Unser Turnier heißt jetzt "DDS Cup"

Die Firma "Digital Druck Service" in der Sudetenstrasse 2 in Ludwigsburg ist ab 2018 der neue Sponsor und Namensgeber unseres internationalen E-Jugendturniers, das somit nicht mehr "Charlett Cup" heißt. Geschäftsführer Thomas Brückner druckt außerdem seit Juni 2018 unser "sport info" - und zwar in Farbe !!! Erstmals zur Sportwoche 2018.

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Rückblick mit Fotos und Berichten

DDS Cup 2018  OZPN Kalisz holt Turniersieg gegen Polyfoot Gent

Charlett Cup 2017  |  Charlett Cup 2016  | Charlett Cup 2015  |  Charlett Cup 2014 | Charlett Cup 2013  |  Charlett Cup 2012  |  Charlett Cup 2011  | 
Diezel Cup 2010:  SSV Ulm verteidigt Titel - Armin Klostermann sagt "Tschüss"
Diezel Cup 2009:   SSV Ulm Turniersieger ohne Gegentor - Torschützenkönig wird Nationalspieler
Diezel Cup 2008:  Sieger 1.FC Sonthofen ist von unserem Turnier begeistert
Diezel Cup 2007:  Abbruch nach Unwetter
Diezel Cup 2006:  FC Kempten siegt gegen Karlsruher SC; zwei Schweizer Erstligisten zu Gast |
Diezel Cup 2005  TSV Grünbühl im Fernsehen - Serge Gnabry war in Grünbühl  |
Diezel Cup 2004  viel Prominenz in Grünbühl  |  Diezel Cup 2003  Sieger FC Augsburg  |
Diezel Cup 2002  Turniersieger Karlsruher SC  |
Wüstenrot Cup 2001:  Sieger TSV Grünbühl - neues Motto "gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ..." |
Wüstenrot Cup 2000:  Pascal Hemmerich bester Spieler; TSF Ditzingen Turniersieger |
Wüstenrot Cup 1999  TSV im Endspiel gegen SSV Reutlingen |
Wüstenrot Cup 1998  TSV im Endspiel gegen VfB Stuttgart

Turnierhistorie: Fotos aller bisherigen Sieger seit 1998

Turnierhistorie seit 1998

Jahr Turniersieger Finalgegner    
1998 VfB Stuttgart TSV Grünbühl Wüstenrot Cup Bambini
1999 SSV Reutlingen TSV Grünbühl Wüstenrot Cup Bambini
2000 TSF Ditzingen SSV Reutlingen Wüstenrot Cup Bambini
2001 TSV Grünbühl TSV Flacht Wüstenrot Cup F-Jugend
2002 Karlsruher SC Union Böckingen Diezel Cup E-Jugend
2003 FC Augsburg SSV Ulm Diezel Cup E-Jugend
2004 FC Augsburg VfB Stuttgart Diezel Cup E-Jugend
2005 SportVg Feuerbach SG Nürnberg-Fürth Diezel Cup E-Jugend
2006 FC Kempten Karlsruher SC Diezel Cup E-Jugend
2007 SV Vaihingen Abbruch wg. Unwetter Diezel Cup E-Jugend
2008 1.FC Sonthofen SpVgg 07 Ludwigsburg Diezel Cup E-Jugend
2009 SSV Ulm DSK Lukavac Diezel Cup E-Jugend
2010 SSV Ulm Karlsruher SC Diezel Cup E-Jugend
2011 TV Möglingen TSV Merklingen Charlett Cup E-Jugend
2012 SC Fürstenfeldbruck Polyfoot Gent Charlett Cup E-Jugend
2013 TSV Benningen FSV Waiblingen Charlett Cup E-Jugend
2014 TSV Leutenbach AS Krotoszyn Charlett Cup E-Jugend
2015 FSV Waiblingen Polyfoot Gent Charlett Cup E-Jugend
2016 SSV Reutlingen FV Löchgau Charlett Cup E-Jugend
2017 SpVgg Cannstatt TSG Backnang Charlett Cup E-Jugend
2018 OZPN Kalisz 1 Polyfoot Gent DDS Cup E-Jugend

DDS Cup 2019 wegen Gewitter abgebrochen

Da war noch alles gut - Aufsteigen der Friedenstauben

Das war bitter. Gegen 14:00 Uhr musste der DDS Cup wegen des Wettereinbruchs zunächst unterbrochen, und eine gute Stunde später dann abgebrochen werden, da keine Besserung in Sicht war. Die letzten Vorrundenspiele der Gruppe A waren gerade fünf Minuten gespielt, als die ersten Blitz- und Donnerschläge über Grünbühl hereinbrachen. Die Mannschaften wurden sofort vom Platz geschickt, um sich sicher unterzustellen. Sportlich gesehen steuerte das Turnier gerade in die spannendste Phase, denn es standen die Entscheidungen um das Weiterkommen ins Viertelfinale an.

In Gruppe A war der SGV Freiberg mit 5 gewonnenen Spielen bei 15 Punkten so gut wie sicher weiter. TV Möglingen und VfL Sindelfingen 2 mit 10 bzw. 12 Punkten hätten noch gegeneinander spielen müssen. Da war also noch nichts sicher.

In Gruppe B hatte Polyfoot Gent 13 von 15 möglichen Punkten geholt. Dahinter standen TV Aldingen und AT Krotoszyn 2 mit 11 bzw. 12 Punkten, die noch aufeinander getroffen wären. Auch hier war also nichts entschieden.

Noch spannender war es in Gruppe C. Die SpVgg Cannstatt hatte 12 Punkte, OZPN Kalisz 2 deren 11, FV Löchgau 9 Punkte und SV Fellbach 8. Löchgau hätte noch gegen Cannstatt gespielt, Kalisz und Fellbach gegen bereits ausgeschiedene Mannschaften.

Spannend war es insbesondere auch deswegen, da die beiden besten Gruppendritten auch weitergekommen wären.

alle Ergebnisse  |  Turnierbestimmungen

Die höchsten Siege feierten mit jeweils 6:0 Polyfoot Gent und SV Fellbach gegen den TSV Grünbühl bzw. AT Krotoszyn 1, sowie mit jeweils 5:0 AT Krotoszyn 2 gegen SC Stammheim und Polyfoot Gent ebenfalls gegen die Stammheimer. Der SV Fellbach konnte auch noch ein 5:1 gegen VfL Sindelfingen verzeichnen.

SV Pattonville fand nicht nach Grünbühl

Besonders ärgerlich war das Nichterscheinen des SV Pattonville, unserem direkten Nachbarn. Kurzfristige Absagen sind ja schon schlimm genug, aber gar nicht Bescheid zu geben, und einfach nicht zu kommen, ist nicht nachvollziehbar. Auch der SV Affstätt (Stadtteil von Herrenberg), dummerweise aus der selben Gruppe (A), kam nicht. Die Spiele wurden laut Bestimmungen alle mit 3:0 für den jeweiligen Gegner gewertet.

Aufgrund der oben beschrieben Konstellation zum Zeitpunkt des Abbruchs war es nicht möglich, einen Turniersieger aufgrund der Tabellensituation zu bestimmen. Alle Mannschaften erhielten jedoch Pokale und T Shirts.

Hier ärgert sich ein Spieler über eine vergebene Torchance

Wir bedanken uns bei den Schiedsrichtern Amir Saduov, Alex Kunz, Berislav Vidackovic, Niko Halaidopulos, Kai Kreidel und Tim Rosenburg, die ihre Sache sehr gut gemacht haben. Auf dem Foto fehlt leider Amir Saduov, der später eintraf. Dank geht auch an Michael Bährend, der für den WFV als Turnieraufsicht antrat.

Als Turnierleitung fungierten kompetent Kai Hoffmann, Dominic Kisikof und Sven Martens, der auf dem Foto fehlt. Großer Dank geht auch an sie. Begeistert hat mich Dominic Kisikof, der aus dem ihm von Andreas Orzechowski zur Verfügung gestellten Spielplan im Excel-Format geschwind mal eine Funktionstabelle machte, die Torverhältnisse und Punktestand nach Ergebniseingabe automatisch ausrechnet. Das ist für den Pressewart eine Herausforderung für die restliche Sommerpause.

Polyfoot Gent 2019 stellt sich vor

sitzend von links nach rechts:
Warre Van der Haegen (KVV St. Denijssport); Viktor Verfaille (Waasland-Beveren);
Mathijs Bingé (Sparta Petegem); Gilles Dult (KMSK Deinze); Yannis Zirda (Sparta Petegem )

stehend von links nach rechts:
Aino Mangeleer (KVV St. Denijssport); Finn Vermeiren (SK Berlare); Robbe Willems (SK Berlare) Aize-Dine Khelifi (Jago St. Amandsberg); Thor Neirynck (JV De Pinte)

Polyfoot Crew von links nach rechts:
Johan De Block; Johan Lamote; Nico Lamote; Sven Declerck

Nicht auf dem Foto, Koen Claessens

Ludwigsburger Kreiszeitung 25.06.2019

Hier sehen wir unseren 1.Vorsitzenden Kurt Kriegisch zusammen mit der Crew von Polyfoot Gent.


OZPN Kalisz 1 gewinnt den DDS Cup 2018

Zum Turnier 2018 reisten 5 Mannschaften aus Polen an. Besonders freuen wir uns, daß unsere Freunde von Polyfoot Gent wieder den Weg nach Grünbühl fanden. Leider sagten 3 Teams kurzfristig ab.

Nach Beendigung der Vorrunde wurden alle Spieler aller ausgeschiedenen Mannschaften traditionsgemäß mit je einem Pokal und einem T Shirt als Erinnerung verabschiedet.

Wir bedanken uns bei den Schiedsrichtern: Mutlu Sentürk, Andrea Doria, Marvin Maier, Nikolaos Halaidopulos, Dieter Schiele und Marcus Vögele.

Unten sehen wir die beiden Referées der Finalspiele, Marvin Maier und Marcus Vögele, sowie ihren Kollegen Nikolaos Halaidopulos und Michael Bährend vom WFV, der als Turnieraufsicht fungierte.

  

Pressewart Walter Heger, auch Schreiber dieser Zeilen, war mit seinem Kugelschreiber auf der "Höhe der Technik" (Foto von Arndt Jeremias), und für den "guten Ton" sorgte auf dem Turnierleitungswagen Klimis Karamanlis, unterstützt von Berislav Vidackovic.

  

Hier konnte man durch Loskauf "Punkte sammeln", und seltsame Tiere beim Zoo Mobil von Daniel Schmenger gab's auch wieder zu bewundern.

   

Die beiden Teams der Talentakademie A.T. Krotoszyn schieden leider schon in der Vorrunde leider aus. Unten sehen wir einen Neunmetertreffer gegen den FV Löchgau. Diese Fotos machte Arndt Jeremias.

  

Die Jungs vom TSV Grünbühl sicherten sich im letzten Vorrundenspiel gegen die vor ihnen platzierten Kicker vom SV Affstätt den zweitbesten 3.Platz und somit den Einzug ins Viertelfinale. Wir sehen ein von Arndt Jeremias festgehaltenes Grünbühler Neunmetertor. Gegen Ende der Vorrundenspiele wurde immer wieder auf die aktuellen Tabellenstände, die ausgehängt wurden, geschaut. Unser ganz besonderer Kundenservice, den man bei keinem anderen Tuirnier geboten bekommt.

  

Finalspiele 2018

Die Mannschaft von OZPN Kalisz 1 gewann im Viertelfinale als klar besseres Team mit 2:0 gegen den SV Allmersbach. Unsere Grünbühler Jungs schlugen sich gegen Polyfoot Gent sehr wacker, als aber nach 5 Minuten (Spielzeit war 11 Minuten) das 1:0 für "unsere Belgier" fiel, war das schon die Vorentscheidung, und es folgten noch zwei weitere schön herausgespielte Tore zum 3:0. OZPN Kalisz 2 gewann gegen den VfL Waiblingen mit 2:0, wobei ihr Torhüter Szymon Olejniczak Garant für ein "zu Null" war. Der Vorjahresturniersieger SpVgg Cannstatt hatte mit dem FSV Waiblingen ein sehr spielstarkes Team gegen sich. Die Waiblinger gingen durch einen herrlichen Lupfer von Donato Micolani mit 1:0 in Führung und erhöhten später leistungsgerecht auf 2:0.

So kam es im Halbfinale zum rein polnischen Duell zwischen OZPN Kalisz 1 und OZPN Kalisz 2. Die "1-er" gewannen trotz Überlegenheit "nur" mit 1:0, weil Torwart Szymon Olejniczak mit mehreren tollen Paraden weitere Gegentreffer verhinderte. Den Siegtreffer markierte Igor Olejniczak.

Polyfoot Gent hatte es mit dem FSV Waiblingen zu tun und ging schon nach zwei Minuten mit einem Schuss über den Innenpfosten durch Godu Guus in Führung. Mit einem Scharfschuss von halbrechts genau ins lange Eck fiel durch Hannes Van De Vijver die Vorentscheidung. Nach einem herrlichen Lupfer auf Rechtsaußen von Godu Guus und anschließendem "Tunnel" des herausgeeilten Torwarts hieß es 3:0.

Im Spiel um den 3.Platz drückte der FSV Waiblingen gegen OZPN Kalisz 2 von Beginn an auf die Führung, wogegen aber der erneut gut haltende Keeper der Polen etwas hatte. Erst nach 8 Minuten hieß es als Folge eines guten Paßspiels über den linken Flügel durch deren "21er" 1:0 für den FSV Waiblingen. Erst jetzt konterte Kalisz gefährlich, und der Pfosten verhinderte den Ausgleich. Wunderbar herausgespielt machte Waiblingen kurz vor dem Abpfiff durch Donato Micolani das 2:0. Wir sehen zwei Fotos anlässlich des "kleinen Finales" - beim Einlaufen und mit einer der vielen gelungenen Aktionen des Keepers von Kalisz.

  

Die Teilnehmer des kleinen Finals nach dem Spiel

 

Das Endspiel Polyfoot Gent gegen OZPN Kalisz 1 war an Spannung kaum zu überbieten. Es knisterte schon beim Einlaufen und am Spielfeldrand bei den Fans.

Mit einem präzisen Weitschuss von rechts genau ins linke obere Eck gingen die Belgier durch Hannes Van De Vijver mit 1:0 in Führung und hatten zunächst mehr vom Spiel. Aber das Team aus Kalisz steigerte sich, und mit einem technisch gekonnten Lupfer über den Torwart wurde der Ausgleich nur knapp verpasst. Dann hatte Igor Oleijniczak den Ausgleich auf dem Fuss, scheiterte aber bei dem Versuch Polyfoots Keeper Raven De Smet, der schnell zu Boden ging, zu umspielen. Im direkten Konter jagte Godu Guus den Ball gegen das Außennetz.

  

Kurz vor dem Abpfiff gelang Wiktor Klarzynski der umjubelte Ausgleich für Kalisz. Vier Minuten Verlängerung waren angesagt. Hier waren die Polen ein klein wenig stärker, und Mateusz Musial machte mit einem Schuss aus spitzem Winkel ins lange Eck den 2:1-Siegestreffer. Unten sehen wir die stolzen Finalisten.

  

Torschützenkönig des Turniers wurde Igor Oleijniczak von OZPN Kalisz 1. Bester Torhüter war laut unserer Jury Szymon Olejniczak von OZPN Kalisz 2, und zum besten Feldspieler wurde Godu Guus von Polyfoot Gent erkoren. Stolz zogen sie sich nach der Siegerehrung das als Preis erhaltene aktuelle Trikot des amtierenden Weltmeisters an, nicht ahnend wie blamabel die Versuche derTitelverteidung werden würden.

   

Ergebnisse DDS Cup 2018 (nicht ganz vollständig)

Die Ludwigsburger Kreiszeitung berichtete am Montag, den 04.06. relativ ausführlich, wobei jedoch die mehrmalige Umbenennung unseres TSV in "TV", des "DDS Cups" in "DSD Cup", und unseres Sponsors Thomas Brückner in "Bruckner" schon sauer aufstieß.

Das Team von Polyfoot 2018

Kenan Akmese (KVV Zelzate), Raven De Smet (KVV Sint-Denijssport),Ayden Deleersnyder (KRC Gent), Basile Desmet (KVV Sint-Denijssport), Godu Guus (KRC Gent), Tristan Ongena (KRC Gent), Milo Sierens (KSCE Mariakerke), Hannes Van de Vijver (KRC Gent), Arthur Verbruggen (KRC Gent), Wolf Verhulst (KSV Oudenaarde), Matisse Vermaut (KSV Oudenaarde), Wouter Bisschop (Coach) - Dominique Cardon (Teambegleiter) - Koen Claessens (Teamleiter) - Johan De Block (Coach)

SpVgg Cannstatt holt Cup 2017

Turnier SpVgg Cannstatt

Mit einem Endspielsieg gegen die TSG Backnang gewann die SpVgg Cannstatt den Charlett Cup 2017. Im "kleinen Finale" siegten unsere polnischen Gäste von Akademia Talentow Krotoszyn 1 gegen den VfL Waiblingen.

Viel Pech hatten unsere belgischen Freunde von Polyfoot Gent, die als Gruppendritter mit 12 Punkten dennoch ausschieden.

Im Viertelfinale musste bei 3 von 4 Begegnungen das Neunmeterschiessen entscheiden. Akademia Talentow Krotoszyn 1 traf auf Eintracht Stuttgart und ging durch einen Neunmeter mit 1:0 in Führung. Der Torhüter der Polen rettete in der Schlußphase durch eine gute Parade, als ein Spieler der Eintracht alleine vor ihm auiftauchte. Kurz vor Schluß gelang Krotoszyn das 2:0. Unsere Grünbühler Jungs waren gegen die TSG Backnang überlegen, der Ball wollte aber einfach nicht ins Tor gehen, oder der gegnerische Keeper rettete bravourös. So stand es am Ende 0:0, und im Neunmeterschiessen lag der TSV Grünbühl zunächst, mit dem 14.Schuss aber hieß der Sieger TSG Backnang. OZPN Kalisz 2 traf im Viertelfinale auf den VfL Waiblingen und hatte in den Schlußminuten zwei Riesenchancen zum Sieg, als einmal der 11'er aus kurzer Distanz daneben schoss, und kurz darauf ein anderer Spieler aus noch näherer Entfernung den Torwart anschoss. Auch im notwenigen Neunmeterschiessen trafen die polnischen Youngster nicht und verloren mit 0:3. In der Viertelfinalbegegnung OZPN Kalisz 1 gegen die SpVgg Cannstatt verhinderte der Torhüter der Cannstatter in der regulären Spielzeit mit einer tollen Parade eine Niederlage. Im Neunmeterschiessen waren die Stuttgarter dann 5:3-Sieger. Da nutzten auch heftige Beschwerden durch den polnischen Trainer nichts, der sich über die Wiederholung eines Neunmeters ärgerte, als sich der Torwart zu früh bewegt hatte. Der Schiedsrichter hat alles richtig gemacht, wie Turnieraufsicht Baehrend bestätigte.

Im Halbfinale traf der VfL Waiblingen auf die TSG Backnang und war deutlich überlegen. Der TSG-Torhüter stand unter Dauerbeschuss. Als kurz vor dem Ende das 1:0 fiel, schien das Spiel gelaufen, doch die Backnanger konnten mit ihrer allerersten Torchance noch ausgleichen. Beim Neunmeterschiessen hielt der Schlußmann der TSG den entscheidenden Schuss. Akademia Talentow Krotoszyn 1 traf auf die SpVgg Cannstatt, und ihr Torhüter verhinderte in der Schlußminute mit einer Glanztat die Niederlage. Im Neunmeterschiessen aber waren die Cannstatter um einen Schuss besser und gewannen mit 5:4.

Im Spiel um den 3.Platz zeigten die Spieler von Krotoszyn, daß sie ein würdiger Finalist gewesen wären und schlugen den VfL Waiblingen nach überlegenem Spiel mit zahlreichen Torchancen zwar nur mit 1:0, hätten aber deutlich höher gewinnen müssen.

Das Finale zwischen der SpVgg Cannstatt und TSG Backnang verlief ausgeglichen blieb aber ohne große Torszenen. In der Schlußphase gelangen den Cannstattern jedoch die zwei siegbringenden Tore zum 2:0.

Alle Ergebnisse

Der TSV Grünbühl bedankt sich bei Michael Baehrend, der für den WFV als Turnieraufsicht fungierte, sowie bei folgenden Schiedsrichtern: Jasmin Steng (Biegelkicker Erdmannhausen), Martin Frisch (Germania Bietigheim), Kai Kreidl, Samuel Saliba (Germania Bietigheim), Marvin Maier (TSV Bönnigheim), Patrick Weiss (FC Remseck), Stefan König (Germania Bietigheim) und Niklas König (Germania Bietigheim).

Vor Turnierbeginn wurde des vergangenes Jahr tragisch verstorbenen jungen Spielers von Polyfoot (siehe unten) mit einer Schweigeminute gedacht.

Torschützenkönig wurde Oliwier Oleijnik von Akademia Krotoszyn 1, bester Spieler Gurgul Michal von OZPN Kalisz 1 und bester Torhüter Luis Ernst von der TSG Backnang.

   

Unten die freudigen Gewinner aus Cannstatt und ein Gemeinschaftsfoto aller 4 polnischen Teams. Am Sonntagmorgen nach dem Turnier spielten unsere polnischen und belgischen Gäste ein spontanes Dreiecksturnier und posierten hinterher zum Gemeinschaftsfoto.

   

Anschließend sehen wir zwei von vielen Toren, Szenen am Rande und die Verabschiedung der nach der Vorrunde ausgeschiedenen Mannschaften, von denen keiner ohne Pokal und T Shirt nach Hause fahren musste.

Für Polyfoot Gent war 2017 ein ganz besonderes Turnier

Eric Nuttens erinnert an den tragischen Tod eines ihrer Spieler vergangenes Jahr:

"Herr Kriegisch, Vielen Dank für die Einladung, Polyfoot ist immer zufrieden wieder dabei zu sein ! Für uns wird es dieses Jahr eine besondere Teilnahme … Es spielen nämlich einige Polyfoot-spieler, die letztes Jahr zusammen mit Tom Hülst spielten. Wie Sie alle wissen, ist Tom letztes Jahr eine Woche nach dem Turnier bei Euch gestorben, nach einem Drama in der Familie. Es wäre gut, wenn wir uns daran beim Turnier einen Moment erinnern können, zum Gedächtnis an Tom und sicher seine Mama … Von 2017 ab spielen wir mit Polyfoot ein "Dreieckturnier Tom Hülst", um unseren Spieler zu ehren. Das Shirt mit der Nummer 2 werden wir nicht mehr benützen zur Erinnerung an Tom."

Unsere Belgier von Polyfoot Gent werben außerdem auf ihrer Facebook-Seite für den Grünbühler Charlett Cup. Die automatische Übersetzung des Textes aus dem Flandrischen gibt leider nur annähernd her, was wohl gemeint ist.

  

Die Namen der Spieler des Polyfoot Team 2017:
Danneels, Poliet; Landuyt, Emile; Duyck, Emile; Loontiens, Mauro; Loontiens, Yarno; Sierens, Milo; 
Van Rijsseghem, Baptiste; Verfaille, Milo; Willems, Maarten

Die Namen der Trainer und Betreuer sind:
De Block, Johan; Bisschop, Wouter; Thielemans, Willem; Claessens, Koen; Claessens, Yentl

SSV Reutlingen holt Charlett Cup 2016

Turniersieger SSV Reutlingen

Das angedrohte Gewitter hielt sich glücklicherweise von Grünbühl fern, und so konnten die Teilnehmer des Charlett Cup 2016, von einigen Minuten abgesehen, trocken ihr Turnier spielen. Am Ende setzten sich die beiden besten Mannschaften der Gruppe D, SSV Reutlingen und FV Löchgau bis ins Endspiel durch. Hier brachten die Reutlinger eine frühe Führung über die Runden, wobei ihr Torhüter kurz vor Schluß eine große Ausgleichschance der Löchgauer vereiteln konnte. Den dritten Platz belegten die geografischen Nachbarn des SSV, der VfL Pfullingen. Sie setzten sich im "kleinen Finale" gegen unsere stark auftretende Grünbühler Mannschaft durch. Die Grünbühler Jungs hatten im Viertelfinale den Geheimfavoriten FSV Waiblingen, der immer wieder sehr gerne mit dem TSV die Kräfte mißt, geschlagen, wobei insbesondere Keeper Alexander Handel die Waiblinger schier zur Verzweiflung brachte. So wurde er auch zum besten Schlussmann des Turniers gewählt. Torschützenkönig wurde mit 7 Treffern Luca Mank vom Löchgau, und auch den besten gewählten Feldspieler stellten die Löchgauer mit Steffen Bönisch. Wir sehen die drei unten.

   

Unsere belgischen Freunde von Polyfoot Gent, Rekordteilnehmer des Turniers mit 15 Teilnahmen in Folge, schieden im Viertelfinale gegen den VfL Pfullingen erst im Neunmeterschiessen aus. Die Mannschaft von AS Krotoszyn 1 hatte im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Löchgau das Nachsehen. Sie waren bereits zum 7.Mal zu Gast in Grünbühl, und nahmen neben dem sportlichen Ereignis einen Besuch des Erlebnisparks Tripsdrill als Eindruck wieder mit nach Hause. Ebenfalls im Viertelfinale ausgeschieden ist der SV Fellbach.

Leider gab es wieder einmal einige Absagen, wobei die des TV Pflugfelden 2 am Vorabend des Turniers gegen 23:00 Uhr besonders sauer aufstösst. Sowas geht gar nicht ! Inwieweit die Absagen etwas mit der zeitgleich durch die Ludwigsburger Kreiszeitung durchgeführten "Mini EM" für E-Jugendliche zu tun hatten, kann nur vermutet werden. Wir vom TSV Grünbühl, der jetzt zum 19.Mal dieses Turnier von hohem Ansehen durchgeführt, und dadurch tausende von Euro für die "Sabine Dörges Stiftung für krebskranke Kinder und Jugendliche" gespendet hat, haben für diese Zeitplanung kein Verständnis.

alle Ergebnisse Charlett Cup 2016

Der TSV Grünbühl bedankt sich auch bei WFV-Vertreter Michael Bährend, der als Turnierleitung fungierte und bei folgenden Schiedsrichtern: Moritz Rübisch, Dieter Schiele, Joel Geisler, Denis Kaya, Wolfram Geisler, Niklas König, Nikolaos Halaidopulos, Marcos Vögeli, Samuel Saliba, Daniel Akman und Jonas Pfezer.

Für einen Großteil der Fotos danke ich Rychard Maletycz, dem ich einfach meine "Digi" in die Hand drückte.

Grünbühls Trainer Wojciech Wolny schickte uns nachträglich noch folgenden Bericht:

"Bei unserem Heimturnier präsentierte unser Nachwuchs gemischte Leistungen. Nach einer unglücklichen Niederlage gegen Astra Krotoszyn hat unsere Mannschaft nur mit Glück das Viertelfinale erreicht. Hier zeigten sich unsere Grünen kämpferisch und gewannen überraschend, aber verdient, gegen den Titelverteidiger vom FSV Waiblingen mit 1:0. Im Halbfinale wartete die Mannschaft des SSV Reutlingen. Einen 0:1-Rückstand konnten wir per Foulelfmeter ausgleichen, im Endspurt dieser Partie ging uns aber gegen körperlich überlegenen Reutlinger die Puste aus - per Eigentor kassierten wir das 1:2, das gleichzeitig auch der Endstand war. Im Spiel um Platz 3 konnte man die Anstrengung aus den letzten 2 Spielen sehen, und gegen eine starke Mannschaft vom VFL Pfullingen mussten wir uns mit 0:1 geschlagen geben. Unser Glückwunsch geht an den Turniersieger SSV Reutlingen ! Insgesamt kann man unserer Mannschaft zum 4.Platz in einem stark besetzten Turnier gratulieren!

gespielt haben:
Alex Handel, Cem Öztürk, Moro Nevio, Oleg Scheiermann, Noel Beller, Durmus Emre, Colin Galaske, Florent Aliqki, Philip Wolny."

Trauer bei Polyfoot

Eric Nuttens von Polyfoot Gent sandte uns folgende traurige Nachricht:

"Die Trauer und Traurigkeit bei Polyfoot ist derzeit enorm groß ! Und das wegen dem tragischen Tod von Tom Hulst. Tom war kürzlich einer unserer U11 Spieler auf dem Charlett-Cup in Deutschland. Es handelt sich um ein Familiendrama, bei dem der Papa (der auch in Grünbühl war) zuerst seinen Sohn getötet hat, und danach Selbstmord beging. Furchtbar schlechte Neuigkeiten also, aber wir wollten es Euch wissen lassen."

Pressewürdigung in Polen

Rechts sehen wir einen Artikel aus Polen zum Aufenthalt der polnischen Mannschaft aus Krotoszyn beim Charlett Cup 2016 - mitunter wird laut Barbara Macionczyk, die uns diesen Artikel zur Verfügung stellte, hier unsere deutsch-polnische Gastfreundschaft gelobt, als auch die Möglichkeit der Teilnahme der polnischen Mädels am Einlagenspiel der TSV Juniorinnen als sehr gelungen empfunden - Endergebnis war übrigens 3:2 für den TSV.

Barbara Macionczyk schickte uns einige Fotos, die folgendes zeigen:

Gruppenfoto Krotoszyn - Grünbühler Junioren und Juniorinnen.
Alina, Grace und Josy mit zwei polnischen Mädels.
Die polnischen Gäste lassen es sich zwischendurch schmecken.
Weronika und Julia aus Krotoszyn mit ihrem Trainer Lukasz in den Trikots des TSV Grünbühl.
Zusammen mit den Jungs von Polyfoot Belgien
Frühstück in der Halle - auch hier schmeckt es.

Bericht von Arndt Jeremias zum Charlett Cup 2016

Nach wahrscheinlich kurzer Nacht der angereisten Spieler versammelten sich alle Mannschaften zum Begrüssungskreis. Highlight war der Start der weißen Tauben, die im Gegensatz zum Lied gar nicht müde waren. Unter den strengen Augen des Herrn Klostermann Senior konnte das Turnier beginnen. Ein toller Tag mit vielen Toren und Torraumszenen. Im Vordergrund stand die Freude am Fußball und die Internationale Begegnung, wie hier zwischen Eglosheim und Gent, die zwischendurch ein außerplanmäßiges Freundschaftsspiel durchführten, weil es durch die vielen Absagen Luft, sprich: ein freies Spielfeld, gab. Eine Frage blieb : Wer zeigte auf dem letzten Foto wem den Fußballplatz ?

Bericht in der LKZ vom 01.06.2016

FSV Waiblingen holt den Charlett Cup 2015

Turniersieger FSV Waiblingen

Als zum Halbfinale des Charlett Cup 2015 mit Polyfoot Gent, Astra Krotoszyn II und FSV Waiblingen drei Mannschaften antraten, deren bisher größter Erfolg bei unserem Turnier der 2.Platz gewesen war, bestand die Aussicht, daß eine Mannschaft erstmals als strahlender Sieger gekrönt werden würde. Lediglich die TSF Ditzingen hätte ihnen da einen Strich durch die Rechnung machen können. Die waren im Jahr 2000 Turniersieger gewesen.

Polyfoot Gent schaffte den Sprung ins Finale durch einen Kunstschuss von der Mittellinie, der das 1:0 gegen Astra Krotoszyn II bedeutete. Der FSV Waiblingen war gegen die TSF Ditzingen die eindeutig bessere Mannschaft und zog mit 3:0 ins Finale ein. Im "kleinen Endspiel" holten sich unsere polnischen Gäste mit einem 3:0 den 3.Platz.

Das Endspiel war sehr spannend. Die Belgier wurden von den Spielern aus Krotoszyn lautstark angefeuert. Man hatte wohl in der Grünbühler Turnhalle, wo man nächtigte und gemeinsames Essen zu sich nahm, Freundschaft geschlossen. Zunächst drängte Polyfoot Gent auf ein frühes Tor, aber der zum besten Torhüter gewählte Mika Böhringer im Waiblinger Tor verhinderte dies. Nach der Hälfte der Spielzeit zog der FSV Waiblingen das Spiel mehr und mehr an sich, und kurz vor dem Ende fiel das alles entscheidende 1:0. In der Schlußminute konnte wiederum Mika Böhringer mit zwei guten Reaktionen verhindern, daß das Spiel noch einmal kippt. So holte sich also der FSV Waiblingen bei seinem achten Besuch erstmals den Cup. Im Gruppenspiel hatte der FSV Waiblingen gegen Polyfoot 0:1 verloren. Besonders tragisch für die belgischen Freunde war es, daß sie mit einem einzigen Gegentor im gesamten Turnier "nur" Zweiter wurden.

Auch der beste Spieler des Turniers kam nach Auffassung unserer Beobachter vom FSV Waiblingen. Es war Azzef Rahim, der nicht nur 7 Tore selbst erzielte, sondern auch eine ganze Menge der anderen vorbereitete. Torschützenkönig wurde Rune Petereyns von Polyfoot Gent, der zwar auch "nur" 7 Treffer erzielte, aber die Urkunde erhielt, weil er immerhin mit dem besten Spieler des Turniers gleichauf war. Wir sehen die drei unten.

   

In der Löwen-Gruppe A bekam es der letztjährige Gewinner TSV Leutenbach mit den späteren Finalisten Polyfoot Gent und FSV Waiblingen zu tun, gegen die es zwei deutliche Niederlagen setzte. Da jedoch die restlichen vier Spiele gewonnen wurden, kam man als Gruppendritter dennoch ins Viertelfinale.

Die Tiger-Gruppe B dominierten die TSF Ditzingen I, die lediglich gegen GSV Erdmannhausen, die gleich bei ihrer ersten Teilnahme als bester Gruppendritter ins Viertelfinale vorstießen, einen Punkt abgaben. Auch gegen AS Krotoszyn I, die Gruppenzweiter wurden, gewannen die Ditzinger mit 4:1 deutlich.

Unglücklich ausgeschieden sind in der Bären-Gruppe C die Jungs des TSV Grünbühl, interimshalber betreut von Jürgen Bruckner, die mit nur einer Niederlage, aber einmal zuviel Unentschieden mit 11 Punkten ausschieden. Hier wurde AS Krotoszyn II mit sechs Siegen und ohne Gegentor Gruppensieger vor dem spielstarken SKV Eglosheim.

Viertelfinale

Titelverteidiger TSV Leutenbach schied im Viertelfinale gegen die TSF Ditzingen mit 0:3 aus. Die Ditzinger gingen durch zwei knallharte Schüsse aus spitzem Winkel hoch ins lange Eck mit 2:0 in Führung. Beim 3:0 lenkte der Leutenbacher eine Flanke unglücklich ins eigene Tor. Polyfoot Gent spielte gegen GSV Erdmannhausen die ganze Zeit auf ein Tor, aber deren Torhüter glänzte mehrmals mit guten Paraden. Ein Neunmeterschiessen verhinderte das 1:0 kurz vor dem Abpfiff. Die dritte Begegnung sah AS Krotoszyn I gegen AS Krotoszyn II, wobei letztere ein frühes 1:0 bis zum Schluss halten konnten. Eine Dauerkanonade durch den FSV Waiblingen musste der SKV Eglosheim ertragen und verlor deutlich mit 0:6. Insbesondere in diesem Spiel glänzte der Waiblinger Spieler mit der Nummer 17, Azzef Rahim.

alle Ergebnisse Charlett Cup 2015

Für ein wie immer willkommenes Beiprogramm sorgte das Zoomobil Schmenger mit Schlangen, Spinnen, Fauchschaben und anderen seltsamen Tieren.

  

Vor dem Turnier ließ Jörg Dille, erster Vorsitzender des Grünbühler Taubenzüchtervereins, 18 weiße Tauben als Zeichen der friedlichen Gemeinschaft aufsteigen. Sehr beliebt war auch wieder das leckere Salatbüffet, das durch das Team um "Meggi" Jakisch attraktiv bedient wurde. Alle Zutaten für das Büffet hat Jürgen Jakisch spendiert. Herzlicher Dank geht an alle Helfer bei der Sportwoche 2015 ! Insbesondere auch an das Sporthallenteam, das die ausländischen Gäste aus Polen und Belgien mit Essen, und wohl auch der einen oder anderen Gutenachtgeschichte versorgte.

Den Schiedsrichtern danken wir herzlich für ihre gute Leistun. Die Schiedsrichter waren: Marcus Vögeli, Kevin Blank, Justus Wieland, Samuel Saliber, Markus Portner, Felix Günter und Kai Sebastian Kreidel, der auf dem Foto fehlt, weil er erst später eintraf. Er leitete das Endspiel. Walter Junge, der als Turnieraufsicht des WFV antrat, ist ebenfalls zu sehen.

Jürgen Bruckner wagte sich wieder auf das Dach des TSV-Vereinsheims, um ein Gruppenbild mit allen Teilnehmern zu machen.

Arndt Jeremias schickte uns ein paar Fotos, zu denen er folgende Kommentare beisteuerte:

Bild 1: Unter den kritischen Augen von TSV Legende Sepp Klostermann hielt der Torhüter des TSV Grünbühl den Kasten sauber !
Bild 2: So konnte mancher Spieler mit stolzer Brust nach einem Sieg das Feld verlassen.
Bild 3: Eigentlich steht das Wort Hamburger im Fussball nicht gerade für Qualität, die von Bernd Polziehn zubereiteten aber durchaus !
Bild 4: Nun noch ein kleiner Deutschkurs. Früher nannte man den Ball durch die Beine des anderen schiessen "Tunneln". Heute nennt man das, was der Noel Beller da mit dem Gegner veranstaltet "Olle schieben".

Debütant Leutenbach holt Charlett Cup 2014

Turniersieger TSV Leutenbach

Es war ein ungemein spannendes Endspiel beim Charlett Cup 2014. AS Krotoszyn 2 führte bis zur letzten Minute mit 1:0, der TSV Leutenbach glich im allerletzten Moment zum 1:1 aus. Die Verlängerung blieb torlos, und beim Neunmeterschiessen waren am Ende die erstmals in Grünbühl gastierenden Leutenbacher mit 4:3 vorne. Nach der Pokalübergabe wunderten sich die Sieger über die auf dem Wanderpokal bereits eingravierten Turniersieger der letzten Jahre: VfB Stuttgart, Karlsruher SC, FC Memmingen, FC Augsburg usw. Da reiht man sich doch als TSV Leutenbach gerne ein. Den dritten Platz sicherten sich unsere wieder einmal von ihren Fans lautstark unterstützten belgischen Freunde von Polyfoot Gent gegen den FC Pielenhofen-Adlersberg. Letztere kamen erstmals, bei ihrem sechsten Besuch in Grünbühl, über die Vorrunde hinaus - und dann gleich Vierter !

Alle Ergebnisse Charlett Cup 2014

Torschützenkönig wurde Eryk Kuszaj vom AS Krotoszyn 2 mit 11 Treffern. Zum besten Torhüter erkoren wurde Pieterjan Colson von Polyfoot Gent. Der beste Feldspieler war mit Abstand Dawid Rachel von AS Krotoszyn 2. Die drei sind unten zu sehen.

   

Der Turniersieger bedankte sich gleich einen Tag nach dem Turnier per E-Mail und schickte noch ein geeigneteres Mannschaftsfoto mit:

"hiermit möchte ich mich nochmals recht herzlichst für das super Turnier des TSV Grünbühl bedanken. Es hat allen,Spieler Trainer, Eltern und Fans des TSV Leutenbach riesigen Spaß gemacht, daran teilzunehmen, und zum krönenden Abschluß wurden wir dann noch etwas überraschend Turniersieger.
Gruß, Laura & Alex, E-Jugendtrainer, TSV Leutenbach"

Mit zwei Mannschaften von AS A. Krotoszyn aus Polen kamen gute Freunde des TSV Grünbühl. Beinahe wären sie in diesem Jahr zum ersten ausländischen Turniersieger geworden. Da war nur der TSV Leutenbach im Weg. Für alle Beteiligten ein Höhepunkt war ein Besuch von E-Jugend und aktiven Herren des TSV Grünbühl in Krotoszyn im Jahr 2011 gewesen. Schauen Sie hier mal nach ! Ebenfalls als langjährig mit uns verbundener Verein war der FC Pielenhofen da, wo der TSV Grünbühl auch schon den einen oder anderen Gegenbesuch gemacht hat, u.a. zu einer Mini-WM der E-Jugend 2010. Es hat uns für die bayerischen Gäste besonders gefreut, dass sie erstmals über die Vorrunde hinausgekommen sind, und am Ende Vierter wurden. Auch ein weit angereister Gast war Germania Ilmenau aus Thüringen, die bereits 2005 und 2007 schon einmal in Grünbühl gewesen waren. Auch die TSG Niedererlenbach aus Hessen war wieder da. Leider nicht dabei der Titelverteidiger TSV Benningen, dafür der letztjährige Finalgegner FSV Waiblingen, der im Viertelfinale am späteren Finalisten aus Polen scheiterte.

Kurzfristig eingesprungen für den TV Möglingen 2 ist 2 Tage vor dem Turnier der TSV Steinhaldenfeld mit seiner F-Jugend, die 2 Tage zuvor bei unserem Fair Play Cup Turniersieger wurde. Wir danken den Verantwortlichen von oberhalb der Weinberge gegenüber Stuttgart-Münster !
Kurzfristig absagen mussten der TSV Ludwigsburg und, was uns besonders sauer aufstieß, die SpVgg 07 Ludwigsburg, die nämlich per E-Mail mit einer ausgesprochen fadenscheinigen Begründung aufwartete.

Unsere belgischen Freunde von Polyfoot Gent waren zum 13. Mal nach Grünbühl gekommen. Organisator des Teams und unser Freund aus Gent ist Eric Nuttens. Bei ihm hat Pressewart Walter Heger 2005 übernachtet, als er zugunsten der Sabine Dörges Stiftung mit dem Fahrrad von Stuttgart nach England fuhr.

Trainer von Polyfoot Gent sind: Johan De Block, Andy Van de Geuchte, Wouter Bisschop

Spieler:  Ballegeer Laurens (KVV Sint-Denijssport), Claessens Cesar (KVV Sint-Denijssport), Colson Pieter-Jan (Young KV Mechelen), De Coussemaeker Zoran (KFC Varsenare), Hervé France (KVV Sint-Denijssport), Lanoo Nelson (KVE Drongen), Rune Petereyns (KAA Gent), Bert Van Cauwenberghe (JV De Pinte), Lie Van Langenhove (KFC Merelbeke),  Cedric Verhe (KVV Sint-Denijssport).

Wir sehen unten das Team von Polyfoot Gent für den Charlett Cup 2014 und Presseweart Walter Heger bei seinem Besuch in Gent bei Eric Nuttens auf seiner Radtour nach England im Jahr 2005. Eric's Partnerin Anouk hat seinerzeit sehr gut asiatisch gekocht. Daran kann ich mich gut erinnern.

  

Gruppenspiele Charlett Cup 2014

Das erste Tor des Tages beim Charlett Cup 2014 erzielte ein Spieler des FC Pielenhofen-Adlersberg im Spiel gegen Grün-Weiß Sommerrain. Die Jungs aus Bayern dominierten zusammen mit Polyfoot Gent und dem TSV Grünbühl 1 die Gruppe A. Polyfoot gewann alle Spiele und hatte nach der Vorrunde ein Torverhältnis von 20:1. Unsere Grünbühler kamen als bester Gruppendritter ins Viertelfinale.

Ähnlich souverän agierten in Gruppe B die beiden Rems/Murr-Truppen vom TSV Leutenbach und FSV Waiblingen, die beide ebenfalls nur 1 Gegentor kassierten. Als zweitbester Gruppendritter kam auch AS Krotoszyn 1 ins Viertelfinale.

Vollkommen makellos trumpfte in Gruppe C die Mannschaft von AS Krotoszyn 2 auf, gewann alle Spiele und hatte 20:0 Tore. Hier stieß der TSV Asperg als Zweiter ins Viertelfinale. Leider verabschieden musste sich der TSV Unterriexingen, der als Gruppendritter leider weniger Punkte hatte als die Dritten der Gruppen A und B. Wacker schlugen sich die Youngster von TSV Grünbühl 2, die als F-Jugend gegen größtenteils einen Kopf größere Spieler immerhin zweimal Unentschieden spielten. Unten sehen wir einen nur durch Foul gebremsten Sturmlauf von Noel, fotografiert von Jeremias Arndt.

Im ersten Viertelfinalspiel unterlag der TSV Grünbühl 1 gegen Polyfoot Gent durch ein Tor in der Schlußphase nur knapp mit 0:1. Der TSV Leutenbach ging gegen AS Krotoszyn 1 gleich zu Beginn in Führung, schrammte kurz vor Schluß bei einem Freistoß knapp am Ausgleich vorbei, verdiente sich dann aber den Sieg, als man kurz vor Schluß noch einen Pfostenschuss verzeichnete. AS Krotoszyn 2 schaffte gegen den FSV Waiblingen eine frühe Führung, hielt diese bis kurz vor Ende und machte dann noch das 2:0.

Der FC Pielenhofen-Adlersberg traf auf den TSV Asperg. Nach dem frühen 1:0 blieb es bis zum Schluß spannend. Pielenhofens Torhüter verhinderte mit einer Glanzparade den Ausgleich, andererseits hatten die Bayern in der Schlußphase noch zwei Riesenchancen, die knapp vergeben wurden. Impressionen von diesem Spiel kann man nachfolgend betrachten.

   

Im ersten Halbfinalspiel traf Polyfoot Gent auf AS Krotoszyn 2. Die Polen gingen bereits nach wenigen Sekunden in Führung. Aber Polyfoot konnte schon bald ausgleichen. Kurz darauf knallte ein Schuss von Krotoszyn gegen die Latte. Dann fiel das 2:1 für die Jungs aus Polen, und das konnten sie bis zum Schluss halten. Der TSV Leutenbach startete im zweiten Semifinale mit einem Lattenkracher. Mit guter Schusstechnik gelang Leutenbach das 1:0 durch einen Distanzschuss. Ein technisch wunderbarer Drehschuss aus spitzem Winkel brachte das 2:0. Aber die Pielenhofener kamen zurück, trafen zunächst den Pfosten, sorgten dann aber mit einem präzisen Weitschuss hoch ins Dreieck für den Anschlusstreffer. Kurz vor Schluss scheiterten die bayerischen Jungs an der Latte, und der TSV Leutenbach stand im Endspiel.

Im Spiel um den 3.Platz waren die Pielenhofener wohl noch erschöpft und verloren gegen die lautstark angefeuerten Cracks von Polyfoot Gent deutlich mit 0:6.

Im Endspiel sorgte der Torschützenkönig des Turniers, Eryk Kruszaj, für das 1:0 von AS Krotoszyn 2. Das Spiel blieb hochspannend bis zum Schluß, und in allerletzter Sekunde glich der TSV Leutenbach durch einen Kopfball nach Ecke zum 1:1 aus. In der verlängerung gelang keiner der beiden Mannschaften ein Treffer, und das Neunmeterschiessen musste entscheiden. Hier trafen die Leutenbacher einmal mehr.

Unten sehen wir das dramatische Neunmeterschiessen im Finale:

1. Krotoszyn schiesst drüber  2. Leutenbach trifft den Pfosten  3. Krotoszyn schiesst drüber  4. 2:1 für Leutenbach  5. Krotoszyn gleicht aus  6. 3:2 für Leutenbach  7. Leutenbachs Torhüter hält  8.  Krotoszyns Torhüter hält  9. Krotoszyn gleicht aus  10. Leutenbach trifft beim entscheidenden letzten Neunmeter

Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 23. Juni 2014

Der TSV Grünbühl dankt den Sponsoren Kreissparkasse Ludwigsburg (vertreten durch Herrn Krallis, der die Siegerehrung begleitete), der SWLB, Firma Michel Charlett, Boutique Leitner, dem Bürgerverein Grünbühl und den Gästen aus Krotoszyn, die einen großen Sack Stofftiere mitbrachten, der krebskranken Kindern gegeben werden soll. Die Firma Stambera stellte den LKW für die Turnierleitung zur Verfügung.

Daniel Schmenger war wieder mit seinem Zoomobil da und verschaffte Kindern und Eltern eine Unterhaltung der besonderen Art. Die Firma Sportartikel Ritter stellte ihre Artikel vor. Dort stammen auch die ausgegebenen Pokale her. Das Autohaus Volvo Sturany präsentierte einen seiner schicken Wagen und kündigte sich für nächstes Jahr als Sponsor des Turniers an.

     

Jörg Dille stellt uns seit einigen Jahren weiße Tauben als Friedenssymbol zur Verfügung. Weisse Brieftauben als Showeffekt für Hochzeiten, Geburtstage kann man bei ihm mieten ! Wenden sie sich bei an Herrn Jörg Dille, er ist Brieftaubenzüchter und gleichzeitig 1.Vorsitzender des ansässigen Brieftaubenvereins.   E-mail: j.dille@gmx.de. Auch zu danken ist zum wiederholten Mal "Meggie" Jakisch, deren von Ihr organisierte Salatbar wieder ausgesprochen gut ankam. Dort gab es Vitaminsspritzen statt immer nur Bratwurst.

 

Der TSV Grünbühl dankt ebenso den Schiedsrichtern beim Charlett Cup 2014. Sie haben ihre Sache gut gemacht:  Manuel Wabschke, Justus Wieland, Kevin Rausch, Robert Steinl, Tobias Rossmann und Patrick Weiß.

An der Turnierleitung agierten Alexander Hoffart, Rychard Maletycz und Walter Heger. Charles Jakob hielt mit seiner berühmten Mischung aus sachlichen Meldungen, launigen und humorigen Zwischenansagen, sowie unterhaltsamer Musik alle Anwesenden bei bester Laune.

     


TSV Benningen ist Sieger des Charlett Cup 2013

Turniersieger TSV Benningen

Sieger des Charlett Cup 2013, der unter extrem feuchten Wetterbedingungen litt, wurde durch einen Sieg im Neunmeterschiessen der TSV Benningen. Der unglückliche Verlierer war der FSV Waiblingen (Foto unten). Den 3.Platz holte sich der TV Möglingen durch einen Sieg gegen den FSV Oßweil. Torschützenkönig mit 8 Treffern wurde Nick Rath vom TSV Benningen, als bester Spieler wurde Linus Danner vom FSV Waiblingen geehrt, und bester Torhüter war Anton Wiest vom FSV Oßweil. Wir sehen die drei unten in der Galerie. Den fünften Platz teilten sich Polyfoot Gent, AS Krotoszyn, TSG Niedererlenbach und der TSV Grünbühl. Leider wieder einmal ärgerliches Nebenbei waren drei kurzfristige Absagen bzw. Einfach-gar-nicht-kommen. Wenn wir hören, ein Trainer habe das Turnier "ganz vergessen" löst das bei uns nur großes Unverständnis aus.

Alle Ergebnisse Charlett Cup 2013

Besondere ausländische Gäste waren erneut unsere Freunde aus dem polnischen Krotoszyn und natürlich "die Belgier" von Polyfoot Gent. Auch der FC Pielenhofen aus Bayern reiste wieder an, ebenso aus dem Bundesland Hessen die TSG Niedererlenbach. Ansonsten sahen wir dieses Jahr viele Mannschaften aus dem Umland. Leider nicht anreisen konnte der Titelverteidiger SC Fürstenfeldbruck. Die Kooperation mit der SportVg Feuerbach besteht leider nicht mehr, da diese ihr Turnier um eine Woche später verschoben haben, was aufgrund des fehlenden Feiertags für den TSV Grünbühl nicht in Frage kommt.

Das Finale stand nach der regulären Spielzeit 1:1, wobei der FSV Waiblingen klar die besseren Torchancen hatte. Das Neunmeterschiessen musste entscheiden. Der TSV Benningen begann, und nach 6 Schüssen hatte jeder einmal verschossen. Benningen ging wieder in Führung, Waiblingen glich aus, aber Benningen traf mit dem vorletzten Schuss zum 5:4. Wohl sehr unglücklich war dann der letzte Waiblinger Schütze, denn er traf nur die Latte, und der TSV Benningen konnte sich über den Turniersieg freuen. Wir sehen unten eine Spielszene aus dem Finale und die letzten drei Neunmeter.

Der TSV Grünbühl dankt den Sponsoren Fa. Michel Charlett, Kreissparkasse Ludwigsburg, SWLB, Fa. Stambera, Leitner's Boutique und dem Bürgerverein Grünbühl !!!

Der Turnierzweite Waiblingen - im Finale mit Pech unterlegen

SC Fürstenfeldbruck siegt 2012 - Belgier knapp unterlegen

Turniersieger SC Fürstenfeldbruck

Der SC Fürstenfeldbruck, in den vergangenen beiden Jahren Dritter bzw. Vierter bei unserem Turnier, war 2012 die klar beste Mannschaft und holte sich den CHARLETT CUP 2012 nach einem 1:0-Sieg gegen Polyfoot Gent in der Verlängerung. Unsere belgischen Freunde waren nach 11 Jahren treuer Teilnahme in Grünbühl erstmals im Endspiel. Im "kleinen Finale" hielten die Jungs vom SV Böblingen die Ehre von Baden-Württemberg als einzige Mannschaft der Region unter den letzten Vier hoch, verloren aber nach 2:0-Führung gegen den SF Lukavac aus Bosnien noch mit 2:3. Die Bosnier waren zum neunten Mal in Grünbühl zu Gast, und nachdem sie 2009 Zweiter geworden waren, war der Sieg im "kleinen Finale" ihr zweiter großer Erfolg als am weitesten angereiste Mannschaft. Kuriosum in diesem Jahr war, daß das allererste Spiel des Turniers auf Feld 1 später dort dann auch das Endspiel war, und außerdem auch noch mit dem selben Ergebnis endete. Fürstenfeldbruck blieb im gesamten Turnier ohne Feldspielgegentor, bei 34 eigenen Treffern. Als Kurt Kriegisch, der 1. Vorsitzende des TSV, unterstützt von Wolfgang Fröhlich von der Stadt Ludwigsburg, zur Siegerehrung schritt, durfte man auf ein erfreulich faires Turnier, ohne Gehässigkeiten und erwähnenswerte Verletzungen, zurückblicken. Sauer stieß lediglich auf, daß der TSV Birkach am Vorabend des Turniers um 21:30 Uhr seine Teilnahme absagte.

21 Mannschaften aus 4 Ländern haben in 71 Spielen 164 Tore erzielt. Auch Ilse Irmgard Dörges, Vorsitzende der “Sabine Dörges Stiftung für krebskranke Kinder und Jugendliche” hatte es sich nicht nehmen lassen, mit dabei zu sein. Ihrer Organisation wird der TSV Grünbühl aus dem Erlös der Veranstaltung wieder einen größeren Betrag spenden.

Während des Charlett Cup trugen die Firma “Sport Ritter” mit einer Tombola und das Grünbühler Friseurgeschäft “Curly Sue” mit Kinderschminken zur Erhöhung des späteren Spendenbetrags an die "Dörges-Stiftung” bei. Für viel Begeisterung und Abwechslung nebenher sorgte das Zoo-Mobil von Daniel Schmenger, der die Kinder mit seltsamen Tieren, vor denen manch einer eher Angst hat, bekannt machte. Krönender Abschluß der Sportwoche war nach dem Charlett Cup das gemeinsame Ansehen der Europameisterschaftsbegegnung Deutschland gegen Portugal.


Die Ludwigsburger Kreiszeitung schickte übrigens in diesem Jahr niemanden zu unserer Veranstaltung. So setzte sich unser Pressewart am Sonntag danach hin und schrieb einen ausführlichen Bericht. Diesen und mehrere Fotos schickte er per E-Mail an die Zeitung. Erst nach mehrmaligem Nachhaken erschien dann der unten zu sehende, verkürzte Bericht, allerdings ohne Fotos 10 Tage nach der Veranstaltung. Das ist eine ungenügende Würdigung unseres mit viel Aufwand organisierten und durchgeführten Ereignisses.

alle Ergebnisse Charlett Cup 2012

Bericht von Walter Heger (nicht wie angegeben "red")

Charlett Cup 2012 - Gruppe A

Meistens gut umlagert war die Turnierleitung

In 3 Gruppen wurde ab 09:30 Uhr gespielt, nachdem zuvor als Symbol für Frieden und Freundschaft 15 weisse Tauben aufgestiegen waren, und 2 Runden über dem Grünbühler Sportplatz drehten – bewundert von allen auf dem Platz versammelten teilnehmenden Spielern. Das Wetter hielt zum Glück, bis auf 15 Regenminuten am Vormittag, gut mit. Schiedsrichter beim Charlett Cup 2012 waren Didi Weinzierl, Achim Brutschin, Karl Macionczyk, Berislav Vidackovic, Birhan Koc (A-Jugend TSV Grünbühl) und Emre Tasdemir (B-Jugend).

In der Gruppe A, der Löwen-Gruppe, dominierten die späteren Turniersieger von SC Fürstenfeldbruck vor Polyfoot Gent, und der TSV Münchingen zog als zweitbester Gruppendritter ebenfalls ins Viertelfinale ein

Besonders stolz war Jürgen Bruckner, der mit seiner F-Jugend als "TSV Grünbühl 2" (siehe Foto unten) eingesprungen war, nachdem Birkach, die zunächst 2 Mannschaften gemeldet hatten, 5 Tage vor dem Turnier zum ersten Mal zurückgezogen hatte. Seine Jungs, körperlich vollkommen unterlegen, holten immerhin einen Sieg und erzielten 3 Tore. Daneben sehen wir unsere belgischen Freunde, wie sie es sich auf dem TSV-Gelände gemütlich machen.

 

Charlett Cup 2012 - Gruppe B und C

AS Krotoszyn gegen SV Böblingen

In der Tiger-Gruppe B blieb der SV Böblingen als Gruppensieger bei nur einem Remis ungeschlagen. Als Zweiter ging der TV Aldingen ins Viertelfinale. Ein besonderer Dank ist dem SC Ludwigsburg auszusprechen, der kurzfristig eingesprungen war, weil auch die SpVgg Hirschlanden-Schöckingen wenige Tage vor dem Turnier abgesagt hatte. Unsere polnischen Freunde von AS Krotoszyn 1 verloren zwar nur zweimal, aber 3 Unentschieden und 1 Sieg reichten nicht zum Weiterkommen.

Die Bären-Gruppe C beherrschte die bosnische Mannschaft von SF Lukavac, ebenfalls eine Fussballschule, die alle Spiele gewann, und ohne Gegentor blieb. Hier wurde der FSV Oßweil Gruppenzweiter, und auch der TSV Grünbühl 1 kam als bester Gruppendritter ins Viertelfinale. Im letzten Gruppenspiel gegen den SV Fellbach durfte man nicht höher als 0:1 verlieren, um nicht vorzeitig auszuscheiden. Das 0:0 reichte dann. Titelverteidiger TV Möglingen kam dieses Jahr nicht über die Vorrunde hinaus. Die Niederlage gegen den FSV Oßweil im vorletzten Gruppenspiel war letztendlich ausschlaggebend.

Tor von Justin Fischer in 4 Phasen abgelichtet

Jeremias Arndt von der Jugendförderung Grünbühl, ehemals Jugendtrainer beim TSV Grünbühl, brachte das Kunststück fertig, beim Spiel von TSV Grünbühl 1 gegen den FSV Oßweil, das 2:0 endete, eins von beiden Kopfballtoren von Justin Fischer in 4 Phasen abzulichten. Wir danken für die Zurverfügungstellung !

     

Auf nachfolgendem Foto sehen wir unseren E-Jugendtrainer Robert Hyra und Karl Macionczyk, Trainer unserer 1.Herrenmannschaft. Rechts Ralph Frey und Edmund Hirschfeld, die als Springer aushalfen.

Endstand Löwen-Gruppe A

1. SC Fürstenfeldbruck 28:0 18
2. Polyfoot Gent 10:2 15
3. TSV Münchingen 9:7 10
4. TSV Merklingen 6:7 10
5. VfB Tamm 5:18 6
6. TSV Grünbühl 2 3:16 3
7. AS Krotoszyn 2 5:16 1

Endstand Tiger-Gruppe B

1. SV Böblingen 17:2 16
2. TV Aldingen 6:3 11
3. SportVg Feuerbach 7:3 9
4. AS Krotoszyn 1 3:5 6
5. TSV Ludwigsburg 3:6 6
6. TSG Niedererlenbach 3:5 5
7. SC Ludwigsburg 0:15 2
       

Endstand Bären-Gruppe C

1. SF 10 Lukavac 11:0 18
2. FSV Oßweil 9:5 12
3. TSV Grünbühl 1 6:1 11
4. SV Fellbach 6:4 8
5. TV Möglingen 4:4 7
6. SpVgg Renningen 7:11 4
7. TSV Birkach nicht angetreten  

Nach Abschluss der Vorrunde verabschiedete unser 1.Vorsitzender Kurt Kriegisch mit Unterstützung unserer feschen Dirndl-Mädels Sandra Beller, Silke Harbich und Dorotka Bruckner (siehe oben) die ausgeschiedenen Mannschaften mit einem Pokal für jeden Spieler und einem T-Shirt.

Anschließend wurde ein Bild mit allen teilnehmenden Mannschaften gemacht. Jürgen Bruckner stieg hier zum Fotografieren aufs Dach.


Finalspiele Charlett Cup 2012

Im Viertelfinale traf der TSV Grünbühl 1 auf den SC Fürstenfeldbruck und hatte beim 0:5 leider keine Chance. 2011 hatte man diesen Gegner im “kleinen Finale” noch schlagen können. Der SCF ging schon kurz nach dem Anpfiff in Führung und drängte unsere Mannschaft permanent hinten rein. So stand es auch bald 0:3. Der seine Jungs stets lautstark kritisierende Trainer der Bayern trieb sie aber weiter nach vorne. Nach einem Sololauf über das halbe Feld fiel das 0:4, und kurz vor Schluß fiel noch der fünfte Gegentreffer. Noch eine Anmerkung zur auffälligen Strenge des SCF-Trainers: als Gegenbeispiel fiel uns der Trainer einer anderen Mannschaft auf. Als seine Spieler ihm nicht zuhören wollten, drohte er "dann könnt Ihr alles nach Hause fahren". Das Ende der Geschichte: sie hörten ihm weder zu, noch fuhren sie nach Hause.

Auch der FSV Oßweil verlor im Viertelfinale mit 0:5 gegen die überlegenen Belgier aus Gent deutlich. Das 1:0 für die Belgier war übrigens ein präziser Weitschuss hoch ins Tordreieck, wie man ihn in dieser Altersklasse selten sieht. Insgesamt zeigte sich Polyfoot als sehr kombinationssicher.

Sehr knapp mit 0:1 unterlag der TV Aldingen gegen die Bosnier aus Lukavac. Diese trafen erst spät im Spiel mit einem unhaltbaren Schuss halbhoch ins lange Eck.

Die spielstarken Böblinger konnten den TSV Münchingen mit 2:0 bezwingen.

Enorm spannend waren beide Halbfinalbegegnungen. Die SF Lukavac war für den SC Fürstenfeldbruck der erste Gegner, der sich nicht permament unter Dauerdruck sah. Stattdessen war es eine Partie ohne größere Torszenen, und auch Fürstenfeldbruck sah sich das eine oder andere Mal gefährlichen Gegenangriffen ausgesetzt. Das 0:0 nach Ende der regulären Spielzeit passte dazu, dass beide Mannschaften bis dahin ohne Gegentor geblieben waren. So musste ein Neunmeterschiessen entscheiden, und da behielten die bayerischen Gäste knapp mit 3:2 die Oberhand.

Mit 1:0 konnte Polyfoot Gent den SV Böblingen im zweiten Semi-Finale bezwingen, und hatte dies' in erster Linie seinem Keeper zu verdanken, der u.a. in der 8. Minute mit zwei Glanzparaden direkt nacheinander einen Rückstand verhinderte. Und schon kurz darauf parierte er bravourös einen Schuss des 13'ers, bester Torschütze der Böblinger (am Ende hatte er 9 Treffer). In den letzten beiden Minuten hatte aber Polyfoot Gent den längeren Atem. Zuerst glänzte nun auch der Böblinger Torhüter, als noch 2 Minuten zu spielen waren, und dann war es erneut ein Weitschuss mit hervorragender Schusstechnik, der in der letzten Minute zum 1:0 für Gent einschlug.

Im Spiel um den dritten Platz kassierte der SF Lukavac gegen Böblingen seine ersten beiden Feldspieltore, konnte aber den 0:2-Rückstand noch in ein 3:2 umwandeln. Vielleicht ein Zeichen, wie schon im Halbfinale, dass die Böblinger am Ende keine Luft mehr hatten ?

Zwischendurch mal der Hinweis, daß es ohne Spieler-Mamas kein Jugendturnier gäbe. Die hier zu sehende, Birsen, garantiert, daß sie es noch viele Jahre sein wird. Daneben zeigt sich Kadir als "Spieler-Papa" (sein Sohn Nadir spielt in der 1. Mannschaft) und "Spieler-Opa".

Fürstenfeldbruck dominiert das Endspiel

Das Finale dominierte der SC Fürstenfeldbruck, hatte es aber mit einem bärenstarken Torhüter zu tun. Die Belgier verstanden es zudem immer wieder, gefährlich zu kontern. So kam es erst in der Verlängerung zum letztendlich entscheidenden 1:0, dem noch kurz vor Schluß eine Glanzparade des Torhüters von Fürstenfeldbruck folgte. Der Turniersieger aus Bayern war auch schon im Februar beim Grünbühler Hallenfussball Cup Sieger gewesen. Mit Tom Neubauer stellte man den besten Torschützen des Turniers. Er verzeichnete 10 Treffer. Neben einer Urkunde erhielt er als Preise eine VfB-Mütze, wobei er aber lieber eine des FC Bayern gehabt hätte, wie er ehrlich kundtat, und ein Originaltrikot der Nationalmannschaft von Burkina Faso. Letzteres hatte der ehemalige aktive Fussballer des TSV, Toussaint Yameogo, besorgt.

Vom Charlett Cup in die U21 eines belgischen Erstligisten

Endspielgegner Polyfoot Gent, die langjährigen belgischen Freunde des TSV Grünbühl, übrigens eine Fussballschule, die alljährlich eine Auswahlmannschaft Flanderns zusammenstellt und einige Turniere im Ausland und auch in der Heimat aufsucht, stellte mit Noah Aelterman und Josse Meersschaut den besten Feldspieler und den besten Torwart des Turniers. Auch sie erhielten Urkunde, VfB-Mütze und ein Originaltrikot, letzterer eines von Liverpools Gerrard. In Grünbühl erhält übrigens traditionell jeder teilnehmende Spieler, auch von den frühzeitig ausgeschiedenen Mannschaften einen kleinen Pokal und ein T-Shirt.

Noah Aelterman schaffte es (Stand 2018) danach bis in die U21 des belgischen Erstligisten KAA Gent.

Wir sehen unten von links Tom Neubauer, Noah Aelterman und Josse Meersschaut.

   

TV Möglingen holt den Cup 2011 - TSV Grünbühl Dritter

Nachdem das Wetter den ganzen Tag hervorragend mitgespielt hatte kamen lediglich während der Siegehrung ein paar wenige Tröpfchen von oben herunter. Nach spannenden Vorrunden- und Zwischenrundenspielen war letztendlich das Finale ein Duell zweier Mannschaften aus unserem Fussballbezirk, die sich gegen teilweise sehr weit angereiste Mannschaften aus insgesamt 5 Ländern durchgesetzt hatten. Der TV Möglingen traf auf den TSV Merklingen. Letztere hatten im Halbfinale unsere Grünbühler Jungs nach für sie schmeichelhaftem Remis im 9-Meter-Schiessen besiegt, und der TV Möglingen bezwang im zweiten Halbfinale die einzige außerbezirkliche Mannschaft unter den letzten 4, den SC Fürstenfeldbruck deutlich mit 3:0. Im Endspiel bestätigte Möglingen den bereits während des ganzen Turniers erweckten Eindruck, ein Favorit um den Sieg zu sein. Mit einem klaren 4:0, wobei sogar noch ein Neunmeter verschossen wurde, verdiente man sich den Siegerpokal.

Alle 4 Treffer erzielte der von Turnierleitung, Schiedsrichtern und weiteren Beobachtern zum besten Spieler des Turniers erkorene Aleksander Stoilov. Er zog durch das Endspiel bei insgesamt 12 Toren mit unserem Grünbühler Goalgetter Hattab Yildiz gleich. Da das Möglinger Talent aber bereits als bester Spieler geehrt wurde, bekam unser Hattab den Ehrenpreis als bester Torschütze. Bester Torhüter wurde Philipp Ganser vom FSV Waiblingen, der erst im Viertelfinale, das gegen den TSV Grünbühl 1 mit 0:1 verloren wurde, sein erstes (und einziges) Gegentor kassierte.

Wir sehen unten von links Alexander Stoilov, Hattab Yildiz mit verdecktem Kopf und Phillip Ganser.

  

alle Ergebnisse Charlett Cup 2011

Unser 1.Vorsitzender Kurt Kriegisch wurde bei der Siegerehrung unterstützt von Frau Karcheter vom Stadtverband Ludwigsburg und Herrn Krüger von der Kreissparkasse Ludwigsburg. Ein ganz besonderer Dank geht an die kurzfristig eingesprungenen VfB Tamm und SpVgg Hirschlanden-Schöckingen !!! Absagen im letzten Moment durch RV Ravensburg und FC Pielenhofen hatten die sowieso schon zeitlich begrenzte Organisation noch zusätzlich erschwert.

Die Ludwigsburger Kreiszeitung würdigte den CHARLETT-CUP sowohl mit einer ausführlichen Vorankündigung als auch mit einem großen Nachbericht  ==>  hier

Gruppe A (Löwen-Gruppe)

Sie fiebern am Spielfeldrand mit

Das erste Tor des Turniers fiel bereits nach wenigen Sekunden im Duell zwischen SF Lukavac aus Bosnien und FK Malesia aus Monetenegro. Lukavac gewann mit 2:0, verlor dann aber gegen Waiblingen mit 0:1. Nach den ersten beiden Spielen hatten der FSV Waiblingen und der TSV Grünbühl 1 beide 6 Punkte auf dem Konto, und kein Gegentor kassiert. Im dritten Spiel war Grünbühl spielfrei, und die Gäste aus Montenegro, der FK Malesia, schafften durch ein 4:0 gegen Hirschlanden-Schöckingen mit jetzt 4 Punkten Anschluss an unsere Jungs. Der FSV Waiblingen gewann auch sein drittes Spiel mit 2:0 gegen den TSV Birkach und hatte nun 9 Punkte auf dem Konto. Mit einem deutlichen 7:0 gegen die SpVgg Hirschlanden-Schöckingen legten sie nach und standen nach 4 Spielen mit 12 Punkten sehr gut da. Der FK Malesia gewann auch sein nächstes Spiel mit 6:0 gegen den TSV Birkach sehr deutlich und hatte nun einen Punkt mehr auf dem Konto als der TSV Grünbühl 1, der gegen SF Lukavac mit 0:1 verlor. Waiblingen mit 12, Lukavac mit 9 und Malesia mit 7 Punkten standen nun vor unseren Jungs. Und jetzt ging es gegen den FK Malesia - ein sehr wichtiges Spiel, um nicht den Anschluß zu verlieren. In dieser sehr spannenden und offenen Partie gelang unseren Grünbühlern in der letzten Spielminute das entscheidende 2:1. Mit 9 Punkten war man jetzt bei sehr gutem Torverhältnis immerhin Dritter (der beste und zweitbeste Dritte kam weiter). SF Lukavac gewann nämlich erwartungsgemäß gegen die SpVgg Hirschlanden-Schöckingen, mit 2:0 allerdings knapper als vorhergesehen, und hatte jetzt 12 Punkte, ebenso wie der FSV Waiblingen, der spielfrei hatte. Unsere Südtiroler Freunde vom ASV Kortsch wurden dann vom TSV Grünbühl 1 mit 4:0 bezwungen. Da Lukavac spielfrei war zog man mit diesen gleich, hatte aber das bessere Torverhältnis. Der FK Malesia erreichte ein beachtliches 0:0 gegen den FSV Waiblingen, hatte aber mit 8 Punkten keine Chance mehr, weiterzukommen. FSV Waiblingen hatte jetzt 13 Punkte und traf auf den TSV Grünbühl 1 (12 Punkte). Das Spiel ging mit 3:0 deutlich an den FSV Waiblingen, und da der SF Lukavac, zwar nur äußerst knapp, mit 2:1 gegen den TSV Birkach gewann, war man "nur Dritter", bei 12 Punkten und 16:5 Toren aber mit einem guten Konto. Waiblingen hatte das fast makellose Konto von 16:0 Toren und 16 Punkten. Unsere "Südtiroler" vom ASV Kortsch gewannen ihr letztes Spiel mit 2:0 gegen die SpVgg Hirschlanden-Schöckingen und freuten sich über 5 Punkte. Der Grünbühler Pressewart seinerseits freute sich über eine Flasche Südtiroler Weissburgunder, die ihm Kortschs Trainer Gotthard mitgebracht hatte.

Auf den Fotos sehen wir die Teams vom FK Malesia aus Montenegro (links) und das vom ASV Kortsch.

 

Gruppe A Endstand

1. FSV Waiblingen 16:0 16
2. SF Lukavac 8:2 15
3. TSV Grünbühl 16:5 12
4. FK Malesia 11:4 8
5. ASV Kortsch 3:9 5
6. SpVgg Hirschl - Schöckingen 2:23 3
7. TSV Birkach 3:16 1

Gruppe B (Tiger - Gruppe)

TSG Niedererlenbach
Die Jungs der TSG Niedererlenbach

Die Mannschaft des TV Möglingen stieg gleich groß ein mit einem 5:0 gegen den VfB Tamm und einem 4:0 gegen die bosnischen Gäste von Colibri Bihac. Auch unsere Belgier von Polyfoot Gent starteten mit 2 Siegen, einem 1:0 gegen Bihac und 2:0 gegen Tamm. Die SportVg Feuerbach lag nach einem 1:0 gegen TV Neckarweihingen mit 4 Punkten in Lauerstellung, war dann aber spielfrei. Die hessischen Gäste von TSG Niedererlenbach rückten mit einem 1:0 gegen Polyfoot Gent, und jetzt 4 Punkten, ebenfalls auf. Der TV Möglingen gewann auch sein drittes Spiel mit 2:0 gegen TV Neckarweihingen und lag mit 9 Punkten klar vorne. Mit einem 1:0 gegen Niedererlenbach konnte Möglingen (jetzt 12 Punkte) seinen Verfolger anschliessend auf Distanz halten. Polyfoot Gent blieb durch ein 2:0 gegen den TV Neckarweihingen mit 9 Punkten dran. Die SportVg Feuerbach platzierte sich mit einem 1:0 gegen Colibri Bihac, und dann 7 Punkten, in Verfolgerstellung. Diese galt es im nächsten Spiel gegen die 2 Punkte davor liegenden Belgier zu verbessern, aber Polyfoot Gent gewann mit 1:0 und hatte jetzt mit 12 Punkten beste Aussichten weiterzukommen. Die TSG Niedererlenbach zog durch ein 3:1 gegen Colibri Bihac mit Feuerbach gleich. Beide hatten jetzt 7 Punkte. Die SportVg Feuerbach wusste, dass es eng werden könnte und strengte sich gegen den VfB Tamm besonders an. Das
Ergebnis war ein deutliches 8:0, und danach 10 Punkte auf dem Konto. Die TSG Niedererlenbach gewann gegen den TV Neckarweihingen mit 3:0 und hatte jetzt, bei ebenfalls 10 Punkten, das deutlich schlechtere Torverhältnis im Vergleich zu Feuerbach. Da Polyfoot Gent mit 12 Punkten gegen den sich bereits als Mitfavoriten abzeichnenden TV Möglingen mit 0:1 verlor, der damit als Gruppensieger feststand, war der Kampf um die Plätze im letzten Spiel spannend. Gent musste kampflos zusehen, wie die TSG Niedererlenbach durch ein 7:0 gegen VfB Tamm an ihnen vorbeizog. Die Frage war, ob die als Gruppensieger feststehenden Möglinger das Spiel gegen Feuerbach herschenken würden. Mit einem 1:1 taten sie das nicht, und Feuerbach wurde mit 11 Punkten "nur" Gruppenvierter. Polyfoot Gent musste als Dritter nun abwarten, wie es in der Gruppe C ausgehen würde. Denn der TSV Grünbühl 1 in Gruppe A war mit ebenfalls 12 Punkten durch das Torverhältnis deutlich besser (16:5 gegenüber 6:2). Nur die beiden besten Gruppendritten kamen nämlich weiter ins Viertelfinale.

Gruppe B Endstand

1. TV Möglingen 14:1 16
2. TSG Niedererlenbach 15:3 13
3. Polyfoot Gent 6:2 12
4. SportVg Feuerbach 12:3 11
5. Colibri Bihac 8:9 6
6. TV Neckarweihingen 5:11 3
7. VfB Tamm 0:31 0
       

Gruppe C (Bären - Gruppe)

Astra Krotoszyn
unsere Gäste von AS Astra Krotoszyn aus Polen

Diese Gruppe hatte ein dramatisches Finale, mit 4 Mannschaften, die auf Weiterkommen hoffen durften. Der TSV Merklingen und SC Fürstenfeldbruck starteten mit Siegen, während sich Astra Krotoszyn und FK Bubamara 2:2 trennten, womit diese 4 Mannschaften auch gleich genannt sind. Astra konnte sein zweites Spiel, mit 1:0 gegen den TSV Ludwigsburg, gewinnen, womit letztere auch ihre zweite Partie mit dem knappsten aller Ergebnisse verloren haben. Die bayerischen Gäste aus Fürstenfeldbruck behielten in ihrem zweiten Spiel mit einem 2:0 gegen den TSV Benningen ein makelloses Konto bei 6 Punkten und 5:0 Toren. Der TSV Merklingen und die Montenegrer des FK Bubamara trennten sich 1:1. Auch gegen Astra Krotoszyn spielten die Merklinger 1:1, womit beide mit 5 Punkten gleich waren, und auch das gleiche Torverhältnis hatten. Ebenfalls 5 Punkte, aber ein weitaus besseres Torverhältnis hatte jetzt der FK Bubamara nach einem deutlichen 6:0 gegen TSV Grünbühl 2. Der TSV Ludwigsburg feierte mit 2:0 gegen den TSV Benningen und 6:0 gegen TSV Grünbühl 2 zwei Siege nacheinander und war zwischenzeitlich auch im Rennen um die oberen Plätze. Bubamara schaffte auch in seinem nächsten Spiel einen hohen Sieg, mit 5:0 gegen TSV Benningen, und hatte jetzt 8 Punkte. Da sich Astra Krotoszyn und der SC Fürstenfeldbruck mit 1:1 trennten, und danach 6 bzw. 7 Punkte hatten, war Bubamara jetzt Tabellenführer. Die Pole-Position holte sich Fürstenfeldbruck im folgenden Spiel zurück und gewann gegen FK Bubamara mit 1:0. Astra Krotoszyn war durch ein 2:0 gegen TSV Grünbühl 2 mit 9 Punkten auf dem zweiten Platz. Der TSV Merklingen blieb trotz des 3:0 gegen den TSV Benningen mit 8 Punkten auf dem 4.Platz aufgrund des gegenüber Bubamara schlechteren Torverhältnisses. Durch das 1:0 gegen den SC Fürstenfeldbruck machte der TSV Merklingen das Rennen noch einmal zusätzlich spannend. 10 bzw. 11 Punkte hatten die beiden auf dem Konto. Auch FK Bubamara hatte nach dem 3:0 gegen den TSV Ludwigsburg 11 Punkte, und war sogar Tabellenführer. Die Jungs freuten sich lautstark, mussten aber am Schluss zusehen, da die Konkurrenten ein Spiel weniger hatten. Pech für Bubamara war, dass keiner der 3 Konkurrenten mit einem anderen aufeinandertraf. Der SC Fürstenfeldbruck siegte im Abschlußspiel gegen den TSV Ludwigsburg mit 2:0 und hatte 13 Punkte. Der TSV Merklingen bezwang den TSV Grünbühl 2 mit 7:1 und hatte 14 Punkte. Auch Astra Krotoszyn gewann sein letztes Spiel, mit 1:0 gegen den TSV Benningen. Mit 12 Punkten überholten auch sie den FK Bubamara, dessen Jungs traurig reagierten. Als Gruppendritter mit 8:4 Toren war Krotoszyn auf jeden Fall schlechter als der TSV Grünbühl 1 in Gruppe A mit ebenfalls 12 Punkten, aber 16:5 Toren. Auch Polyfoot Gent hatte in Gruppe B als Dritter 12 Punkte, mit 6:2 Toren auch das gleiche Torverhältnis als Krotoszyn. Die mehr geschossenen Tore ließen letztendlich Astra Krotoszyn als zweitbester Gruppendritter ins Viertelfinale vorstossen.

Gruppe C Endstand

1. TSV Merklingen 14:3 14
2. SC Fürstenfeldbruck 9:2 13
3. Astra Krotoszyn 8:4 12
4. FK Bubamara 17:4 11
5. TSV Ludwigsburg 8:7 6
6. TSV Benningen 4:14 3
7. TSV Grünbühl 2 2:28 0
       
FK Bubamara
FK Bubamara war aus Montenegro zu Gast, und schied in der Vorrunde knapp aus

Viertelfinale

Das Grünbühler 1'er-Team war zum ersten Mal seit 2003 wieder über die Vorrunde hinausgekommen. Im Viertelfinale ging es nun als bester Gruppendritter aber ausgerechnet gegen den FSV Waiblingen, Sieger der Gruppe A, gegen den man eine Stunde zuvor deutlich mit 0:3 verloren hatte. TSV Grünbühl 1 hielt aber diesmal das Spiel mit viel Ordnung offen, und Hattab Yildiz belohnte seine Kameraden mit dem spielentscheidenden 1:0. Das Besondere an diesem Sieg war, daß Waiblingen hier sein einziges Gegentor im gesamten Turnier kassierte. Der TV Möglingen siegte gegen Astra Krotoszyn durch einen Treffer in allerletzter Sekunde mit 1:0. Leider wurden der 13-jährigen Schiedsrichterin hinterher lautstarke Vorwürfe gemacht, sodaß sie weinend zusammenbrach. Eine solche Verbissenheit bei einem E-Jugendturnier ist nicht zu akzeptieren, zumal für einen guten Zweck, eine Stiftung für Kinder- und Jugendkrebshilfe, gespielt wird. Die anderen beiden Viertelfinalspiele mussten im 9m-Schiessen entschieden werden. Der TSV Merklingen vergab gegen die TSG Niedererlenbach seine ersten beiden Strafstösse, ihr Torhüter hielt aber ebenfalls den zweiten Schuss. Beim Stande von 1:2 ging es weiter. Nun trafen die Merklinger zweimal nacheinander, während die Hessen zunächst am Pfosten scheiterten, und dann drüber schossen. Der fünfte Schuss zum 4:2 brachte somit die Entscheidung für den TSV Merklingen. Beim Spiel des SF Lukavac gegen SC Fürstenfeldbruck scheiterten die Bosnier mit ihrer besten Chance in der regulären Spielzeit an der Latte, und auf der anderen Seite rettete ihr Torwart mit einer Glanzparade und verhinderte einen vorzeitigen Sieg des SC Fürstenfeldbruck. Im Neunmeterschiessen trafen bei den ersten 5 Schüssen beide Teams 4mal. Je einmal konnten die Torhüter parieren. Seinen sechsten Strafstoß konnte Fürstenfeldbruck verwandeln, und Lukavac scheiterte am Torwart. Als der Schiedsrichter jetzt abpfiff, wollten die Betreuer des SF Lukavac, warum auch immer, das nicht einsehen - und beschwerten sich zu unrecht.

Schiedsrichter
Die Schiedsrichter der Endrundenspiele v.l. : Robin Großpietsch, Julia Ganzenmüller, Peter Harnoß, Julian Harnoß Rechts Walter Junge, Turnieraufsicht des Württembergischen Fussballverbands

Halbfinale

Der TSV Grünbühl 1 startete gegen den TSV Merklingen furios und hatte gleich dem Anpfiff zwei Hochkaräter direkt nacheinander. Auch in der 5. Minute konnte der Keeper der Merklinger gerade noch zur Ecke retten. Nur in der 6.Minute roch es nach einem Tor für Merklingen, aber unser Keeper Esad rettete mit guter Reaktion. Unmittelbar vor dem Abpfiff retteten zwei Abwehrspieler des TSV Merklingen mit vereinten Kräften auf der Torlinie. Das war schon großes Pech für unsere Jungs. Es kam nun zum unvermeidbaren Neunmeterschiessen, das unsere Jungs verloren. Das zweite Halbfinale war eine klare Angelegenheit für den überlegenen TV Möglingen. Das 3:0 mit einem herrlichen Schlenzer hoch ins lange Eck in der allerletzten Minute war die passende Krönung dieses Sieges. Der SC Fürstenfeldbruck wirkte körperlich kaputt.

Nachfolgend einige Neunmeter vom Grünbühler Halbfinale !

Bild 1: Erster Neunmeter: Simon verwandelt sicher, dann glich Merklingen aus. Bild 2: Der nächste Grünbühler schoss leider drüber. Bild 3: Grünbühls Esad parierte den nächsten Strafstoss, aber die Kugel kullerte ganz langsam hinter die Linie. Bild 4: Ganz unglücklich war unser Torschützenkönig Hattab, als der Torwart seinen Strafstoß halten konnte

Grünbühl gewinnt Spiel um den 3. Platz

Im kleinen Finale waren die Spieler des SC Fürstenfeldbruck gegen TSV Grünbühl 1 plötzlich wieder, trotz nur kurzer Pause, vollkommen fit da. Nach einigen gefährlichen Weitschüssen trafen sie in der 3. Minute die Latte. In der 4. Minute hatte Hattab Yildiz mit einem Außenristschlenzer, der knapp vorbeiging die erste Chance für Grün-Weiß. Aber die Bayern machten das Spiel. In der 8. Minute hatte Grünbühl bei einem Pfostenschuss Glück. Im direkten Gegenzug gelang Simon Klostermann mit einem Prachtschuss aus großer Entfernung das 1:0 für den TSV Grünbühl. Den Ausgleich verhinderte unser Keeper Esad in der vorletzten Spielminute mit einer guten Reaktion. Ein kurioses Tor gelang Simon Klostermann in letzter Sekunde. Zunächst köpfte er gegen den Pfosten, legte sich somit den Ball selbst vor, und staubte zum 2:0 ab.

Endspiel

Für ein Endspiel war der Spielverlauf bei unserem Turnier selten so eindeutig wie zwischen dem TV Möglingen und dem TSV Merklingen in diesem Jahr. Schon gleich zu Beginn rettete Merklingens Keeper mit einer Glanzparade. Kurz darauf aber fiel das 1:0 durch einen Kopfball. Innerhalb kurzer Zeit stand es bis zur 6. Minute 3:0. Dann leistete sich Möglingen sogar den Luxus, einen Neunmeter zu verschiessen. In der Schlußminute fiel das 4:0, das durchaus auch dem Spielverlauf entsprach. Vierfacher Torschütze im Endspiel war der zum besten Spieler des Turniers gewählte Aleksander Stoilov. Er zog hierdurch mit unserem Grünbühler Rekordschützen Hattab Yildiz gleich, der aber dennoch den Pokal des Torschützenkönigs überreicht bekam.

Foto oben: Schiesdrichter-Youngster Julian Harnoß bittet zum Finale. Er hatte sich übrigens spontan gemeldet, er wolle das Finale leiten. Zur Sicherheit (aber ungebraucht) assistierte sein Vater an der Seitenlinie

Nachfolgend noch eine kleine Bildergalerie vom CHARLETT CUP 2011 !

SSV Ulm verteidigt Titel beim Diezel Cup 2010

Beim DIEZEL CUP 2010 haben 24 Mannschaften aus 6 Ländem teilgenommen. Aus dem polnischen Krotoszyn waren sogar 2 Mannschaften angereist. Bosnien / Herzegowina war ebenfalls mit 2 Mannschaften vertreten, der Fussballschule aus Bihac und S.F. 10 Lukavac (der Verein hat sich umbenannt). Stammgäste sind Polyfoot Gent (Belgien) und der ASV Kortsch (Südtirol). Der FC Hinwil aus der Schweiz ist jetzt zum dritten Mal nacheinander dabeigewesen. Ersmals dabei war der SC Fürstenfeldbruck, der mit MarceI Kosuch gleich den erfolgreichsten Torschützen dabei hatte. Sensationelle 17 Tore erzielte er in sieben Spielen. Die E-Junioren dieses Vereins hatten schon im Februar beim “enocup“ des TSV Grünbühl teilgenommen, wo sie erst im Endspiel durch den Tumiersieger SV Vaihingen gestoppt werden konnten. Beim DIEZEL CUP kam es jetzt im “kleinen Finale" zu einer Neuauflage dieser Partie, und dieses Mal siegten die Bayern mit 1:0. Torschütze war natürlich der schon genannte Torjäger.

Vom Diezel Cup bis in die Regionalliga Bayern

Marcel Kosuch blieb bis zur U19 in Fürstenfeldbruck, wechselte dann 2016 zum FC Memmingen, und von dort ein Jahr später zum FC Ingolstadt, wo er 2018/19 Stammspieler in der Regionalligatruppe des FC Ingolstadt II wurde.

Ulms Torwart Dominik Dewein wurde zum besten Keeper des Turniers gewählt. Dem KSC, Verlierer im Finale, blieb als Trost, daß sein Spieler Marcel Trebicki als bester Feldspieler gekürt wurde. Ob ihm sein Preis, ein Trikot des VfB Stuttgart mit den Unterschriften aller Spieler, große Freude bereitete, ist nicht bekannt. Wir wollen hoffen, daß der der sportliche Stolz gegen über badisch-schwäbischer Konkurrenz siegte.

Viertelfinale

SC Fürstenfeldbruck - Polyfoot Gent 1:0
Karlsruher SC - Colibri Bihac 2:0
SF 10 Lukavac – SSV Ulm 0:1
FSV Waiblingen - SV Vaihingen 0:2

Der SC Fürstenfeldbruck hatte im Viertelfinalspiel gegen Polyfoot Gent gleich nach dem Anpfiff eine gute Torchance und dominierte auch danach das Spiel. Über den Umweg Pfosten fiel das entscheidende Tor. Die Belgier hatten keine Torchancen. Erst in allerletzter Minute verhinderte der Torhüter des SCF mit einer tollen Parade den Ausgleich.

Der Karlsruher SC ging gegen dje bosnischen Gäste aus Bihac nach 3 Spielminuten in Führung. Colibri Bihac war bei einer Großchance nahe am Ausgleich, alleine vor dem Towart traf jedoch der Schütze nur die Latte. Die Entscheidung fiel kurz vor dem Abpfflf durch das 2:0.

SF 10 Lukavac hatte gegen den SSV Ulm nach 3 Minuten die erste Torchance. Den Scharfschuss des 10'ers hatte jedoch Ulms Keeper sicher. Ein Stümer des SSV Ulm lief nach 6 Minuten alleine auf den Torwart zu, schoss diesen jedoch an. Das entscheidende Tor fiel für den SSV Ulm nach 9 Minuten.

Der SV Vaihingen hatte gegen Waiblingen vom Anpfiff weg gleich mehrere gute Torchancen. ln der 3. Minute musste jedoch ein Neunmeter herhalten, um das 1:0 zu besorgen. Kurz darauf verhinderte Waiblingens Torwart mit einer tollen Reaktion ein weiteres Tor. Auch in der 10. Minute verhinderte er die Vorentscheidung. Gegen einen eleganten Lupfer in der 11. Minute hatte er jedoch keine Chance, sodaß der SV mit 2:0 gewinnen konnte.

Halbfinale

SC Fürstenfeldbruck - Karlsruher sc 0:2
SSV Ulm – SV Vaihingen 1:0

Die in der Vorrunde und im Viertelfinale stark auftrumpfenden Fürstenfeldbrucker wurden vom Karlsruher SC von Beginn an in die Defensive gedrangt. Zu richtigen Torchancen kam es jedoch lange Zeit nicht. Ein platzierter Schrägschuss flach ins lange Eck brachte den KSC in der 6. Minute in Führung. ln der 11. Minute fiel die Entscheidung, als ein Schuss des KSC zunächst gegen den Pfosten prallte, von dort aber über die Linie rollte.

Der SV Vaihingen hatte gegen den späteren Tumiersieger aus Ulm in der 2. Minute großes Pech, als ein Schuss gegen den Pfosten knallte. lm Gegenzug zielte ein Ulmer knapp daneben. Kurz darauf machte es der 11'er des SSV Ulm, der am Ende ebenfalls beachtliche 11 Tore auf dem Konto hatte, besser und erzielte das 1 :0. ln der 11. Minute vergab er eine sehr gute Gelegenheit, und der SV Vaihingen scheiterte beim direkten Konter unglücklich. als ein Querpass zu einem frei vor dem Tor lauemden Mitspieler zu ungenau geriet.

Spiel um den 3.Platz

SC Fürstenfeldbruck - SV Vaihingen 1:0

Der SC Fürstenfeldbruck scheiterte in den Anfangsminuten zweimal am gut heraus geeilten Torhüter der Vaihinger, und nach einem sehenswerten Doppelpass schossen die Bayem nur knapp daneben. Die Partie war übrigens die Neuauflage des Finales beim Grünbühler "enosports-Cup" in der Halle im Februar. ln der 5.Minute eilte der Keeper des SC Fürstenfeldbruck geistesgegenwärtig aus seinem Tor und verhinderte den Rückstand. ln der 8. Minute gelang dem Torschützenkönig des Tumiers, Marcel Kosuch, das 1:0. Einen Scharfschuss von Linksaußen parierte der Keeper des SCF in der 11.Minute mit einem guten Reflex. Knapp am 2:0 vorbei segelte ein Lupfer in der 12. Minute, der sich Sekundenbruchteile zu spät senkte.

Endspiel

Karlsruher SC - SSV Ulm 0:1

Die erste tolle Szene sahen wir in der 2.Minute, als der 12'er des KSC einen schwer zu nehmenden langen Pass direkt abzog und nur haarscharf das Tor verfehlte. Der 11'er des SSV Ulm dribbelte sich in der 5.Minute durch, traf aber den herausgeeilten Torhüter. Bei einem herrlichen Weitschuss des KSC in der 7. Minute verhinderte Ulms Torwart mit einer Glanzparade ein Tor. Dasselbe gelang ihm eine Minute später. Das Powerplay des KSC wurde nicht belohnt. Die Ulmer witterten nun eine Chance und kamen durch ein Kopfballtor von Timo Lux nach Eckball zum 1:0. Dieses Tor bedeutete die Entscheidung.

alle Ergebnisse Diezel Cup 2010

Ein Spalier des Danceteams Cheerfamily Ludwigsburg leitete die Siegehrung für die vier Erstplatzierten ein. Es folgten ein Auftritt der Guggenmusikgruppe der Narrenoberliga Kornwestheim und anschließend die Hip-Hop-Aufführung der Gruppe MA QRU.

Als Dank für die weiteste Anreise erhielten die Spieler aus Lukavac Sporttaschen. Die Jungs aus Bihac und Krotoszyn bekamen Trikots geschenkt.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren:

Frau Witte / Leitners Boutique
Dr.Widmann (Arzt in Grünbühl)
Lottoannehmestelle Grünbühl / Regina Orzechowski
Metzgerei Kaaden / Grünbühl
Metzgerei Sülzle / Oststrasse
Kaufland Ludwigsburg / Friedrichstrasse
Kreissparkasse Ludwigsburg
TSV Grünbühl - Hauptversammlung
Hidajet Orlic / Lukavac (Bosnien-Herzegowina)
Bogumil “Cooper' Kosim / Getränkeladen Grünbühl
Erika Schaufler
Christa Frisch / Pattonville
Bemd Wagner / Grünbühl
Oliver Panosch / Vereinsheim Grünbühl
Rychard Maletycz / Grünbühl
Edmund Hirschfeld / Grünbühl
Firma Reno / Manfred Bleile
Firma WETEX / Markgröningen
Getränke Gehm und Firma Rietenauer
bei allen Einzelspendem aus unserer polnischen Klrchengemeinde
Deutsches Rotes Kreuz / Ortsverein Ludwigsburg
Bürgerverein Grünbühl / Helmut Schwarz
Stadt Ludwigsburg

und natürlich beim Hauptsponsor des Diezel-Cups, Ralph Louis Diezel !

Armin Klostermann sagt "Tschüss" - Kurt Kriegisch übernimmt

Der Geschäftsführer des TSV Grünbühl, Armin Klostermann. hat 13 Jahre lang einen Großteil seiner Freizeit in die Organisation unserer Tumiere seit 1998 (Wüstenrot Cup) gesteckt - eine oft nervenaufreibende Angelegenheit. Anlässlich des Diezel Cup 2010 hat er sich entschlossen, einen Schlußstrich zu ziehen, was lnsider durchaus nachvollziehen konnten. Das Privatleben trat oft zurück. Armin Klostermann hat dafür gesorgt, daß unser Tumier zu einem der beliebtesten geworden ist. Bundesweit, und über die Grenzen Deutschlands hinaus, haben wir großes Lob geemtet. Die Tatsache, daß kein einziger Spieler bei unseren Tumieren ohne Geschenk nach Hause fahren muss, daß wir immer um ein attraktives Beiprogramm und eine abwechslungsreiche Verköstigung gesorgt haben, ist hauptsächlich seinen ldeen zu verdanken. Und da Armin Klostermann auch in den Jahren zuvor viel für den TSV Grünbühl getan hat (u.a. war er mit 23 Jahren der jüngste Jugendleiter der Vereinsgeschichte und noch unter 30 der jüngste Cheftrainer der aktiven Fussballer, sah sich der 1. Vorsitzende des TSV, Kurt Kriegisch bemüssigt, Armin Klostemann zum jüngsten Ehrenmitglied des TSV Grünbühl zu ernennen. Das hat er sich mehr als verdient, unser "Katsche", wie er von allen genannt wird.

Nach eifrigem Nachdenken und Besprechen des Themas im Vereinsauschuss entschloss sich Kurt Kriegisch, den DIEZEL CUP auch 2011 durchführen zu wollen. Mit den ersten organisatorischen Arbeiten war er gleich mehr als ausgelastet. Unser großer Dank geht hier an unseren 1. Vorsitzenden, der ja auch so schon genug zu tun hat !

SSV Ulm ohne Gegentor DIEZEL-CUP Sieger 2009

Turniersieger SSV Ulm

Der SSV Ulm ist der Gewinner des 12. DIEZEL CUPS und stellt mit Moritz Schröter auch den besten Spieler des Turniers. Im Endspiel wurde die Mannschaft von DSK Devetac Lukavac, die somit ihr bisher bestes Turnierergebnis (bei Besuchen in Grünbühl) erzielte, mit 2:0 geschlagen. Die Ulmer, die das achte Mal in Grünbühl gastierten, waren bisher zweimal als Turnierzweite heimgereist (2003 gegen FC Augsburg verloren und 2007, als das Turnier wegen Unwetter abgebrochen werden musste).

Die Bezeichnung "internationales Turnier" verdiente sich der DIEZEL CUP dieses Jahr ganz besonders. Unter den 8 Teams, die im Viertelfinale standen, waren 4 ausländische.

Vom Diezel Cup zum Nationalspieler

Erfolgreichster Torschütze war Roman Kasiar von der SpVgg 07 Ludwigsburg, die im Spiel um den 3. Platz gegen Polyfoot Gent unterlagen. Roman Kasiar wechselte nach dem Diezel Cup für 3 Jahre in die Jugend des VfB Stuttgart. Für die Stuttgarter Kickers spielte er 2017/18 in der Regionalliga Südwest, ehe er zum tschechischen Zweitligisten FK Pardubice wechselte. Er absolvierte 7 Spiele für die U19 Tschechiens. Zur Saison 2018/19 wechselte er zu Budissa Bautzen in der Regionalliga Nordost, ein Jahr später zu ZFC Meuselwitz (ebenfalls Regionalliga Nordost). Bester Torhüter des Turniers war unser belgischer Gast Simon Over De Put.

Der beste Spieler 2009 - Moritz Schröter         Der beste Torwart - Simon Over de Put

Torschützenkönig Roman Kasiar

Wenn man das miese Wetter am Montag danach, als dieser Bericht geschrieben wurde, betrachtet, hatten wir verdientes Glück mit dem "Kaiserwetter", das am 13. Juni 2009 herrschte. Wir sahen tolle Spiele und 153 Tore in 67 Spielen.

Beigeistert waren die Besucher des Diezel Cup 2009 von unserer "Jakisch"-Salatbar.

In der Löwengruppe A erzielte die SpVgg 07 Ludwigsburg das insgesamt erste Tor des Tages, und es war bereits nach 3 Spielen fast sicher, dass die SpVgg 07 Ludwigsburg und unsere Gäste aus Tirol, der FC Raika Zirl, ins Viertelfinale einziehen würden. Beide hatte alle drei Spiele gewonnen und brauchten bei 6 Punkten Vorsprung auf die drei nachfolgenden Mannschaften nur noch jeweils einen einzigen Punkt. Die Österreicher schlugen im 4. Spiel die bosnischen Gäste von Colibri Bihac mit 1:0. Da sie die letzte Partie gegen 07 Ludwigsburg deutlich mit 0:4 verloren, war dies' ihr Glück, denn bei einer Niederlage gegen Bihac hätten diese, bzw. die TSG Nieder-Erlenbach im letzten Spiel noch an ihnen vorbeiziehen können. Die Spvgg 07 Ludwigsburg zog mit der makellosen Bilanz von 15:0 Toren und 15 Punkten ins Vieretelfinale ein. Den sicherlich lautstärksten Anhang hatten die hessischen Gäste aus Nieder-Erlenbach, die ja auf unserem Sportgelände campierten. Leider auf verlorenem Posten standen unsere Grünbühler Jungs, die alle Spiele verloren.

In der Tigergruppe B dominierte auf beeindruckende Weise das Team von DSK Devetac Lukavac aus Bosnien, man gewann alle Spiele und hatte mit 11:0 Toren auch hinten nichts zugelassen. Nach 4 Spielen war der SGV Freiberg Zweiter, musste aber gegen die Bosnier das letzte Spiel bestreiten. Unsere Belgier von Polyfoot Gent lagen einen Punkt dahinter und hofften, dass Lukavac, denen der Gruppensieg sicher war, nicht zurückstecken würden. Das taten sie auch nicht und gewannen mit 1:0. Da die Polyfoots gleichzeitig gegen den TSV Sielmingen gewannen, schafften sie den 2. Platz. Beim TSV Sielmingen fiel trotz 5 Niederlagen die gute Leistung ihres Torhüters auf, der mehrmals grösseren Flurschaden verhinderte. Bei den Hochbergern kickte Tim Klostermann, der Sohn unseres Fussballabteilungsleiters mit. Bernd Klostermann, war mit dem Abschneiden der Mannschaft seines Youngsters ganz zufrieden. Immerhin hatte man die späteren Turnierzweiten und -dritten in der Gruppe.

In der Bärengruppe C trafen gleich im ersten Spiel die beiden späteren Gruppensieger aufeinander, wobei der SSV Ulm gegen den FC Hinwil aus der Schweiz mit 2:1 gewann. Die Hinwiler brachten sich danach mit zwei Siegen wieder ins Rennen, wobei das 1:0 gegen den tschechischen SK Lisen im dritten Spiel vorentscheidenden Charakter hatte. Der VfL Sürth war nach 3 Spielen noch "dabei", verlor dann aber gegen die Tschechen, wodurch diese zwar auf den 3. Platz vorstiessen, was aber nichts mehr nützte, da Hinwil sich mit einem Sieg gegen den FC Pielenhofen das Weiterkommen gesichert hatte. Sürth hätte sich mit einem Sieg die Chance erhalten, aus eigener Kraft weiterzukommen, da es im letzten Spiel gegen den FC Hinwil ging, das aber nun bedeutungslos geworden war. Der SSV Ulm steigerte sich von Spiel zu Spiel und gab lediglich gegen SK Lisen, der spielerisch keineswegs einen schlechten Eindruck machte, beim 0:0 einen Punkt ab. Mit 14:0 Toren war man in dieser Hinsicht zweitbestes Team der Vorrunde.

In der Elefantengruppe D war es bis zum letzten Spiel spannend. Titelverteidiger 1.FC Sonthofen marschierte in den ersten drei Spielen und führte mit 9 Punkten und 10:1 Toren die Tabelle an. Der FSV Waiblingen hatte zu diesem Zeitpunkt 4 Punkte weniger, war aber nach einem 2:0 gegen den Titelverteidiger im vierten Spiel als Tabellendritter bis auf einen Punkt dran. SG 1883 Nürnberg gewann im vierten Spiel knapp mit 1:0 gegen unsere norddeutschen Gäste des TSV Schwarme, die bei einem Sieg selbst noch vorne mit dabei gewesen wären. So hatte also Nürnberg vor dem letzten Spiel 10 Punkte und traf auf Sonthofen mit 9 Punkten. Da Waiblingen 8 Punkte hatte, und gegen den FV Markgröningen kampflos 3 Punkte gutgeschrieben bekam, musste der Gast aus dem Allgäu unbedingt gewinnen. Die Nürnberger wurden fast über die gesamte Spielzeit in die eigene Hälfte gedrängt, und kurz vor dem Abpfiff versiebte ein Stürmer des 1. FC Sonthofen freistehend vor dem Torwart. So war nun also nach dem 0:0 der Titelverteidiger ausgeschieden, da Nürnberg den einen Punkt Vorsprung retten konnte. Deren Ausbeute von 11 Punkten bei 6:0 Toren macht deutlich, wo die Stärken lagen. Die Mannschaft des FV Markgröningen reiste mit nur 6 Spielern an, und da nach 3 Spielen ein Verletzter hinzukam, appellierte unsere Turnieraufsicht Walter Junge an die restlichen Gegner des FVM, ebenfalls nur zu fünft anzutreten, was sie denn auch taten. Ein schöner Zug und großes Zeichen von Fairness. Vor dem letzten Spiel mussten die Markgröninger dann endgültig passen. Zwei weitere Spieler verletzten sich und mussten gar ins Krankenhaus gebracht werden.

Viertelfinale

Während das Viertelfinale anlief vereinbarten der VfL Sürth, weil man noch Lust zum Kicken hatte, und der 1. FC Sonthofen ein spontanes Freundschaftsspiel auf dem Kunstrasen. Im Viertelfinale standen 4 ausländische und 4 deutsche Mannschaften, womit wir dem Attribut "international" mehr als gerecht wurden. Die SpVgg 07 Ludwigsburg traf auf SG 1883 Nürnberg und gewann knapp, aber verdient, mit 1:0. Der spätere Torschützenkönig Roman Kasiar traf hier zwar zum letzten Mal (7 Treffer), konnte aber von niemandem mehr überholt werden. Spannend ging es in der Partie DSK Devetac Lukavac gegen FC Hinwil zu. Gleich in der Anfangsphase gingen die Bosnier mit 1:0 in Führung, aber Hinwil konnte kurz vor Schluß ausgleichen. Da Lukavac unmittelbar vor dem Abpfiff eine 100%-ige versemmelte, musste das 9m-Schiessen entscheiden. Zunächst verwandelten beide Schützen, dann aber glänzten die Torhüter und parierten die nächsten beiden Penalties. Als dann Lukavacs Torwart den allerletzten Schuss abwehren konnte, hatten die Bosnier mit 5:4 gewonnen und jubelten lautstark.

Unerwartet deutlich gewann der SSV Ulm gegen den FC Raika Zirl aus Österreich mit attraktiven Toren mit 4:0. In der Partie Polyfoot Gent gegen FSV Waiblingen blieb es lange torlos, wobei die Belgier in der Anfangsphase gute Torchancen hatten, später aber ihrem tollen Torwart Simon Von Der Put danken konnten, der einige gute Paraden zeigte. Drei Minuten vor Schluss ging Polyfoot in Führung, kassierte aber kurz darauf den unhaltbaren Ausgleich. Auch hier musste das 9m-Schiessen entscheiden. Der belgische Keeper hielt gleich den ersten Penalty, und da danach alle Schützen trafen, entschied Polyfoots letzter Schütze das Spiel.

Halbfinale

DSK Devetac Lukavac war im Halbfinalspiel gegen die SpVgg 07 Ludwigsburg die spielbestimmende Mannschaft. Nachdem in der 5. Minuteder Ball noch haarscharf daneben geflogen war, fiel kurz darauf das 1:0 durch einen Freistoss. Während einer Zwei-Minuten-Strafe für die Bosnier machten die 07'er gewaltig Druck, fanden jedoch keine Lücke. Als Lukavac wieder komplett war, ging das Spiel noch 3 Minuten. Sofort ergriffen sie wieder die Offensive, und nachdem der 9'er nach einem Steilpass perfekt querlegte, und der 7'er zum 2:0 eindrückte, war die Partie entscheiden. Erstaunlich einseitig war das zweite Semifinale. Polyfoot Gent kam gegen den SSV Ulm kaum einmal aus der eigenen Hälfte heraus. Zwei tolle Paraden des Keepers, und je ein Latten- und Pfostentreffer verhinderten jedoch zunächst ein Tor. Nach fünf Minuten aber traf der 8'er ins Netz., und das 2:0 drei Minuten vor Schluss durch den 4'er bedeutete für Ulm das Finale.

Spiel um den 3.Platz

Polyfoot Gent war mit 2:0 verdienter Sieger im "kleinen Finale" gegen die SpVgg 07 Ludwigsburg. Mit einem genau platzierten Weitschuss und einem Kullerball über den Torwart hinweg ins lange Eck war Polyfoots 2'er der spielentscheidende Mann.

Endspiel:  DSK Devetac Lukavac - SSV Ulm 0:2

SSV Ulm war für die meisten Zuschauer Favorit gegen DSK Devetac Lukavac. Deren beste Spieler hatten nicht mehr so glänzen können wie in der Vorrunde. Aber gleich in der ersten Minute musste Ulms Keeper einen gut getimten Freistoss parieren. Nach dem 1:0 in der 5. Minute durch den 2'er kamen die Bosnier kaum noch nach vorne. Ulms 10'er scheiterte alleine vor dem Torwart, und ein Freistoß des 8'ers küsste den Außenpfosten. Das 2:0 durch den 9'er eine Minute vor dem Abpfiff machte alles klar. So war denn nun der SSV Ulm verdienter Turniersieger - und ohne ein einziges Gegentor im gesamten Turnier. Prima !!

alle Ergebnisse Diezel Cup 2009

Spektakuläre Siegerehrung

Nach dem Abpfiff des Finals trafen sich die vier besten Mannschaften an der Eckfahne des Rasenspielfelds. Musikalisch begleitet von der "Karelia Suite" von Jan Sibelius, interpretiert vom Londoner Symphonieorchester und der Band The Nice, und optisch attraktivem Spalier durch die Mädels von FAMILY AFFAIR, zogen die Helden Richtung Bühne.

Nach drei Minuten "I'm so excited" von den Pointer Sisters, das auch den Mädels, die sich mittlerweile auf die Bühne begeben hatten, sichtbar gefiel, weil sie spontan mit den Beinen zuckten, gab es zum zweiten Mal an diesem Tag ihre artistischen Vorführungen, die 100%-ig professionell für Begeisterung sorgen konnten.

Hohe Qualität boten State Of Emergency, die beiden hauptberuflichen Tänzer Marc Klostermann und sein Kollege. Hier saß jede Bewegung, und selbst die Gesichtsmimik passte sekundenbruchteilgenau zur Musik.

Übersicht des Programms am Tag des Diezel-Cups, 13.06.2009

* ab ca. 11.30 Uhr: Zoomobil mit Tierschau exotischer Tiere von Daniel Schmenger
* dto. ab diesem Zeitpunkt Quad-Parcours von No Limits mit Motorradclub Affalterbach auf der großen Wiese
* ebenso ab diesem Zeitpunkt Kinderschminken, Haarefärben etc. von Curly Sue
* zwischen 14.15 und 14.45 Uhr: Danceteam Family Affair (Cheerleader) und Hip-Hop-Aufführung mit
   State of Emergency (Marc Klostermanns Hip-Hop-Gruppe)
* kurz vor der Siegerehrung um ca. 16.30 Uhr: Spalier des Danceteam Family Affair der Ludwigsburger
   Cheerleader und 2.Auftritt Hip-Hop-Aufführung mit 'State of Emergency'.
* tagsüber noch Zielschießen von Fritz Kirchner mit Preisen für die besten Schützen in 3 Altersgruppen

Kreissparkasse spendet "selbstverständlich"

Unser ganzjahresbeschäftigter Organisator Armin Klostermann versprach dann, dass man in diesem Jahr die Schallgrenze "10.000 EURO" an Spenden für die Sabine Dörges Stiftung auf jeden Fall durchbrechen würde. Er begrüsste Wolfgang Fröhlich, den Leiter des Fachbereichs Sport bei der Stadt Ludwigsburgs, der herzliche Grüsse von Oberbürgermeister Werner Spec ausrichtete, und dem TSV Grünbühl großes Lob zollte, zur Siegerehrung.

Fröhlich betonte, unser Turnier habe vorbildlichen integrativen und internationalen Charakter, und als Hauptsache die soziale Komponente, das Unterstützen krebskranker Kinder und Jugendlicher mittels Spenden an die "Sabine Dörges Stiftung". Nun trat Thomas Nitz von der Kreissparkasse Ludwigsburg vor das Publikum und überreichte einen symbolischen Spendenscheck. Er sagte zu, dass es eine Selbstverständlichkeit für sein Unternehmen sei, unser Turnier weiterhin zu unterstützen.

Schiedsrichter beim Diezel Cup 2009 waren oben v.l.: Achim BrutschinThomas Labusch, Walter Junge (Turnieraufsicht WFV), Hans Jörg Kaiser; unten v.l. Tamer Temel, Patrick Weinzirl, Didi Weinzierl. Auf dem Foto fehlt Edmund Hirschfeld.


Ohne Spender und Helfer geht gar nichts

Der TSV Grünbühl bedankt sich anlässlich des Diezel Cups 2009 bei folgenden Spendern für ihren Beitrag, sei es durch Geld- oder durch Sachspenden, zur Ermöglichung der Durchführung unserer Veranstaltung:

° Hidajet Orlic ° Roger Fischer ° Claus Hemmerich  ° Jürgen Müller ° Dr. Wolfgang Frank
° Bürgerverein Grünbühl 
° Hauptversammlung des TSV Grünbühl   ° Firma Bosch
° Hauptsponsor Artur Louis Diezel Bedachungen und Ralph Louis Diezel Flaschnerei 
° Kreissparkasse Ludwigsburg 
° CONTACT Software GmbH Bremen   ° Frau Witte (Leitner's Boutique)
° Dr. Widmann (Arzt in Grünbühl)  
° Lottonannahmestelle Grünbühl  ° Türkischer Laden Grünbühl 
° Metzgerei Kaaden  
° Metzgerei Sülzle   ° Kaufland Ludwigsburg   ° Apotheke Grünbühl  
° Bäckerei Anders Grünbühl  
° ALDI Grünbühl

Ein ganz besonderer Dank geht an das Deutsche Rote Kreuz ! Die waren mit 6 Leuten da, verlangten aber nur einen Minimalbetrag dafür - dieses eingesparte Geld kommt auch der Sabine Dörges-Stiftung zugute.

Jürgen Stolz spendete 'Betthupferl' für unsere Übernachtungsgäste. Inge Graef sei gedankt für Ihre stetigen Bemühungen, Sponsoren für die Übernachtungsgäste zu finden, und sie hat dies auch mit Erfolg getan.

Weiterhin:

Platzauf- + Abbau und Betreuung der Kinder in der Turnhalle: Karlheinz Böhm

Bühnenauf- und abbau und "Hans-Dampf-in-allen-Gassen":
Lothar Labusch, Norbert Harbich, Helmut Vogler

Hostessen:  Marco Pietschmann, Nico Hirschfeld

Turnierleitung:  Jens Edelmann / Charles Jakob / Walter Heger / Ralph Frey

Fotos von der Veranstaltung: Walter Heger

Hamburger für alle Mannschaften am Turniertag:   gestiftet von Rychard Maletycz

Betreuung der Kinder aus Gent und Pielenhofen in der Turnhalle:
Kalle Böhm
, Elke Polziehn, Corinna Marek, Steffi Klostermann, Jennefer Hutfles, Stacha Paluszkiewicz, Barbara Kirchner, Brigitte Bleile

Salate für die Kinder, die in der Turnhalle "wohnen":
gestiftet von Edmund Hirschfeld, der auch den Transport der Bühne von und nach Oßweil durchführte.

1. FC Sonthofen gewinnt DIEZEL CUP 2008

Der Wettergott hatte 2008, im Gegensatz zum Vorjahr, ein Einsehen mit den Teilnehmern des DIEZEL CUP. Während der Siegerehrung verdunkelte sich der Himmel über unserem bunt bevölkerten Sportgelände zwar bedrohlich, aber es blieb trocken. Höhepunkt war die Pokalübergabe an den Turniersieger 1. FC Sonthofen.

Leider gab es wieder einmal eine kurzfristige Absage zu beklagen. Die freudig erwartete Mannschaft von MOS Lubaczow aus Polen musste ihre Reise abblasen. Besonders ärgerlich war, daß aus Polen am Donnerstag telefonisch die Meldung kam, die Gruppe wäre bereits abgereist. Als dann Freitags bei bereits gedecktem Essenstisch keine Anzeichen für eine Ankunft zu spüren waren, ergab ein nachfragender Anruf, dass unsere Gäste gar nicht kommen würden. Die Turnierleitung unter Aufsicht von Verbandsvertreter Walter Junge beschloss in sportlicher Hinsicht, die Spiele mit 1:0 für den jeweiligen Gegner zu werten.

Vorrundengruppe A:
FSV Waiblingen | TV Pflugfelden | MOS Lubaczow | TV Möglingen | TSV Grünbühl | FC Hinwil

Die Gemeinde Hinwil in der Schweiz liegt auf dem Land und doch nahe der Stadt Zürich. Mit einer Fläche von 22.31 km² und knapp 10.000 Einwohnern in über 4600 Haushaltungen gehört Hinwil zu den grösseren Gemeinden des Kantons Zürich. Hinwil wird vom Bachtel (1115 m ü. M.) überragt.

Vorrundengruppe B:
07 Ludwigsburg | Polyfoot Gent | Devetak Lukavac | SSV Reutlingen | SV Pattonville | SV Vaihingen

Gent ist die Hauptstadt der belgischen Provinz Ostflandern und des Arrondissements Gent. An der Universität Gent studieren fast 30.000 Studenten. Gent hat 233.000 Einwohner und ein Bevölkerungswachstum von 0,6%.
Lukavac ist eine Kleinstadt im Nordosten von Bosnien und Herzegowina. Sie ist Hauptort und Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde im Kanton Tuzla der Föderation Bosnien und Herzegowina. Zwischen Lukavac und Tuzla befindet sich der See Modrac, der mit einer Fläche von 17 km² einer der größten Stauseen des Landes ist und zahlreiche Wassersportler und Angler anzieht.

Vorrundengruppe C:
Sportvg Feuerbach | FV Olympia Laupheim | 1.FC Sonthofen | SG Siemens Karlsruhe | ASV Kortsch | VfB Friedrichshafen

Sonthofen liegt ca. 750-1100 m über NN am Alpennordrand an den Ufern der Iller und Ostrach, etwa 70 km vom Bodensee und 150 km von München entfernt. Sie ist die am südlichsten gelegene Stadt Deutschlands. Laupheim ist nach der Kreisstadt Biberach an der Riß die zweitgrößte Stadt im Norden des Landkreis Biberach in Oberschwaben. Laupheim liegt rund 20 km süd-südwestlich von Ulm. Kortsch ist mit ca. 1094 Einwohnern (2005/2006) die größte Fraktion der Gemeinde Schlanders im Vinschgau in Südtirol, Italien. Friedrichshafen ist eine Stadt am nördlichen Ufer des Bodensees. Sie ist die Kreisstadt und größte Stadt des Bodenseekreises sowie nach Konstanz die zweitgrößte Stadt, die am Bodensee gelegen ist.

Vorrundengruppe D:
VfL Sürth | SGV Freiberg | DJK SW Frankenthal | Zürich Oberland | FC Augsburg | FC Pielenhofen

Sürth ist der fast südlichste Stadteil von Köln. Pielenhofen liegt in der Region Regensburg im Naabtal, umrahmt von steil abfallenden Jurafelsen. Bekannt ist der Ort auch durch das Kloster Pielenhofen. Die kreisfreie Stadt Frankenthal liegt im Nordosten der Pfalz zwischen Worms und Ludwigshafen im Bundesland Rheinland-Pfalz und hat 46.000 Einwohner. Augsburg ist eine kreisfreie Großstadt im Südwesten Bayerns. Die Universitätsstadt ist Sitz der Regierung von Schwaben sowie Sitz des Bezirks Schwaben. 1906 wurde Augsburg zur Großstadt und ist mit über 264.000 Einwohnern nach München und Nürnberg die drittgrößte Stadt in Bayern.

Spannende Vorrundenphase

Die Vorrundenphase auf drei Spielfeldern, jeweils alle Partien gleichzeitig angepfiffen, verlief teilweise sehr spannend. Insbesondere in den Gruppen B und C ging es sehr eng zu. In Gruppe A erwies sich FSV Waiblingen als spielstärkste Mannschaft. Ohne Gegentor wurden sie mit 13 Punkten Gruppenerster vor dem überraschend guten Bezirksvertreter TV Möglingen, der auch den Waiblingern ein 0:0 abrang. Die erstmals angereisten Schweizer Gäste des FC Hinwil verloren zweimal nur sehr knapp und von unseren Grünbühler Jungs trennte man sich im Eröffnungsspiel mit 1:1. Die TSV-Youngster schlugen sich gut, erreichten ein beachtliches 0:0 gegen die Möglinger und verloren nur gegen die Waiblinger deutlich. Der Drittplatzierte TV Pflugfelden kam letztendlich aufgrund der Niederlage gegen Möglingen nicht weiter. Letztere hätten sich im abschliessenden Spiel gegen Waiblingen sogar eine Niederlage leisten können.

Unsere Grünbühler Jungs 2008

Unsere Belgier von Polyfoot Gent hatten in Gruppe B vor dem letzten Spiel gegen Titelverteidiger SV Vaihingen 10 Punkte, der mit 7 Punkten noch eine Chance hatte. Die erstmals in Grünbühl angetretene SpVgg 07 Ludwigsburg hatte vor der letzten Partie 8 Punkte und spielte gegen die sehr spielstarken Jungs vom SSV Reutlingen, die ebenfalls 7 Punkte auf dem Konto hatten. Hier spielten also 4 Teams im direkten Vergleich um 2 Qualifikationsplätze. Den Gästen vom Fuchshof reichte ein 0:0 gegen den SSV Reutlingen, um diesen auf Abstand zu halten. Hätte jedoch der SV Vaihingen gegen Polyfoot Gent gewonnen, wäre der Titelverteidiger zusammen mit den Belgiern weiter gekommen. Da jedoch auch der SSV Reutlingen bei Sieg auf 10 Punkte hätte kommen können, konnten sich die Belgier keinen Ausrutscher leisten und gewannen gegen die Vaihinger mit 2:0.

In Gruppe C entschied das abschliessende Spiel zwischen VfB Friedrichshafen (8 Punkte) und Olympia Laupheim (7 Punkte), die beide einen sehr gut eingespielten Eindruck machten, über den Gruppenendstand. Daß Sonthofen mit einem Sieg im letzten Spiel gegen den SV Kortsch auf 10 Punkte kommen würde, war zu erwarten. Die SportVg Feuerbach gewann ihr letztes Spiel gegen Siemens Karlsruhe erwartungsgemäß mit 2:0 und hatte somit 9 Punkte auf dem Konto. Die Friedrichshafener konnten ihren knappen 1:0-Vorsprung gegen Laupheim über die Zeit retten und zogen somit ins Viertelfinale ein. Bei Remis hätte der VfB Friedrichshafen gegen Feuerbach aufgrund des Torverhältnisses den Kürzeren gezogen.

Gruppe D dominierte eindeutig der VfL Sürth, der alle 5 Spiele gewann. Sie schlugen im letzten Spiel die Mannschaft von Zürich Oberland, die einen spielerisch guten Eindruck machte, mit 2:1. Hätten hier die Schweizer gewonnen, wäre der SGV Freiberg nur mit einem höheren als dem 5:0-Sieg gegen die Pielenhofener weitergekommen.

Viertelfinale

Das erste Viertelfinalspiel zwischen den Waiblingern und dem SGV Freiberg war gleich das spannendste. Gleich mehrmals rettete der später geehrte SGV-Keeper Leon Buchholz bravourös. In der Schlußphase schlug ein Waiblinger Abwehrspieler den Ball kurz vor Linie gerade noch weg, und ein Schuss des SGV streifte die Latte. Das 9m-Schiessen musste entscheiden. Zunächst hielten beide Torhüter, dann trafen beide Teams. Auch den dritten Strafstoß hielt Freibergs Schlußmann, ehe er anschließend selbst als Schütze antrat - und zur 3:2-Führung traf. Da die beiden letzten Schützen verwandelten siegten die Freiberger mit 4:3.

Die Belgier von Polyfoot Gent gerieten gegen den 1. FC Sonthofen durch einen herrlichen Weitschuss in Rückstand. Eine in dieser Altersklasse selten zu sehende Kombination wurde zum 2:0 verwertet, wobei der Torwart getunnelt wurde. In der Schlußphase drängten unsere Belgier, verfehlten einmal das Tor nur um Zentimeter, und für die zahlreichen schön hereingezirkelten Flanken fand sich kein Kopfballschütze.

Das 3:0 des VfB Friedrichshafen gegen den TV Möglingen war eine klare Angelegenheit, wobei der VfB-Spieler mit der Nummer 11 zu diesem Zeitpunkt in unserer Bewertung für den besten Spieler noch gleichauf mit dem späteren Sieger war.

Die Jungs der SpVgg 07 Ludwigsburg schossen erst kurz vor Ende der Partie nach einem Konter das 1:0 gegen die Sürther, die in dieser Partie kein Schussglück hatten. In den beiden Schlußminuten strich ein Kopfball haarscharf daneben, und selbst der Sürther Torwart war mit vorne.

Halbfinale

Im ersten Halbfinalspiel gingen die Sonthofener nach einer sehr schönen Kombination mit 1:0 in Führung. Der Schütze des Tores hatte wenig später das 2:0 auf dem Fuß, Freibergs Torwart rettete reaktionsschnell, aber gegen den Nachschuss zum 2:0 konnte er nichts machen. Freibergs Schlußmann verhinderte am Schluß eine höhere Niederlage.

Die Friedrichshafener spielten gegen die 07'er nicht mehr so stark wie in den Spielen zuvor. Zunächst verhinderte ihr Torwart noch einen Rückstand mit schöner Parade, dann aber gingen die Ludwigsburger mit einem herrlichen Weitschuss in Führung. Fast eine Kopie war wenig später das 2:0, das die Entscheidung bedeutete.

Spiel um Platz 3

Das "Schwächeln" im Halbfinale wollten die Friedrichshafener offenbar nicht auf sich sitzen lassen und gingen gegen den SGV Freiberg früh in Führung. Recht bald folgte das 2:0 trotz vorheriger guter Parade. Ein Eigentor bescherte dann dem VfB Friedrichshafen endgültig den dritten Platz.

Finale

Im Endspiel gingen die bayerischen Gäste vom 1.FC Sonthofen bald in Führung. Kurz darauf trafen sie den Pfosten. Dem selben Spieler gelang nach gutem Zusammenspiel durch die Abwehrreihen der 07'er das 2:0. In der Schlußphase hatte die SpVgg ein paar gute Chancen, es blieb jedoch beim 2:0.

alle Ergebnisse Diezel Cup 2008

Die Siegerehrung führte Armin Klostermann unter prominenter Mithilfe durch. OB Spec wäre gerne selbst gekommen (der DIEZEL CUP liegt ihm angeblich sehr am Herzen), war aber verhindert. In Vertretung traf Stadtrat Roland Kromer in Grünbühl ein. Ebenfalls dabei war Herr Tobias Pudel von der Kreissparkasse Ludwigsburg, die einen großzügigen Betrag spendete sowie der Torwarttrainer des VfB Stuttgart, Eberhard Trautner. Neben den Geschenken und Pokalen für die vier besten Mannschaften wurden noch ausgezeichnet:

Marco Weisenbach (Sonthofen) als bester Spieler des Turniers. Wie es der Zufall wollte ist gerade er, auf dem großen, in der Ludwigsburger Kreiszeitung veröffentlichten Foto, in weißer Spielkleidung in Aktion zu bewundern. Die meisten Tore (7) erzielte Sawas Melikidis vom VfL Sürth, und das schaffte er in 5 Vorrundenspielen. Bester Torwart war Leon Buchholz von der SGV Freiberg.

Dank an die Schiedsrichter

Achim Brutschin, Hansjörg Kaiser, Klimis Karamanlis, Edmund Hirschfeld, Tamer Temel, Didi Weinzierl. Mit letzterem konnte gar ein Oberliga-Schiedsrichter gewonnen werden.

Der TSV Grünbühl bedankt sich bei folgenden Spendern anlässlich des DIEZEL CUP 2008:

Claus Hemmerich, Stanislaw Wampirski, Stefan Wasik, Hidayet Orlic (Bosnien-Verbindungsmann aus Durmersheim), Dr.Wolfgang Frank, Contact Software GmbH Bremen, Apotheke Grünbühl, Frau Barbara Sontag, Bäckerei Anders, Boutique Leitner, Firma Bosch, Rychard Maletycz, Kreissparkasse Ludwigsburg, Polnische Katholische Gemeinde, Polnischer Pfarrer Grünbühl (die Spenden von der Polnischen Kirchengemeinde + vom polnischen Pfarrer haben Jan und Boschena Tomon gesammelt), Hauptversammlung TSV Grünbühl, Bürgerverein Grünbühl (1.Vorsitzender Helmut Schwarz), viele Polnisch-Stämmige aus Grünbühl (eingesammelt von Leo Paluszkiewicz), ALDI Grünbühl (von Wolfgang Schmidt und Barbara Kirchner), Metzgerei Sülzle, Ludwigsburg (1 gr. warmer Leberkäs), und nicht zuletzt Dank an Hauptsponsor Ralph Louis Diezel mit seinem großzügigen Scheck !!!

Auch 2008 tolles Beiprogramm - viel Lob erhalten

Trommelunterricht

Till Ohlhausens Trommelunterricht vermittelte auf Grünbühls Sportgelände zeitweise das Gefühl, im Maracana-Stadion zu sein.

Hip Hop auf professionellem Niveau

The Hybrids zeigten anlässlich der Siegerehrung Hip Hop Tanz auf professionellem Niveau. Im roten Dress sehen wir Marvin Klostermann, Sohn unseres Geschäftsführers und Vaters des Turniers.

Der TSV Grünbühl bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Helfern, ohne die eine Durchführung der Sportwoche gar nicht möglich wäre !!!

Besonders zu erwähnen sind die während unserer Sportwoche jeden Tag fast durchgehend aktiv mit helfenden Kurt kriegisch, Werner Zahn und Leo Paluszkiewicz.

Feedback - viel Lob von unseren Gästen

Auf der Homepage des VfL Sürth fand sich Lob über unser Turnier:

"Man hatte uns die beiden Turniere in Grünbühl und Feuerbach wärmstens empfohlen. Den Auftakt machte das Turnier in Grünbühl, es sei vorweggenommen, dass man uns von der Organisation her nicht zu viel versprochen hatte. Alles klappte reibungslos und den Kids wurde ein schönes Rahmenprogramm geboten, so standen zwischen den Spielen Quadrennen, ein Besuch bei außergewöhnlichen Tieren, ein Trommelkurs, Torwandschießen und eine Hip-Hop Aufführung an ...... somit war man unglücklich ausgeschieden. Trotzdem durfte jeder Spieler einen Pokal, sowie ein T-Shirt in Empfang nehmen. An dieser Stelle nochmals ein Dank an Armin Klostermann für die perfekte Organisation!!"

Die Sonthofener waren begeistert von unserem Turnier:

"Lieber Walter Heger, Armin Klostermann und gesamtes Organisations- u. Helferteam,  ich möchte mich nochmals ganz persönlich und auch im Namen des 1.FC Sonthofen bei Euch für dieses absolut tolle Fussballturnier bedanken. Nicht weil wir das Turnier gewonnen haben, sondern weil wir uns von Beginn an bei Euch wohl gefühlt haben, schreibe ich diese Zeilen. Ich habe mit meinen Jungs mittlerweile wieder zwei Trainingseinheiten hinter mir, doch der "Esprit von Grünbühl" ist immer noch zu spüren. Egal ob beim Duschen oder anschließend im Vereinsheim - immer wieder werde ich von den Jungs oder deren Eltern auf Euer tolles Turnier angesprochen. PS: der Wanderpokal steht mittlerweile in der Vitrine und unser junger Jahrgang ist jetzt schon ganz heiss, nächstes Jahr als Titelverteiger zu Euch zu kommen !!!
Also bis dahin, Bernhard Weisenbach, Trainer der E1-Jugend des 1.FC Sonthofen"

Auf der Homepage des FC Hinwil fanden sich u.a. folgende Worte:

"Die E-Abteilung fährt weiter nach Grünbühl zum internationalen E-Turnier um den Diezel-Cup mit 24 Teams. Wir treffen um 9.25h ein und Team Gelb muss sich gleich sputen. Ihr erstes Spiel beginnt um 9.30h. Natürlich reicht es nicht, aber die Turnierleitung ist sehr gastfreundlich und verschiebt den Turnierbeginn um 10 Minuten. Um 9.40h steht Team Gelb dann auch tatsächlich auf dem Platz, und das Turnier kann unter den Klängen der Schweizer Nationalhymne angepfiffen werden. Die Spieler bedanken sich artig und schiessen gleich das erste Turniertor durch Armir ... Die Gastgeber waren freundlich und es herrschte eine gute Atmosphere. Das kulinarische Angebot war okay, das Salatbuffet war 1a. Auch das Dessertbuffet liess keine Wünsche offen: "A schdiggle Gugglhopf bitscheen". Auch der Bierwagen durfte nicht fehlen. Jedes Team bekam einen Harass zu trinken, der immer wieder aufgefüllt werden konnte. Der sympathische Veranstalter führte vor den Viertelfinals ein Rangverlesen für die ausgeschiedenen Teams durch. Jeder bekam einen grossen Pokal der die Augen glänzen liess. Die ganz mutigen liessen sich noch eine Vogelspinne auf die Hand oder eine Schlange um den Hals hängen."

Die Schweizer beklagten, dass allgemein zu viel Wert auf körperlichen Einsatz gelegt worden sei. Auch störte es sie, daß die Betreuer der meisten deutschen Mannschaften dauernd herumgeschrieen hätten, von allzu intensivem Ehrgeiz herrührend.

Der TV Möglingen berichtet auf seiner Homepage:

"Hervorragender 5. Platz beim 11. internationalen Diezel-Cup in Grünbühl am 24.05.2008. Der TV Möglingen nahm zum 6. Mal an diesem hervorragend besetzten Turnier teil. Dieses Mal mit einer gemischten Mannschaft beider Jahrgänge und betreut von allen 6 E-Jugendtrainern. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Zum ersten Mal hat der TV Möglingen die Zwischenrunde erreicht und ist erst im Viertelfinale gegen den späteren Turnierdritten ausgeschieden ..... An dieser Stelle noch einmal unseren Dank an den Gastgeber für ein perfekt organisiertes Turnier mit einem tollen Rahmenprogramm ...."

Diezel Cup 2007 - Abbruch nach Unwetter

Wochenlang war es trocken geblieben im "Grünbühler Ländle", und ausgerechnet am Tag des DIEZEL CUP, direkt nach der Verabschiedung der in der Vorrunde ausgeschiedenen Mannschaften (alle Spieler bekamen noch rechtzeitig ihre Pokale), öffnete der Himmel seine Schleusen. In großer Hektik mußte alles ins Trockene gerettet werden. Am Himmel blitzte und donnerte es aus drei Richtungen. Zunächst hatte es so ausgesehen, als ob das Wetter Richtung Waiblingen vorbeigezogen war, aber dann kam es zurück und traf sich mit zwei anderen Fronten, die sich genau über Grünbühl entluden. Die Turnierleitung rettete sich auf eine auf dem Sportgelände treibende Scholle und Charles Jakob, unser Conferencier, berichterstattete live über die Lautsprecheranlage. Der Regen wollte nicht aufhören, und nach einer Stunde setzten sich die Veranstalter und die Trainer der verbliebenen 8 Mannschaften zusammen und beschlossen einstimmig, daß das Turnier im Sinne der Gesundheit der Spieler abgebrochen wird. Außerdem war man sich einig, daß aus der erreichten Punktzahl, sowie dem Torverhältnis aus der Vorrunde, die Platzierungen errechnet wurden. Somit wurde der SV Vaihingen mit 15 Punkten aus 5 Spielen bei 13:0 Toren Turniersieger. Der SSV Ulm erreichte 13 Punkte und wurde Turnierzweiter. Jeweils 12 Punkte hatten Siemens Karlsruhe und Polyfoot Gent auf dem Konto, wobei erstere mit dem beseren Torverhältnis Dritter wurden. Mit einem grandiosen Torverhältnis von 17:2 brachten es die Jungs vom Grasshopper Club Zürich leider nur auf 11 Punkte und wurden Fünfter. Mit 7:0 feierten sie auch den höchsten Sieg des Turniers. Mit Sicherheit waren die Züricher für viele nach der Vorrunde der Favorit. Mit dem selben Punktekonto und ebenfalls tollem Torverhältnis von 13:3 wure der VfL Kirchheim Sechster. Die bosnischen Gäste aus Lukavac wurden Siebter, und der SV Poppenweiler als Achter war der einzige Vertreter des Bezirks Enz/Murr unter den besten acht.

Turniersieger SV Vaihingen

 

Unglücklich ausgeschieden sind in der Vorrunde der VfB Stuttgart (unglückliche Niederlage im entscheidenden Spiel gegen Polyfoot), der VfL Sürth aus Köln (weil Lukavac im letzten Spiel gegen Feuerbach mit viel Glück, u.a. zwei Pfostenschüsse in der Schlußphase, das notwendige Unentschieden schaffte), der FC Augsburg (Torverhältnis) und SSV Reutlingen (dto.). Dazu muß man sagen, daß unser Turnier attraktiv besetzt war, und es zwangsläufig gute Mannschaften traf, die auf anderen Turnieren sicherlich Kandidaten für den Sieg gewesen wären.
Und was machten die Grünbühler Jungs von Ralf Annen ? Gegen Pielenhofen konnte 2:0 gewonnen werden, gegen Backnang wurde 0:0 gespielt. Die "Belgier" behielten knapp mit 1:0 die Oberhand. Gegen den VfB setzte es mit 0:6 eine deutliche Niederlage (der VfB schied trotzdem aus), und gegen den späteren Turniersieger SV Vaihingen hielt man beim 0:2 gut mit.

alle Ergebnisse Diezel Cup 2007 und Endstand der 8 Besten

Polyfoot Gent Team 1 und Grasshopper Club Zürich

  

2007 - attraktives Beiprogramm

Es wurde in diesem Jahr erstmals auf 3 Plätzen gespielt, zwei Spielfelder auf dem Rasen, eins auf dem herrlichen neuen Kunstrasen. Die Spielzeit konnte dadurch auf 12 Minuten erhöht werden.

Schiedsrichter beim DIEZEL CUP 2007 waren:
Achim Brutschin, Holger Boes, Heinrich Schäfer, Daniel Jakisch, Martin Beuttler, Hansjörg Kaiser und José Carneiro

Die Turnierleitung bildeten unter der Aufsicht von Walter Junge vom Würrtembergischen Fußballverband:
Jens Edelmann, Charles Jakob, Ralph Frey und Walter Heger

Das Beiprogramm war attraktiv wie nie zuvor. Neben dem bisher bekannten (Geschwindigkeitsmesser, Haarefärben, alle möglichen Stände) trat auf der Bühne vor der großen Plane als neue Attraktion eine Trommelgruppe namens "Schlägerei" auf. In einem Zelt nahe der Turnierleitung gab es ab 11.30 Uhr eine kleine 'Tierschau von Klaus-Dieter Strauß'. Der Andrang war sehr groß. Grünbühls Pressewart sammelte die verloren gegangenen Vogelspinnen regelmäßig ein. Spaß beiseite: es bestand keine Gefahr, und die Kinder und Jugendlichen bevölkerten diese Attraktion mit großer Begeisterung. Klaus-Dieter Strauß spendete im Rahmen der Siegerehrung seine Gage und das an seinem Stand gespendete Geld. Vielen Dank !!!

Klaus Dieter Strauß sandte Armin Klostermann folgendes Dankesschreiben:

"Vielen Dank für das Lob! ...... Gerne wäre ich nächstes Jahr wieder dabei, es hat mir wirklich viel Spaß gemacht, und ich weiß, was es bedeutet, so eine Veranstaltung zu meistern. Ich habe hier in der Wilhelma auch schon 2x das Internationale Zoofußballturnier organisiert. Meinen größten Respekt vor Ihnen und Ihrer Familie und all den anderen ! Liebe Grüße, und ich hoffe, dass es nicht ein Jahr dauert, bis wir uns sehen, mit freundlichen Grüßen, Klaus Strauß"

Vor dem Vereinsheim und auf dem Sportgelände gab es einen Kinderkunstflohmarkt der Stadtjugendförderung Ludwigsburg.  Durch den Wettereinbruch mußte dann zum Ärger aller, vor allem aber der Veranstalter, auf die Hauptattraktionen verzichtet werden. Es war nach Ende des Turniers geplant, daß eine Guggenmusikkapelle die besten vier Mannschaften vom Rasenplatz Richtung Festplatz "geleitet", wo sie dann zunächst die Vorführung der Hip Hop Truppen von Marvin und Marc Klostermann hätten bewundern dürfen, ehe dann Eberhard Trautner die Siegerehrung durchgeführt hätte.

Der TSV Grünbühl bedankt sich im Zusammenhang mit dem DIEZEL CUP 2007 bei folgenden weiteren Spendern:

Bäckerei Lutz (2 Hefezöpfe)
Metzgerei Sülzle (1 großen Leberkäs)
Türkischer Laden Grünbühl (50 Eier)
Bäckerei Anders (3 Kuchen, 50 Brötchen)
Apotheke Grünbühl, Frau Sontag (Geldspende)
Boutique Witte-Leitner, Frau Witte (Geldspende)
ALDI Grünbühl  (Getränke + 50 € Einkaufsgutschein)

Um die Programmgestaltung des diesjährigen Turniers abwechslungsreicher gestalten zu können spendeten:
Jan "Jasch" Orzechowski, Ralf Annen, Roger Fischer und Claus Hemmerich !

Wie aus dem Bericht zur Jahreshauptversammlung des TSV Grünbühl im März zu entnehmen ist kamen auch da Gelder zusammen. Diese wurden für die Verpflegung unserer Gäste in der Eichendorff-Turnhalle verwendet.

Von Polyfoot Gent erreichte uns ebenfalls ein Dank:
"Armin und alle Liebe Grünbühler, Alle sind gut und gesund nach Hause gekommen am Sonntag !
Mehr noch als die vierte Platz sind wir wieder ganz zufrieden vom Diezelcup 2007 !
Viele Eltern und Spieler haben SMS oder Mails geschickt, und wir sehen daraus,
dass alle sehr gerne bei Euch Fussball gespielt haben.
Viele Grüsse von uns Alle aus Belgien und bis nächstes Jahr !!!
Für Polyfoot Events vzw, Eric"

DIEZEL-CUP 2006: Sieger FC Kempten - zwei Schweizer Erstligisten

Der FC Kempten bei der Siegerehrung

Bei Kaiserwetter über dem Pregel-Sportpark waren am 17.Juni 2006 die Bedingungen für einen kurzweiligen Samstag ideal. Von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr sahen wir eine spannende Gruppenphase. So schieden in Gruppe A die Jungs vom Grasshopper Club Zürich mit 10 Punkten nur äußerst knapp hinter VfL Sürth aus Köln und SG Nürnberg-Fürth aus. In Gruppe B unterlagen die für die absagenden Juventus Zürich eingesprungenen Fellbacher im entscheidenden letzten Gruppenspiel 0:1 gegen SSV Reutlingen, welche sich damit als Gruppenzweiter hinter den stark aufspielenden Jungs vom FC Kempten für das Viertelfinale qualifizieren konnten. In Gruppe C war es nicht weniger spannend. Zwar behielt der FC St. Gallen mit 5 Siegen eine blütenweiße Weste, um Platz 2 jedoch mußte die letzte Gruppenbegegnung zwischen Siemens Karlsruhe und dem Turniersieger von 2004, dem FC Augsburg, entscheiden, wobei sich unsere badischen Stammgäste durchsetzen konnten. Unsere Südtiroler vom SV Kortsch freuten sich über eine in diesem Jahr positive Bilanz als Gruppendritter mit 7 Punkten und 5:4 Toren. Gruppe D sah einen souveränen Karlsruher SC, der sich lediglich gegen den 1.FC Sonthofen einen Punktverlust leistete. Die Sonthofener kämpften im letzten Gruppenspiel gegen Titelverteidiger SportVg Feuerbach um den 2.Platz, wobei letzteren das 0:0 am Ende reichte.

Unsere beiden Grünbühler Mannschaften konnten leider kein einziges Tor erzielen. Der jüngere Jahrgang, die E2, schaffte jedoch immerhin jeweils ein 0:0 gegen Polyfoot Gent und SKV Eglosheim. Unsere Belgier holten leider nur 4 Punkte. Da es sich um eine erst wenige Wochen vorher zusammen gestellte Auswahlmannschaft handelt, haben sie es immer schwerer als die anderen Teams, die schon seit langem in ihrer Formation eingespielt sind.

Die herrlichen Fotos stammen übrigens von Jürgen Bruckner

Wieder spielten spätere "Stars" bei Diezel Cup

Im Viertelfinale siegte SG Nürnberg-Fürth gegen SportVg Feuerbach unerwartet deutlich mit 4:1, wobei der spätere Torschützenkönig des Turniers, Brian Gallo, dreimal traf. Brian Gallo schaffte es später als Jugendspieler über den 1.FC Nürnberg bis in die U19 des FC Bayern München. Danach spielte er u.a. für die SpVgg Unterhaching, SpVgg Bayreuth und FC Amberg in der Regionalliga Bayern. Der FC Kempten gewann gegen Siemens Karlsruhe mit dem knappsten aller Ergebnisse. Im Spiel VfL Sürth gegen FC St. Gallen musste ein 9m-Schiessen zur Entscheidung herhalten, das die Schweizer, in deren Kasten der beste Torhüter des Turniers, Flavio Manser, stand, für sich entscheiden konnten. Flavio Manser mutierte Jahre später zum Stürmer für Zweitligist FC Goldach. Weniger Glück hatten sie dann im Halbfinale gegen den Karlsruher SC, der im Viertelfinale 1:0 gegen SSV Reutlingen gewonnen hatte. Nach 9m-Schiessen, das sogar in die Verlängerung gehen musste, hieß es 6:5. Der zweite Finalteilnehmer stand nach einem herrlichen Tor genau ins Tordreieck, erzielt durch den FC Kempten zum 2:1 gegen die SG Nürnberg-Fürth, fest. Im Spiel um Platz 3 siegte der FC St. Gallen 1:0 gegen die Nürnberger.

Das Endspiel war ausgesprochen spannend, und am Ende siegte der FC Kempten, erstmals zu Gast in Grünbühl, im 9m-Schiessen mit 4:2 gegen den Karlsruher SC. Die Karlsruher stellten mit Emanuele Giardini den besten Spieler des Turniers. Emanuele Giardini spielte später in der Oberliga Baden Württemberg für den SV Oberachern. Die Schweizer bedauerten übrigens das Nichtantreten von Juventus Zürich, die recht kurzfristig abgesagt hatten.

alle Ergebnisse Diezel Cup 2006

Die Turnierleitung war mit Jens Edelmann, Walter Heger, Charles Jakob und Ralph Frey, sowie als Vertreter des WFV, Walter Junge besetzt. Die Schiedsrichter Daniel Jakisch, Heinrich Schaefer, José Carneiro und Achim Brutschin lieferten wie die jungen Kicker eine ganz besondere Leistung ab ! Trotz der Hitze behielten sie stets den Überblick und wurden von allen (!) Teams, Betreuern, Trainer und sonstigen Begleitpersonen besonders gelobt !

Unten sehen wir die jubelnden Turniersieger vom FC Kempten sowie Charles Jakob, Jens Edelmann und Walter Junge bei der Turnierleitung.

 

Am Rande des Turniers gab es vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten. Sehr stark frequentiert war der erstmals angebotene Quad-Parcours für Kinder, ebenso die Friseurstände von "Curly Sue" und "No Limits" und das Geschwindigkeitsschiessen. Begehrt waren auch die Lose für die Tombola, bei der zwischendurch immer wieder attraktive Preise (z.B. Originaltrikots unterschiedlichster Vereins- und Nationalmannschaften) vergeben wurden.

Der Erlös all dieser Aktionen wird am Ende der Sabine-Dörges-Stiftung für krebskranke Kinder zugute kommen. Bei der Siegerehrung überreichte ein Vertreter der Kreissparkasse einen symbolischen Scheck in Höhe von 1.000,- EURO, ausgestellt an "Diezel Cup und Sabine Dörges Stiftung". Frau Ilse-Irmgard Dörges überließ zur Dankesrede ihrem Sohn Professor Dr. Dörges, der ein erfolgreicher Arzt ist, das Mikrofon. Die anschließende Zerenomie nahm zusammen mit Sportamtsleiter Fröhlich (in Vertretung des im Ausland weilenden OB Spec) der Geschäftsführer und Turnierorganisator Armin Klostermann vor.

Wir sehen nachfolgend die Spendenbestätigung an den TSV Grünbühl, der im September des Jahres 1.500,- Euro an die "Sabine Dörges Stiftung" überweisen konnte und einen Bericht in der Ludwigsburger Kreiszeitung über unsere Veranstaltung.

  


Diezel Cup 2005 im Fernsehen - Serge Gnabry war in Grünbühl

"Ludwigsburg ist stolz auf den TSV Grünbühl !". Ein schöneres Lob aus kompetentem Munde als das durch Oberbürgermeister Werner Spec, der die Sieger-Ehrung des 8.internationalen Jugendturniers um den Diezel-Cup 2005 durchführte, kann es kaum geben. Spec überreichte, zusammen mit Ilse-Irmgard Dörges und Armin Klostermann, Grünbühls Geschäftsführer, die Pokale an Turniersieger SportVg Feuerbach, den Zweiten SG Nürnberg-Fürth, den Sieger des "kleinen Finales", Siemens Karlsruhe und den SSV Ulm. Frau Dörges dankte für die Unterstützung durch den TSV, der durch mehrere Aktionen während des Turniers erneut den ansehnlichen Betrag von 1250,- Euro an die "Sabine Dörges Stiftung für krebskranke Kinder und Jugendliche" überweisen konnte. Für die Krebskranken wird mit dem Geld ein eigenes Wartezimmer im Klinikum LB eingerichtet werden, was Ansteckungen der teilweise immungeschwächten anderen Patienten verhindern helfen kann.

Der eindeutig beste Spieler Turniers war laut Jury (Turnierleitung in Zusammenarbeit mit den Schiedsrichtern) ein gewisser Serge Gnabry aus Feuerbach. Gleichzeitig erzielte er auch die meisten Tore. Er erhielt einen Ball mit der Unterschrift von Ruud van Nistelrooy und ein ManU-Trikot von Wayne Rooney. Der Diezel Cup in Grünbühl war einer von mehreren Meilenstein in dieser bemerkenswerten Karriere, auf die weiter unten näher eingegangen wird. Auf 3 Fotos von Jürgen Bruckner ist unschwer zu erraten, welcher Feuerbacher der jetzige Nationalspieler ist.

TSV-Youngster schlagen Grasshopper Club Zürich

Bester Torhüter war der Ulmer Patrick Bayer. Er bekam ein Torwarttrikot mit dem Autogramm von Timo Hildebrandt. Die Zuschauer sahen Spiele auf hohem spielerischen Niveau. Die ausländischen Gäste Radnicki Lukavac (Bosnien), Polyfoot Gent (Belgien), SV Kortsch (Italien) und Grasshopper Club Zürich schieden zwar, wie auch der Titelverteidiger FC Augsburg, der VfB Stuttgart, Karlsruher SC und Waldhof Mannheim, vorzeitig aus, gaben aber dennoch eine Visitenkarte guter Jugendarbeit ab. Grünbühls Youngster schieden in der Vorrunde unglücklich aus. Immerhin konnten sie mit Grasshopper Club Zürich einen Schweizer Erstligisten schlagen. Erfreulich war auch das Abschneiden des SKV Eglosheim, der in der Vorrunde drei Siege errang (u.a. gegen den VfB) und knapp am Weiterkommen scheiterte. Armin Klostermann überreichte außer den oben genannten Geschenken auch noch 10 Fußälle an den Trainer des FK Radnicki Lukavac als Mannschaft, die die weiteste Anreise hatte, und je 2 für Germania Ilmenau, Polyfoot Gent und SV Kortsch.

alle Ergebnisse Diezel Cup 2005

Ein ganz besonderes Lob erreichte uns von Georg Bissinger vom TV Möglingen:

"Also ich muss zu eurem E-Jugendturnier vom vergangenen Samstag etwas schreiben, gesagt habe ich es zwar schon am Samstag nach Turnierende ... und zwar folgendes: ich bin jetzt ca. 15 Jahre Jugendtrainer, habe von der F- bis zur A-Jugend alles trainiert, selber habe ich es auch probiert mit dem Fußball, aber jetzt kommt's: in dieser Zeit habe ich weder als Trainer bzw. Spieler noch nie an so einem super besetzten, sagenhaften (Fußball WM 2006 nach Grünbühl !!!) Turnier teilgenommen. Wahnsinn, was da alles geboten wird. Da muss ich euch ein Riesenkompliment aussprechen, das können sie an alle Organisierer und Helfer ausrichten. Ich werde es auch bei unserer nächsten Jugendtrainersitzung ansprechen ...

PS: leider bin ich nächste Saison, mit meinen Jungs in der D-Jugend, werde aber dafür sorgen, dass für die nächsten Jahre unsere E-Jugendmannschaften
teilnehmen. Das ist ein Muss.

Recht herzlichen Dank für die Einladung und für ein Turnier, das ich so schnell nicht vergesse...!!!"

Ein Vertreter des 1.FC Sonthofen schrieb:
"Zu der sensationellen Durchführungkann man Euch nur gratulieren."

Der TSV war im Fernsehen

Der lokale Fernsehsender r.tv war beim Turnierund sendete einen Bericht.
Dieser ist auf YouTube zu bewundern ==>  hier

Damit war der TSV nicht nur 2004 zum ersten Mal in der BILD-Zeitung, sondern hatte bereits ein Jahr später Premiere im Fernsehen ! Beste Publicity für unseren Verein !!!

Serge Gnabry - eine besondere Karriere

Serge Gnabry fing beim TSV Weissach mit dem Fußballspielen an. Schon bald nach dem Grünbühler Diezel Cup holte ihn der VfB Stuttgart in seine D-Jugend. In der B-Jugend-Bundesliga 2010/11 schnürte er seine Fußballstiefel für den VfB. Dann wurde er zur Saison 2011/12 von Arsenal London verpflichtet. Zunächst im Nachwuchsteam, später sogar mit Einsätzen in der Premier League und Champions League, blieb er bis zum Ende der Saison 2014/15 bei Arsenal, die ihn zu West Bromwich Albion ausliehen, von wo er aber bald zurückkehrte. Bei Arsenal kam er dann aber nur noch in der U21 zum Einsatz. Zur Saison 2016/17 verpflichtete ihn Werder Bremen. Bei der Olympiade in Rio de Janeiro, 2016, wurde er zusammen mit Nils Petersen bester Torschütze und gewann mit seiner Mannschaft die Silbermedaille. Bei Werder wurde gleich sein erster Bundesligatreffer in der Sportschau zum "Tor des Monats" gekürt. Am 8.November 2016 debütierte er in der Nationalelf und erzielte drei Tore gegen San Marino. Mit der U21 wurde er 2017 Europameister. Nach Ende der Saison 2016/17 nahm in der FC Bayern München unter Vertrag, lieh ihn jedoch gleich an die TSG Hoffenheim aus. Dort wurde er Stammspieler und ging dann, wie vereinbart, zur Saison 2018/2019 zum FC Bayern. Vielleicht ging sein Stern beim Grünbühler Diezel Cup auf ?

Viel Prominenz: Internationaler Diezel Cup 2004

Am 06.05.2004 kündigte die Ludwigsburger Kreiszeitung den in diesem Jahr sehr attraktiv besetzten Diezel Cup an. Unter den angemeldeten Teilnehmern fanden sich Teams wie die vom FC Augsburg, VfB Stuttgart, SV Waldhof Mannheim, Dynamo Dresden, SSV Ulm, FC St.Gallen, SSV Reutlingen, sowie neben den Freunden aus Belgien von Polyfoot Gent auch eine Mannschaft aus dem bosnischen Lukavac.

Einen Tag später kam der Diezel Cup sogar in der BILD und zeigte ein Foto von der Auslosung der Partien, die Ex-VfB Profi Hans "Buffy" Ettmayer durchführte, neben dem sich stolz unser Geschäftsführer und "Vater des Turniers", Armin Klostermann, präsentiert.


Mit einem 1:0 -Sieg im Finale des 7. Diezel-Cups 2004 gegen den VfB Stuttgart verteidigte der FC Augsburg seinen im Vorjahr errungenen Titel erfolgreich. In einem packenden und spannenden Spiel behielten die Bayern die Oberhand. Der VfB hatte kurz vor dem Ende noch Pech, als ein Weitschuss an das Lattendreieck prallte. Den 3.Platz holte sich der FC Memmingen mit einem 4:3 nach Neunmeterschiessen gegen SG 1883 Nürnberg-Fürth. Ab der Zwischenrunde wurden alle Partien, außer das Endspiel, durch 9m-Schiessen entschieden. Insbesondere das Halbfinale zwischen SG Nürnberg-Fürth und dem VfB Stuttgart wollte hierdurch überhaupt kein Ende nehmen.

alle Ergebnisse Diezel Cup 2004

Von allen Seiten - und das Turnier war mehr als hervorragend besucht - erhielt Organisator Armin Klostermann Lob für die ausgezeichnete Ausrichtung der 7. Auflage des DIEZEL-Cups.

Vor allem die Begleiter des 1.FC Dynamo Dresden fielen auf: sprichwörtlich mit "Pauken und Trompeten" (und Fahnen) zogen die schwarzgelben Fans am frühen Samstagmorgen ins Stadion an der Pregelstraße ein. Oberbürgermeister Werner Spec überreichte zusammen mit Armin Klostermann die Pokale und Preise. Die Vorsitzende der Sabine-Dörges-Krebsstiftung, Frau Ilse-Irmgard Dörges, war voll des Lobes, denn dem guten Zweck der Veranstaltung wurde in großem Maße entsprochen. So trugen vor allem die beiden Grünbühler Friseurgeschäfte, Curly Sue und No Limits, mit ihrem stets überfülltem Aktionsstand dazu bei, daß zahlreiche Spenden auf das Konto der Sabine-Dörges-Kinderkrebsstiftung gehen konnten. Kinderschminken und Haarefärben, sowie Kinderhaarschnitte zu günstigen Preisen waren DER Renner am Samstag ! Auch das Torschussmeßgerät war stets dicht umlagert. Jeder - ob Groß ob Klein - wollte seine Schußstärke demonstrieren und messen lassen

Ferry und ihre fleißigen Helferinnen boten die arabische Spezialität Lahmacun, die reißenden Absatz fand, an. Pokale und T-Shirts mit dem Motto 'Kinder spielen für Kinder - zugunsten der Deutschen Kidnerkrebshilfe' gab es für alle teilnehmenden Spieler !!!

Charles Jakob verloste am Samstagabend den ersten Preis der Tombola: einen Ball mit den Unterschriften aller Spieler von Manchester United - ein Geschenk von Cecil Threagust.

Die Mannschaft des SV Waldhof Mannheim sagte am Tag vor dem Turnier nachmittags ab. Das ist nicht gerade die feine Art. Für sie sprang die zweite E-Jugend des TSV Grünbühl ein. Besonders tragisch war das Ausscheiden nach der Vorrunde für den GSV Maichingen. Die Jungs hatten 4 Spiele gewonnen und verloren das letzte mit 0:1 gegen Reutlingen.

Erfolgreichster Torschütze mit 6 Treffern war Kenan Nukic von Radnicki Lukavac, bester Feldspieler Bastian Ungureanu vom VfB Stuttgart, und eindeutig bester Torwart Alexander Yazirlioglu von SG 1883 Nürnberg-Fürth.

Vom Diezel Cup bis in die Regionalliga Nord unter Rainer Zobel

Bastian Ungureanu spielte später für den VfR Aalen in der A-Jugend Oberliga, wechselte zu TuS Koblenz in die Oberliga Rheinland Pfalz / Saar (Trainer Anel Dzaka), dann zu Dynamo Dresden II, von dort 2015 zum Lüneburger SK in die Regionalliga Nord, wo er unter Trainer Rainer Zobel spielte. Im Sommer 2016 zog es ihn zurück nach Süddeutschland, zum 1.FC Heiningen (Verbandsliga). Heute spielt er beim TSV Scharnhausen. Alexander Yazirlioglu , der seinem Verein bis zu den Herren treu blieb, betrieb später in Nürnberg ein Café.

TSV erhält Anerkennungspreis von Toto Lotto

Im Mai 2005 erhielt der TSV Grünbühl den Anerkennungspreis von Toto Lotto für das Projekt "Kinder spielen für Kinder" beim Diezel Cup 2004. Den Preis in Höhe von 300,- EURO nahm im Europapark Rust in Vertretung von Armin Klostermann unser erfolgreicher Jugendtrainer Ralf Annen entgegen. Er durfte anschließend mit seinen 3 Kindern, die alle im Verein kicken, einen Tag gratis im Europapark verbingen.

Wir sehen unten ein Foto von Turniersieger 2004 - FC Augsburg. Anschließend Impressionen vom Diezel Cup 2004.



FC Augsburg gewinnt "Diezel-Cup" 2003

Die beste Mannschaft in technischer und spielerischer Hinsicht, der FC Augsburg, gewann den "Diezel-Cup" 2003, der wieder unter dem Motto "Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit - nicht nur im Sport" durchgeführt wurde und sportlich im Mittelpunkt der Veranstaltungen zum 50-jährigen Jubiläum des TSV Grünbühl stand. Zweiter wurden die Youngster vom SSV Ulm, die als ein Jahr jüngerer Jahrgang im Endspiel nur knapp mit 2:1 geschlagen wurden.

Mit dabei war eine Mannschaft des tschechischen Erstligisten Slovan Liberec, die Belgier von Polyfoot Gent kamen bei ihrem zweiten Besuch in Grünbühl gleich mit 2 Mannschaften, weiterhin der VfB Stuttgart, die Stuttgarter Kickers, SpVgg Greuther Fürth, SSV Reutlingen, VfR Heilbronn u.a. Zerplatzt kurz vor dem Turnier sind die Pläne, die schon vorgesehenen Youngster von Hannover 96 ebenfalls zu begrüßen. Für sie sprang der TSV Grünbühl mit einer zweiten Mannschaft ein.

Alle Ergebnisse Diezel Cup 2003

Wir sehen ein Foto vom Sieger FC Augsburg, eines der TSV-E-Jugend 2003, trainiert von Ralf Annen mit Unterstützung von Sascha Zmarlak, sowie weiter unten die SpVgg Greuther Fürth und VfB Stuttgart.

TSV Grünbühl oben v.l.:
Trainer Sascha Zmarlak; Enes Cetin; Mustafa Zivali; Dennis Kitzler; Mustafa Kilic; Ahmad Obeida; Pascal Hemmerich; Trainer Ralf Annen;

unten v.l.:
Fidan Dogan; Kevin Bernal; Enes Kalan; Gonzalo Gravano;

vorne:
Torwart Janosch Tölkes-Annen;

Das Rahmenprogramm war sehr attraktiv und kam gut an. Die Friseurgeschäfte Curly Sue und No Limits färbten auf Wunsch die Haare der Besucher in ihren Vereinsfarben. Der Erlös dieser Aktion ging genauso zugunsten der Ludwigsburger Kinderkrebshilfe wie der der Tombola der "Wüstenrot-Generalagentur von Obstfelder". Zusammengenommen kamen 500 EURO herein.

Besondere Würdigung des Diezel Cups hatte der TSV Grünbühl, namentlich Geschäftsführer Armin Klostermann, bereits einige Zeit vorher erfahren.

TSV Grünbühl erhielt Karl-Mommer-Preis 2003

Den begehrten Karl-Mommer-Preis, verliehen durch die Kreistagsfraktion der SPD, erhielt 2003 der TSV Grünbühl ! Der Staatsminister und Bundestagsabgeordnete Hans-Martin Bury hielt die Laudatio und übergab den Preis an verschiedene Projekte im gesamten Kreis Ludwigsburg. Zum ersten Mal war da der TSV Grünbühl beteiligt. Geehrt wurde die Aktion 'Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit - nicht nur im Sport'. Die Aktion war 3 Jahre zuvor von Geschäftsführer Armin Klostermann ins Leben gerufen und wurde Motto des "Diezel-Cups". Zur Preisverleihung nahm Armin Klostermann die beiden befreundeten Grünbühler Jugendkicker Pascal Hemmerich und Mustafa Zivali als gelebtes Beispiel für unser Motto mit.

Danach noch Impressionen vom Diezel Cup 2003. Bilder in größerem Format sind leider nicht mehr vorhanden.

2002: Jugendturnier heißt jetzt "Diezel-Cup"

In jeder Beziehung international war unser Jugendturnier im Jahr 2002 , das mit neuem Sponsor nun "Diezel-Cup" hieß. Organisatorisch noch perfekter als zuvor präsentierte sich das Ereignis, zu dem sich der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir einfand, welcher auch die Pokalübergabe übernahm. Zum zweiten Mal stand das Turnier unter dem Motto "Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – nicht nur im Sport". Nicht nur, daß mit dem SV Kortsch (Italien, bzw. Südtirol) und Polyfoot Gent (Belgien) zwei Teams aus dem Ausland angereist waren, auch die anderen Mannschaften boten Spieler unterschiedlichster Nationalitäten auf. Am Rande gab es internationale Speisen und Getränke, und wer wollte, konnte sich im Festzelt das WM-Spiel England gegen Dänemark anschauen. Insbesondere die Gäste aus Belgien waren von dem Motto der Veranstaltung sehr angetan, da es auch in deren Heimat Probleme mit Rechtsradikalen gäbe. Sie baten darum, Plakate zum Thema (offizielle von Polizei und DFB) mit nach Hause nehmen zu dürfen. Polyfoot Gent konnte in diesem Jahr zum ersten Mal nach Grünbühl geholt werden, und es gefiel ihnen bei uns so gut, daß sie Stammgast wurden.

Turniersieger 2002 wurde der Karlsruher SC mit einem Endspielsieg gegen Union Böckingen. Drittplatzierter war der FC Memmingen mit einem Sieg gegen den TSV Grünbühl. Wir sehen Cem Özdemir bei der Übergabe des Diezel Cups an den Karlsruher SC.

Auf der Strecke blieben prominente Vereine wie SV Waldhof Mannheim, der im Viertelfinale nach Neunmeterschiessen gegen den FC Memmingen ausschied, und der VfR Heilbronn, der im Viertelfinale, ebenfalls nach Neunmeterschiessen, am Lokalrivalen Union Böckingen scheiterte.Turniersieger Karlsruher SC konnte sich im Viertelfinale gegen den FV Salamander Kornwestheim, das er mit 1:0 gewann, bei seinem Torhüter bedanken, der einen Neunmeter hielt. Unsere Grünbühler Kicker boten eine tolle Leistung, waren Gruppensieger, schlugen im Viertelfinale Polyfoot Gent und scheiterten im Halbfinale am späteren Turniersieger.

Für den TSV Grünbühl I spielten:
Dennis Kitzler, Pascal Hemmerich, Enes Cetin, Enes Kalan, Kevin Bernal, Mustafa Zivali, Janisch Tölkes-Annen, Gonzalo Gravano, Ibrahim Nar, Tobias Kleinschmidt.

Wir sehen ein Bild unserer E-Jugend von 2002 anlässlich eines anderen Ereignisses, als sie (in Retro-Shirts) ein Hallenturnier gewonnen hatten.

alle Ergebnisse vom Diezel Cup 2002

"Wir mögen unsere Erzfeinde"

Ein Spieler des VfR Heilbronn sagte beim Zusehen einer Partie des Union Böckingen, das seien ihre "Erzfeinde". Der Pressewart des TSV Grünbühl mischte sich ein und fragte: "aber ihr schlagt euch nicht?". Der Youngster entgegnete: "Nein, wir mögen sie schon". Ich fragte ihn dann, ob es denn ihre größten Lokalrivalen seien und bekam zur Antwort: "Und für wen sind Sie?". Heute sind beide Vereine fusioniert, wenn wir richtig informiert sind.

Bester Spieler des Turniers um den Diezel Cup 2002 wurde der Karlsruher Alexander Schoch. Er spielte später A-Jugend-Bundesliga für den KSC und fand sich ab 2012 im Kader der U23 des Karlsruher SC in der Oberliga Baden-Württemberg wieder. Die meisten Tore erzielte Grünbühls Pascal Hemmerich. Dieser wurde später Vertragsspieler beim Oberligisten SGV Freiberg und konnte danach eine erfolgreiche Karriere im oberen Amateurbereich vorweisen. Sein Weg führte ihn bis in die Oberliga Baden-Württemberg, wo er 2019 für den FSV 08 Bissingen spielte. Gekürt zum besten Torhüter wurde Ceren Karaca vom FC Memmingen.

Wir sehen unten einen Grünbühler Kicker, wie er dem Bundestagsabgeordneten seine Fußballkünste vorführt. Bei den Impressionen weiter unten ist erkennbar, daß sich Eric von Polyfoot (Arm in Arm mit einem Südtiroler Gast) in Grünbühl gleich sehr wohl fühlte.

TSV Grünbühl gewinnt Wüstenrot Cup 2001

"Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit - Nicht nur im Sport" '
Neues Motto für Grünbühler Jugendturnier

Zum ersten Mal mit einem internationalen Gast, dem SV Kortsch aus Südtirol, glänzte am 16. Juni 2001 das vierte Fußballjugendturnier mit Spielern des Jahrgangs 1992 (F-Jugend) in Grünbühl. Cheforganisator Armin Klostermann hatte mit "Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit - nicht nur im Sport" ein neues Motto ins Leben gerufen, das der Rolle Grünbühls als Schmelztiegel vieler Nationalitäten gut zu Gesicht stand. Zur Unterstützung der Aktion wurden einige Sponsoren gefunden. Der TSV Grünbühl stiftete aus dem Erlös des Turniers einen größeren Betrag an den "Weissen Ring", der die Opfer von Gewalttaten unterstützt.

Wieder kamen bekannte Vereine nach Grünbühl, mit dem FSV Frankfurt ein Neuling. Groß war der Jubel, als der TSV Grünbühl in diesem Umfeld als Turniersieger hervorging. Im Endspiel wurden die überraschend starken Konkurrenten vom TSV Flacht mit 3:0 geschlagen.Im Spiel um den 3.Platz siegte die SportVgg Feuerbach gegen den FSV Frankfurt mit 2:0. Die Frankfurter hatten im Viertelfinale die wohl spielstärkste Mannschaft, den SV Waldhof Mannheim, mit 1:0 geschlagen. Kurzfristig nicht antreten konnten der SSV Reutlingen und VfR Heilbronn., wofür mit der SpVgg Weil der Stadt auf die Schnelle wenigstens ein Ersatz gefunden werden konnte. Wir sehen die Grünbühler Mannschaft zusammen mit Trainer Ralf Annen.

oben: Ralf Annen
Mitte v.l.: Enes Cetin, Enes Kalan, Pascal Hemmerich, Mustafa Zivali, Dennis Kitzler
vorne v.l.: Tobias Kleinschmidt, Ibrahim Silva, ???, Kevin Bernal
liegend: Janosch Tölkes-Annen

Alle Ergebnisse 2001

Bester Torschütze des Turniers war der Grünbühler Mustafa Zivali (Foto unten links). Zum besten Spieler wählte die Jury aus Trainern, Schiedsrichtern und Turnierleitung Maik Bauer vom TSV Flacht (Foto unten rechts). Der Beste unter den Torhütern war Justin Merz von der SportVgg Feuerbach.

 

"Wir bedanken uns bei dem herzlichen Turnier" - diesen netten Versprecher leistete sich der Spieler einer Mannschaft, als er anlässlich der Siegerehrung zum Mikrofon gegriffen hatte.

Armin Klostermann konnte sich spätestens ab diesem Jahr vor interessierten Vereinen, die teilnehmen wollen, kaum noch retten, und war fortan das ganze Jahr mit der Organisation beschäftigt. Im Verlaufe des Turniers wurde Lothar Labusch für seine außerordentlichen ehrenamtlichen Dienste durch den 1.Vorsitzenden Kurt Kriegisch und Armin Klostermann mit einem Geschenk geehrt. Der Lothar war insbesondere beim Ausbau und der Einrichtung des neuen Festplatzes inkl. Küche sehr aktiv gewesen.

Wüstenrot Cup 2000 - Pascal Hemmerich zum besten Spieler gewählt

Getreu dem Motto: "Eine Steigerung muß es immer geben" kam zum Turnier am 8. Juli 2000 (bei teilweise regnerischem und kühlem Wetter) mit dem SSV Ulm ein weiterer prominenter Gastverein hinzu. Das Turnier fand nun in der Altersklasse F-Jugend statt. Turniersieger wurden die TSF Ditzingen mit einem Sieg im Neunmeterschiessen gegen den SSV Reutlingen. Der TSV Grünbühl schlug im Spiel um den 3. Platz den SSV Ulm mit 4:0. Der Turniersieger war übrigens eingesprungen für die kurzfristig absagenden Offenbacher Kickers.

In der in zwei Gruppen ausgetragenen Zwischenrunde schieden prominente Vereine wie der VfB Stuttgart und SV Waldhof Mannheim aus. Die eindeutig schussfreudigste Mannschaft war die des SSV Reutlingen, die in 8 Partien 25 Tore erzielte.

alle Ergebnisse Wüstenrot Cup 2000

Pascal Hemmerich wurde von einer Jury aus Trainern der teilnehmenden Vereine und Schiedsrichtern zum besten Spieler des Turniers gewählt. Er machte später eine beachtliche Karriere als Fußballer, die ihn bis in Oberliga Baden-Württemberg führte, wo er 2019 für den FSV 08 Bissingen antrat. Bester Torhüter war Henning Bortel von TSF Ditzingen, erfolgreichster Torschütze Enes Özkahraman vom SSV Reutlingen.

Das Bild des Turniersiegers ist dem "Ditzinger Blättle" entnommen und daher nicht von bester Qualität.

Die Ludwigsburger Presse berichtete trotz hochkarätiger Besetzung schändlicherweise nur sehr mager über unser Turnier.


Zweiter "Wüstenrot Cup" 1999 - TSV im Endspiel gegen Reutlingen

Eine Steigerung gegenüber dem ersten Mal war das zweite Turnier um den "Wüstenrot-Cup" am 19. Juni 1999. Mit Titelverteidiger VfB Stuttgart, Waldhof Mannheim und dem SSV Reutlingen gaben prominente Vereine ihre Visitenkarte ab. 16 Teams traten in Grünbühl an. Die Grünbühler Youngsters mit Trainer Ralf Annen waren wieder sehr erfolgreich und schalteten in der Vorrunde unter anderem Waldhof Mannheim aus, gegen den sie 1:0 gewannen. Im Endspiel wurde gegen SSV Reutlingen knapp mit 1:2 verloren. Das Grünbühler Turnier unterscheidet sich von anderen unter anderem dadurch, daß jeder teilnehmende Spieler etwas mit nach Hause nehmen darf - neben einem kleinen Pokal zusätzlich noch ein kleines anderes Präsent.

Umkleidezelte statt Sporthalle

Geschäftsführer Armin Klostermann in seinem mit "Ein herzliches 'Grüß Gott'" überschriebenen Grußwort:

"Wir vom TSV Grünbühl sind darauf bedacht, der gesamten Veranstaltung eine familiäre Atmosphäre zu verleihen. Im Mittelpunkt sollen dabei unsere Kinder - die Bambinis - stehen ... Ohne Engpässe kann wohl keine Veranstaltung über die Bühne gehen. Und auch wir sind in diesem Jahr mit einem solchen konfrontiert. Die Stadt Ludwigsburg führt seit geraumer Zeit eine Renovierung unserer Sporthalle durch. Da sich diese auch noch zeitlich verzögerte, haben wir nur begrenzte Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung. Daher bieten wir zusätzlich noch 2 Umkleide-Zelte an"

Unser 1.Vorsitzender Claus Hemmerich bedankte sich in seinem Grußwort "... bei den Firmen Wüstenrot und Diezel, sowie unserem Geschäftsführer Armin Klostermann, welche die Voraussetzungen für ein Gelingen der Veranstaltung geschaffen haben. Nicht vergessen möchte ich die vielen Helfer um Jugendleiter Jürgen Jakisch, ohne die die Ausrichtung des Turniers nicht möglich wäre."

Personalien zum Turnier

Turnierleitung:  Jens Edelmann, Charles Jakob
Ansagen:  Charles Jakob
Schiedsrichter:  Heinrich Schaefer, Rainer Pietschmann, Daniel Jakisch, Christian Jakisch
am weitesten angereiste Mannschaft:  Waldhof Mannheim
Spielstraße:  Ruth Henne
Gästebetreuung:  Claus Hemmerich, Armin Klostermann
Springer:  Wolfgang Roßnagel
Bar:  Regina Orzechowski, Peter Seitz
Kaffee/Kuchen:  Ruth Müller

Der Vorjahressieger VfB Stuttgart unterlag im Viertelfinale dem späteren Turniersieger knapp mit 0:1. Zuvor waren sie dem FV Salamander Kornwestheim in einem 9-Meter-Schiessen unterlegen, das zur Ermittlung des Gruppensiegers der Vorrundengruppe A nötig geworden war. Der Keeper des VfB hechtet auf dem Bild unten nach einem dieser Neunmeter, gespannt beobachtet vom damaligen Grünbühler Torwarttalent Manuel Jakisch.


Unsere Grünbühler Bambinis hatten sich durch 3 Siege in der Vorrunde über Waldhof Mannheim, SportVgg Feuerbach und ESG Kornwestheim für das Viertelfinale qualifiziert. Dort schlugen sie Union Böckingen mit 2:0. Die Salamander-Städter brauchten auch im Viertelfinale gegen den TSV Münchingen ein 9-Meter-Schiessen, um ins Halbfinale einzuziehen. Die TSF Ditzingen schaffte dies' durch ein 1:0 gegen Waldhof Mannheim und verlor dann im Halbfinale gegen den TSV Grünbühl mit 1:2, ehe sie das "kleine Finale" um Platz 3 gegen FV Salamander Kornwestheim mit 1:0 gewannen, welche im Halbfinale dem SSV Reutlingen mit 0:1 unterlegen waren.

Das von dem A-Jugendlichen Daniel Jakisch geleitete Endspiel verlief sehr spannend, und der SSV Reutlingen schlug den TSV Grünbühl nur knapp mit 2:1. Wir sehen unten die beiden Endspielteilnehmer vor dem Spiel.

alle Ergebnisse Wüstenrot Cup 1999

In der Fotogalerie unten sehen wir unter anderem den wegen der Endspielniederlage traurigen Chris Haamann, Jahre später Leistungsträger unserer ersten Mannschaft.

Auf dem Mannschaftsbild unserer Grünbühler Jungs sehen wir:
oben: Trainer Ralf Annen, Chris Haamann, Pascal Hemmerich, Mustafa Zivali, Dennis Kitzler, Enes Kalan, Ado Obeira, Orhan Fidan
unten: Kevin Bernal, Tobias Kleinschmidt, Janosch Annen und Ibrahim Nar

1998 erstmals "Wüstenrot Cup"

Am 13. Juni 1998 fand in Grünbühl erstmals das von Armin Klostermann initiierte Jugendturnier statt. Prominente Gäste waren die Brüder Karlheinz und Bernd Förster. Letzterer nahm an einem Traditionsfussballmatch teil und spielte u.a., wie unten zu sehen, Doppelpass mit Jürgen Heinle und Ex-Profi Bernd Klotz. Karlheinz Förster gab fleissig Autogramme und fachsimpelte ausgiebig mit den Anwesenden, u.a. über die bevorstehende Fussball WM.

Das Endspiel des Bambini-Turniers gewannen die Youngsters des VfB Stuttgart gegen die sich sehr wacker schlagende Grünbühler Mannschaft, die aus späterer Sicht mit einigen Prominenten besetzt war. Dritter wurde der SKV Eglosheim.
Unten können die Betrachter rätseln, ob auch bei den VfB'lern einige dabei sind, die später einen großen Namen hatten.

Der Hauptausschuß des TSV schrieb übrigens hinterher einen Beschwerdebrief an die Ludwigsburger Kreiszeitung, weil das Turnier mit dem prominenten Drum und Dran dort kaum gewürdigt wurde.

Die Endspielgegner vor dem Spiel mit Schiedsrichter Rainer Class

oben v.l.:
Rainer Class, Enes Özevin, Oguzhan Sahin, Enes Tasdemir, Nico Haamann, Pascal Hemmerich, Christian Bleile, Ferhat Tekcan, Nick Henne

Unten sehen wir rechts Organisator Armin Klostermann neben u.a. Karlheinz Förster (3. v.l.), dem 1.Vorsitzenden des TSV Grünbühl, Claus Hemmerich (2. v.l.) und Pressewart Walter Heger (links)

Vom Turniersieger 2000, TSF Ditzingen, konnte leider kein besseres Bild als das aus dem "Ditzinger Blättle" gefunden werden.

Das Turnier 2007 musste vor den Viertelfinalbegegnungen wegen anhaltenden Unwetters abgebrochen werden. Die Trainer der noch im Wettbewerb stehenden Mannschaften hatten sich zusammen mit dem TSV Grünbühl als Veranstalter darauf geeinigt. Der SV Vaihingen war zu diesem Zeitpunkt nach Punkten und Toren die beste Mannschaft, knapp vor dem SSV Ulm.

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Aktualisierung:22.10.2019