Filmakademie zu Gast beim TSV

Mitten während den Vorbereitungen zum Diezel-Cup 2006 bekam der Geschäftsführer des TSV, Armin Klostermann, einen überraschenden Anruf einer Mitarbeiterin der Filmakademie Ludwigsburg: nachdem die Studenten im Rahmen eines Filmprojektes sämtliche Sportstätten in und um Ludwigsburg herum abgeklappert hatten, fiel ihre Wahl auf das Sportgelände des TSV Grünbühl. So waren am Drehtag 22.Juni zahlreiche Filmtechniker, Schauspieler und Statisten auf dem Gelände anzutreffen. Eine interessante Herausforderung für unsere Jungs. Obendrein spielte ein bekannter Schauspieler aus dem 'Großstadtrevier' (Polizeiserie der ARD) mit: Tommaso Cacciapuoti (auf dem Foto mittendrin in der grünen TSV-Jacke).

Auch die Presse ließ es sich nicht nehmen, über den Dreh zu berichten.

Sie baten um die Drehgenehmigung für einen provokanten Problemfilm: Homosexualität in einem Sportclub. Ohne lange nachzudenken, wurde dem Antrag stattgegeben und die betreffenden Statisten - in diesem Fall die Jahrgänge der C-Jugend - informiert.

Darum ging es:
Der Verantwortliche Regisseur bat um die Drehgenehmigung für einen provokanten Problemfilm: Homosexualität in einem Sportclub. Ohne lange nachzudenken, wurde dem Antrag stattgegeben und die betreffenden Statisten - in diesem Fall die Jahrgänge der C-Jugend - informiert. So waren am Drehtag 22.Juni zahlreiche Filmtechniker, Schauspieler und Statisten auf dem Gelände anzutreffen. Eine interessante Herausforderung für unsere Jungs. Obendrein spielte ein bekannter Schauspieler aus dem 'Großstadtrevier' (Polizeiserie der ARD) mit: Tommaso Cacciapuoti. Am Sonntag, den 22.Oktober 2007 war die Filmpremiere im Ludwigsburger Filmtheater Caligari. Dazu erschien am 23.Oktober in der Bietigheimer Zeitung folgender Bericht:

PREMIERE / STUDENTEN DER FILMAKADEMIE DREHTEN "HERZHAFT"

"Was in 13 Minuten so alles reinpasst ... Fußballtrainer Ralf sieht in Felix' Zimmer ein Modell des Viadukts und mit einem "Kommen Sie" fährt er mit des Jungen Mutter dorthin, wo sie diesen dann auch finden. Eine kleine Szene, die mit wenigen Worten und mit wenigen Einstellungen alles sagt. So ist der ganze Film "Herzhaft" des Absolventen der Filmakademie Ludwigsburg, Martin Busker, der am gestrigen Sonntag zur Premiere im Caligari kam, aufgebaut. Wie viel man doch in 13 Minuten sagen und erklären kann. In einer unglaublich verdichteten, logisch aufgebauten und professionell gemachten Produktion wird eine Liebesgeschichte erzählt. Ralf und Felix sind ineinander verliebt. Das ist erstmal gar nicht so spektakulär, in Zeiten, in denen homosexuelle Partner heiraten können. Dass Ralf jedoch ein Fußballtrainer Ende Zwanzig ist und Felix ein 15-jähriger Schüler, macht die ganze Situation prekär. Martin Busker, der Regisseur, erzählt denn auch von Schwierigkeiten, die Rolle des Felix zu besetzen: "Die meisten Casting-Agenturen haben abgewinkt". Er fand in Ferdinand Hanisch aus Köln denn doch einen passenden Schauspieler, der in seiner ersten Filmrolle glänzt. Auch im Caligari kommt es, vor allem aus dem jugendlichen Publikum (die Jungs vom TSV Grünbühl wirkten als Statisten mit und waren alle gekommen), denn auch zu peinsamem Gelächter, als sich Felix Sprudelwasser über den nackten Oberkörper schüttet, um Ralf anzumachen. Doch die starken Bilder von Martin Busker und seinem Team lassen das Gelächter bald verstummen. Hier geht es nicht um krankhafte Sexualität, wie Felix' Mutter im Film vermutetet: "Sie sind doch krank, Sie stehen auf kleine Jungs". Schnell spürt man, hier haben sich zwei verliebt. Vor allem der ältere Ralf, den Tomaso Cacciapouti (diesen Namen sollte man sich merken, der Mann hat Talent) sensibel und eindrucksvoll spielt, liebt den jungen Felix, bei dem es sich vielleicht noch um jugendliche Schwärmerei handelt. Busker erzählt eigentlich eine ganz kleine, alltägliche Geschichte, nur dass es sich bei den Protagonisten um zwei nicht gleichaltrige Männer dreht. Nichts Ungewöhnliches ist es, wenn ein junges Mädchen sich schwärmerisch in den älteren Sportlehrer verliebt, nicht selten wird daraus eine Affäre, ab und zu sogar die große Liebe. In "Herzhaft" wird stark verdichtet und mit wenig Worten, direkten Einstellungen, die viel sagen, kompakt die gesamte komplexe und komplizierte Problematik dargestellt.

Bewusste Effekte

Eine angedeutete, im Dunkeln sich abspielende Sexszene, wie hier gezeigt, erregt das Gemüt sehr aufgeklärter und toleranter Naturen, auch wenn man eigentlich nichts sieht. Ein nackter Jungenoberkörper, erotisch geräkelt, ruft Lachen hervor. Effekte, mit denen Busker ganz bewusst spielt und die den Film ausmachen. Auch die Reaktion der Mutter, die die Affäre fast in die Ecke von sexuellem Missbrach stellt, sind unemotional und knapp dargestellt. So ist, mit einer fabelhaften schauspielerischen Leistung, in 13 Minuten alles gesagt und gezeigt, wofür andere zwei Stunden bräuchten." VON GABRIELE SZCZEGULSKI

Diezel-Cup 2006

Dieser Zeitungsartikel wurde anlässlich der Spendenübergabe des TSV Grünbühl an die 'Sabine-Dörges-Stiftung für krebskranke Kinder und Jugendliche' am Dienstag, den 10.10.2006 in der LKZ veröffentlicht.

"Neuer Fußballplatz für den TSV Grünbühl"

Bericht der "Stuttgarter Zeitung" vom 31.07.2006:

"Der 24 Jahre alte Tennenfußballplatz des TSV Grünbühl wird durch ein modernes Kunststoffrasenfeld ersetzt. Dafür und für eine neue Laufbahn hat die Stadt nun 450 000 Euro genehmigt. Der Grünbühler Turn- und Sportverein ist einer der wenigen Ludwigsburger Vereine, die noch keinen Kunstrasenplatz haben. Das wird sich nun ändern. Die Mitglieder des Bauausschusses haben in ihrer jüngsten Sitzung einen modernen Kunstrasenplatz für die Kicker des TSV genehmigt. In den Baukosten von insgesamt 450 000 Euro ist neben Flutlichtscheinwerfern und einer modifizierten Beregnungsanlage auch die Anlage einer Laufbahn nebst Weitsprunggrube für die benachbarte Eichendorffschule enthalten. Die Bauarbeiten sollen Anfang August beginnen und Ende Oktober beendet sein. Roland Glasbrenner, der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, merkte an, dass der Platz zwar teuer sein wird, eine notwendige Sanierung aber auch viel Geld gekostet hätte."

Grünbühl-Lauf 2006

Beim Grünbühllauf der Eichendorff-Schule war auch dieses Jahr der TSV Grünbühl wieder maßgeblich beteiligt. Die Ludwigsburger Kreiszeitung veröffentlichte nachfolgenden Artikel.

Hallenstadtpokal 2006

Ein schönes Action-Foto wurde bei den Ludwigsburger Hallen-Stadtmeisterschaften der Aktiven 2006 von der LKZ geschossen. Das Foto stammt von der Begegnung TKSZ Ludwigsburg gegen unseren TSV. Dabei sind eigentlich 2 Grünbühler zu bewundern: zum einen natürlich unser Nadir Ay (rechts), zum anderen aber auch der ehemalige TSV-Spieler Nihat Tasdemir, der nun in Diensten des TKSZ Ludwigsburg steht.

Nikolausball 2006

Beim 30.Nikolausball der AH-Abteilung im TSV wurden neben einem lustig und abwechslungsreich dargebotenen Programm auch verdiente Mitglieder geehrt.

Über diese Jahresfeier veröffentlichte die LKZ am 10.01.2006 nachfolgenden Bericht.

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Aktualisierung:19.01.2021