten eine Nasen- bzw. Kiefer-OP über sich ergehen lassen. Außerdem
fehlte noch der erkrankte Giovanni La Salandra. So rückte Manuel
Jakisch wieder ins Abwehrzentrum, und machte seine Sache gut. Die Rolle
des Torhüters teilten sich Benjamin Loparco (1. Hz) und Sven
Martens. Bereits nach 3 Minuten hatten wir eine gute Führungschance,
als Nadir Ay einen Freistoß von halbrechts aufs lange Eck
zirkelte. Leider fehlte 1/2 Robben zum Einschlag. Den ansonsten unsere
Abwehr kaum in Gefahr bringenden Einheimischen gelang mit einem einzigen
Spielzug in der 8. Minute das 1:0. Der Torschütze schlenzte die Kugel
zum 1:0 über Benjamin Loparco.
Aber
schon in der 11. Minute gelang Kevin Bernal der Ausgleich zum 1:1.
Nachdem er 2 Leute zentral am 16'er ausgespielt hatte scheiterte er zunächst
am Torwart, Winston Reimers kam im
Rückraum
an den Ball und spielte mit seinem schwächeren Linken
noch
einmal zu ihm, und jetzt schob er cool ein. Das sichere 2:1 hatte in der 18. Minute Tolga Adiyaman auf dem Fuss. Nach einer
Kerze vor dem Bietigheimer fiel im der Ball am 5'er vor die Füsse.
Wohl etwas überrascht nahm er die Kugel direkt und schoss daneben.
Von außen musste er sich anschliessend die Getränkewünsche
der Zuschauer und Mitspieler anhören. Kurz darauf erkämpfte sich
Winston
Reimers halbrechts den ball, sein Abspiel zu Karl Macionczyk
geriet jedoch etwas zu unpräzise. Wir hatten sehr viele Balleroberungen
durch konsequentes Forechecking. Unsere Abwehr machte einen kompakten Eindruck,
sodass sich die germania mehrmals zu verzweiflungssschüssen veranlasst
sah. Nico Haamann kam zu zwei guten Chancen, in der 35. Minute wurde er
jedoch Abseits gepfiffen, und in der 40. Minute blieb er halbrechts im
16'er hängen, anstatt sofort abzuschliessen. Den Abpraller nahm
Winston
Reimers aus 20 Metern direkt, leider zu unplatziert. Kurz vor dem Halbzeitpfiff
kam am 5'er der erste richtig gefährliche Schuss der Einheimischen,
der Schütze schoss aber Benjamin Loparco an. Bietigheim war
jetzt offenbar ermutigt, denn nach der Pause gaben
sie plötzlich Gas. In der 47. Minute wurde Sven Martens mit
einem
Weitschuss überrascht und konnte ihn gerade noch über die
Latte
lenken. Ein Kopfball nach der folgenden Ecke klatschte gegen die Latte,
und den Nachschuss rettete Emrah Balaman mit einer Grätsche
kurz vor der Linie.Nach einer Stunde schloss Germania Bietigheim einen
schnellen Konter eiskalt zum 2:1 ab. Vier Minuten später wurde David
Unterreiner von seinem steil angespielten Gegenspieler zunächst
überlupft, rannte im Sprinttempo zurück, und konnte dann den
unter Sven Martens getunnelten Ball kurz vor der Linie wegschlagen.
Aber schon eine Minute später führte ein Angriff über rechts
zum 3:1, als der präzise angespielte zentrale Stürmer abstaubte.
In den verbleibenden gut 20 Minuten bemühten wir uns, wieder Anschluss
zu finden und konnten zumindest weiteren Flurschden verhindern. Die größte
Chance zum Anschluss hatte Karl Macionczyk, dessen Schlenzer von
Halblinks in der 78. Minute nur haarsacharf am langen Eck vorbeistreifte.
Ansonsten ging jedoch nicht mehr viel. Starke 20 Minuten reichten Germania
Bietigheim, um uns zu schlagen.
Es
spielten:
Loparco; Bleile;
Unterreiner; M. Jakisch; Balaman; Haamann; Adiyaman;
Reimers; Ay; K. Macionczyk; Bernal
eingewechselt:
Martens; Türkkan;
E. Tasdemir; Soran
Die zweite Mannschaft hatte am selben Tag um 13:00 Uhr den VfB Tamm zu Gast. Nach und nach trafen alle Spieler der 1. mannschaft zum Zusehen ein, und man hatte den Eindruck, dass hier teamübergreifend eine gute Kameradschaft herrscht. Die erste echte Chance hatte nach 20 Minuten Simon Lang, der sich im 16'er verdribbelte, und dann beim Nachsetzen einen Schritt zu spät kam. Der Ball trudelte knapp neben den Pfosten. In der 22. Minute schlenzte Philip Brodhagen aus 18 Metern die Kugel knapp am langen Pfosten vorbei. In der 26. Minute konnte Andreas Orzechowski eine Ecke von Marco Pietschmann direkt nehmen, aber ein Abwehrspieler rettete auf der Linie. Die erste echte Torchance des Gastes vereitelte Lucas Macionczyk, der mit dem Kopf gegen die Unterkante der Latte rettete. Der Schuss wäre ansonsten reingegangen. In unnachahmlicher Manier gelang dann Andreas Orzechowski in der 39. Minute das 1:0. Von Lucas Macionczyk im 16'er kurz angespielt machte er 2-3 Drehungen und schoss dann Vollspann genau ins lange Eck ein. Wenig später traf er vom 16'er mit einem Schrägschuss nur knapp daneben. Direkt nach Wiederanpfiff machte Marco Pietschmann mit einem Schuss wie ein Strich von Halblinks genau unter die Latte das 2:0. Der eingewechselte von Spiel der 1. Mannschaft gekommene Haktan Soran scheiterte in der 53. Minnute am herausgeeilten Torwart. Dann passierte eine ganze Weile nicht viel, ehe Tamm in der 65. eine wirklich gute Gelegenheit vom linken Fünfereck aus hatte. In der 70. Minute war es wieder ein Spieler, der zuvor schon in der Ersten zum Einsatz gekommen war, der in Aktion trat. Enes Tasdemir schlenzte aus 10 Metern präzise ins Eck zum 3:0. In der 72. Minute war unser Mann mit den meisten Funktionen im Verein, Berislav Vidackovic, ein wenig zu klein, um an einen hohen Ball zu kommen. Dafür rettete der herausgelaufene Keeper Denis Roßnagel bravourös, ehe Alper Uzbek die Kugel endgültig wegschlug. Statt 3:1 hiess kurz darauf 4:0, als Enes Tasdemir zunächst genau auf den Torwart hämmerte, Marco Pietschmann aber zur Stelle war und abstaubte. Durch einen überflüssigen Elfmeter in der 83. Minute machte Tamm das 4:1. Kurz vor Schluß jagte AndreasOrzechowski nach Vorarbeit von Haktan Soran den Ball zum 5:1 ins Netz.
Aufstellung:
Rossnagel
- Brüstle - L. Macionczyk - B. Vidackovic - Zieba - S. lang - Brodhagen
- Derouiche - Uzbek - Orzechowski - Pietschmann - Hirschfeld - E. Tasdemir
- Soran
06.02.2011: 2:2 gegen SV Stuttgart 09 im Testspiel - Zweite siegt beim SV Pattonville
Gegen
den Tabellendritten der Kreisliga B, Stuttgart begann unsere Mannschaft
sehr stark, ließ mit schnellem Direktspiel Ball und Gegner laufen
und führte nach noch nicht einmal 10 Minuten schon mit 2:0. Dann wurde
aber irgendwie der Fuss vom Gaspedal genommen (als Entschuldigung:
zuvor wurde trainiert), dafür gab es in den Schlussminuten noch einmal
Chancen zuhauf. Ein Spieler der Gäste stürzte nach einem Luftduell
so unglücklich, dass er mit einem Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus
gebracht werden musste. Wir wünschen dem Sportkameraden alles Gute
und baldige Besserung !
Bei
frühlingshaften Temperaturen begann unsere Mannschaft im D-Zugtempo.
Dennis
Sauseng operierte diesmal als rechte Angriffsspitze, von links kam
Nadir
Ay mit seinen gewohnten gefährlichen weiten Flanken. Da Alexander
Hoffart verletzt war, lief Trainer Karl Macionczyk als Sturmspitze
auf, assistiert von Rückkehrrer Ali Türkkan, dem man noch
anmerkte, dass ihm Spielpraxis fehlt. Emrah Balaman, der nach langem
Aussetzen hart trainiert hatte, bildete mit
David Unterreiner das
Abwehrzentrum, und außen verteidgten Christian Bleile und Sven
Darvas. Im Mittelfeld machten Nico Haamann und Winston Reimers
viel Druck. Einen ausnahmsweise mal nicht mit Effet angeschnittenen Freistoß von
Nadir
Ay köpfte nach 6 Minuten Karl Macionczyk am langen Fünfer
lauernd zum 1:0 ins lange Eck. Mit einem genialen Lupfer aus 31 Metern
besorgte Nadir Ay schon wenig später das 2:0. Einem Gästestürmer
gelang in der 10. Minute fast dasselbe, ihm fehlten aber ein paar Zentimeter.
Die Gäste wurden nun nach und nach besser, kombinierten teilweise
flüssig durch unsere Reihen. In der 32. Minute rettete der sich an
der Torpfosten klammernde Nadir Ay cool auf der Linie, nachdem ein
Stürmer völlig freistehend zum Kopfball gekommen war. Das 2:1
fiel dann in der 40. Minute, als unsere Abwehr mit 2 schnellen Pässen
ausgespielt worden war. Kurz vor der Halbzeit retteten dann noch 5 TSV'ler
gemeinsam auf der Torlinie, als es wegen Rückpass zu einem Indirekten
am 5'er gekommen war. Im zweiten Durchgang passierte zunächst nicht
viel. Dann wurde der eingewechselte Kevin Bernal links schön
freigespielt und passte etwas zu scharf auf den freistehenden
Dennis
Sauseng. Nach 73 Minuten dribbelte sich der 12'er an fast allen TSV'lern
vorbei und schoss zum 2:2 ein. Nach vorne fiel auf, dass der aufrückende
David
Unterreiner mehrmals nur knapp an hohe Bälle nicht drankam. Da
ist Potential für die nächsten Spiele drin. Die letzte Viertelstunde
war dann von mehreren Aktionen von Nadir Ay geprägt. Zunächst
segelte eine Ecke von rechts über Freund und Feind hinweg nur knapp
am langen Eck vorbei (78.). Eine
Minute später lenkte der Torwart seinen Freistoß aus 20 Metern
gerade noch zur Ecke. In der 82. Minute konnte der Keeper einen Freistoß
von Nadir Ay nur prallen lassen, den Nachschuss aus 10 Metern setzte
Karl
Macionczyk freistehnd knapp daneben. In der 83. Minute flankte
Christian
Bleile von rechts weit auf Karl Macionczyk, der aber zum Erstaunen
der Zuschauer Abseits gepfiffen wurde. Nach einem Flügellauf von Ferhat
Tekcan traf Karl Macionczyk zum vermeintlichen Siegtreffer,
der aber wegen angeblichen Handspiels nicht gegeben wurde. Kurz vor dem
Abpfiff zog noch einmal Nadir Ay ab, der Torhüter hechtete
die Kugel aber aus dem Eck.
Es
spielten:
Martens;
Bleile; Unterreiner; Balaman; Darvas; Haamann;
Reimers; Ay; K. Macionczyk; Sauseng; Türkkan;
eingewechselt:
Bernal;
Loparco; E. Tasdemir; Tekcan; L. Macionczyk
Die
Zweite Mannschaft siegte am selben Tag mit 2:0 beim Nachbarn SV Pattonville,
immerhin bis vor kurzem Tabellenführer der Kreisliga C in seiner allerersten
Saison. Das Spiel ist laut Andreas Orzechowski relativ schnell erzählt.
In der ersten Halbzeit fiel kein Tor, wobei es 1-2 Torchancen auf beiden
Seiten gab. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel und einige
Chancen. Das
Ergebnis
von 2:0 geht in Ordnung, hätte auch 1-2 Tore höher ausfallen
können. Die Tore erzielten Ahmed Derouiche und Benjamin
Kisikof, der, da er Geburtstag hatte, einen Elfmeter schiessen durfte.
Aufstellung:
Rossnagel
- Brüstle, Jakisch, Kisikof, Lang - Uzbek, Derouiche, Soran, Pietschmann
- Brodhagen, Orzechowski
Bank:
B. Vidackovic, Timo (Freund von Jasmin Pietschmann), Ermen
05.02.2011: Dritter Platz beim "Schwaben Garage Cup" von Viktoria Backnang - gegen die "Schwarz-Gelben" nur unglücklich verloren
Auch bei der zweiten Teilnahme beim Hallenturnier von Bezirksligist Viktoria Backnang machten unsere Jungs eine gute Figur. Gleich im ersten Spiel gab es eine Neuauflage des Endspiels vom vergangenen Jahr, und es wurde knapp und unglücklich mit 1:2 verloren. Den Treffer erzielte Andreas Orzechowski mit einem Freistoß. Die Partie gegen SpVgg Kleinaspach wurde kampflos mit 3:0 gewonnen, da diese Mannschaft (genauso wie TuS Freiberg und SV Wannweil) nicht angetreten war. Ein Vertreter der Viktoria Backnang beklagte sich zurecht, dass man wenigstens absagen könne. Das dritte Vorrundenspiel führte uns gegen den SC Stadtheide (Kreisliga B, Schwäbisch Hall, Hohenlohe), und mit einem 2:0 durch Tore von Alper Uzbek und Berislav Vidackovic war das Vordringen ins Viertelfinale gesichert. Zu dieser Partie war eigentlich der Pressewart angereist, die aber aufgrund des Ausfalls dreier Mannschaft längst absolviert war. Danke Jungs, dass ihr nicht ausgeschieden seid ! Sonst hätte ich gleich wieder nach Hause fahren können. Im Viertelfinale ging es gegen den TSV Michelbach / Bilz, Sechster der Bezirksliga Hohenlohe. Nachdem gleich nach Anpfiff eine Hundertprozentige vergeben wurde, als ein Querpass vor dem leeren Tor zu unpräzise kam, gelang Dennis Sauseng nach 3 Minuten (Spielzeit 12) das 1:0 nach einer geschickten Körpertäuschung, die den Torwart austrickste. Die Vorage hatte Berislav Vidackovic gegeben. Das 2:0 besorgte Karl Macionczyk mit einem präzisen Schuss aus der Drehung genau ins untere Eck. Die Michelbacher kamen mit einem knallharten Volley hoch ins Netz auf 2:1 heran, aber in der 9. Minute war es wieder Dennis Sauseng, der abstaubte, nachdem Haktan Soran den Torhüter zu einer Parade gezwungen hatte. Nun ging es im Halbfinale gegen einen alten Bekannte, die SpVgg 07Ludwigsburg II, die im Viertelfinale die SKG Erbstetten, Tabellenzweiter der Kreisliga B, Backnang, deutlich mit 4:0 geschlagen hatte. In der Anfangsphase hatte Daniel Zieba eine gute Chance, sein Außenristschlenzer ging jedoch knapp am langen Eck vorbei. Dann wurde Lucas Macionczyk, der das Tor hütete, 2-3 Minuten unter Dauerbeschuss genommen. Einmal lenkte er einen Scharfschuss mit einer schnellen Reaktion zur Ecke, dann hielt er seinen Kopf hin, und kurz darauf rettete die Latte. Nach einem hohen weiten Ball aber, den unsere Abwehr nicht erreichen konnte hiess es 1:0 für Schwarz-Gelb. Das liessen sich unsere Jungs aber nicht gefallen. Haktan Soran schoss knapp drüber (7.), und kurz darauf traf Karl Macionczyk den Pfosten. Von hinten aber kam Andreas Orzechowski angebraust und jagte die Kugel Vollspann zum 1:1 ins Netz. Eine Minute später luchste Karl Macionczyk an der Mittellinie einem Gegenspieler den Ball ab, lief noch ein paar Meter und schoss zum 2:1 ein. Leider fiel im direkten Gegenzug das 2:2. Zwei Minuten vor Ende hatte 07 Glück, dass eine scharfe Hereingabe von der Eckfahne unglücklich gegen ein Grünbühler Abwehrbein, und von dort ins Tor, prallte. In der letzten Minute rettete der 07-Keeper zweimal mit Glanzparade gegen Schüsse von Andreas Orzechowski und Daniel Zieba. Fast mit dem Schlußpfiff zog noch einmal Alper Uzbek ab, scharf genung aber leider genau in die Arme des Torwarts. So blieb uns leider nur das "kleine Finale", in dem wir auf den TSV Oberbrüden (Kreisliga A, Rems / Murr), der im Viertelfinale in einem dramatischen Neunmeterschiessen den Veranstalter geschlagen hatte. Andreas Orzechowski, der übrigens mit einem hartnäckigen Schnupfen zu kämpfen hatte, brachte uns frühzeitig mit 1:0 in Führung und legte nach 7 Minuten zum 2:0 nach, wobei er sich vorher dreimal um die eigene Achse gedreht hatte, ehe er Vollspann draufhaute. Wenig später lauerte Daniel Zieba fast auf der Torlinie, um abzustauben, leider kam die Vorlage zu hoch für ihn. Der Pressewart versuchte noch Tipps bei Klaus Fischer einzuholen, was aber leider nicht klappte. In der Schlußminute zwang Haktan Soran noch einmal den Torwart zu einer guten Parade. Der Sieg war nicht gefährdet. Im Endspiel siegte die SpVgg 07 Ludwigsburg II in allerletzter Sekunde gegen den sympathischen Bezirksligisten FV Wüstenrot, der mit seinem Torhüter den besten Mann auf dem Platz hatte.
Es spielten:
L.
Macionczyk; B. Vidackovic; Uzbek; Soran;
E.
Tasdemir; Zieba; Orzechowski;
K.
Macionczyk; Sauseng
30.01.2011: 6:3-Sieg gegen Ditib Ludwigsburg
In
der Partie gegen den Tabellenführer der Kreisliga B dominierte der
TSV Grünbühl in der ersten Halbzeit deutlich, führte bdeutlich
mit 5:0, durch einen Elfmeter war aber dann Ditib noch einmal motiviert
und kam heran.
Torschützen:
Hoffart (2), K. Macionczyk, Ay, Reimers, 1 Eigentor
29.01.2011: Hallen-Stadtpokal
(Bericht von Bernd Klostermann) Eine enttäuschende Vorstellung boten unsere Jungs beim diesjährigen Turnier mit nur 1 Sieg und 3 Niederlagen - aber es haben auch viele Stammkräfte gefehlt.
1:2 gegen Hoheneck, 3:1 gegen Neckarweihingen, 1:5 gegen 07 Ludwigsburg II, 2:3 gegen TSV Ludwigsburg.
eingesetzt:
Loparco, Unterreiner, Bleile,
Bernal, Sauseng, K.Macionczyk, Lang, Martens (Feldspieler), Soran
25.01.2011: 3:2-Sieg beim KSV Hoheneck:
Im Trainingsspiel am Kugelberg gaben unsere Jungs im zweiten Durchgang die 2:0-Halbzeitführung durch Tore von Andreas Orzechowski und Alexander Hoffart wieder ab. Danach wurden zahlreiche klare Chancen versiebt. Immerhin sorgte dann noch Kevin Bernal für den Siegtreffer.
eingesetzt:
Martens (Loparco), Unterreiner,
Bleile, Bernal, Sauseng, Balaman, E. Tasdemir, Darvas, Hoffart, Orzechowski,
Türkkan, Adiyaman, Reimers, La Salandra
23.01.2011: Kurzbericht von Bernd Klostermann vom Marbach-Spiel: 1:6 (0:2)
In der 1.Halbzeit war Marbach klar überlegen, und es gab kaum Chancen für den TSVGrünbühl. In der 2.Halbzeit hatten unsere Jungs eigentlich mehr Ballbesitz, erspielten sich gute Torchancen, aber wieder fiel die schlechte Verwertung auf . Emrah Balaman traf freistehend den Innenpfosten, im Gegenzug fiel Tor für Marbach. Dennis Sauseng schoß knapp vorbei - wieder Tor für Marbach im direkten Gegenzug. Der Bezirksligist spielte einfach abgezockter, aber der TSV hat in der 2.Halbzeit mehr als nur mitgehalten, und auch kräftemäßig nicht abgebaut. Der große Unterschied: bei Marbach lief der Ball sehr schnell durch die eigenen Reihen - fast jeder weiß vor Ballbesitz, wo er wieder hinspielt. Beim TSV wird der Ball gestoppt, geschaut und erst dann gespielt. Am meisten Betrieb für den TSV hat Kevin Bernal gemacht, der auch als einziger für die Grün-Weissen traf. Sein Comeback feierte der in der Winterpause nach Grünbühl zurückgekehrte Ali Türkkan.
Aufstellung:
Loparco
(46. Martens),- L.Macionczyk, Darvas, Yildirim, Bleile, Adiyaman, Sauseng,
Reimers, La Salandra, Bernal, Hoffart.
eingewechselt:
Balaman,
E.Tasdemir, Türkkan, Ay
28.11.2010: Trotz lupenreinem Hattrick von Alexander Hoffart 3:4 verloren
Es
spielten:
Martens;
Sauseng; Unterreiner; Hyra; Darvas; Adiyaman;
Reimers; Haamann; Bernal; Balaman; Hoffart;
Bleile; La Salandra
Die zweite Mannschaft verlor bei Dersim Ludwigsburg durch ein Tor in der vorletzten Spielminute mit 1:2. (Bericht Berislav Vidackovic) Am Ende eine unglückliche Niederlage, welche durch ein Abseitstor in der vorletzten Minute entschieden wurde. Leider mussten wir wieder mit einer neu zusammen gewürfelten Mannschaft spielen, bedingt durch Verletzte und kurzfristige Absagen. Trotzdem war eine Leistungssteigerung gegenüber Affalterbach um 100 Prozent zu verzeichnen. In den ersten zehn Minuten hatte Dersim zwei klare Chancen, vergab diese aber kläglich. Wir hatten da noch unsere "Findungsphase" und waren noch nicht im Spiel. Langsam befreiten wir uns dann jedoch und hatten durch Standards ein paar Chancen, aber immer wieder kam auch Dersim gefährlich vor das Tor. In der 30. Minute fiel der nicht ganz unverdiente Treffer durch einen direkten Freistoss, welcher leicht abgefälscht wurde, und daher für Benjamin Loparco nicht zu halten war. In der zweiten Halbzeit war dann das Spiel ausgeglichener, und wir kamen öfter vor das Tor der Gegner, leider ohne erfolgreichen Abschluss. Dann jedoch ( 60. Minute) tanzte AndreasOrzechowski im Sechzehner zwei Gegenspieler aus, und der dritte wusste sich nicht anders zu helfen als durch Foul. Den fälligen Elfmeter haute Lucas Macionczyk zum 1:1 unter die Latte. Jetzt hatten wir unsere beste Phase und drängten auf den Siegtreffer. Eine Riesengelegenheit ließen wir aus, als wir fünf gegen eins aufs Tor liefen, aber den Ball leichtfertig wieder verloren. Ein paar Minuten später die nächste Gelegenheit, Benjamin Kellner lief alllein von der Mittellinie auf das Tor zu, wurde aber am Sechzehner durch einen mitgelaufenen Abwehrspieler noch gestoppt. Die letzten fünf Minuten wurden dann richtig turbulent, denn Dersim hatte auch nochmal eine Drangphase und wurde in der Nachspielzeit mit dem Siegtor belohnt, welches aber klares Abseits war. In der letzen Minute hatten wir noch einen Eckball, dieser wurde zu kurz abgewehrt, und der Ball kam zu Lucas Macionczyk. Er wollte sich den Ball gerade zurecht legen und schießen, da pfiff der SR ab. Warum auch immer ????
Trotz der erneuten Umstellung war es eine gute Mannschaftsleistung, welche aber wieder nicht zu einem Erfolg führte.
Aufstellung:
Loparco; Haehnle;
Zieba; S. Lang; Orzechowski; L. Macionczyk; Ermen;
Uzbek; E. Tasdemir; Soran; Pietschmann; Kellner;
B. Vidackovic
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20.11.2010: 0:0 gegen TSV Affalterbach - es war mehr drin
Es spielten:
Martens; Sauseng; Unterreiner; Hyra; Darvas; Adiyaman; Reimers; Haamann; Tekcan; Bernal; K. Macionczyk; Ay; Özevin; Balaman
Die zweite Mannschaft blamierte sich mit 0:4, ebenfalls gegen Affalterbach, bis auf die Knochen. Bereits nach 8 Minuten ging der Gast durch einen ungehinderten Kopfball in Führung. In der 28. Minute knallte ein Freistoß gegen die Latte, und unsere Abwehr konnte danach mit Mühe und Not retten. Kurz darauf ging ein Weitschuss der Gäste haarscharf daneben. Zu allem Überfluss musste dann auch noch Alper Uzbek mit einer Risswunde am Ohr ausscheiden. Hoffnungen, dass sich das Spiel wenden, und eventuell mit einem Sieg ein komfortabler Vorsprung nach unten geschaffen werden könnte, zerplatzten in der 48. Minute mit dem 0:2 frühzeitig. Eine flache Hereingabe konnte mühelos abgestaubt werden. Für etwa fünf Minuten zeigte unsere Mannschaft so etwas wie Aufbäumen. Haktan Soran umspielte halbrechts den Torwart, traf dann aber nur das Außennetz, und Weitschuss von Andreas Orzechowski traf mit Hochgeschwindigkeit nur die Latte. Offenbar reichte dies' zur endgültigen Entmutigung. Was folgte war ein Festival ungenauer Pässe, denen auch kaum einmal nachgesetzt wurde. So waren das 0:3 in der 82. Minute nach einem unnötigen Ballverlust in der gegnerischen Hälfte, nach welchem uns 2 Spieler mühelos auskonterten, und das 0:4 durch einen unnötig verursachten Foulelfmeter in der 85. Minute die logische Schlußfolgerung. Ein Kopfball des in der Schlußphase erstmals wieder eingesetzten Benjamin Kellner ging in der 91. Minute knapp daneben und war die einzige notierenswerte Torchance nach dem Lattenschuss in der 54. Minute. Das sagt eigentlich alles.
Es
spielten:
D.
Roßnagel; Hirschfeld; Uzbek; M. Jakisch;
Derouiche; Kisikof; Dudziak; L. Macionczyk; Pietschmann;
Soran; Orzechowski; Hähnle; S. Lang; Kellner
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14.11.2010: Wieder Führung nicht gehalten
Mit 2:2 in Münchingen holte unsere erste Mannschaft bereits das fünfte Unentschieden im elften Spiel. Wir sind jetzt seit 5 Spielen ungeschlagen, müssen uns aber wieder den Vorwurf gefallen lassen, dass wir einen Vorsprung nicht halten konnten. Die Münchinger Dritte trat mit einer nicht mehr ganz so jungen Mannschaft wie beim Pokalspiel in Grünbühl an. Es wurden wohl mittlerweile einige erfahrenere Spieler integriert. Auch unser Gegner hat seine letzte Niederlage am 10. Oktober erlitten. Schon sehr früh erkannten unsere Jungs, dass man den Gegner durch konsequentes Pressing nervös machen konnte. Das wurde dann auch die komplette erste Halbzeit erfolgreich durchgezogen. Bereits nach 5 Minuten gelang Kevin Bernal ein herrliches Tor. Nahe des 16'ers nahm er den Ball volley an, jonglierte seinen Gegenspieler aus und traf Vollspann hoch ins lange Eck zum 0:1. In der 20. Minute hatten wir die nächste Riesenchance. Alexander Hoffart gewann nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld ein Kopfballduell, verlängerte zu dem durchgestarteten Nico Haamann, der jedoch gegen den herauseilenden Torhüter einen halben Schritt zu spät kam. Schon eine Minute später flankte Giovanni La Salandra von links aus vollem Lauf flach zurück zu Kevin Bernal, der den Ball aus 7 Metern aus der Drehung direkt nahm. Der Torhüter bugsierte die Kugel mit einem blitzschnellen Reflex gerade noch über die Latte. In der 24. Minute führte eine erste Unaufmerksamkeit nach einer Ecke zur ersten Chance für Münchingen. Lang lauernd konnte ein Stürmer ungestört annehmen und volley abziehen - zum Glück weit drüber. Nach einem Fehlpass von Dennis Sauseng eine Minute später kam es kurioserweise zum 0:2. Ein Abwehrspieler der Einheimischen lenkte den Ball nämlich so unglücklich ab, dass Alexander Hoffart freie Bahn hatte und abgeklärt einschob. In der 40. Minute setzte Winston Reimers die Abwehr der Münchinger durch agressives Nachsetzen derart unter Druck, dass ein krasser Fehlpass ins Mittelfeld zustande kam. Lucas Macionczyk konnte den Ball aufnehmen und spielte den am 16'er lauerenden Alexander Hoffart flach und kurz an. Unser Goalgetter spielte direkt quer zu Nico Haamann, der aus vollem Lauf direkt abzog. Von der Latte prallte der Ball auf die Torlinie und wurde dann ins Seitenaus gerettet. Das war schon mehr als Pech. In der 43. Minute zog Kevin Bernal nach einem Doppelpass mit Tolga Adiyaman von Rechtsaußen mit der Stiefelspitze unorthodox ab und verfehlte am langen Eck den Kasten nur haarscharf. Zur Halbzeit waren sich die Kenner einig, dass wir das 3:0 machen müssen. Und gleich die erste Aktion nach dem Wiederanpfiff blies in diese Richtung. Kevin Bernal ersprintete sich rechts einen langen Ball, flankte direkt halbhoch zur Mitte, wo in etwa zehn Meter Entfernung Giovanni La Salandra freistand. Leider traf er den Ball nicht richtig, und eine Riesengelegenheit, das Spiel vorzuentscheiden, war vertan. Unser Giova war nach dem Spiel selbst untröstlich ob dieser Szene. So kam es, wie viele befürchteten: in der 53. Minute segelte von links ein weiter, hoher Einwurf in Richtung unseres 16'ers. Der Ball sprang zweimal auf, und ein Stürmer lupfte den Ball mit dem Kopf über Sven Martens hinweg zum 1:2 ins Netz. Zwei Minuten später nahm Alexander Hoffart einen Freistoß aus dem Mittelfeld am 16'er volley direkt, leider genau auf den Torwart. Kurz darauf hatten wir Glück, dass der 11'er, der allerdings auch daneben schoss, Abseits gepfiffen wurde. Plötzlich schwammen wir, und es gab zahlreiche unüberlegte Pässe quer durch die gesamte Mannschaft. Münchingen merkte das natürlich und begann plötzlich offensiver zu werden. In der 66. Minute versemmelte der 13'er aus 12 Metern völlig freistehend nach einer flachen Hereingabe von rechts. In der 68. Minute fiel das 2:2, nachdem in unserem Abwehrzentrum über den Ball geschlagen wurde, und der Torschütze sich gerne bedankte. In der 74. Minute hatte Münchingen eine weitere Chance, als ein zweifelhafter Freistoß aus 20 Metern nur knapp daneben ging. Seltsamerweise zogenm sich die Einheimischen nun zurück, während wir mit Vehemenz auf den Siegtreffer drückten. Jetzt kam es auch zu zahlreichen Freistössen für uns, nachdem der SR zuvor noch allzuviel hatte durchgehen lassen. Der eingewechselte Enes Özevin, dem leider, was er selbst zugibt, die Luft für ein ganzes Spiel fehlt, wirbelte die Münchinger Abwehr gewaltig durcheinander. In der 78. Minute wurde Winston Reimers direkt an der Strafraumgrenze von hinten umgerissen. Den Freistoß jagte Alexander Hoffart leider in die Mauer, und den Abpraller konnte der Torwart aufnehmen. In der 83. nahm Winston Reimers, lang lauernd, eine Ecke von links direkt - leider ans Außennetz. In der 85. Minute kam Münchingen noch ein einziges Mal gefährlich, als nach einer Flanke von rechts ein Kopfballduell verloren wurde, Alper Uzbek jedoch auf der Linie rettete. In der 88. Minute nahm Dennis Sauseng einen weiten Diagonalpass aus 28 Metern überraschend direkt, und der Torwart hatte Mühe. Der SR zeigte drei Minuten Nachspielzeit an, was dieses Mal jedoch nicht (wie in Hochberg) uns, sondern den Einheimischen Angst machte, die ganz offensichtlich den Schlusspfiff herbeisehnten. Es gab noch eine Serie von Ecken, aber leider kam keiner von uns mehr entscheidend an den Ball, und es blieb beim 2:2.
Es
spielten:
Martens;
L. Macionczyk; Unterreiner; Bleile; Sauseng; Adiyaman;
Haamann; Reimers; La Salandra; Hoffart; Bernal;
Özevin; Uzbek; Tekcan
Die zweite Mannschaft gewann beim SB Asperg mit 6:3. Die Tore erzielten Jan Rafal Dudziak (1:0), Dennis Brüstle (2:1), Enes Tasdemir (3:1), Haktan Soran (4:2), Dennis Brüstle (5:3) und Andreas Orzechowski (6:3).
Es
spielten:
D.
Roßnagel; Midilli; M. Jakisch; Hyra; Kisikof;
Dudziak; Tasdemir; Balaman; Brüstle; Orzechowski;
Soran; Hähnle; Pietschmann; Derouiche
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07.11.2010: Schon wieder 3:3: Hochberg "darf" in der 96. Minute ausgleichen - Zweite verliert knapp beim Tabellenzweiten Oßweil
Fangen wir im Spiel von vorne an: nach vorsichtigem Beginn beider Mannschaften war ein Weitschuss des Hochberger Sturmasses "Ronny" in der 4. Minute die erste notierenswerte Aktion. Dem erneut im Tor stehenden Youngster Sven Martens machte dieser jedoch keine Angst. Im direkten Konter wurde Kevin Bernal von Nadir Ay fast perfekt steil geschickt. Nur um einen Schritt kam er gegen den herauseilenden Torhüter zu spät. In der 8. Minute lenkte Nadir Ay einen langen Ball von Kevin Bernal artistisch in der Luft liegend weiter zu Alexander Hoffart, der ohne beiderseitiges Foul mit dem Torwart zusammenprallte. In der 14. Minute rutschte Winston Reimers in einer aussichtsreichen Schussposition am 16'er auf dem nassen Rasen leider weg. Eine Minute später eilte Kevin Bernal erneut seinem Gegenspieler davon und lupfte einen langen Ball von Alexander Hoffart über den Torwart hinweg nur um Zentimeter über den Kasten. In der 21. Minute hätte Nico Haamann freie Bahn gehabt, aber der Abseitspfiff unterbrach die Aktion. Hier hätte ich gerne die Zeitlupe gesehen. Hochberger Torchancen blieben bis zur 23. Minute weiterhin aus. Dann kam erneut "Ronny" zum Schuss, aber Sven Martens hatte sicher. In der 28. Minute hatte ich mich gerade schräg hinter das Hochberger Tor begeben, da setzte sich an der rechten Außenlinie Christian Bleile gegen seinen Kontrahenten im 1:1 energisch durch, lief bis zur Torauslinie und flankte butterweich auf Alexander Hoffart, der genau ins untere Eck zum 0:1 einköpfte. Kurz darauf wurde Kevin Bernal mit einem Stupfler von Nadir Ay freigespielt, aber sein harter Vollspannschuss aus zehn Metern ging genau auf den Torwart. In der 33. Minute bediente Dennis Sauseng halblinks Alexander Hoffart mit einem Gassenpass, artistisch gab unser Torjäger zur Mitte zu Kevin Bernal, der, bedrängt von zwei Gegenspielern, aus 7 Metern leider nicht richtig zum Schuss kam. Den Abpraller jagte Nadir Ay aus 20 Metern ganz knapp drüber. Dass in der 38. Minute das 1:1 fiel, kam richtiggehend aus heiterem Himmel und war schmeichelhaft für den SKV. Von Rechtsaußen wurde zur Mitte gespielt, und der Torschütze donnerte die Kugel aus 12 Metern ins Netz. Doch wir haben sofort versucht, uns die Führung zurückzuholen. In der 41. Minute trat Nadir Ay einen Freistoß genau auf den Kopf von Alexander Hoffart, von dort knallte der Ball leider gegen den Pfosten. Ein Hohn wäre es gewesen, wenn die erste richtig klare Chance des SKV in der 44. Minute aus 5 Metern, statt daneben, ins Tor gegangen wäre. Wie schnell es gehen kann, zeigte der direkte Gegenangriff, als ein Hochberger Abwehrspieler eine Flanke per Kopf nur knapp neben den eigenen Kasten abfälschte. Mit deutlich sichtbarem Siegeswillen kam unsere Mannschaft aus der Kabine und wurde gleich in der 46. Minute dafür belohnt. Einen weiten Freistoß von Nadir Ay faustete der einheimische Schlußmann statt nach außen ungefähr in Richtung Elfmeterpunkt. Von dort erzielte ausgerechnet Grünbühls kleinster Spieler, Kevin Bernal, per Kopf die 2:1-Führung. Und er musste sich dabei sogar noch bücken. So tief wären seine Mitspieler gar nicht gekommen. Jetzt kamen zehn Minuten, in denen Hochberg vehement Druck machte, und sich auch Torchancen erspielte. In der 50. Minute rettete Sven Martens, einem im Schnellzugtempo durchgestarteten Stürmer entgegen laufend, mit einem handballähnlichen Reflex. Den Richtung Tor trudelnden Ball rettete Christian Bleile endgültig ins Seitenaus. In der 52. Minute segelte eine weite Flanke der Hochberger beinahe hoch ins lange Eck. In der 54. Minute warf sich Sven Martens mit viel Mut einem durchgestarteten Stürmer (ich glaube, es war wieder "Ronny") entgegen und rettete reaktionsschnell. Hätte der SKV das ganze Spiel so wie in diesen 10 Minuten aufgetrumpft, müssten wir mit dem 3:3 am Ende zufrieden sein. Jetzt begab ich mich wieder schräg hinter das Hochberger Tor. Vielleicht würde es ja was nützen ? Und tatsächlich: zum x-ten Mal startete in der 64. Minute rechts Kevin Bernal, steil geschickt, durch, lief soweit, dass er ohne die Gefahr eines Abseits in die Mitte zu Alexander Hoffart spielen konnte, welcher die Kugel gelassen über den Torwart zum 1:3 ins Netz lupfte. Dieser kam zwar noch mit den Fingern dran, konnte aber den Einschlag nicht verhindern. Unser Goalgetter machte dieses Tor gerade noch rechtzeitig vor seiner verletzungsbedingten Auswechslung. Hochberg drückte nun zwar, hatte aber zunächst keine echte Torchance. Stattdessen kam es zu aussichtsreichen Konterchancen im Minutentakt. Hochberg war ziemlich offen, und das hätten wir besser ausnützen müssen. Oft kam auch, wie schon erwähnt, ein Abseitspfiff dazwischen. In der 66. Minute kam der eingewechselte Lucas Macionczyk am 16'er zum Kopfball, und der Torwart konnte gerade noch zur Seite wegfausten. Kevin Bernal und Nico Haamann waren nun die vorne auf Konter lauernden Grünbühler. Letzterer setzte sich in der 74. Minute in technisch guter Manier halblinks durch, hatte noch die Muße eine gute Anspielstation zu suchen, und spielte präzise quer zu dem rechts sich anbietenden Lucas Macionczyk. Dieser setzte vom 16'er einen Lupfer mit seinem schwächeren Linken an, und der Torwart musste sich sehr lang machen, um die Kugel über die Latte zu lenken. Bis zur 85. Minute versuchte sich dann Hochberg immer wieder mit Weitschüssen, die jedoch allesamt ihr Ziel ohne Gefahr für uns verfehlten. Dann kamen die unsäglichen Schlußminuten (siehe oben), und obwohl jetzt schon Mittwoch ist, kommt mir bei dem Gedanken daran immer noch die Galle hoch.
Es
spielten:
Martens;
Bleile; Unterreiner; Yildirim; Sauseng; Reimers;
Haamann; Bernal; Özevin; Hoffart; Ay;
La Salandra; Tasdemir; L. Macionczyk
Die
zweite Mannschaft verlor beim Tabellenzweiten FSV Oßweil nur knapp
mit 1:2.
(Bericht
von Beri Vidackovic) Es fehlten krankheitsbedingt, und durch Ausfälle
in der ersten Mannschaft, einige Kameraden (Jakisch, Midilli, Dudziak,
Uzbek, Ermen). Mit einer personell geschwächten Mannschaft haben wir
uns trotzdem tapfer geschlagen, leider reichte es wieder nicht für
einen Erfolg. Es war wieder gute Mannschaftsleistung an diesem Sonntag,
auch kämpferisch und taktisch. Ossweil tat sich schwer gegen unsere
gut stehende Hintermannschaft. Es ergaben sich dennoch ein paar Chancen
für den Gastgeber, welche zunächst ungenutzt blieben. Dann fiel
doch das Tor kurz vor der Halbzeit, nach einem Abstimmungsproblem in unserer
Abwehr. Der Stürmer lief allein in den Sechzehner, legte quer und
der Angespielte musste nur Danke sagen. Auch wir hatten bei einem Eckball
eine gute Möglichkeit, und kamen immer wieder Richtung Ossweiler Tor,
allerdings ohne erfolgreichen Abschluss. Nur wenige Minuten in der zweiten
Halbzeit waren gespielt, als der Ausgleich durch Philip Brodhagen fiel,
der nach einem hohen Rückpass der Ossweiler auf den Torwart durchlief,
den Ball eroberte, sich noch gegen einen heraneilenden Abwehrspieler
durchsetzte und locker zum 1:1 einschob. Ossweil hatte spielerisch nicht
viel drauf zu legen, um wirklich gefährlich zu werden. Vereinzelte
Chancen auf beiden Seiten blieben jetzt ungenutzt. Leider fiel dann doch
das 1:2 durch einen aus 20 Metern direkt genommenen Ball in den Winkel,
also keine Chance für unseren Torwart. Danach hatten wir noch zwei
Riesenchancen: Haktan Soran stand frei im 16er, musste nur quer legen,
aber leider hat er das zu spät erkannt, und sein Schuß unter
Bedrängnis fand nur das Außennetz. Kurz drauf tankte sich Andy
Orzechowski auf der Grundlinie Richtung Fünfer durch, wo er nur noch
drei Meter vom Tor weg stand, verpasste aber den Abschluss. Ein Punkt wäre
aufgrund der kämpferischen Mannschaftsleistung verdient gewesen.
Es
spielten:
Loparco
– Haehnle, Balaman, Hyra, Kisikof, Soran, Brüstle,
Adiyaman, Pietschmann, Orzechowski, Brodhagen;
Hirschfeld, Derouiche
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31.10.2010: Wichtiger Sieg gegen FC Marbach II hing bis zuletzt am seidenen Faden - Zweite verliert gegen TV Möglingen 0:3
Das war schon sehr nervenaufreibend, ehe der 2:1-Sieg gegen den FC Marbach II unter Dach und Fach war. Obwohl der Gast mehr als eine Halbzeit lang wegen Gelb-Rot zu zehnt spielen musste, blieb es bis zur 92. Minute spannend. Letztendlich waren es mal wieder ein Traumtor von Nadir Ay und ein Kopfballtreffer von Alexander Hoffart, die uns den Sieg bescherten. Urlaubs-, verletzungs- und krankheitsbedingt fehlten einige Akteure, was sich natürlich auch hinunter auf die Zweite auswirkte. Erfreulich ist, dass sich Emrah Balaman erstmals wieder im Kader fand, und auch eingewechselt wurde. Bereits die zweite Minute steht stellvertretend für ein jederzeit hin- und herwogendes Spiel. Zunächst vollführten Enes Özevin und David Unterreiner eine Mehrfachkanonade am 16'er, jeweils dazwischen fahrende Abwehrbeine treffend, und im direkten Konter musste Sven Martens 20 Meter aus seinem Kasten, um einem Stürmer zuvor zu kommen. In der 4. Minute durfte ein Gästestürmer freistehend zum Kopfball ansetzen, es halfen uns aber die nötigen Zentimeter, um nicht in Rückstand zu geraten. In der 8. Minute ein Hochkaräter für Alexander Hoffart, der aus spitzem Winkel, mit dem Ball vom Tor weglaufend, haarscharf am langen Eck vorbeispitzelte. In der 23. Minute erwischte der Gästekeeper eine Flanke von Sven Darvas etwas unglücklich und hätte die Kugel beinahe ins eigene Tor bugsiert. In der 25. Minute stahl Nadir Ay im Halbfeld der aufrückenden Gästeabwehr einen leichten Ball und passte zu Alexander Hoffart, der sich am 16'er dem herausgeeilten Keeper gegenübersah. Er konnte das Leder am Schlußmann vorbeispitzeln, leider auch knapp neben das Tor. In der 29. Minute wurde ein Knaller von Giovanni La Salandra, abgegeben mit seinem schwächeren rechten, zur Ecke gelenkt, der SR gab jedoch Abstoß. Sekunden später wurde Nadir Ay übel gefoult und blieb mit Schmerzen am Boden liegen. Der SR hatte jedoch nichts gesehen und zeigte Nadir Ay stattdessen für sein sich zurecht Beschweren Gelb. Jetzt wurden wir auch noch beinahe bestraft, denn der 7'er kam in der 30. Minute (wieder völlig freistehend) zum Kopfball, aber Sven Martens machte sich lang und fischte die Kugel aus dem unteren Toreck. In der 32. Minute eilte ein Marbacher im D-Zugtempo links auf und davon, und wieder war es Sven Martens, der, durch entschlossenes Herauslaufen ins Seitenaus, rettete. In der 34. Minute legte Nadir Ay bei einem Freistoß aus 30 Metern alle Wut über zuvor nicht geahndete Fouls an ihm in seinen Schuss. Mit 128 km/h jagte er die Kugel unhaltbar zum 1:0 unter die Latte. Man möchte fast behaupten, der Torhüter konnte gerade noch rechtzeitig ausweichen. In der 43. Minute wurde Alexander Hoffart im Mittelfeld gefoult, der Pfiff blieb aus, und der direkte Konter erbrachte einen (berechtigten) durch Christian Bleile verursachten Foulelfmeter, der zum 1:1 verwandelt wurde. Aber die erste Hälfte war noch längst nicht zu Ende. Gleich nach Wiederanpfiff kassierte der 6'er des FC Marbach nach einem Foul an Winston Reimers Gelb-Rot. Es gab Freistoß aus dem Mittelfeld heraus. Diesen schlug Christian Bleile in den Strafraum, David Unterreiner verlängerte mit dem Kopf zu dem nahe des linken Pfostens lauernden Alexander Hoffart, welcher umjubelt zum 2:1 einnickte. Eine scharfe Flanke von Nadir Ay unmittelbar vor dem Pausenpfiff konnte der Torhüter gerade noch über den Querbalken bugsieren. Gleich nach dem Wiederanpfiff lief ein Angreifer der Gäste alleine auf Sven Martens zu, blieb aber hängen. In der 49. Minute bekam Alexander Hoffart am langen 5'er vom Torwart einen schmerzhaften Schlag ins Gesicht, als er versuchte die etwas zu lange Flanke aus der Drehung wieder Richtung Tor zu bugsieren. Der SR zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt, und dem Keeper Gelb. Die Ausführung war dann leider etwas chaotisch. Als der SR pfiff, wendeten sich die Blicke seiner Kameraden unerwartet plötzlich auf ihn, der gar nicht vorgehabt hatte, den Elfer zu schiessen. So geriet dann auch die Ausführung eher unkonzentriert, und der Torwart konnte mühelos halten. In der 52. Minute wurden wir dann fast bestraft, als Sven Martens nach außen umkurvt wurde, drei Mitspieler anspielbereit mitgelaufen waren, aber David Unterreiner mit einem langen Ball zur Ecke retten konnte. Diese ergab eine Weitschußchance für Marbach, die aber knapp über das Tor flog. In der 62. Minute hatte Enes Özevin seine beste Szene. Technisch brilliant spielte er im Mittelfeld zwei Gegenspieler aus und setzte dann, für ihn ungewohnt, einen krachenden Schrägschuss aus 25 Metern ab. Mit Mühe konnte der Torwart den genau ins Eck gezirkelten Ball abwehren, und den Abpraller jagte Giovanni La Salandra knapp drüber. Mit einem schnellen Antritt ließ in der 71. Minute der 9'er der Gäste einige unserer Abwehrspieler stehen, und sein aus der Drehung abgegebener Drehschuss kugelte nur knapp am langen Eck vorbei. Der nach langer Zeit wieder eingesetzte Emrah Balaman segelte nach einer wunderbaren Dreierkombi von Dennis Sauseng, Nadir Ay und Enes Özevin am 5'er nur haarscharf an der hereingegebenen Flanke vorbei. Das wäre fast ein perfektes Comeback geworden. Kurz darauf köpfte Andreas Orzechowski einen abgefälschten Freistoß von Christian Bleile nur knapp drüber. So hiess es also weiter "Zittern". Marbach drängte mit Macht. Wir hatten in einigen Szenen leider nicht die Ruhe, um sachlich die sich bietenden Kontermöglichkeiten zu Ende zu spielen. Immer wieder gab es allzu hastige Abspiele. Nachdem ein Einhakeln bei Christian Bleile in der 87. Minute nicht zum geforderten Elfmeter führte, vergab der am 16'er ungestört den Ball annehmende 9'er in der 90. Minute dann doch recht kläglich. In der Nachspielzeit segelte dann noch eine weite Flanke knapp ins Toraus, und das Herzklopfen in Grün-Weiss konnte auf normale Schlagzahl zurückgehen.
Es
spielten:
Martens;
Sauseng; Unterreiner; Bleile; Darvas; Reimers;
Ay; Özevin; La Salandra; Hoffart; Orzechowski;
Tasdemir; Balaman; L. Macionczyk
Die zweite Mannschaft sah sich dem Spitzenteam aus Möglingen gegenüber. Enttäuschend, dass eine Mannschaft, die durchaus Chancen zum Aufstieg haben dürfte, mit gerade mal knapp 10 Fans nach Grünbühl anreiste. Die erste Hälfte war durchaus ausgeglichen, aber der TV Möglingen konnte in der 12. Minute durch einen Foulelfmeter in Führung gehen. Eine gute Chance zum Ausgleich hatte in der 20. Minute Talha Ermen, der aber nach einem Pass aus der Tiefe einen Schritt zu spät gegen den Torwart kam. Mutig volley nahm Haktan Soran in der 24. Minute eine schön zurückgezogene Flanke von Tolga Adiyaman. Sein Scharfschuss landete leider direkt in den Armen des Keepers. In der 28. Minute rutschte Phillip Brodhagen nach einer Flanke von Seyit Midilli leider aus und kam somit um eine gute Einschußchance. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff zog Möglingen mit einem unhaltbaren Weitschuss auf 0:2 davon. Wenig später fehlte nicht viel zu einem weiteren Gegentreffer. Mit einem Urschrei versuchte Robert Hyra in der 52. Minute eine Wende einzuleiten, leider ohne Erfolg. Stattdessen erzielte kurz darauf der TVM einen Treffer, der aber wegen Abseits nicht gegeben wurde. Eine gute Chance hatte in der 61. Minute der eingewechselte Marco Pietschmann, dessen Freistoß aus 25 Metern nur kanpp drüber ging. Aber die Möglinger hatten danach zwei Riesenchancen. Einmal rettete Denis Rossnagel im Nachfassen, das andere Mal der Pfosten, nachdem der 9'er mit einem Lupfer unsere Abwehr ausgehebelt hatte. In einer aussichtsreichen Kopfballsituation am 5'er wurde in der 72. Minute Robert Hyra leider abseits gepfiffen. In der 75. Minute rettete Tolga Adiyaman nach einer Ecke auf der Linie, der Nachschuss aus nächster Nähe wurde versemmelt. Pechvogel war in der 78. Minute Benjamin Kisikof, der mit ansehen musste, wie unsere Abwehr links ausgespielt, und der Ball scharf und flach zur Mitte gezogen wurde. Für das resultierende Eigentor konnte unser "Benny" am wenigsten. Den hätte vielleicht höchstens Idrissou daneben gesetzt.
Es
spielten:
D.
Rossnagel; Brüstle; Midilli; M. Jakisch; Hyra;
Adiyaman; Uzbek; Kisikof; Soran; Brodhagen;
Ermen; Pietschmann; Derouiche; Hähnle
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24.10.2010: Remis beim Spitzenteam dank guter Moral: 3:3 bei DJK Ludwigsburg - Zweite verliert bei SKV Eglosheim erst in der Schlußphase
Das Durchschnittsalter unserer Startelf am 24.10. beim Tabellenzeiten DJK Ludwigsburg war "21". Winston Reimers mit "30" muss sich richtiggehend als "Opa" gefühlt haben. Die 4-er-Abwehrkette hatte gar einen Durchschnitt von "18,5", musste aber auch an diesem Tag wieder lernen, dass es in der Kreisliga noch einiges an Erfahrung zu sammeln gilt. Dank sehr guter Moral wurde dennoch der DJK ein verdientes 3:3 abgerungen. Im Tor stand Sven Martens für den verletzten Benjamin Loparco. Sven Darvas hatte sich eine Chance in der Ersten mit guten Leistungen verdient erspielt. Er wird vermutlich nicht der letzte sein, der mal aufrücken darf. Von Beginn machte unser Team vor 2/3 Grünbühler Zuschauern deutlich: "Es kann nicht sein, dass wir hier verlieren". Schon in der 4. Minute reagierte David Unterreiner geistesgegenwärtig und lochte einen nur ungenügend abgewehrten Freistoß von Nadir Ay zum 0:1 ein. Ein "Riesending" von Nico Haamann in der 7. Minute brachte dann beinahe das 0:2, sein Hammer aus 30 Metern nach Kopfballrücklage von Alexander Hoffart sorgte jedoch, knapp daneben gehend, lediglich dafür, dass das Tor wegen des enormen Luftzugs zu wackeln anfing. Im direkten Gegenzug visierte ein Scharfschuss der DJK von Halbrechts das Außennetz an. Völlig unnötig war das 1:1 in der 11. Minute, denn der einschiessende 9'er stand nach schnellem Direktspiel über den rechten Flügel am 5'er völlig frei. Als sicherlich einer der besten Spieler der Einheimischen hatte er jedoch in der 14. Minute nach einem rüden Foul an Enes Özevin nahe der Eckfahne Glück, nicht einmal mit Gelb bestraft zu werden. Den hereingeschlagenen Freistoß von Nadir Ay verpasste Alexander Hoffart am 5'er nur um Scheitellänge. Erneut nur Zentimeter fehlten Nico Haamann in der 23. Minute. Einen weiten Einwurf von Nadir Ay legte Alexander Hoffart zurück zu ihm. Aus 12 Metern zog er volley ab, hatte aber wieder kein Glück. Riesenglück hatten wir in der 25. Minute, als ein Stürmer der DJK einen zu kurz abgewehrten Ball aus nächster Nähe daneben jagte. Wir machten jedoch weiter das Spiel, während die DJK stets mit langen Bällen konterte. In solch einer Situation konnte Christian Bleile in der 27. Minute gerade noch ins Seitenaus retten. Für viel Diskussionsstoff sorgte das für DJK schmeichelhafte 2:1 in der 40. Minute. Unsere Abwehrkette war komplett herausgelaufen, aber Rechtsaußen fand sich ein durchgestarteter DJK-Akteur, der, nicht abseits, geschickt wurde. Er passte zur Mitte, allerdings ganz klar nach vorne, sodass der Torschütze klar im Abseits stand. Es ging nun Schlag auf Schlag. Das 2:1 wollten unsere Jungs nicht auf sich sitzen lassen, und schon in der 42. Minute wurden wir belohnt. Enes Özevin wurde von Nadir Ay im 16'er schön freigespielt, scheiterte aber alleine vor dem Torwart an demselben. Zur Stelle aber war Alexander Hoffart, der den Ball in aller Ruhe aufnahm und zum 2:2 einschob. Doch die Freude währte nicht lange: in der 44. Minute flog ein Einwurf von Rechtsaußen die Fünferlinie entlang vorbei an Freund und Feind, sprang auf, und ungestört nickte ein DJK'ler im Bücken zum 3:2 ein. Da haben wir wohl geschlossen geschlafen. Drei Minuten nach Wiederanpfiff kam dann Nico Haamann, die Dritte. Aus 25 Metern nahm er einen Ball direkt und traf hoch ins Tordreieck zum umjubelten 3:3. Schon kurz darauf rettete Dennis Sauseng im Rückwärtslaufen kurz vor der Linie. Auch in der 61. Minute durften wir tief durchatmen, als der 9'er Sven Martens den Ball "klaute", David Unterreiner aber auf der Linie retten konnte. In der 75. Minute erzielte die DJK per Kopf ein Wembley-Tor, bzw. wir wissen ja heute, dass es kein Tor war. Es gab noch zwei weitere brenzlige Situationen, und in der 88. Minute erzielte Alexander Hoffart ein vermeintliches Tor nach Flanke von David Unterreiner. Der SR hatte aber Abseits gepfiffen. Alles in allem wurde unser Mut, nach vorne zu spielen, verdient belohnt. Es darf nur nicht zur Gewohnheit werden, dass wir fast immer 3 Gegentreffer kassieren.
Es
spielten:
Martens;
Sauseng; Bleile; Unterreiner; Darvas; Ay;
Haamann; Özevin; Reimers; Bernal; Hoffart;
Tekcan; La Salandra
Die
zweite Mannschaft hielt beim "Starteam" des SKV Eglosheim lange
ein 0:0, verlor dann aber doch noch deutlich mit 0:3.
(Bericht
von Berislav Vidackovic) Auf dem Hartplatz des SKV fanden wir uns gleich gut zurecht. Der SKV übernahm
zwar die Initiative, konnte uns aber selten spielerisch überlisten,
da wir sehr gut standen und fast nichts zuließen. In der ersten
Halbzeit hatte der SKV ein paar gute Möglichkeiten, welche letztendlich
an unserem sehr gut haltenden Torwart scheiterten. Es waren hauptsächlich
Standards und ein, zwei andereTorschüsse. Wir selbst waren bei Eckbällen
immer wieder gefährlich, aber bei unseren Kontern fehlte alles
in allem meist der letzte Schritt bzw. ein entschlossener Abschluß.
Die 2. Halbzeit ging ähnlich los. In der 70. Minute fiel etwas unglücklich
das 1:0 für die Hausherren durch einen leicht abgefälschten Torschuß
aus 10 m. Danach drängten wir auf den Ausgleich, konnten aber unsere
Angriffe nicht erfolgreich abschließen. Es war jetzt ein offenes
Spiel, doch kurz vor Ende fiel das 2:0 nach einem Freistoß, welchen
Manuel Jakisch leider unhaltbar abfälschte. In der Nachspielzeit kam
noch das 3:0 durch ein klares Abseitstor, welches der SR leider übersah.
Ansonsten hat der SR eine gute Leistung gezeigt. Es war eine sehr
gute Mannschaftsleistung gegen den Aufstiegsfavoriten, und fast wäre
uns ja die Überraschung geglückt.
Es
spielten
D.
Roßnagel, Midilli, M. Jakisch, Hyrat, Kisikof, E. Tasdemir, Ermen,
Adiyaman, Uzbek, Orzechowski, Pietschmann, Brüstle, Brodhagen
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17.10.2010: Den Sieg in letzter Sekunde verschenkt: 3:3 gegen SC Ludwigsburg - Zweite siegt klar und klettert auf 5. Platz
(Bericht von Walter Heger) Gegen eine Mannschaft wie den agressiv agierenden SCL werden auch noch andere Gegner Probleme bekommen. Näher können wir hier in diesem Forum nicht darauf eingehen. Wir müssen auch auf uns selbst schauen. Ein 3:3 in der letzten Sekunde der Nachspielzeit darf einfach nicht passieren. Wir haben uns damit um den für sicher gehaltenen Sieg gebracht. Nach der guten Leistung in Erdmannhausen durfte Christian Bleile erneut von Beginn an spielen, wieder im Abwehrzentrum neben Fatih Yildirim. David Unterreiner agierte heute auf der rechten Abwehrseite, ging aber immer wieder mit nach vorne. Trainer Karl Macionczyk lief im Angriff selbst mit auf, was sich schon sehr bald als berechtigt herausstellte. Der junge Enes Özevin wurde ebenfalls von Beginn an eingesetzt und sorgte auch gleich nach 2 Minuten mit einer scharfen Linksflanke auf Alexander Hoffart, der nur haarscharf am Ball vorbeischrammte, für Gefahr. Kurz darauf erhielt Karl Macionczyk einen tritt in die Hacken, und den fälligen Freistoß jagte Nadir Ay in die vielbeinige Mauer. Nach einem Doppelpass mit seinem Trainer feuerte Enes Özevin in der 6. Minute direkt ab. Der Torwart konnte zur Seite wegfausten. Karl Macionczyk signalisierte, dass er ausgewechselt werden muss, da die Verletzung aus dem zuvor beschriebenen Foul allzu schmerzhaft war. Doch es ergab sich nicht gleich die Gelegenheit, und das war gut so. Ein zu kurz abgewehrter Weitschuss von Nadir Ay landete bei ihm, er schaute kurz die freie lange Ecke aus und schoss mit links souverän zum 1:0 ein. Da hätte manch anderer wohl überhasteter agiert. Jetzt kam Ferhat Tekcan auf's Feld und zeigte gleich, dass er es besser als in Erdmannhausen machen wollte. Leider wurde er immer wieder durch Fouls gebremst, aber der SR war nicht sein Freund. In der 13. Minute prüfte David Unterreiner mit einem 25m-Schuss den Torhüter, den Abpraller nahm Ferhat Tekcandirekt, leider knapp drüber. Nach einer Viertelstunde musste Benjamin Loparco erstmals nennenswert eingreifen, als er mit einer Fußabwehr Schlimmeres verhindern konnte. Mit einem Sololauf mogelte sich in der 18. Minute der 6'er in den Strafraum, sein Schuss wurde noch abgefälscht, und plötzlich stand es 1:1. In der 25. Minute hatte Alexander Hoffart die erneute Führung auf dem Kopf. Nach Flanke von Kevin Bernal, der sehr agil war, ging die Kugel knapp über den Kasten. In der 31. Minute setzte sich Ferhat Tekcan links im 16'er durch und wurde klar elfmeterreif gefoult. Dass der SR ihm sogar noch Gelb zeigte, und keinen Strafstoß gab, war schon sehr ärgerlich. Innerhalb einer Minute hatte dann Kevin Bernal zweimal ein Tor machen können. Zuerst wehrte der Torhüter einen Kopfball (!!) von ihm ab, dann einen sehr scharf geschossenen ball aus fast 30 Metern. Mit bekannt guter Schusstechnik zog in der 38. Minute Nico Haamann ab, doch der Keeper lenkte den Ball gerade noch über die Latte. Kurz vor der Halbzeit köpfte Alexander Hoffart nach weiter Flanke von Christian Bleile zum verdienten 2:1 ein. In der 55. Minute wurde Kevin Bernal schön freigespielt und lief alleine auf den Torwart zu. Leider legte er sich den Ball zu weit vor. In der 57. Minute nahm dann das Spiel leider eine unerwartete Wende. Benjamin Loparco konnte einen harmlosen Schuss nicht festhalten, der scharfe Nachschuss aus kurzer Distanz landete an der Hand des sich wohl eher schützenden Fatih Yildirim. Der SR sah es anders, gab Rot und, konsequenterweise, Elfmeter. Der wurde durch Dmitri Tscheprasow zum 2:2 verwandelt. Dennis Sauseng war nun mit 20 Jahren der "alte Sack" in unserer Abwehrreihe. Wir drückten danach dennoch weiterhin auf den Sieg. In der 60. Minute nahm EnesÖzevin am rechten Fünfereck einen Abpraller im Fallen volley, leider etwas zu überhastet, und daher nicht ins Tor. Der SC konnte im Gegenzug Schrecken verbreiten, als ein Gewaltschuss von Halbrechts gegen das Außennetz krachte. In der 64. Minute schickte Christian Bleile seinen Altersgenossen Kevin Bernal schön steil, der drang in den 16'er ein und musste "die Kiste" eigentlich selbst machen. Zu unserem Glück wurde er von hinten umgerannt. Den berechtigten Elfmeter schoss Alexander Hoffart Vollspann unhaltbar zum 3:2 ein. Zwei Minuten später lenkte David Unterreiner am 5'er eine Flanke mit seinem Scheitel Richtung Tor, leider auf die obere Seite der Latte. Der SC Ludwigsburg drängte nun mit Macht auf den Ausgleich, und unsere Youngster-Abwehr machte sich durchaus sehr gut und verhinderte. Immer wieder konnten wir auch gefährliche Konter aufziehen. Mit Winston Reimers und Lucas Macionczyk brachte unser Trainer ein Stück Erfahrung in die Partie, die nun immer hektischer wurde. Unser Lucas rannte dann in der 86. Minute einem eigentlich viel zu weiten Pass nach. Warum der SC-Abwehrspieler ihn hier von hinten brachial umrannte, obwohl keine Gefahr bestand, bleibt sein Geheimnis. LucasMacionczyk fiel drei Meter weit aus dem 16'er knapp neben den selben. Und genau dorthin verlegte der SR die Aktion. Den fälligen Freistoß jagte Nico Haamann gegen das Lattenkreuz. Die Entscheidung war eigentlich schon längst fällig. Die Gäste drückten nun immer mehr, und wir machten den Fehler, des öfteren zu weit aufzumachen. In der 90. Minute (zwei Minuten Nachspielzeit waren angezeigt) überstanden wir im 16'er eine Dauerkanonade mit viel Glück. Dann ging ein Abstoß, der für den völlig allein Richtung gegenerische Hälfte durchgestarteten Lucas Macionczyk gedacht war, ins Seitenaus. Der SC konnte jedoch die Situation nicht nutzen. Stattdessen liefen Winston Reimers und Kevin Bernal alleine auf's Tor zu, der Erfolg blieb jedoch aus, weil sie zu lange zögerten. Beim direkt folgenden Konter war die linke Abwehrseite vollkommen offen, und in der Mitte war Maxim Tscheprasow im 16'er völlig frei. Aus 14 Metern machte er das durch uns selbst verschuldete 3:3, und danach war Schluß. Ich möchte behaupten, dass dieses Tor nicht gefallen wäre, wenn Fatih Yildirim noch auf dem Platz gestanden hätte.
Es
spielten:
Loparco;
Unterreiner; Bleile; Yildirim; Sauseng; Haamann;
Ay; Özevin; K. Macionczyk; Hoffart; Bernal;
Tekcan; Reimers; L. Macionczyk
Die zweite Mannschaft musste gegen die SpVgg Bissingen II antreten, die eine Woche zuvor nur 0:1 gegen den punktverlustfreien FSV Oßweil verloren hatte. Demgegenüber stehen aber auch beispielsweise ein 8:1 gegen Oberstenfeld II und 1:13 gegen SKV Eglosheim. Eine launische Mannschaft also. Mindestens genauso spannend ist die tatsache, dass Manuel Jakisch schon kurz nach Spielbeginn mit dem ersten Kopfballtor seiner Karriere für das 1:0 sorgte. Danach war lange relativ wenig los. In der 26. Minute rutschte eine mißglückte flache Flanke von Enes Tasdemir beinahe ins Tor. Die resultierende Ecke von Andreas Orzechowski nahm Robert Hyra wenige Meter vor dem Tor direkt, aber der Torwart konnte reaktionsschnell über den Kasten lenken. Drei Minuten später wurde ein Tor von Marco Pietschmann nach herrlichem Durchstecker von Andreas Orzechowski wegen angeblichem Abseits nicht gegeben. Eine Riesenchance hatte in der 36. Minute Jan Rafal Dudziak, dem 11 Meter vor dem Tor freistehend der Ball vom Fuss rutschte. In einer fast identischen Situation war in der 40. Minute Andreas Orzechowski, dessen Ball noch den Pfosten touchierte. Das erste Mal richtig erschrecken konnte uns Bissingen unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff, als ein sehr scharf geschossener Volley von Halblinks in den Armen von Sven Martens landete, der ihn gerade noch erwischte, bevor er aufsetzte. In der 55. Minute wurde Robert Hyra zweimal nacheinander schmerzhaft gefoult. Eigentlich hatte er jetzt eine gelbe Karte gut. Ausgerechnet ein Foul von ihm führte dann zu einer guten Chance für Bissingen mit einem gefährlichen Freistoß in der 57. Minute. In der 63. Minute unterlief der Gästetorwart eine weite Flanke von Sven Darvas, der beinahe ins Tor ging. Kurz darauf kam Andreas Orzechowski einen Schritt zu spät an den Torwart, und den nachschuss von Linksaußen schoss Marco Pietschmann drüber. In der 65. Minute erinnerte sich Alper Uzbek an seine Goalgetterqualitäten, sein Lupfer von halbrechts ging jedoch knapp drüber. Nach einer herrlichen Vorarbeit auf Rechtsaußen durch Enes Tasdemir und Alper Uzbek kam der Ball in der 65. Minute in die Mitte zu Jan Rafal Dudziak, der sofort abzog. Irgendwie wurde der Ball abgefälscht und kam zu Andreas Orzechowski, der sich durchwurstelte, und dann im Fallen mit einem Topspin-Lupfer über das vor ihm sich waagerecht aufbauende Schienbein hinweg (ich bin für andere Formulierungen offen) das längst fällige 2:0 besorgte. Zentimeter fehlten dem bärenstarken Enes Tasdemir in der 68. Minute zu einem Torerfolg. Eine wunderbare Dreierkombination mit Enes Tasdemir und Andreas Orzechowski schloß dann in der 70. Minute Seyit Midilli mit seinem schwächeren Linken zum 3:0 ab. Einen knallharten Schuss von Enes Tasdemir aus 30 Metern in der 72. Minute konnte der Torwart gerade noch zur Ecke tauchen. Diese landete auf dem Kopf von Jan Rafal Dudziak, von wo er knappest über das Tor flog. In der Schlußviertelstunde haben wir uns noch mehrmals gut durchgespielt, versäumten es aber, das Ergebnis höher zu schrauben. Auch der eingewechselte Phillip Brodhagen hatte eine gute Chance. In der 81. Minute wurde der 5'er der Gäste für das Umrennen von Winston Reimers mit Gelb-Rot bestraft.
Es
spielten:
Martens;
Midilli; Hyra; M. Jakisch; Darvas; E. Tasdemir;
Dudziak; Uzbek; Reimers; Orzechowski; Pietschmann;
Soran; Brüstle; Brodhagen
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10.10.2010: Vermeidbare 1:3-Niederlage in Erdmannhausen
Warum verlieren wir solche Spiele ? Warum hat Erdmannhausen 15 Punkte, und wir nur 7? Aufgrund des Spielverlaufs ist diese Frage vom Fussballsachverstand her schwer zu beantworten. Tatsache ist, dass die "Spitzenmannschaft" in der ersten Halbzeit eine einzige Torchance hatte. Aber nicht aus dieser entsprang das 1:0 für Erdmannhausen, sondern aus einem äußerst unglücklichen Eigentor von Lucas Macionczyk, der nach einem Eckball am kurzen Eck stand, und die Kugel unglücklich traf. Das Schlechteste wäre jetzt, sich darauf zu beschränken, dass wir unverdient verlieren. Erdmannhausen hat seine wenigen Chancen eiskalt zu einem 3:1-Sieg ausgenutzt. Ob die jetzt Dusel hatten, oder nicht, ist letztendlich egal. Wenn die Saison weiterhin so verläuft, können wir uns für unsere guten Spiele nichts kaufen .... und Erdmannhausen steigt unerwartet (aufgrund der gezeigten Leistung) auf. Trainer Macionczyk gab in Erdmannhausen Christian Bleile die Chance, von Beginn an zu spielen. Zusammen mit Fatih Yildirim bildete er das Abwehrzentrum, während David Unterreiner eine etwas offensivere Rolle spielen durfte. Eine durchaus gelungene Variante. Außer einem Kopfball in den Anfangsminuten, der weit daneben ging, kam Erdmannhausen fast die gesamte erste Halbzeit zu keiner Torchance. Das Spiel machten wir. Vor allem über die linke Achse Giovanni La Salandra, Dennis Sauseng und Nadir Ay wurden immer wieder gute Angriffe Richtung GSV-Tor vorgetragen. In der 8. Minute sprang dem aussichtsreich angespielten Alexander Hoffart in Nähe des Fünfmeterraums in einschussbereiter Position der Ball an die Hand. Leider hatte es der SR gesehen. In der 12. Minute wurde links Nadir Ay, frei Richtung Tor durchstartend geschickt. Ob das tatsächlich Abseits war, bleibt unbeantwortet. Nach einem rüden Foul von hinten an Lucas Macionczyk (dafür gab es Gelb) in der 18. Minute. und dem folgenden langen Freistoß gab es eine Serie von 4 Eckbällen. Unter anderem konnte hier der Erdmannhauser Torhüter mit einem tollen Reflex einen Kopfball von Giovanni La Salandra gerade noch über die Latte lenken. Nach 24 Minuten schickte Dennis Sauseng unseren Goalgetter Alexander Hoffart wunderbar in die Gasse, der zu dem heraneilenden Kevin Bernal querlegte. Leider kam dieser ins Stolpern, sodass dem Abschluß kein Erfolg beschieden war. Hoffart hätte hier eventuell auch selbst abschliessen können. Wie aus dem Nichts kam dann in der 28. Minute das schon beschriebene 1:0 für den GSV nach einem Eckball von links. Wir waren dann einige Zeit geschockt, und es geschah minutenlang nichts erwähnenswertes. Nach einem Abwehrfehler in der 42. Minute hatten die Einheimischen ihre erste echte Torchance. Zum Glück war der Schuss aus 8 Metern zu unplatziert. In der 44. Minute zog Nico Haamann am 16'er stramm ab, sein Schuss landete aber in irgendeinem Abwehrbein. Beim direkten Konter bannte David Unterreiner gerade noch die Gefahr , indem er zur Ecke grätschte. Einen idealen Beginn verzeichnete die zweite Halbzeit. Nach Vorarbeit vonGiovanni La Salandra und Alexander Hoffart schlenzte der 25 Meter vor dem Tor perfekt angespielte Nadir Ay die Kugel mit dem Innenrist genau ins Tordreieck. Ein Traumtor. Fünf Minuten später wurde Alexander Hoffart nach einem Kopfballableger von David Unterreiner gerade noch abgeblockt. Wie schnell es gehen kann, dass sich ein Spiel, das man sicher in der Hand hat, drehen kann, zeigte die 55. Minute. Nach einem tückisch aufspringenden langen Pass kam ein Stürmer aus 10 Metern zum Schuss, aber Benjamin Loparco reagierte prächtig. Kurz darauf wurde eine Riesenchance aus nächster Nähe neben den Kasten gesetzt. Dann war wieder Ruhe in unserem Strafraum. Wir haben Erdmannhausen 20 Minuten lang regelrecht schwindlig gespielt. In der 57. Minute legte Nadir Ay einen Freistoß quer zu NicoHaamann, dessen Vollspannschuss aus 30 Metern den Außenpfosten touchierte. Unglaublich die nächste Situation schon eine Minute später: Alexander Hoffart nahm eine mißglückte Kopfballabwehr leicht halbrechts lauernd aus 7 Metern volley, aber der Ball zischte um Millimeter am langen Pfosten vorbei. In der 64. Minute wurde ein Freistoß von Nadir Ay aus großer Distanz gerade noch zur Ecke gelenkt. In der 78. Minute setzte sich Alexander Hoffart von links kommend im 16'er durch, ging innen an seinem Gegenspieler vorbei, sein Vollspannschuss war jedoch nicht platziert genug. Charles Jakob sagte in diesem Moment "Wenn wir keine Kiste machen, gewinnen die noch". Ich erwiderte noch "Hör' auf zu orakeln !", da war es schon passiert. Eine halbhoch hereingetretene Ecke von rechts führte durch einen Kopfball über den Umweg Innenpfosten zum 2:1. Erst danach kam Erdmannhausen zu weiteren Torchancen. In der 83. Minute hämmerte der 13'er freistehend weit drüber, nachdem unsere Abwehr eine hohe Flanke unterlaufen hatte. Der Ausgleich lag noch einmal in der Luft, als Nico Haamann einen Freistoß nur haarscharf neben den Kasten setzte. Bei Erdmannhausen wäre der Ball wahrscheinlich reingegangen. Als wollte uns der Fussballgott dann auch mit Häme bestrafen, fiel in der 89. Minute noch das überflüssige 3:1 - wieder nach einer Ecke.
Fazit: jetzt bloß nicht den Kopf hängen lassen, aber auch nicht auf der Entschuldigung ausruhen, dass man ja eigentlich die bessere Mannschaft war !
Es
spielten:
Loparco;
L. Macionczyk; Yildirim; Bleile; Sauseng; Haamann;
Unterreiner; La Salandra; Ay; Bernal; Hoffart;
Ermen; Özevin; Tekcan
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10.10.2010: Bericht vom 2:5 der zweiten Mannschaft in Steinheim von Berislav Vidackovic
In der 12. Minute fiel das 1:0, ein langer Ball in die Schnittstelle der Abwehr, der Stürmer geht durch und schiebt ihn ins Tor. In der 24. Minute mussten wir das 2:0 über Außen hinnehmen, ein Querpass zum Fünfer, und der Stürmer muss nur reinschieben. In der 37. Minutekam das 3:0 mit einem langen, hohen Ball auf das Tordreieck. Sven Martens konnte ihn nicht sicher halten. Ein Abwehrspieler von uns war kurz orientierungslos, sodass der Stürmer auf den Boden liegend den Ball reinspitzeln konnte. Fazit der 1. Halbzeit: Wieder mal verschlafen und unnötige Gegentore kassiert. In der 2. Halbzeit kamen wir in der 50. und 57. Minute durch zwei Tore von Tom Weiner auf 2:3 heran. Beide Tore wurden durch Alper Uzbek schön vorbereitet. Das Spiel war jetzt ausgeglichen, aber leider fiel nach unterlaufener Flanke das 2:4 in der 60. Minute. Wir kamen jedoch weiterhin hin und wieder vors Tor. Tom Weiner konnte einige Male nur durch Fouls vor dem Sechzehner gebremst werden. Leider pfiff der Schiedsrichter einige klare Fouls am Sechzehner nicht, sodass uns ein paar Chancen zunichte gemacht wurden. In der 90. Minute fiel dann das 5:2 nach einem Eckball.
Aufstellung:
Sven
Martens - Kisikof; Hyra; M. Jakisch; Darvas; E.
Tasdemir; Dudziak; Uzbek; Pietschmann; Weiner;
Orzechowski
03.10.2010: Bittere Niederlage gegen TSV Asperg
(Bericht von Walter Heger) Den unten stehenden Bericht, entnommen der Homepage des TSV Asperg, las ich mit einigem Schmunzeln. In den ersten Minuten "geschah nicht viel" ? In der 7. Minute setzte sich Alexander Hoffart im 16'er durch, konnte aber, leicht halbrechts 7 Meter vor dem Tor den Ball freistehend nicht mehr herumkriegen und traf das Außennetz. Das Freistoßtor zum 0:1 ist tatsächlich gefallen, allerdings übersah der SR, dass drei Asperger in der Mauer an den Trikots unserer Spieler zogen, was man durchaus hätte abpfeifen können. Das 1:1 fiel in der 18. Minute. Den krassen Fehler des Asperger Keepers allerdings einem angeblich "tiefen Rasen" zuzuschieben, ist eine seltsame Sicht der Dinge. Dass zwei Minuten später Tolga Adiyaman von halbrechts außen den Ball über zwei Verteidiger hinweg zu dem frei lauernden Alexander Hoffart lupfte, der diskussionswürdig Abseits gepfiffen wurde, ist auf jeden Fall zu erwähnen. In der 27. Minute kratzte Benjamin Loparco einen scharf geschossenen Freistoß aus dem kurzen Eck. Vor dem 1:2 in der 33. Minute hatte Nadir Ay halblinks eine gute Einschußchance traf aber im Fallen den Ball leider nicht voll. Das selbe Mißgeschick unterlief in der 35. Minute dem 7'er der Gäste, der nach einem hohen Ball über die Köpfe unserer Abwehr hinweg ebenfalls die Kugel nicht richtig traf. Dann haben wir angeblich durch "Schwalben" versucht, zum Ausgleich zu kommen. In welchem Spiel, ist mir unklar. Vielleicht meint der Autor die Riesenchance von Fatih Yildirim in der 53. Minute, den Alexander Hoffart aus einem Luftkampf heraus ca. 12 Meter vor dem Tor bediente, und dieser unbedrängt volley abzog - leider viel zu hoch. Der Ball flog einer Schwalbe gleich in die Bäume. In der 58. Minute konnte David Unterreiner am Torpfosten absichernd gerade noch zur Ecke retten. In der 63. Minute wurde Christian Bleile für den verletzt ausscheidenden Fatih Yildirim. Kurz davor war Ferhat Tekcan (zu spät zum Treffpunkt erschienen, und daher nur Ersatz)) für Nadir Ay gekommen. Wir hatten jetzt für einige Zeit das jüngste Abwehrzentrum der Kreisliga A. In der 69. Minute wurde Kevin Bernal an der Mittellinie übel gefoult, und es kam zu einer so genannten "Rudelbildung". Der Foulende, nur mit Gelb bestraft, wurde wenig später zur Sicherheit ausgewechselt. Leider war es dann in der 78. Minute der für ihn hereingekommene Spieler der halbrechts mit einem langen Sprint unsere Abwehr überlief und ins kurze Eck zum 1:3 spitzelte. Eine Chance zum 4:1 für Asperg habe ich zumindest nicht notiert. In den Schlußminuten spielte Tolga Adiyaman letzter Mann, und die Youngster schalteten sich in die Angriffe mit ein. In der 84. Minute ging ein Kopfball von Alexander Hoffart nach einer Ecke von Nico Haamann nur knapp drüber. In der 87. Minute gelang unserem Torjäger nach einem langen Ball das 2:3, als er über den herausgeeilten Keeper ins Tor lupfte. Mit Macht drängten wir in den verbleibenden Minuten auf den Ausgleich. In der 88. Minute konnte der Asperger Schlußmann gerade noch vor Alexander Hoffart wegfausten. In der 4. Minute der Nachspielzeit kam es zu einem Freistoß aus 25 Metern von halbrechts, und sogar Benjamin Loparco ging mit nach vorne. Giovanni La Salandra traf Richtung kurzes Eck, wo sich plötzlich ungefähr 2/3 aller Spieler zu einem Haufen bündelten. Irgendein Bein beförderte die Kugel ins Toraus, und kurz darauf erfolgte der Abpfiff. Diese Niederlage war schon sehr bitter. Aber gegen solche Gegner, die zu keiner Minute hinten aufmachen, und mit langen Bällen in die Spitze operieren, haben wir noch nie gut ausgesehen. Hoffen wir, dass sich das in Zukunft ändert !
Es
spielten:
Loparco;
L. Macionczyk; Unterreiner; Yildirim; Sauseng;
Adiyaman; Haamann; Ay; La Salandra; Bernal;
Hoffart; Midilli; Tekcan; Bleile
Bericht von der Homepage des TSV Asperg
Einen hart erkämpften
Auswärtssieg und somit drei Punkte konnte die Schweizer-Truppe letzten
Sonntag für sich verbuchen. In der Tabelle stehen die Asperger damit
weiterhin auf dem zweiten Platz. Die ersten zehn Minuten geschah nicht
viel
auf dem tiefen Rasenplatz in Grünbühl, beide
Mannschaften versuchten sicher zu stehen und eine gute Ordnung ins Spiel
zu bekommen. Grünbühls gefährlichster Angreifer Alexander
Hoffart wurde von Christian Benning in Manndeckung genommen. Nach einem
Foulspiel der Grünbühler gab es einen Freistoss circa 25 Meter
vor dem Tor der Gastgeber. Timo Neuwirth versenkte den Ball unhaltbar im
Grünbühler Kasten (12. Min). Dieses Tor spielte den Aspergern
natürlich in ihre Karten, der TSV hatte die Partie im Griff. Leider
wurde
der tiefe Rasen dann zum Vorlagengeber, als Aspergs Torhüter Marcus
Orthey bei einem Abstoss ausrutschte und den Ball genau auf Grünbühls
Torjäger Hoffart spielte, der nicht mehr aufzuhalten war und dieses
Geschenk dankend annahm (20. Min). Jetzt war man also wieder auf Ausgangsposition,
aber Asperg kam spielerisch zu einigen guten Szenen, Pit Sibold und Marcel
Bäßler waren vorne immer gefährlich. Einen tollen Spielzug
über Steffen Hüttmann, Zeljko Kablinovic und Michele Colletta
veredelte Marcel Bäßler mit dem 2:1 für Asperg (33.Min).
Aspergs Trainer Rolf Schweizer war zur Halbzeit zufrieden mit der Leistung
seiner Mannschaft, machte aber deutlich dass man hier nicht nachlassen
dürfe. Also kam es auch im zweiten Durchgang zu Torraumszenen. Die
Grünbühler versuchten das ein oder andere mal mit „Schwalben“
den Schiedsrichter zu einem Elfmeter zu verleiten, der gut leitende Referee
ließ sich allerdings dafür nicht haben. Nach 70 Minuten ging
Pit
Sibold erschöpft vom tiefen Platz, er hatte sich in etlichen Zweikämpfen
aufgerieben, für ihn kam Jan Gündert. Gündert war es dann
auch, der keine fünf Minuten später eine Kopfballvorlage von
Bäßler erlief und zum 3:1 für die Asperger traf. Jetzt
wurde das Spiel härter aber Asperg hielt gut dagegen und konterte
gefährlich. Der für Steffen Hüttmann ins Spiel genommene
Moritz Benning hätte beinahe das 4:1 erzielt, nachdem Zeljko
Kablinovic geflankt hatte. In der 87. Minute machte der starke Christian
Benning seinen einzigen Fehler an diesem Nachmittag, Hoffart war sofort
zur Stelle und verkürzte auf 2:3. Die Asperger ließen sich die
verdienten drei Punkte aber nicht mehr nehmen.
(Zum Vergleich weiter unten
auch noch zwei Versionen Spielbericht von der Partie Asperg gegen Hochberg
eine Woche zuvor. Wem sollen wir wohl mehr glauben ?)
Die
zweite Mannschaft musste gegen FV Oberstenfeld II antreten, eine Mannschaft,
die abgesehen von einer hohen Niederlage am 1.Spieltag (1:8 !!! in Bissingen)
drei respektable Ergebnisse gegen Mannschaften von weiter oben erzielt
hatte. U.a. ein 2:1 gegen den SKV Eglosheim, der in Bissingen 13 Tore erzielte.
Das Spiel begann mit frühen Bemühungen unserer Jungs, ein Führungstor
zu erzielen. In der 8. Minute schlug Marco Pietschmann einen weiten
Freistoß an den 5'er, und der Torwart war einen Sekundenbruchteil
schneller am Ball als unsere auf den Ball zueilenden Spieler. Im direkten Gegenzug kam Oberstenfeld gefährlich vor unser Tor,
und es konnte gerade noch rechtzeitig geklärt werden. Marco Pietschmann
traf dann eine Minute später den Ball nicht voll, erhielt ihn aber
per Abpraller zurück, und wurde dann abgeblockt. In der 11. Minute
schoss
Andreas Orzechowski aus 12 Metern mit seinem schwächeren
Rechten, entwickelte aber zu wenig Druck, sodass der Torhüter sicher
halten konnte. In der 16. Minute flog ein scharfer Weitschuss genau in
die Arme von Sven Martens. In der 23. Minute hatte wieder Marco
Pietschmann eine Schußchance, zögerte aber zu lange - oder
scheute er sich, mit dem schwächeren Linken abzuziehen ? In der 28.
Minute machte es
Simon Lang vor, wie man blitzschnell abschließt,
traf aber mit seinem Scharfschuss aus 20 Metern nach einem Pressschlag
von Talha Ermen nicht weit genug ins Eck. Lang machen musste sich
Sven
Martens in der 31. Minute, als er einen Schrägschuss aus dem langen
Eck fischte. Nach 35 Minuten durften wir durchatmen, weil es hier durchaus
Elfmeter für den Gast hätte geben können. Zwei Minuten später
tankte sich Andreas Orzechowski unnachahmlich durch, sein Vollspannschuss
war jedoch nicht platziert genug. In der 39. Minute musste Sven Martens
erneut einen Schrägschuss parieren, und der Nachschuss vom Fünfereck
ging zum Glück hinter das Tor. Nach dem Wechsel ging es munter weiter.
In der 56. Minute konnte Sven Martens einen Freistoß aus sagen
und schreibe 35 Metern gerade noch über die Latte lenken. Seine zuletzt
des öfteren zu Tage tretenden Stürmerqualitäten bewies in
der 63. Minute AlperUzbek, der rechts im 16'er freigespielt wurde.
Sein Flachschuss zischte nur knapp am langen Eck vorbei. In der 69. Minute
ging halblinks ein Gästestürmer durch, Sven Martens war
schon auf dem Weg aus seinem Tor, weshalb der Stürmer wohl etwas zu
hastig abschloss. Ein Lupfer wäre hier tödlich gewesen. Wie wichtig
ein einfaches Grätschen des Balles ins Seitenaus sein kann, bewies
in der 74. Minute
Alper Uzbek. Wäre er nämlich
nicht einen Sekundenbruchteil eher am Ball gewesen, hätte der Oberstenfelder
freie Bahn auf unser Tor gehabt. Im Gegenzug flankte Marco Pietschmann
von rechts zur Mitte, wobei Andreas Orzechowski 5 Meter hinter einem
Abwehrspieler freistehend lauerte. Leider geriet der Flankenball etwas
zu kurz. In der 83. Minute parierte Sven Martens einen Schuss aus
8 Metern. Nach der darauffolgenden Ecke kam ein Gästestürmer
aus nächster Nähe zum Schuss traf aber irgendein Grünbühler
Abwehrbein. Kurz vor Schluß wurde noch einmal Andreas Orzechowski
aussichtsreich
angespielt, wurde aber Abseits gepfiffen.
Zurück
Bericht TSV Asperg: TSV - SKV Hochberg 2:0 (von der Asperger Homepage)
In einem lange offenen Spiel hatten die Asperger zum Schluss die größeren Kraftreserven und setzten sich somit verdient mit 2:0 gegen die Sportkameraden aus Hochberg durch. In der ersten Halbzeit spielten beide Mannschaften aus einem sicher stehenden Abwehrverbund, deshalb kam es auch zu relativ wenigen Torraumszenen.Bei den Aspergern hatten Pit Sibold, Marcel Bäßler und Timo Neuwirth Chancen den TSV in Führung zu schießen, aber auch die Hochberger hatten kurz vor der Halbzeit eine dicke Kopfballchance, die sie jedoch ungenutzt ließen. Marcus Orthey stand bei der Schweizer-Truppe zwischen den Pfosten, nachdem sich Mike Ebert im Spiel gegen Marbach verletzt hatte, im zweiten Durchgang zeichnete sich Orthey durch einige gute Szenen aus. Auch TSV-Capitain Gerhard Heusel mußte zur Pause verletzungsbedingt passen, die zweite Halbzeit spielte der TSV mit Christian Benning im Abwehrzentrum. Die Asperger ließen den Gegner kommen und wollten dann nach Ballgewinn schnell umschalten und so die SKV-Abwehr knacken. In der 65. Minute brachte Trainer Rolf Schweizer mit Moritz Benning einen weiteren flinken Flügelspieler, und der TSV kam zu klaren Möglichkeiten. In der 72. Minute war es dann soweit, über Timo Neuwirth und Philipp Bäuchle kam der Ball zu Zeljko Kablinovic, der einen schönen Ball auf den startenden Marcel Bäßler spielte. Bäßler traf zur umjubelten 1:0 Führung. Die Hochberger mußten nun höheres Risiko spielen und wurden in der 82. Minute eiskalt ausgekontert. Bäßler spielte dieses Mal auf Kablinovic, der tanzte den letzten Mann der Hochberger aus und schloss zum 2:0 ab. Damit war der Sieg in trockenen Tüchern, auch die gelb-rote Karte für Moritz Benning änderte nichts mehr am Resultat.
Es spielten: Marcus Orthey, Dome Martins Batista, Gerhard Heusel (46. Christian Benning), Torsten Cretni, Michele Colletta, Timo Neuwirth, Philipp Bäuchle, Pit Sibold (65. Moritz Benning), Steffen Hüttmann, Zeljko Kablinovic, Marcel Bäßler.
Spielbericht: TSV Asperg - SKV Hochberg 2 : 0 (von der Hochberger Homepage)
Am vierten Spieltag war man Gast beim TSV Asperg. Das Ziel war klar, man wollte einen Dreier mit nach Hause nehmen, dabei aber dem Gegner nicht ins offene Messer rennen. Mit einer auf drei Positionen veränderten Elf begann der SKV diszipliniert, ließ sich nicht so schnell locken und suchte im Spielaufbau geduldig die Lücken der Asperger. Durch diese Ballkontrolle übernahmen die Hochberger nach und nach auch die Spielkontrolle. Defensiv stand man gut und offensiv erarbeitete man sich auch einige gute Möglichkeiten. In der 20. Minute prüfte Weiland mit einem Schuss von der Strafraumkante den Asperger Keeper, der den Ball nach einer kleinen Unsicherheit aber doch festhielt. Nach 30 Minuten dann der erste richtige Aufreger. Einen Pass von Adrion konnte Weiland im Strafraum unter Kontrolle bringen und wurde dabei vom TSV-Verteidiger von hinten von den Beinen geholt. Der sonst gut leitende Schiedsrichter hatte den Schlag wohl genauso überhört, wie das Foul nicht gesehen und ließ die Partie weiterlaufen. Kurz vor der Pause tauchten dann die schnellen Asperger Stürmer auch gefährlich vor dem Hochberger Tor auf, der resultierende Schuss ging aber knapp neben das Tor. Direkt vor der Pause hatte Weiland nochmals eine gute Möglichkeit, die scharfe Hereingabe konnte er aber leider nicht mehr kontrolliert aufs Tor bringen. In der zweiten Halbzeit drängte dann der SKV auf die mittlerweile verdiente Führung. Mehrere gute Möglichkeiten blieben dabei auf der Strecke. Die Beste hatte Arnold, dessen satter Schuss aus 14 Metern am Pfosten landete. Eine Unaufmerksamkeit der Hochberger Mannschaft stellte in der 72. Minute dann den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf. Der lange Abschlag der Asperger wurde vom TSV im Mittelfeld kontrolliert und mit einem Pass durch die Schnittstelle der Innenverteidigung auf den schnellen Asperger Stürmer weitergeleitet. Dieser war völlig alleine vor Torhüter Kollmar und verwandelte eiskalt. Die Hochberger spielten danach kontrolliert weiter nach vorn und kamen auch zu weiteren Chancen. 5 Minuten vor Spielende konnten die Asperger per Konter den Sieg sichern. Im kommenden Heimspiel am Sonntag (03.10. um 15.00 Uhr) empfängt der SKV den GSV Erdmannhausen. Sollte Hochberg eine ähnlich engagierte Leistung zeigen und es endlich wieder schaffen, den Ball im Tor unterzubringen, ist es auch gegen diesen starken Gegner (9 Punkte) möglich, die Negativserie zu beenden und wieder einen Sieg feiern zu dürfen
29.08.2010: Frühes Pokalaus - zweite Mannschaft verliert deutlich mit 1:4
(Bericht von Walter Heger) Am 29.August trat der TSV Grünbühl II um 11:00 Uhr zum Pokalspiel beim TV Neckarweihingen II an. Über die ungewöhnliche Uhrzeit wunderte sich vor allem der Gastgeber, dessen erste Mannschaft nämlich um 15:00 ebenfalls ein Heimspiel hatte (und gegen Salamander Kornwestheim 4:5 verlor). Was so ein Zwei-Stunden-Loch soll, weiß wohl niemand so richtig. Nicht in einem Loch, aber doch zumindest in einem Tief befand sich unsere zweite Mannschaft. Auch wenn zwei Gegentreffer aus deutlichen Abseitspositionen fielen, wäre ein Sieg nach dieser Leistung nicht verdient gewesen. Nachdem in der 11. Minute das 1:0 gefallen war, dauerte es bis zur 15. Minute, ehe wir erstmals auf das Tor schossen. Die Weitschüsse von Jan Rafal Dudziak und Andreas Orzechowski konnten jedoch kaum für Gefahr sorgen. Pech hatte Phillip Brodhagen in der 20. Minute, der mit einem auf eigenwillige Art angesetzten Kopfball fast eine Art "Wembley-Tor" machte. Leider fehlten ein paar Zentimeter. In der 23. Minute warf sich Denis Roßnagel mit der ganzen Fülle seines Körpers am Fünfer einem Stürmer entgegen, dem nichts anderes übrig blieb, als daneben zu schiessen. Sehr viel Glück hatten wir in der 30. Minute, als ein Stürmer des TVN das Kunststück gelang, aus nächster Nähe über das Tor zu schiessen. Auch in der 33. Minute verfehlte ein völlig frei zum Kopfball kommender Stürmer das Tor aus wenigen Metern. Das 2:0 in der 37. Minute fiel zwar nach einem frech ausgeführten unberechtigten Einwurf, war aber dennoch abzusehen. Den nächsten Hochkaräter vergab der TVN unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff, als aus 5 Metern daneben gezielt wurde. Im zweiten Durchgang wirkte unsere Mannschaft wesentlich engagierter und bestimmte auch weitestgehend das Spiel. den Anfang machte Phillip Brodhagen in der 47. Minute mit einem Schuss aus 12 Metern, dem jedoch der Druck fehlte. In der 53. Minute konnte eine scharfe Flanke von Alper Uzbek gerade noch zur Ecke gelenkt werden. In der 55. Minute fiel beinahe die Entscheidung, als der 10'er bei einem Konter halblinks den herausgelaufenen Denis Roßnagel umspielte, dann aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf. In der 56. Minute nahm Phillip Brodhagen einen zu kurzen Abwehrschlag aus 14 Metern direkt, setzte den schuss aber etwas zu hoch an. Hoffnung kam dann denoch auf, als Alper Uzbek seine neu hinzugewonnenen Torjägerqualitäten hervorkramte, und einen durch den Torwart nur abgeklatschten Scharfschuss von Andreas Orzechowski zum 2:1 abstaubte. Kurz darauf wurde Simon Lang von hinten umgerannt und hielt sich minutenlang den Kopf. Es erfolgte kein Pfiff. Dem Ausgleich nahe war in der 71. Minute Jan Rafal Dudziak. Nachdem er von Andreas Orzechowski steil geschickt worden war zog er aus 12 Metern ab, und es fehlten nur Zwei-Finger-Breit zum Tor. Nach einer klaren Abseitsposition kam es in der 75. Minute zum 3:1. Es war aber nach Meinung einiger Beobachter auch so, dass unsere Abwehr hier sehr schlecht gestaffelt stand. Der eingewechselte Marco Pietschmann konnte in der 83. Minute mit einem langen Bein am 5'er-Eck auf das Tor spitzeln. Aber der Torwart war zur Stelle. Hier der Anschlußtreffer, und es hätte nochmal spannend werden können. Stattdessen führte ein katastrophaler Abspielfehler im vorderen Mittelfeld zu einem blitzschnellen Konter, der mit einem platzierten Weitschuss aus 25 Metern zum 4:1 genutzt wurde. Symptomatisch für das Spiel war die Tatsache, dass Andreas Orzechowski in der 90. Minute einen Elfmeter verschoss, beziehungsweise im Schlußmann seinen Meister fand. Nach dem letzten Eckball konnte Simon Lang noch ins Tor schiessen, der Schiedsrichter aber hatte, während der Eckball unterwegs war, abgepfiffen. Irgendwie schon gemein !
Es
spielten: Denis Roßnagel; Seyit Midilli;
Eugen Weber; Enes Tasdemir; Giovanni La Salandra; Alper
Uzbek; Benjamin Kisikof; Jan Rafal Dudziak; Phillip Brodhagen;
Haktan Soran; Andreas Orzechowski; Dennis Brüstle;
Simon Lang; Marco Pietschmann
Torschütze:
Alper Uzbek
22.08.2010: Chancentod regiert: unnötige Niederlage der Zweiten gegen TuS Freiberg
(Bericht von Walter Heger) Alle Beteiligten stöhnten an diesem 22.August über die hochsommerliche Hitze. Die Zuschauer konnten sich den Schatten suchen; die Spieler konnten es nicht. Dennoch entwickelte sich ein beachtlich munteres Spiel. Nadir Ay, dem man nach seiner Verletzung die Spielpraxis gab, zog bereits in der 2. Minute aus 25 Metern vehement ab, verfehlte aber sein Ziel knapp. Nach 5 Minuten schlug er eine Ecke von links präzise auf den Kopf von Andreas Orzechowski, dessen Kopfball knapp drübersegelte. In der 6. Minute musste der aus dem Urlaub zurückgekehrte Benjamin Loparco erstmals aktiv werden und schnappte sich beim Herauslaufen die Kugel vor dem heraneilenden Gästestürmer. In der 10. Minute überlief ein Angreifer des TuS unsere zentrale Abwehr und schoss dann um Zentimeter über den Kasten. In der 11. Minute fliegt die Kugel nach einem Abpraller an der Mittellinie beinahe ins Gästetor. In der 18. Minute gab es 4 Hochkaräter im Sekundentakt. Simon Lang lief von halblinks alleine auf den Torwart zu, den abgewehrten Ball nahm Jan Rafal Dudziak zweimal nacheinander, scheiterte aber am Torwart. Jetzt kam Haktan Soran aus dem Hintergrund und zog ab, aber auch sein Schuss prallte gegen ein Abwehrbein. Drei Minuten später ergab sich fast die gleiche Situation. Wieder scheiterten Simon Lang alleine vor dem Keeper und Haktan Soran im Nachschuss. Aber auch der Gast hatte Grund zum Haareraufen, insbesondere der 2'er, der in der 24. Minute aus 6 Metern danebenschoss. Kaum, war dies' notiert streifte ein Freistoß von Nadir Ay die Latte. In der 33. Minute bediente Simon Lang mit einem Querpass den mitgelaufenen Haktan Soran, der aus nächster Distanz daneben spitzelte. In der 34. Minute war Jan Rafal Dudziak wieder in günstiger Schussposition, sein Flachschuss aus 10 Metern war aber zu unplatziert. Kurz nach dem Wiederanpfiff wurde ein Indirekter von Nadir Ay gerade noch zur Ecke gelenkt. In der 54. Minute ging Benjamin Loparco weit aus seinem Tor heraus, der auf ihn zulaufende Gästestürmer konnte jedoch die Kugel unter ihm zum 0:1 einschiessen. Doch schon im direkten Gegenzug fiel das sehenswerte 1:1. Phillip Brodhagen erkämpfte sich links den Ball, gab zur Mitte, und dort machten Enes Özevin und Andreas Orzechowski mit drei Kurzpässen die Abwehr regelrecht nass, und letzterer schoss zum Ausgleich ein. Und als in der 60. Minute Enes Özevin einen weiten Ball von Dennis Brüstle elegant herunterstoppte und dann volley genau ins Eck zur Führung traf, erhoffte man für kurze zeit ein Grünbühler Feuerwerk. Dann aber gab es in der 65. Minute einen Elfmeter, der das 2:2 brachte. Jetzt war in der Abwehr kollektives Schlafen angesagt, und innerhalb weniger Minuten stand es 2:4. Wäre ein Flugkopfball von Dennis Brüstle im direkten Gegenzug ins Tor, statt knapp daneben, geflogen, dann hätte es vielleicht noch einmal spannend werden können. So aber durfte ein Gästeangreifer in der 78. Minute völlig freistehend zum 2:5 einköpfen. In der 83. Minute lief Enes Özevin alleine auf den Torwart zu, wollte einen Kunstschuss ins lange Eck landen, anstatt ins kurze Eck einzuschiessen. Der Versuch mißlang. Kurz darauf schlenzte Nadir Ay volley um Zentimeter daneben. Den nächsten Versuch hatte Phillip Brodhagen, der aber am Elfmeterpunkt verstolperte. In der letzten Spielminute traf noch ein Gästespieler, den ich mal Kugelblitz nennen will, den Pfosten. Ihm hätten seine Kameraden sicherlich einen Treffer gegönnt.
Es
spielten: Benjamin Loparco; Benjamin Kisikof;
Fatih Yildirim; Enes Tasdemir; Dennis Sauseng; Emrah
Balaman; Simon Lang; Nadir Ay; Jan Rafal Dudziak;
Haktan Soran; Andreas Orzechowski; Enes Özevin;
Dennis Brüstle; Phillip Brodhagen; Nico Hirschfeld
Torschützen:
Andreas Orzechowski; Enes Özevin
14.08.2010: Mißglückte Generalprobe: Niederlage gegen TKSZ Ludwigsburg
(Bericht von Charles Jakob) Am Sonntag den 15.August unterlag der TSV auch im letzten Vorbereitungsspiel mit 1:3 gegen den Bezirksligaabsteiger TKSZ Ludwigsburg. Beim TKSZ liefen zwei ehemalige Grünbühler Jungtalente auf, „Momo“ Kalan und Oguzhan Sahin, während beim TSV Nadir Ay nach seiner Verletzung beim Stadtpokal überraschend früh wieder dabei war. Dafür fehlte die Goalgetter-Neuentdeckung Alper Uzbek verletzt, Torwart-Neuerwerbung Benjamin Loparco und „Chrissie“ Bleile urlaubsbedingt. Die Anfangsphase des Spiels bei den Gästen war von unkontrollierten Abwehraktionen geprägt, während die Grünbühler Abwehr nach lautstarker Beurteilung von Lucas Macionczyk überhaupt nicht agierte: „Ihr steht rum wie Statisten !“. Dafür erhielt er vom überaus korrekt pfeifenden Unparteiischen gleich mal Gelb ! Gemeint haben muss Lucas die Aktion in der 10. Minute, als ein Gästestürmer nach einer eher verunglückten Flanke völlig frei zum Kopfball aus drei Metern kam und Martens das Leder abwehren konnte. Der TSV erhielt durch die Abwehrversuche der Gäste einige Eckbälle, die jedoch allesamt nichts Nennenswertes einbrachten. Nach einer erneuten gelben Karte in der 13. Minute gegen den rüde von hinten einsteigenden Mannschaftsführer des TKSZ wurde es dann wieder gefährlich für den Kasten von Sven Martens. Denn die Freistoßchance wurde lässig vergeben, und der blitzschnelle Konter über die linke Flanke führt den 7er des TKSZ wenige Meter vor den linken Pfosten des TSV-Tores, wo er das Leder nach innen schiebt, aber kein Sportkamerad mitgelaufen ist, aber dem parallel zur Torlinie laufenden Ball kampfstark nachsetzt, sich im Dribbling gegen mehrere grün-weiße Abwehrspieler behauptet und zum Schuss kommt. Diesmal hilft ihm aber ein Mitspieler, in dem er dem durchaus erfolgversprechenden Scharfschuss im Weg steht. Auf der Gegenseite zeigten die Macionczyks brüderliche Einigkeit beim Torabschluss. Ayspielt einen schönen Steilpass aus dem Mittelfeld nach rechts, Lucas Macionczyk ist ein wenig überraschend nicht im Abseits und schießt aus zehn Metern knapp vorbei. Eine gefühlvolle Ay-Ecke auf den Kopf von Hoffart wird abgewehrt und im Nachschuss jagt Karl Macionczyk das Leder knapp am Pfosten vorbei. In der 20. Minute spielen sich die beiden im wohl schönsten Angriff der ersten Spielhälfte wieder über rechts durch, diesmal scheitert Karl am gut haltenden TKSZ-Keeper. In der Folgezeit kam der TKSZ immer wieder mit dem schnellen 7er über die linke Seite, doch der Ex-Grünbühler „Momo“ prägte die letzen Minuten. Nach einer schönen Einzelaktion, als er von rechts kommend in den Grünbühler Strafraum eindringt, schießt er knapp am Tordreieck vorbei (32. Minute). Nach einer wiederum erfolglosen Ecke des TSV muss Adiyman in einem langen Spurt den Youngster, der erneut rechts durchgebrochen war, verfolgen, das überflüssige Foul wird mit Abstoß geahndet (hier wäre fast wieder eine neue Wortschöpfung gelungen: auf dem Notizzettel wurde „Tolga verfoult Momo“ notiert !). Als alle schon mit dem Pausenpfiff rechneten, entscheidet der Unparteiische nach Zusammenprall von „Momo“ Kalan mit Sven Martens auf Strafstoß. Nach kurzer Behandlungspause für Martens und langer für Kalan kann nur unser Keeper weiter spielen, für den Ex-Grünbühler war die Partie gelaufen. Den Elfmeter verwandelt der 6er des TKSZ hart und präzise (44. Minute). In der zweiten Spielhälfte wurden dann die fünf nicht von Beginn an spielenden Grün-Weißen nacheinander eingewechselt, mit dem Wiederanpfiff kam Balaman, dann Seyit Midilli, Enes Tasdemir, Andy Orzechowski und Simon Lang. Stabilität brachten diese Wechsel nicht, die TSV-Abwehr knüpfte an der Leistung der Anfangsphase an. Der wohl erste Fehlpass von David Unterreiner, seit er Grün-Weiß trägt, leitet eine Kaskade von Balleroberungen und -verlusten ein (50. Minute), die in einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld endet. Der hohe Ball wird von der TSV-Abwehr weggeköpft, aber dem knallharten Nachschuss aus ca. 20 Metern kann Martens nur nachschauen. Doch der TSV schlug wenig später zurück. In der 53. Minute entscheidet der Unparteiische bei einem Kopfballduell zwischen Hoffart und TKSZ-Abwehrspielern auf Strafstoß für den TSV. Diesmal zeigt Trainer Karl Macionczyk seinen Jungs, wie man einen Elfmeter verwandelt. Locker schickt er den Keeper in die falsche Ecke und verkürzt auf 1:2. Nun ließ bei beiden Mannschaften die Konzentration nach, denn auch der Gast wechselte mehrfach aus und beim TSV machten sich die Trainingseinheiten der letzten Tage –noch am Vorabend wurde eine harte Einheit absolviert- samt Vorbereitungsspiel in Bietigheim bemerkbar. In der 62. Minute platziert Hoffart eine schöne Linksflanke ins Toreck, doch der TKSZ-Keeper erreicht den Ball noch, verletzt sich dabei, spielt aber weiter. In der 65. Minute düpiert der 6er des TKSZ das grün-weiße Mittelfeld, seinen Steilpass legt der Empfänger quer, und der mitgelaufene Einwechselspieler donnert den Ball aus zwei Metern an die Unterkante von Sven Martens` Latte, von wo aus er wieder ins Spielfeld springt und letztendlich unschädlich gemacht wird. In der 75. Minute ist wieder einmal der schnelle 7er durch, ausnahmsweise über die rechte Flanke. Diesmal fackelt er nicht lange, sondern flankt von der Torauslinie an den Fünfmeterraum, wo der 9er den Ball volley ins Grünbühler Tor zum 1:3 Endstand wuchtet. Im Gegenzug hat der TSV die Möglichkeit zur Ergebniskosmetik (76. Minute). Der Mannschaftsführer des TKSZ verwechselt am eigenen Strafraum Karl Macionczyk mit einem Mitspieler, unser Trainer schaltet schnell, spielt quer auf Hoffart, aber dessen Kracher aus 16 Metern prallt gegen den rechten Torpfosten. In der nächsten Szene schaffen es Hoffart und ein paar Mitspieler irgendwie, sich links durchzuwursteln, Hoffart legt drei Meter vor dem Tor den Ball plötzlich quer nach hinten, aber der platzierte Schuss von Karl Macionczyk wird abgeblockt (83. Minute). In der 85. Minute sieht Simon Lang nach einem dynamischen Foul, das nur ein schneller und durchtrainierter Spieler begehen kann, eine gelbe Karte. Meinung der am Spielfeldrand in der neuen Coaching-Zone fachsimpelnden Zuschauer: "hätte auch Rot sein können". In den folgenden Minuten erschöpft sich Hoffart an zwei Tormöglichkeiten. Erst kann er nach einer weichen Linksflanke von Darvas völlig frei vor dem Tor dem Ball per Kopf keinen Druck verleihen (87. Minute), dann legt er sich einen feinen Yildirim-Pass allein auf das Tor zustrebend zu weit vor (88. Minute). Da Pressewart Walter Heger nach einem Blick in den Spiegel spontan die Entscheidung traf, eine viertägige Fish-And-Chips-Diät in London anzutreten (Anmerkung des Pressewarts: "es war etwas anders"), durfte der "ehemalige" Pressewart mal wieder ein Spiel der Grün-Weißen analysieren und nicht nur am Stadion-Mikrogon schönreden. Fazit: unsere Jungs haben in diesem Spiel fast alles gezeigt, was sie in den letzten Jahren ausmacht – vergebene Torchancen, Aussetzer im Mittelfeld, eine durch lange Bälle leicht zu überrumpelnde Abwehr. Das scheint der Stil der Mannschaft zu sein, der sich in den letzten 8 Jahren manifestiert hat. Der neue Trainer und die sicherlich vielversprechenden Neuzugänge, die allesamt noch nicht integriert sind, werden viel Energie aufbringen müssen, eine Basis für einen neuen Grünbühler Stil zu legen. Einen Stil, der es unseren Jungs ermöglicht, hinten, auch gegen schnelle Angreifer, sicher zu stehen, im Mittelfeld Dominanz auszuüben, auch mal ein Spiel zu gewinnen, wenn nur 3 und nicht wie fast immer 8 bis 12 glasklare Torchancen herausgespielt werden, und einen Big-Point zu erkennen und mit "höchschter Konzentration“ zu nutzen – nicht wie den vergebenen Foulelfmeter im Stadtpokalendspiel. Dann kann vermieden werden, dass wir, wie in den letzten beiden Spielzeiten, plötzlich wieder wochenlang gegen den Abstieg spielen müssen. Und das, meine lieben Grünbühler, und nur das, bringt die nächsten Sonntage Spannung in die Wohn- und Schlafzimmer !
Es
spielten: Sven Martens, Lucas Macionczyk, Fatih Yildirim, David Unterreiner,
Sven Darvas, Kevin Bernal, Tolga Adiyaman, Nadir Ay, Ferhat Tekcan, Karl
Macionczyk, Alexander Hoffart, Emrah Balaman, Seyit Midilli, Enes Tasdemir,
Simon Lang, Andreas Orzechowski
Torschütze:
Karl Macionczyk





































































